Heimdebüt für Headcoach Stephan Völkel gegen Coburg

Erstmalig können die Fans der EBBECKE WHITE WINGS Hanau ihren neuen Headcoach Stephan Völkel in der Main-Kinzig-Halle begrüßen. Bei seinem Debüt vor heimischen Publikum treffen die White Wings auf den BBC Coburg. Die Tabellenvierten werden dabei sicherlich die 22-Punkte-Niederlage gegen Hanau zu Beginn der Saison wettmachen wollen.

In den ersten vier Spielen der Saison 2019/20 lief es noch unrund für Coburg. Viermal in Folge gab das Team die Punkte ab. Seit dem Auswärtssieg gegen Ulm am 19. Oktober ist die Mannschaft jedoch wie ausgewechselt und hat bis auf die knappe Niederlage gegen Speyer kurz vor den Feiertagen sowie die Heimniederlage gegen Oberhaching kein Spiel mehr verloren. “Coburg ist eine gute Mannschaft. Sie sind auf einigen Positionen sehr athletisch – das müssen wir matchen”, so der Hanauer Headcoach.

Völkel sieht Point Guard Constantin Ebert als einen wichtigen Eckpfeiler des Coburger Spiels. Er verfügt über eine gute Übersicht und scort nicht nur selbst durchschnittlich zweistellig, sondern bedient zudem gerne seine Forwards Christopher Wolf, Tidjan Keita oder Princeton Onwas, die ebenfalls punktgefährlich sind. “Sie spielen gut, hart und intensiv. Auf diesem Niveau müssen wir gegenhalten”, so Völkel weiter.

Kritisch für die White Wings ist dabei der Umstand, dass Point Guard Miquel Servera Rodriguez noch eine Fußverletzung auskuriert. “Aktuell wissen wir noch nicht, ob er einsatzfähig ist. Das wird sich erst kurz vor dem Spieltag entscheiden.”

Umso wichtiger wird es für das Hanauer Team sein, die richtigen Lehren aus der ärgerlichen Niederlage gegen Speyer zu ziehen: “Wir haben gut und hart trainiert und alle Fehler aufgearbeitet. Ich hoffe, dass wir dieses Wochenende entsprechend die positiven Dinge aus dem letzten Spiel mitnehmen, sie weiter verbessern und so stabiler auftreten.”

Das Spiel beginnt am Samstag, 11. Januar, um 19 Uhr in der Hanauer Main-Kinzig-Halle.

Schwache Schlussphase kostet White Wings den Sieg gegen Speyer

Das erste Spiel des neuen Jahres ist für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau mit einer ärgerlichen Niederlage zuende gegangen. Nachdem das Hanauer Team über weite Strecken einen kleinen Vorsprung auf Speyer hatte, schwächelte die Mannschaft in den letzten 2 Minuten und verpasste es so, sich mit Punkten zu belohnen. Der Endstand lautete 81:78.

Dabei hatte das Spiel vielversprechend begonnen. Die Hanauer hatten in den ersten 20 Minuten eine gute Leistung gezeigt und sich dabei immer wieder einen kleinen Vorsprung erspielt. Vor allem defensiv lief es gut: “Positiv war vor allem, dass wir Speyer bei gerade einmal zwei 3-Punkte-Würfen gehalten haben, obwohl sie mit Kuppe und Schwartz zwei sehr starke Dreier-Werfer haben”, so Hanaus Headcoach Stephan Völkel. Entsprechend gingen die White Wings mit einem Vorsprung von 33:41 in die Kabine.

In der zweiten Hälfte erhöhte Speyer dann den Druck auf die Gäste – und die fanden nicht so recht ein Mittel dagegen. Während das dritte Viertel zunächst im Zeichen der Aufholjagd für Speyer stand, gingen die Gastgeber in der 2. Minute des letzten Viertels sogar erstmalig seit dem 2. Viertel kurzzeitig in Führung.

