Heimerfolg: White Wings gewinnen gegen Oberhaching


Noch vor zwei Wochen hatten die EBBECKE WHITE WINGS Hanau bei ihrer Heimpremiere gegen Speyer gepatzt und aufgrund fehlender Disziplin einen klaren Vorsprung verspielt. Gegen Oberhaching hat es nun geklappt mit dem Erfolg vor Heimpublikum: Mit 78:59 gingen die Hanauer als klare Sieger vom Platz.

Den besseren Start legten allerdings die einsatzgeschwächten Gäste hin, die auf Schlüsselspieler John Boyer verzichten mussten. Zunächst zog das Team von Trainer Mario Matic auf 11:4 davon und provozierte die erste Auszeit der White Wings. Diese hatte glücklicherweise den Gewünschen Effekt und die Hanauer kamen in der Folge besser in ihren Spielrhythmus. So sicherten sie sich im ersten Viertel einen knappen 24:21-Vorsprung. Und während das zweite Viertel schon deutlich besser lief für die Gastgeber, dominierte das Team vor allem im dritten Spielabschnitt.

“Zu diesem Zeitpunkt haben wir den Ball extrem gut laufen lassen. So haben wir uns immer wieder freie Wurfpositionen herausgespielt und waren offensiv sehr effektiv”, lobt Hanaus Headcoach Simon Cote seine Mannschaft. Positiv zu bewerten ist außerdem das sehr gute Zusammenspiel: “Wir haben unsere 78 Punkte mit 21 Assists erzielt – das ist sehr gut.” Zwischenzeitlich zogen die White Wings so auf 27 Punkte Vorsprung davon.

Allerdings bäumte sich Oberhaching im letzten Viertel noch einmal auf. “Sie haben in dieser Phase ihr Defensivspiel umgestellt und stärker die Zone verteidigt”, so Cote. Zwar pochten die White Wings auf freie Würfe – diese wollten zeitweise jedoch einfach nicht fallen. In den letzten vier Minuten fand das Team dann zurück in die Spur – eingeleitet durch einen sehenswerten Alley-Oop-Dunk durch den sehr gut performenden Topscorer Preston Beverly und aufgelegt von Miquel Rodriguez. Gleichzeitig passte das Defensivspiel – die Tropics konnten nur noch zwei Würfe erfolgreich im Korb unterbringen. Entsprechend klar fiel das Endergebnis aus: Mit 78:59 sicherten sich die EBBECKE WHITE WINGS Hanau ihren ersten Heimsieg.

“Ich bin sehr glücklich über den Sieg. Es ist ein Spiel, aus dem wir lernen können. Wir haben vor allem in der zweiten Hälfte sehr gut gereboundet und bei den Fast Breaks Druck gemacht”, analysiert Cote. “Defensiv haben wir die Tropics bei einer Trefferquote von 28 Prozent gehalten. Das müssen wir so weiterführen. Und auch bei den Turnovern haben wir uns verbessert, 15 sind aus meiner Sicht jedoch immer noch ein wenig zu viel. Wir wollen am Ende maximal bei 12 bis 13 liegen.”


Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Preston Beverly (17 Punkte/7 Rebounds/1 Assists)
Jonathan Mesghna (0/1/0)
Josef Eichler (3/6/0)
Felix Hecker (6/3/0)
Till-Joscha Jönke (13/2/7)
Justin Hedley (5/2/0)
Ryan Beisty (3/8/5)
Jonas Niedermanner (14/9/3)
Benedikt Nicolay (2/3/2)
Miquel Servera Rodriguez (15/1/3)

Fokus auf die eigenen Stärken: White Wings wollen zu Hause gewinnen


Die letzten beiden Wochen in der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProB verliefen weniger erfreulich für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau. Fehlende Disziplin kostete die Mannschaft den Sieg gegen Speyer und gegen Baunach leistete sich das Team von Trainer Simon Cote zu viele Turnover. “Wir müssen uns stärker auf uns fokussieren. Die letzten beiden Spiele haben wir vor allem deshalb abgegeben, weil wir nicht das getan haben, was wir leisten können”, so Hanaus Headcoach.

