Nach zuletzt zwei Siegen in Serie will Hanau auch im Main-Odenwald-Derby die nächsten „Big Points“ sammeln, doch mit dem Gegner aus Kirchzell ist immer zu rechnen. Davon spricht auch das Hinspiel Bände, als beide Mannschaften sich ein Duell auf Augenhöhe lieferten, was Hanau am Ende dank der besseren Abwehrleistung für sich entschied. Allerdings gelang auch dem TVK und seinem Coach Povilas Barbarskas mit drei Siegen in vier Spielen ein höchst erfolgreicher Jahresstart. „Vor allen Dingen gilt es für uns, ihre Achse aus Mittelmann Tim Häufglöckner, Tom Spieß auf Rückraum links und auf Rückraum rechts Niklas Ihmer zu bekämpfen. Und das im Verbund mit Kreisläufer Jannik Wolf“, gibt Spandau einen Einblick in seinen Matchplan.
Auch am Freitagabend muss der Hanauer Cheftrainer wieder auf Außenspieler Julian Fulda und Kreisläufer Nils Schröder verzichten, doch wie schon in der Vorwoche, als das Team mit viel Selbstvertrauen eine Rote Karte gegen Cedric Schiefer verdaute, könnte vor allem die Breite im HSG-Rückraum den Unterschied ausmachen. „Lukas Böhm war nicht in Form, da ist Dennis Gerst in die Bresche gesprungen“, so Spandau im Rückblick. „Und auf Halblinks haben es Jan-Philipp Winkler und Ben Scharriär hervorragend gemacht. Von der Seite her können wir voller Selbstvertrauen in die Partie gehen.“
„Wir haben uns mit dem Derbysieg in Rodgau viel Selbstvertrauen geholt“, pflichtet HSG-Rechtsaußen Sebastian Hein seinem Coach bei. „Als Team wollen wir auch am Freitag wieder den Fokus auf die Abwehr legen und uns mit einem Erfolg für die Mühen der letzten Wochen belohnen.“