Die White Wings hatten im letzten Spielabschnitt mit zwei Personalproblemen zu kämpfen: Zum Einen hatte Josef Eichler bereits früh im letzten Viertel sein 4. Foul gesammelt. Zum anderen fiel für die Hanauer dann auch noch ein Point Guard aus: “Miquel Servera Rodriguez ist mit einer Verletzung am Fuß ausgefallen und konnte nicht mehr weiterspielen. Aktuell können wir noch nicht sagen, wie schlimm es ist, das wird sich am Montag klären”, so Völkel. Trotzdem: Die Hanauer blieben weiterhin im Spiel. “Gut war vor allem, dass wir uns 2 Mal in der 2. Halbzeit wieder absetzen konnten. Wir hatten bis ein paar Minuten vor Schluss einen Vorsprung.”

Knapp 3 Minuten vor Schluss waren die Hanauer 10 Punkte vorne – eigentlich ein komfortables Polster. Dann allerdings wurde die Verteidigung etwas zu nachlässig. “Wir haben ihnen 2-3 Dreier gegeben, die wir im ersten Drittel so nicht zugelassen hätten. So kippte dann das Spiel. Das war ärgerlich, denn das Spiel hätten wir definitiv gewinnen können. Leider haben wir uns hier am Ende Nachlässigkeiten erlaubt.” Dimitrij Kreis und Albert Kuppe hatten innerhalb von 68 Sekunden das 66:76 zu einem 77:76 gedreht. Auf der Gegenseite kamen die Hanauer nur noch einmal durch zwei Freiwürfe von Till-Joscha Jönke zum Scoren – zu wenig, zumal auch Speyer mehrfach an der Freiwurflinie stand und wichtige Punkte sammelte. Am Ende bedeutete das eine knappe und vor allem ärgerliche Niederlage für die White Wings.

“In der Verteidigung waren wir nicht so präsent wie ich mir das erhofft habe und wie wir uns es vorgenommen hatten. Daran müssen wir für das nächste Spiel arbeiten. Vor allem müssen wir härter und aggressiver spielen. Es gab heute Phasen, bei denen wir offensiv wie defensiv gut gespielt haben. Aber wenn der Gegner den Druck erhöht hat, konnten wir damit nicht so recht umgehen. Das müssen wir besser machen”, so Völkel abschließend.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Preston Beverly (19 Punkte/6 Rebounds/1 Assist)
Jovan Mihic (0/0/0)
Jonathan Mesghna (6/2/1)
Josef Eichler (12/6/1)
Felix Hecker (2/1/1)
Till-Joscha Jönke (19/6/7)
Ryan Beisty (5/8/3)
Jonas Niedermanner (3/5/1)
Luca Eibelshäuser (0/0/0)
Benedikt Nicolay (0/0/0)
Miquel Servera Rodriguez (12/2/2)

Es geht wieder los: White Wings treffen im neuen Jahr erneut auf Speyer

Zwei Wochen hatten die EBBECKE WHITE WHINGS Hanau nun spielfrei. Untätig waren Staff und Mannschaft derweil jedoch nicht. Die prominenteste Neuerung, die das neue Jahr mit sich bringt, ist Headcoach Stephan Völkel. Der Bundesliga- und ProA-erfahrene Coach stellt sich der Herausforderung, für die letzten neun regulären Ligaspiele sowie die darauffolgenden Playoffs, die die Hanauer unbedingt erreichen möchten, den Job am Seitenrand zu übernehmen.

“Die Situation ist ungewöhnlich, dass man eine Mannschaft übernimmt, die bereits in der Mitte der Saison ist. Als erstes versucht man da natürlich, sich einen Überblick über die Jungs zu verschaffen, sie kennenzulernen, ein Gefühl dafür bekommen, wie sie in welchen Situationen reagieren. Die Spieler haben ja bereits ihre Gewohnheiten gebildet. Da will ich ansetzen und schauen, an welchen Stellschrauben wir idealerweise drehen können, ohne dass es zu viel wird”, erklärt Völkel. Schritt für Schritt wird er Neuerungen in das Spiel der Mannschaft einbauen. “Erst einmal müssen wir aber eine Routine für uns entwickeln.”