Dieser verstärkte Blick auf das eigene Spiel bedeutet dabei freilich nicht, dass das Team die Leistung des Gegners unterschätzt. Denn obwohl Oberhaching aus den ersten vier Spieltagen nur einen Sieg mitnehmen konnte, wird ein konzentriertes, starkes Mannschaftsspiel notwendig sein. Gegen Würzburg und Elchingen beispielsweise konnte Oberhaching gegen zwei der stärksten Teams der Liga lange mithalten.

“Die Tropics sind im Ligenvergleich nicht das athletischste Team, verfügen aber über einige sehr erfahrene Spieler, die bereits einige Zeit zusammen spielen”, so Cote. Mit John Boyer, Peter Zeis, Moritz Wohlers und Miljan Grujic verfügt der Kader über vier Ü30-Spieler. Vor allem der 35-jährige Wohlers beweist im Kader seine Leader-Qualitäten. Dank seiner Profi-Erfahrung in der BBL und der ProA erzielt der Power Forward im Schnitt 14,8 Punkte und holt zudem 8,3 Rebounds.

Es gibt jedoch nicht den einen Topscorer. “Sie haben neun Spieler, die pro Spiel zwischen neun und 15 Punkte machen, offensiv sind sie also sehr ausbalanciert.” Im Defensivspiel werden sich die White Wings vor allem auf Angriffe innerhalb der Zone einstellen müssen. Oberhaching wirft und trifft deutlich häufiger aus kurzer Distanz als von jenseits der Drei-Punkte-Linie. “Trotzdem haben sie in ihren Reihen auch einige gute Dreierschützen, die wir im Auge behalten müssen.” Entsprechend erwartet Hanaus Headcoach ein sehr physisches Spiel mit hoher Intensität.

Bei all diesem Wissen um die Stärken des Gegners gibt es für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau eine klare Devise: “Wir müssen auf uns schauen und unseren Gameplan verfolgen. Es wird wichtig sein, ein besseres Ballhandling zu haben. Außerdem müssen wir in der Offense den Ball mehr laufen lassen, um uns freie Wurfpositionen herauszuspielen”, sagt Cote. “Wenn wir diese Stärken nutzen und diszipliniert auftreten, dann haben wir auch eine Chance auf den Sieg.”

Das Spiel am Sonntag (20. Oktober) beginnt um 16:30 Uhr in der Hanauer Main-Kinzig-Halle.

Knappe Niederlage: Turnover kosten White Wings gegen Baunach den Sieg

Bereits vor dem Wiedersehen der beiden ProA-Absteiger war klar, dass es ein hart umkämpftes, schweres Spiel werden würde. Über die gesamte Spielzeit lieferten sich beide Teams ein enges Match, bei dem am Ende die Gastgeber leicht die Nase vorn behielten. Die Baunach Young Pikes gewannen das Spiel gegen die EBBECKE WHITE WINS Hanau mit 66:63.

Problematisch waren für die Hanauer am Ende vor allem die Turnover. “Wir hatten 26 davon. Baunach ist ein sehr junges Team, aber sie sind athletisch und haben dadurch deutlich physischer gespielt, als wir das getan haben. Damit sind wir nicht gut zurecht gekommen”, analysiert Hanaus Headcoach Simon Cote nach dem Spiel. Mal war es ein schlechter Pass, mal schlechtes Ballhandling, mal ein Schrittfehler, der die White Wings dazu zwang, den Ball abzugeben.