In den bisherigen Trainingseinheiten haben Coach und Team sehr gut zusammengearbeitet. Der Fokus lag neben dem gegenseitigen Kennenlernen vor allem auf dem anstehenden Spiel gegen die MORGENSTERN BIS Baskets Speyer. Auf das Hinspiel in Hanau will Völkel nicht zurückblicken: “Das ist knapp 3 Monate her, beide Mannschaften haben sich seitdem weiterentwickelt.”

Bei Speyer sind zumindest die Leistungsträger noch weitestgehend dieselben. Gerade die Routiniers Albert Kuppe, Tim Schwartz und Dimitrij Kreis sind auch weiterhin wichtige Eckpfeiler des Spiels der Pfälzer. Doch auch die Importspieler Michael Marte und vor allem Daryl Woodmore, der im Schnitt satte 18 Punkte macht, haben eingeschlagen. Hanaus Headcoach erwartet entsprechend ein hart umkämpftes Spiel: “Speyer ist tabellarisch mit uns auf Augenhöhe. Sie sind eine erfahrene Mannschaft mit Spielern, die wir nicht überraschen können werden. Wir müssen mit hoher Intensität an das Spiel herangehen.”

In jedem Fall geht der Blick des Teams in den kommenden Wochen ausschließlich nach vorne. “Wir haben noch 9 Spiele. Aktuell sind wir auf einem Playoffspot – den wollen wir verteidigen und nach Möglichkeit in der Tabelle sogar noch weiter nach oben gehen”, so Völkel.

Das Spiel am Samstag, 4. Januar, beginnt um 19:30 Uhr in der Nordhalle Speyer.

Stephan Völkel wird neuer Headcoach der EBBECKE White Wings Hanau

Das Management der EBBECKE White Wings Hanau ist auf der Suche nach einem neuen Headcoach fündig geworden. Nachdem Assistant Coach Michael Luprich das Team die letzten 5 Spiele betreut hat, übernimmt Stephan Völkel ab sofort die Aufgaben als neuer Headcoach. Völkel kann bereits auf eine große Erfahrung im deutschen Basketball zurückgreifen. Sowohl in der Bundesliga als auch in der ProA (Hagen, Paderborn, Bremerhaven, Würzburg und Ludwigsburg) konnte der 48-jährige A-Lizenz-Inhaber bereits mit renommierten Trainern wie Dirk Bauermann oder Doug Spradley zusammenarbeiten. Völkel wird vorerst bis Ende der Saison das Amt bei den Grimmstädtern übernehmen und startet am 29.12. mit der ersten Trainingseinheit in die Vorbereitung auf das Aufwärtsspiel am 04.Januar 2020 in Speyer. 

Geschäftsführer Sebastian Lübeck zu der Verpflichtung: “Wir haben uns in den vergangenen Wochen bewusst Zeit gelassen, den für uns besten Kandidaten zu suchen und zu finden. Stephans Vita spricht absolut für sich. Er hat einen enormen Erfahrungsschatz und wird uns definitiv weiterhelfen, die Entwicklung der Mannschaft weiterzuführen und das Saisonziel, den Einzug in die Playoffs, zu erreichen. Michael hat uns in der schwierigen Phase der Saison hervorragend ausgeholfen und viel Zeit investiert. Für ihn als junger, unerfahrener Trainer war es mit Sicherheit nicht einfach, auf einmal als Chef an der Seitenlinie zu stehen. Da wir ihn aber auch im Jugendbereich weiterhin brauchen, um Spieler zu fördern und zu entwickeln, wollten wir einen erfahrenen Headcoach verpflichten, der auch ihn als Trainer weiter fördern und entwickeln kann. Das ist uns mit Stephan Völkel auf jeden Fall gelungen. Ich bin zuversichtlich, dass die beiden uns noch viel Freude aus sportlicher Sicht bereiten werden.“

Headcoach Stephan Völkel: “ Ich hatte in unseren Gesprächen einen sehr guten Eindruck gewonnen. Es soll nachhaltig etwas aufgebaut werden und ich freue mich darauf, dies mit zu gestalten.“

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Perfekter Jahresabschluss: White Wings bezwingen Baunach

Einen besseren Jahresabschluss hätten die EBBECKE WHITE WINGS Hanau nicht mehr herausspielen können: Beim Heimspiel gegen die Baunach Young Pikes hat sich der Hanauer Basketballclub souverän mit 77:63 durchgesetzt. Offensiv wie defensiv zeigte sich das Team noch stabilisierter als zuletzt im Auswärtsspiel gegen Ulm.