Bereits im ersten Viertel zeigte sich, dass die Young Pikes vor allem über die kurzen Distanzen zum Erfolg kommen konnten. Im ersten Durchlauf fiel kein einziger Dreier für die Gastgeber – dennoch konnten sie das Viertel hauchdünn mit 13:12 gewinnen. “Wir haben sie zu oft an den Korb kommen lassen. Durch unsere Wechsel-Defense hatten wir ihre schnellen Guards nicht unter Kontrolle”, so Cote weiter. Auch eine zwischenzeitliche Führung im zweiten Viertel konnten die White Wings nicht für einen Wechsel des Momentums nutzen.

Nur im dritten Viertel schafften die Hanauer es, ihre Stärken auszuspielen. “Zu diesem Zeitpunkt haben wir den Ball besser laufen lassen und konzentrierter agiert.” So erspielten sich die White Wings immer wieder Freiräume für erfolgreiche Dreier. So gewannen die Hanauer den dritten Spielabschnitt. Im Schlussviertel hingegen kam Baunach wieder in den Rhythmus der ersten Hälfte. Die Young Pikes scorten erneut vor allem aus kurzer Distanz. Zwar blieb es bis zur letzten Minute spannend mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen, schlussendlich mussten die White Wings aber die letzten 3 Minuten lang einem Rückstand hinterherlaufen. Die Gastgeber behielten die Oberhand und siegten am Ende mit 66:63.

“Wir hatten eine Quote von 50% aus der Zwei-Punkte- und 41% aus der Drei-Punkte-Distanz. Wir hatten mehr Freiwürfe, wir hatten mehr Rebounds. In all diesen Stats sah unser Spiel eigentlich besser aus – nur eben nicht bei den Turnovern. Und Baunach hat am Ende ganze neun Würfe mehr gemacht”, resümiert Cote. Und: “Auch letzte Woche haben wir uns einige Fehler zu viel geleistet – daran müssen wir arbeiten. Wir müssen den Ball besser kontrollieren, wir müssen lesen, wenn Teams Back Cuts verwenden und Attack Pressure spielen.”

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Preston Beverly (4 Punkte/3 Rebounds/0 Assists)
Jonathan Mesghna (3/3/0)
Josef Eichler (8/4/3)
Felix Hecker (8/2/3)
Till-Joscha Jönke (10/3/2)
Justin Hedley (0/0/0)
Ryan Beisty (6/9/1)
Jonas Niedermanner (10/4/1)
Benedikt Nicolay (2/1/1)
Miquel Servera Rodriguez (12/5/6)

Dämpfer bei Heimpremiere: White Wings unterliegen zu Hause gegen Speyer

Erstmalig in dieser Saison betraten die EBBECKE WHITE WINGS Hanau am Wochenende vor heimischem Publikum den Basketballcourt. Nach einer vielversprechenden ersten Halbzeit gegen die MORGENSTERN BIS Baskets Speyer gelang es den Hanauern allerdings nicht, die zwischenzeitlich starke 20-Punkte-Führung zu halten. Speyer kämpfte sich in der zweiten Hälfte zurück und fuhr mit 73:82 den dritten Saisonsieg ein.

Dabei legten die Baskets zunächst einen wahren Fehlstart hin. Offensiv wollte es im ersten Viertel nicht so recht klappen, während die EBBECKE WHITE WINGS Hanau sich vor allem von jenseits der 3er-Linie bereits warmgeschossen hatten. Diese Leistung zog sich so auch über weite Strecken des zweiten Viertels fort. “Wir hatten einen großartigen Start ins Spiel, haben gut getroffen und eine starke Defense gespielt. Im zweiten Viertels haben wir dann mit 20 Punkten geführt”, sagt Hanaus Headcoach Simon Cote nach dem Spiel.