Zumindest die erste Hälfte sah dabei noch weniger deutlich aus. Beide Teams blieben punktetechnisch nah beieinander. Die Leistung der Gastgeber war zwar nicht schlecht, allerdings gingen zu viele gut herausgespielte Würfe und auch einige 100%ige Chancen daneben. Zumindest einen wichtigen Grundstein konnten die Hanauer aber bereits früh legen: Schon im ersten Viertel stellte das Team das Defensivsystem um. “Wir haben angefangen, alles zu switchen und immer wieder zu wechseln. Dagegen haben sie kein Mittel gefunden”, erklärt Hanaus Interimscoach Michael Luprich. Mit 31:33 gingen die Teams in die Kabine.

In der zweiten Hälfte zündete dann auch das Offensivspiel besser. Das lag auch daran, dass Luprich den Gameplan ein wenig angepasst hatte: “In der ersten Hälfte haben wir 8 von 12 Würfe aus der Nahdistanz getroffen, aber nur 3 von 15 Dreiern. Außerdem lagen wir da im Reboundduell noch hinten. Entsprechend wollten wir den Ball konsequenter nach Innen zu Josef Eichler und Ryan Beisty weitergeben und souveräner über Kurzdistanzen gehen.”

Das System ging auf: Mehr Rebounds, mehr Assists und folgerichtig auch mehr Punkte waren das Resultat. Vier Minuten vor Ablauf des dritten Viertels kamen die White Wings in einen Lauf und gingen zunächst mit 8 Punkten Vorsprung in den letzten Spielabschnitt. Noch stärker spielte das Team dann Ab der 3. Spielminute im letzten Viertel. Nicht nur der letztendliche Topscorer Josef Eichler traf gut – auch Miquel Servera Rodriguez, Ryan Beisty, Till-Joscha Jönke und Jonas Niedermanner zeigten offensiv noch einmal eine starke Performance. Eine Minute vor Schluss lagen die Hanauer mit satten 22 Punkten vorne. Zwar gelang es Baunach dann in einem starken Run durch Marvin Heckel und Daniel Keppeler noch einmal, zu scoren – letztenendes lief es dann aber nur noch auf eine Ergebniskosmetik heraus. Die White Wings gewannen das Spiel am Ende verdient mit 77:63.

“Josef und Miquel haben ein riesiges Spiel gezeigt, am Ende war es aber vor allem eine konzentrierte und starke Teamleistung, die uns heute den Sieg gebracht hat”, lobt Luprich sein Team. Im Vergleich zum Auswärtsspiel in Ulm hatten die Hanauer noch mehr gute Phasen gezeigt. “Wir hätten hier und da auch nochmal ein Foul ziehen können, um dem Gegner einfache Punkte zu nehmen. Unterm Strich können wir aber offensiv wie defensiv mit unserer Leistung sehr zufrieden sein. Top ist auch, dass wir das Reboundduell gewinnen konnten, obwohl uns mit dem erkankten Preston Beverly einer unserer großen Spieler gefehlt hatte. Wir haben gezeigt, dass wir deutlich körperlicher spielen konnten – gerade auch, weil Baunach uns im letzten Spiel da deutlich dominiert hatte.”

Über die Feiertage können Spieler und Staff nun eine wohlverdiente Pause genießen. Der Großteil der Mannschaft fährt nach Hause, um im Kreise der Familie zu sein. “Ab dem 29. Dezember wird dann wieder trainiert”, so Luprich abschließend.


Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Jovan Mihic (0 Punkte/0 Rebounds/0 Assists)
Jonathan Mesghna (0/1/3)
Jonas Stenger (0/0/0)
Josef Eichler (20/10/2)
Felix Hecker (0/0/0)
Till-Joscha Jönke (16/4/5)
Ryan Beisty (8/11/2)
Jonas Niedermanner (12/6/1)
Luca Eibelshäuser (0/0/0)
Benedikt Nicolay (2/3/0)
Miquel Servera Rodriguez (19/3/6)

Leistung weiter stabilisieren: White Wings wollen Sieg im letzten Saisonspiel des Jahres

Bevor die Spieler der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB sich über die Feiertage eine kurze Auszeit nehmen können, steht für 2019 noch ein letzter Spieltag an. Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau steht am kommenden Sonntag das Rückspiel gegen die Baunach Young Pikes auf dem Programm.

Das Hinspiel in Baunach hatten die Hanauer knapp verloren. 26 Turnover hatten sich die White Wings geleistet – zu viele, um mit dem variablen und sehr physischen Spiel der Young Pikes mitzuhalten. Das Thema Ballverluste haben die Hanauer inzwischen im Griff und mit dem Sieg gegen die OrangeAcademy im Rücken will das Team vor heimischem Publikum die nächsten Punkte holen. “Wir wollen uns weiter stabilisieren und die guten Phasen aus dem Ulm-Spiel in die nächste Partie transportieren”, sagt White-Wings-Geschäftsführer Sebastian Lübeck.

Baunach ist allerdings nicht zu unterschätzen. Das Team von Headcoach Mario Dugandzic ist jung und sehr athletisch. Das nutzen sie für schnelle Angriffe, die häufig aus kurzer Distanz abgeschlossen werden. Im Hinspiel schafften die Hanauer es nicht, Baunach vom Brett fernzuhalten. “Dieses Wochenende dürfen wir sie nicht ins Laufen kommen lassen”, so Lübeck.

Aufpassen müssen die White Wings vor allem auf Topscorer Mateo Seric, der im Schnitt 14,9 Punkte erzielt. Ansonsten verteilen sich die Punkte auf viele Schultern. Auch Brandon Tischler, Leon Bulic, Daniel Keppeler oder Marvin Heckel scoren regelmäßig und zuverlässig für ihr Team. Mit 8 Siegen aus 12 Spielen stehen die Baunacher derzeit auf Platz 3 der Liga.

Der Blick der White Wings wird auch in dieser Woche wieder auf die eigenen Stärken gerichtet sein. Mit einem starken Defensivspiel und einer konzentrierten Offensivleistung möchte das Team das Jahr 2019 mit einem Sieg beenden. “Das Hinspiel haben wir äußerst knapp mir 3 Punkten verloren. Entsprechend wollen wir das Spiel am Wochenende mit mindestens 4 Punkten Vorsprung gewinnen, um auch den direkten Vergleich für uns zu entscheiden. Beides wäre für uns ein nächster großer Schritt in Richtung Playoffs.”

Das Spiel am Samstag, 21. Dezember, beginnt um 19 Uhr in der Hanauer Main-Kinzig-Halle. Die EBBECKE WHITE WINGS Hanau erwarten dabei eine stimmungsvolle Kulisse. Denn:  Der Basketballclub hat sämtliche Mitglieder des Stammvereins TG Hanau zur Partie gegen Baunach eingeladen. Gegen Vorlage des Mitgliedsausweises erhalten alle TGH-Mitglieder freien Eintritt zum Spiel, Begleitpersonen kommen zum Sonderpreis von 5 Euro mit in die Halle. “Der Spieltag steht unter dem Motto “Gemeinsam für Hanau”.  Wir wollen mit dieser Aktion nicht nur unsere Verbundenheit zur TG Hanau zum Ausdruck bringen. Dadurch, dass wir sämtliche Abteilungen des Vereins eingeladen haben, wollen wir auch verdeutlichen, dass wir alle gemeinsam die Hanauer Sportlandschaft gestalten und prägen”, so Lübeck abschließend.

Wichtige Reaktion: White Wings gewinnen in Ulm


In der Vorwoche haben sich die EBBECKE WHITE WINGS Hanau eine ärgerliche Niederlage gegen die OrangeAcademy geleistet. Am Wochenende hatte das Team von Interimscoach Michael Luprich nun die Gelegenheit, im direkten Rückspiel eine bessere Leistung zu zeigen. Das gelang auch: Dank deutlich verbesserter Leistungen offensiv wie defensiv gingen die Hanauer am Ende mit 68:72 vom Platz.