Bereits gegen Ende des zweiten Viertels bahnte sich jedoch ein Comeback der MORGENSTERN BIS Baskets Speyer an, das sich vor allem in der zweiten Hälfte klar bemerkbar machte. “Wir haben nach der Halbzeitpause leider unser defensives Spiel nicht so durchgezogen, wie wir uns das vorstellen. Wir haben den Ball zu wenig in Bewegung gehalten”, so Cote weiter. Gerade in Situationen 1 gegen 1 patzten die Hanauer zunehmend häufiger, was die Gäste dankend annahmen und für Punkte sorgten. Durch das gewonnene zweite und dritte Viertel kippte das Momentum dann in Richtung Speyer, die im vierten Viertel voll aufdrehten. Offensiv klappte es nun doch mit den Drei-Punkte-Würfen, gerade über Topscorer Albert Kuppe. Endresultat: satte 33 Punkte auf dem Scoreboard. Zu viel für die White Wings. Sie unterlagen nach einem guten Start am Ende mit 73:82. 

“Enttäuschend für uns ist natürlich vor allem, dass wir nicht diszipliniert genug waren, um unser Spiel bei einer 20-Punkte-Führung auf hohem Niveau zu halten und das Spiel zu gewinnen. Daraus müssen wir lernen und als Team wachsen. Wir müssen das tun, was wir am besten können: Stark verteidigen, rebounden, den Ball in Bewegung halten”, resümiert Cote.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Preston Beverly (4 Punkte/4 Rebounds/3 Assists)
Jonathan Mesghna (3/1/0)
Josef Eichler (19/7/3)
Felix Hecker (14/5/0)
Justin Hedley (2/2/0)
Ryan Beisty (9/8/0)
Jonas Niedermanner (9/5/0)
Benedikt Nicolay (0/3/0)
Miquel Servera Rodriguez (13/1/10)

White Wings treffen bei Heimpremiere auf Speyer

Nach zwei sehr erfolgreichen Auswärts-Spieltagen folgt in dieser Woche das erste Heimspiel der EBBECKE WHITE WINGS Hanau. “Das erste Heimspiel bedeutet immer einen gewissen Druck. Man spielt vor seinen Fans und will entsprechend auch eine gute Leistung abliefern”, sagt Headcoach Simon Cote vor der Partie. Solche Gedanken sollten allerdings nicht in den Köpfen der Spieler herumschwirren. Denn mit den MORGENSTERN BIS Baskets Speyer wartet ein schwerer Gegner auf den Hanauer Basketballclub.

Auch die Baskets haben ihre ersten beiden Spiele gewonnen. Kein Wunder: Ihr Kader verfügt über einige sehr erfahrene Spieler. “Albert Kuppe, Tim Schwartz und Dimitrij Kreis haben bereits Erfolge in der ProA gefeiert. Außerdem hat Adrian Lind einige ProB-Saisons hinter sich”, sagt Cote. Und auch die spanischen Importspieler haben eingeschlagen. Combo-Guard Jordi Salto Sabate erzielt im Schnitt 14,5 Punkte, Center Michael Acosta Marte sogar 15,5 Punkte. Entsprechend müssen sich die EBBECKE WHITE WINGS Hanau auf ein hart umkämpftes Spiel einstellen. Defensiv setzt Speyer gerne auf eine schnelle Zonenverteidigung. “Außerdem gehe ich davon aus, dass sie einige Male Pressverteidigung spielen werden”, so der Hanauer Headcoach. Offensiv sind
sie mit 46,3 Prozent Trefferquote von der Dreier-Position sehr gefährlich. Diese Aufgabe wird dadurch erschwert, dass die Mannschaft auf einen ihrer Kapitäne verzichten muss. Till-Joscha Jönke ist aufgrund eines disqualifizierenden Fouls im Spiel gegen Coburg für ein Spiel gesperrt. “Wir müssen uns daher voll auf unsere Stärken konzentrieren, konsequent verteidigen und offensiv auf unsere Leistungen aus den letzten Spielen aufbauen”, sagt Cote abschließend.

Das Spiel am Samstag (5. Oktober) beginnt um 19 Uhr in der Hanauer Main-Kinzig-Halle.

Dank sehr starker erster Hälfte: White Wings gewinnen in Coburg

Auch am zweiten Spieltag der Saison mussten die EBBECKE WHITE WINGS Hanau auswärts ran. Gegen den BBC Coburg setzte es dabei einen deutlichen Sieg: Mit 60:82 konnten sich die Hanauer durchsetzen.

“Es war ein sehr guter Mannschaftssieg”, urteilt Hanaus Headcoach Simon Cote nach dem Spiel. Seine Mannschaft legte einen absoluten Traumstart hin: Nach zwei frühen Dreiern durch Ryan Beisty erspielten sich die Gäste ein starkes Momentum und zogen im ersten Viertel so in einer 14-Punkte-Serie davon. Und auch im zweiten Viertel ließen die White Wings nicht nach und setzten im Angriff weitere Ausrufezeichen – sowohl aus der Distanz, als auch unter dem Korb. “Wir haben das Spiel vor allem offensiv zu diesem Zeitpunkt klar dominiert und uns etliche Fast-Breaks herausgespielt”, so Cote. Das druckvolle Defensivspiel ließ den Gastgebern gleichzeitig kaum Chancen zum Kontern übrig. So gingen die Teams mit 23:42 in die Halbzeitpause.

In die zweite Halbzeit starteten die White Wings hingegen etwas holprig. Die ersten Minuten waren geprägt von einigen ungenauen Würfen, aber auch einem etwas schwachen Ballhandling. “Wir haben uns aber wieder gefangen und konnten unseren Vorsprung verteidigen”, sagt Hanaus Headcoach. Spätestens ab der fünften Spielminute fand das Team in seinen Rhythmus zurück. Zwar gelang es Coburg im Vergleich zur ersten Halbzeit, mehr Punkte zu erzielen. Allerdings trafen auch die Hanauer weiterhin kontinuierlich und ließen auch im letzten Spielabschnitt keinerlei Zweifel daran aufkommen, dass sie den Platz an diesem Abend als Gewinner verlassen wollten. Am Ende fuhr das Team einen verdienten 60:82-Sieg ein.

“Insgesamt war es eine sehr gute Defensivleistung. Wir haben Coburg auf eine Trefferquote von gerade einmal 36 Prozent gedrückt”, lobt Cote. Alle Spieler haben ihren Teil zum Sieg beigetragen und damit an die starke Leistung des Elchingen-Spiels angeknüpft. Allerdings: “Wir haben gemerkt, dass es noch viel Luft nach oben gibt. Wir können als Team noch deutlich wachsen und müssen auch an unserer Effektivität arbeiten.” Daran wird nun in der anstehenden Trainingswoche gearbeitet.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Preston Beverly (15 Punkte/9 Rebounds/1 Assist)
Jonathan Mesghna (7 Punkte/4 Rebounds/0 Assists)
Josef Eichler (10/2/4)
Felix Hecker (8/2/1)
Till-Joscha Jönke (11/3/3)
Justin Hedley (2/1/0)
Ryan Beisty (6/1/2)
Benedikt Nicolay (2/2/1)
Miquel Servera Rodriguez (21/2/6)

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It’s Game Time: White Wings starten in die neue Saison

Es fühlt sich an wie eine Ewigkeit, seit die EBBECKE WHITE WINGS Hanau am 30. März ihr letztes Spiel der Saison 2018/19 bestritten haben. Nun ist die Wartezeit vorbei und der südhessische Basketballclub startet in die neue Spielzeit.
Seither sind die White Wings bei weitem nicht untätig gewesen. Es liegt eine anstrengende Vorbereitungszeit hinter den Spielern. “Es lief nicht alles ohne Komplikationen ab. Durch die ein oder andere kleinere Verletzung, aber auch das Warten auf die neuen Spieler konnten wir jetzt erst drei Wochen im 5on5 trainieren. Diese Wochen waren allerdings schon sehr gut und auch in den Vorbereitungsspielen haben wir bereits einige positive Signale gesehen. Klar ist aber: Das Team ist noch nicht bei 100 Prozent und kann es jetzt zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht sein”, sagt White-Wings- Geschäftsführer Sebastian Lübeck. Trotzdem haben die Hanauer sich ihr Saisonziel bereits gesetzt: das Erreichen der Playoffs.