Der Grundstein für den Sieg wurde vor allem im zweiten Viertel gelegt. Nachdem der erste Spielabschnitt noch relativ ausgeglichen war, konnten sich die Hanauer in den zweiten zehn Minuten ein wenig absetzen. Vor allem Josef Eichler und der spätere Topscorer Ryan Beisty trugen mit wichtigen Dreiern dazu bei, Punkte auf das Scoreboard zu bringen. Mit 33:41 gingen die Teams in die Halbzeitpause.

Das dritte Viertel begann zunächst mit einer etwas stärkeren Phase der Gastgeber, die bis auf 3 Punkte herankamen. In der Folge zeigten sich die Hanauer dann aber wieder stabilisierter und konnten auf 13 Punkte Vorsprung davonziehen. Doch auch der letzte Spielabschnitt begann mit einer staren Aufholjagd der Ulmer, die zunächst unter Kontrolle gebracht werden konnte. Dann jedoch machten es sich die White Wings schwerer als nötig: Vier Minuten vor Schluss waren sie noch mit 9 Punkten vorne, ließen den Gegner dann aber wieder herankommen. Mehrere ärgerliche Turnover, aber auch verpasste Würfe brachten die OrangeAcademy zurück ins Spiel. “1:39 Minuten vor Schluss steht es dann plötzlich 66:68”. Glücklicherweise traf jedoch nicht nur Josef Eichler einen wichtigen Layup, sondern Till-Joscha Jönke verwandelte zudem auch seine beiden Freiwürfe, nachdem Ulms Topscorer Zachary Ensminger auf der Gegenseite ebenfalls beide Freiwürfe getroffen hatte. Die letzten 13 Sekunden reichten Ulm nicht mehr aus, um den 4-Punkte-Rückstand noch wettzumachen. So siegten die White Wings am Ende mit 68:72.

“Wir können insgesamt mit dem Ausgang des Spiels zufrieden sein. Wir haben Moral bewiesen und gezeigt, dass wir auch mit solch einer schwierigen Situation umgehen können”, resümiert Luprich. Das Team hatte eine deutlich stabilisiertere Mannschaftsleistung gezeigt. Wesentlich häufiger spielten sich die White Wings freie Würfe heraus. Auf diesem Erfolg wollen sich die Spieler jedoch nicht ausruhen: “Wir werden daran arbeiten, jeden Tag besser zu werden.”

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau war es in mehrerlei Hinsicht ein wichtiger Sieg. Zum einen hat das Team eine gute Reaktion auf die Niederlage der Vorwoche gezeigt. Zum anderen steht das Team dank des 4-Punkte-Siegs im direkten Vergleich mit Ulm nun besser da. “Wenn wir also am Ende gleich viele Punkte haben, haben wir die Nase vorn. Für die Playoffs könnte das noch sehr wertvoll sein”, so Luprich abschließend.


Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Preston Beverly (12 Punkte/10 Rebounds/0 Assists)
Jonathan Mesghna (12/1/1)
Jonas Stenger (0/0/0)
Josef Eichler (13/2/4)
Felix Hecker (0/2/1)
Till-Joscha Jönke (12/4/4)
Ryan Beisty (15/4/0)
Jonas Niedermanner (5/4/0)
Benedikt Nicolay (0/1/1)
Miquel Servera Rodriguez (3/4/1)

Direktes Rematch: White Wings wollen Revanche gegen OrangeAcademy nutzen


Nur eine Woche nach dem Heimspiel gegen die Ulmer treffen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau am kommenden Wochenende direkt zum Rematch erneut auf die OrangeAcademy. Auswärts wollen die Hanauer aus der Niederlage der Vorwoche die richtigen Schlüsse ziehen, um zwei wichtige Punkte mit nach Hause zu nehmen.

“In puncto Verteidigung wollen wir an die Leistung der Vorwoche anknüpfen, unseren Job aber noch besser machen”, sagt White-Wings-Interimscoach Michael Luprich. Im Heimspiel hatten sich die Hanauer eine kurze Blackout-Phase geleistet, in der rund fünf Minuten lang defensiv beinahe keine Gegenwehr vorhanden war. Auswärts soll hingegen nun eine höhere Intensität und vor allem Kontinuität her.