Mit dem Gang in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd sind die Karten neu gemischt. Aus den vergangenen Spielzeiten sind die Baunach Young Pikes sowie die Orange Academy noch ein Begriff, ansonsten trifft die Mannschaft vor allem auf Teams, gegen die man lange nicht mehr oder sogar noch nie auf dem Platz stand. “Für uns ist es sehr schwierig, die Stärke der Liga einzuschätzen. Natürlich kennt man teilweise Teams und Spieler, aber zum Start der Saison kann man noch nicht genau einordnen, wie stark die jeweiligen Teams wirklich sind. Das liegt auch daran, dass wir auf einige Farmteams treffen, bei denen nicht klar ist, welche Spieler aus der BBL-Rotation an den Spieltagen vor Ort sein werden und welche nicht”, erklärt Coach Cote.

Aber: “Wir gehen davon aus, dass die scanplus baskets Elchingen das stärkste Team der Liga sein werden”, so Cote weiter. Damit treffen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau also direkt zum Saisonstart am kommenden Samstag (21. September, 19 Uhr) auf eines der Topteams der Liga. Bei einem Blick auf den Kader der Elchinger wundert das wenig: Mit Darian Cardenas Ruda, Eric Curth, Jacob Mampuya und Kristian Kuhn verfügt das Team über gleich vier Spieler, die noch vergangene Saison für ProA-Teams aufgelaufen sind. Außerdem haben sie einige sehr gute talentierte junge Spieler. “Mit Igor Perovic haben sie zudem einen sehr erfahrenen Coach, der u.a. bereits 6 Jahre in der BBL als Trainer verbracht hat. Dazu kommen etliche Jahre als Spieler in den höchsten Ligen Europas. Er wird seine Spieler entsprechend auf eine erfolgreiche Saison eingestellt haben.”


Positiv für die White Wings ist der Umstand, dass auch der nach dem erfolgreichen Tryout verpflichtete Preston Beverly für den Hanauer Basketballclub auflaufen wird und damit die Zehner-Rotation von
Headcoach Simon Cote komplettiert.

EBBECKE WHITE WINGS Hanau verpflichten Felix Hecker

Die EBBECKE WHITE WINGS Hanau haben sich mit Felix Hecker auf einen Zweijahres-Vertrag geeinigt. Der 20 Jahre alte Junioren-Nationalspieler von 2017 und 2018 spielt vom 1. August an für die EBBECKE WHITE WINGS. „Ich freue mich sehr, dass es zu dieser Vereinbarung gekommen ist. Ich bin überzeugt, dass ich den nächsten Schritt bei den EBBECKE WHITE WINGS machen und zu erfolgreichen Spielzeiten beitragen kann. Den Start des Mannschafts-Trainings unter Coach Simon Cote kann ich kaum erwarten“, sagte Hecker.

Felix Hecker stellt sich vor.

Der 1,93 Meter große Shooting Guard stammt aus Oberreifenberg im Taunus. 2018 gehörte er der U19-Auswahl des Deutschen Basketball-Bundes an, die bei der Weltmeisterschaft in Ägypten Fünfter wurde. Im vergangenen Jahr gewann das Team Bronze bei der EM in Chemnitz. „Felix ist ein junges deutsches Talent aus der Region, hat einen einwandfreien Charakter, lebt für den Basketball und gibt sich mit dem bisher Erreichten nicht zufrieden. Er ist hungrig und lernwillig. Das sind die Schwerpunkte, die wir zukünftig im Team berücksichtigen wollen“, so der zukünftige Geschäftsführer Sebastian Lübeck zur Verpflichtung des Hessen. „Wir sind froh, dass Felix sich für uns entschieden hat. Beide Seiten hatten bereits nach den ersten Gesprächen und Treffen das Gefühl, dass das passen wird. Wir bieten Felix bei uns die Chance, den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen. Er ist definitiv noch nicht an seiner Leistungsgrenze angelangt“, ergänzt Coach Simon Cote.

Hecker wechselt vom Pro-B-Team der Frankfurt Skyliners zu den EBBECKE WHITE WINGS und wird zukünftig mit der Nummer 8 in der Main-Kinzig-Halle auflaufen. Mit einer Doppellinz hatte er seinem abstiegsbedrohten Stammverein, dem MTV Kronberg, in der vergangenen Saison noch zu Platz sechs in der ersten Regionalliga verholfen. Hecker spielte zunächst Hockey und Fußball, ehe er mit zehn Jahren in die Basketball-Abteilung des MTV-Kronberg wechselte und dort seine Leidenschaft für Basketball entdeckte. Mit 15 Jahren ging er für ein Jahr auf eine High-School in Kalifornien. Anschließend entwickelte er sich in Kronberg zum Topscorer unter anderem im NBBL-Team. 2017 wurde er deshalb zum Allstar-Spiel des als besonders talentiert geltenden Jahrgangs 1998 eingeladen.

Eine starke letzte Vorstellung

Am letzten Spieltag der regulären Saison in der ProA wartete auf die EBBECKE WHITE WINGS Hanau noch einmal ein harter Brocken. Auswärts mussten sie gegen den Tabellenführer Chemnitz ran. Bereits im Vorfeld war klar: Für beide Teams ging es um nichts mehr. Dennoch hatten beide Mannschaften den Kampf aufgenommen und sich ein hartes, spannendes Duell geliefert. Am Ende gewannen die Hausherren mit 100:81.

Die Leistung der EBBECKE WHITE WINGS Hanau ist dabei vor allem deshalb stark zu bewerten, da sie mit gerade einmal acht Spielern anreisen konnten. Jarekious Bradley, Kalidou Diouf, Bryan Smithson und Jeramie Woods hatten mit Verletzungen zu kämpfen. “Entsprechend hatten wir nur zwei große Spieler, Josef Eichler und Alexander Angerer, die gegen Ende beide in Foul-Trouble kamen. Dorian Pinson musste die Fünf spielen, eine Position, die er sonst nie spielt”, erklärt Headcoach Simon Cote.

Trotz dieser erschwerten Bedingungen konnten die Hanauer, angeführt vom wieder genesenen Mannschaftskapitän Till-Joscha Jönke, vor allem in der ersten Hälfte lange mithalten, im ersten Viertel sogar zweimal in Führung gehen. In den letzten beiden Spielminuten des ersten Quarters drehten die NINERS Chemnitz dann erstmals voll auf. Nach einem starken Dreier durch Malte Ziegenhagen legten Georg Voigtmann und der spätere Topscorer Kavin Gilder-Tilbury nach. Dank der Treffer von Jordon Talley und Josef Eichler konnten die White Wings jedoch auf 22:20 verkürzen.

Als Voigtmann im zweiten Viertel dann mit zwei extrem sehenswerten Dunkings – einer davon mit Alley-Oop-Pass – den Punktereigen für sein Team eröffnete, war klar, dass Chemnitz den Druck erhöhen würde. Immer wieder kamen sie unter dem Korb zu Treffern. Fünf Minuten vor der Halbzeit betrug der Punkte-Unterschied erstmals zehn Punkte – und stieg dann auf ein 43:25 an.