Aus dem gegnerischen Kader wird vor allem Christoph Philipps unter Kontrolle gebracht werden müssen. In der Vorwoche mauserte er sich zum Topscorer und holte 17 der 61 Ulmer Punkte. Außerdem werden die Spieler wie bereits in der Vorwoche ein waches Auge auf Zachary Ensminger, Kristofer Krause und Nils Mittmann haben müssen.

Noch wichtiger wird es aber sein, im Offensivspiel die richtigen Antworten zu finden. “Wir müssen eine bessere Wurfauswahl finden. Dafür müssen wir den Ball häufiger passen, um dann in den richtigen Situationen freie Würfe zu nehmen”, so Luprich weiter. Zudem soll ein größerer Fokus auf den Rebounds liegen. So soll es gelingen, das Spiel deutlich dynamischer zu gestalten als in der Vorwoche, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen.

Die Partie am kommenden Sonntag, 15. Dezember, beginnt um 17 Uhr in der Kuhberghalle in Ulm.

Reaktion zeigen: White Wings wollen Sieg gegen Ulm


Nachdem die Teams der 2. Basketball Bundesliga ProB vergangene Woche pausiert haben, greifen sie in dieser Woche wieder an. Erneut treffen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau dabei auf ein Farmteam der Liga: Am kommenden Samstag empfängt das Team die Ulmer OrangeAcademy.

Ähnlich wie auch Bayern München verfügen die Ulmer über einen vergleichsweise ausgeglichenen Kader. “Sie sind ein klassisches Farmteam, das den Fokus auf Teambasketball Und die Ausbildung junger Talente legt. Sie spielen keine hochkomplexen Systeme sondern versuchen häufig, mit einem schnellen Pick-and-Roll den Ball in Bewegung zu bringen, dann zu attackieren und so freie Würfe zu erspielen”, erklärt White-Wings-Interimscoach Michael Luprich. In der Verteidigung setzt Ulm überwiegend auf ein Mann-Mann-Verteidigung.

Dennoch gibt es ein paar Spieler, die besonders herausstechen. Zum einen ist Zachary Ensminger zu nennen, der Sohn von BBL-Legende Chris Ensminger. “Er ist ein sehr junger Guard mit guten Scoringqualitäten”, so Luprich. Noch stärker als Ensminger trifft Christopher Philipps. “Er ist der Topscorer seiner Mannschaft und spielt darüber hinaus konstant einige Minuten in der BBL. Auf ihn werden wir aufpassen müssen”, so Luprich weiter.  Auch Guard Kristofer Krause trainiert im Team von Ratiopharm Ulm mit und zeichnet sich durch sein athletisches Spiel aus. “Außerdem haben sie mit Nils Mittmann noch einen echten Veteranen im Team. Der 40-Jährige ist ein ehemaliger BBL-Spieler mit viel Erfahrung.”

Im anstehenden Spiel wollen die White Wings eine starke Reaktion zeigen. “Wir wollen den Fans, vor allem aber uns selbst beweisen, dass die Leistung gegen Würzburg ein Ausrutscher war”, sagt der White-Wings-Interimscoach. Dafür soll der Blick vor allem auf die eigene Mannschaft und den eigenen Gameplan gehen. “Wir wollen wieder eine Defensivleistung wie im München-Spiel abrufen. Wir müssen versuchen, offensiv variabel zu sein, Fast-Breaks zu laufen, aber auch den Ball nach innen zu Josef oder zu Preston zu bringen.” Darüber hinaus sind die White Wings den Ulmern körperlich wie erfahrungstechnisch überlegen. “Das müssen wir ausnutzen. Wir dürfen nicht zu häufig von außen werfen, sondern werden stärker versuchen, den Ball Richtung Brett zu bringen”, so Luprich abschließend.

Das Spiel am Samstag, 7. Dezember, beginnt um 19 Uhr in der Hanauer Main-Kinzig-Halle.

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