Die White Wings ließen sich davon aber nicht demotivieren und erhöhten in der zweiten Hälfte noch einmal die Intensität. “Wir hatten einige sehr gute Spielzüge und haben ein gutes Teamplay gezeigt. Vor allem haben wir aber 40 Minuten lang den Kampf aufgenommen”, lobt Cote sein Team. Gerade Luquon Choice und Jordon Talley sorgten mit gut herausgespielten Würfen immer wieder für Punkte auf Hanauer Seite. Die Agenda, die Cote seiner Mannschaft gestellt hatte, hatten die Spieler verinnerlicht und umgesetzt. “Wir haben mit Stolz gespielt, den Ball laufen lassen und uns nicht aufgegeben. Und man darf nicht vergessen: Das ist das beste Team der Liga. Sie machen sich bereit für die Playoffs und wir hatten gerade einmal acht Spieler dabei. Ohne die richtige Einstellung hätten wir das Spiel auch mit 40 Punkten Unterschied verlieren können.” Der Endstand von 100:81 geht somit voll in Ordnung.

Viel Spielzeit gab es am Ende nicht nur für den Aushilfs-Big-Guy Dorian Pinson, sondern auch für die Youngster Benedikt Nicolay und Griffin Bauer. “Es ist glaube ich eine gute Lernerfahrung für die beiden. Sie haben die gesamte Saison über hart für das Team gearbeitet und sich jetzt noch einmal einige Spielminuten verdient.” Für Bauer gab es dabei eine besondere Premiere, belohnte er sich doch mit seinen ersten beiden ProA-Punkten – und das auch noch gegen das Topteam der Liga.

So verabschieden sich die EBBECKE WHITE WINGS Hanau nach einer schweren Saison vorerst aus der ProA. Die Marschrichtung ist jedoch klar: “Wir wollen wiederkommen.”

Highlights aus der Partie sowie die Pressekonferenz können im Livestream-Channel der EBBECKE WHITE WINGS Hanau unter https://airtango.live angesehen werden.

Abschiedsspiel in Chemnitz

Noch ein letztes Mal treten die EBBECKE WHITE WINGS Hanau in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf. Danach ist die Saison für die Hanauer vorbei. Sie endet mit einem schmerzhaften Einschnitt für den südhessischen Proficlub – dem Abstieg in die ProB. Bis es so weit ist, steht jedoch noch ein Gegner auf dem Spielplan: die NINERS Chemnitz.


Zumindest auf dem Papier klingt die Begegnung nicht allzu aufregend. Während für die White Wings der Abstieg besiegelt ist, stehen die Niners uneinholbar auf dem ersten Platz. Damit belohnt sich das Team von Trainer Rodrigo Pastore für eine überragende Saison. Nur sechs der 29 Spiele gingen verloren.

Das Geheimrezept der Mannschaft: Sämtliche Zahnräder greifen ineinander. Erfahrene Routiniers wie Virgil Matthews und Ivan Elliott werden ergänzt um talentierte Youngster wie Lukas Wank. Und am Ende gibt es nicht den einen gefährlichen Topscorer, sondern etliche Spieler mit starkem Zug zum Korb. Mit Virgil Matthews ist nur ein NINERS-Akteur in den Top-10-Spielerstatistiken der Liga zu finden – passenderweise als siebtbester Assist-Geber.

Obwohl es um nichts mehr geht, werden die White Wings dennoch alles geben. “Wir werden in das Spiel gehen und guten Basketball spielen. Wir wollen hart und vor allem mit Stolz auftreten”, sagt Hanaus Headcoach Simon Cote. Ein herschenken wird es nicht geben. Denn: “Es geht immer auch um den Respekt für das Spiel, unseren Beruf und unsere Fans.”

Vom zu niedrig ausgefallenen Sieg gegen Schalke vergangene Woche wollen sich die Spieler dabei nicht beeinflussen lassen. “Klar, am Samstag waren wir extrem enttäuscht. Wir wussten, dass es vorbei ist. Aber diese Woche sind wir wieder ins Training gegangen und haben weitergemacht. Wir wollen einfach spielen und Spaß daran haben”, sagt Cote.

Das Spiel am 30. März beginnt um 19:30 Uhr in der Richard-Hartmann-Halle in Chemnitz. Fans, die nicht vor Ort sein können, haben die Möglichkeit, den Livestream im EBBECKE WHITE WINGS Hanau Channel auf https://airtango.live zu nutzen.

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