Kita Am Rathaus:Verkehrserziehung für die Vorschulkinder

In der letzten Juni-Woche fand im Rahmen der Vorschularbeit die diesjährige Verkehrserziehung statt. In kleinen Theorieblöcken haben die Kinder die Bedeutung der wichtigsten Beschilderungen für Fußgänger und Radfahrer, die Verhaltensregeln im Straßenverkehr (z.B.: „man sollte auf dem Bürgersteig nicht rennen oder toben“) kennengelernt. Bei den täglichen Spaziergängen wurde das Gelernte direkt in die Praxis umgesetzt und die Kinder wurden von Tag zu Tag selbstsicherer im Straßenverkehr. Es gab dabei auch sehr aufmerksame Beobachter unter den Vorschulkindern: „Die Erwachsenen laufen aber nicht immer richtig über die Straße“, sagten sie, wenn wir von Passanten überholt wurden, die einfach quer über die Straße liefen. Die  Spaziergänge waren gekrönt von einem Vormittagsbesuch im Horthaus Langendiebach und kurzen Besichtigungen der beiden Erlenseer Grundschulen. Zum Abschluss eines jeden Tages wurden die wichtigsten Verkehrsregeln mit dem „ADACUS Song“ vom ADAC gefestigt.

Die Kinder und das pädagogische Personal hatten großen Spaß in dieser Woche und die Kinder haben viel über das Verhalten im Straßenverkehr gelernt. 

Zukunftswerkstätten

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Generationenzukunft ist ein wichtiges Thema für den Main-Kinzig-Kreis. Deshalb befasst sich die Abteilung Leben im Alter mit der Gestaltung des demografischen Wandels im Kreis und in den Kommunen. Die Bürgerinnen und Bürger sind willkommen, an den Zukunftswerkstätten zu unterschiedlichen Themenbereichen teilzunehmen und ihre Ideen und Wünsche einzubringen. Fünf Handlungsfelder wurden definiert: Pflege und Gesundheit, Wohnen und Mobilität, Bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe, kultursensible Seniorenarbeit, Information, Bildung und Beratung. Zum Handlungsfeld Pflege hat die Verwaltung eine Erhebung an ein professionelles Institut vergeben – erste Ergebnisse werden im Sommer 2022 erwartet.

„Generationenzukunft ist ein sehr spannender Bereich, denn er umfasst ganz viele Themen, die jeden von uns einmal betreffen können. Es geht darum, wie es gelingen kann, dass Menschen auch im Alter in dem Lebensumfeld wohnen bleiben können, den sie kennen, in dem sie Familie und Freunde und auch ihre ärztliche Versorgung haben. Gute und verlässliche Planungen für die Zukunft können nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gelingen, deswegen freuen wir uns auf rege Teilnahme an unseren Workshops und Zukunftswerkstätten“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler.

Im Monat Juli sind zwei Zukunftswerkstätten geplant: Am Samstag, 9. Juli, geht es in der Biebertalhalle in Biebergemünd von 11 bis 15 Uhr um das Thema „Wohnen und Mobilität“. Am 16. Juli steht von 11 bis 15 Uhr im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen das Thema „Bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe“ auf dem Programm.

„Beide Zukunftswerkstätten werden von den Gerontologinnen Angela Schönemann und Elena Zarges geleitet, die in bewährter Weise die Ideen, Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmenden erfassen, bündeln und schriftlich festhalten“, erklärt Irmhild Neidhardt, Leiterin der Abteilung Leben im Alter.

Der Main-Kinzig-Kreis und die Gemeinde Biebergemünd laden alle Interessierten zur Teilnahme ein. Willkommen sind Menschen aus allen Generationen in Biebergemünd (Wohnen und Mobilität) und im Main-Kinzig-Kreis (Bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe), aber auch Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Ehrenamtsarbeit, Betreuungsangeboten, Seniorenbeiräten, Bürger- und sonstige Initiativen sowie Firmen. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Main-Kinzig-Kreises unter www.mmk.de/leben im Alter.

Wächtersbach | Deutschland | 28.03.2017: Zwei Seniorinnen in einem Seniorenheim in Wächtersbach Sascha Rheker 20170328 [Inhaltsveraendernde Manipulation des Fotos nur nach ausdruecklicher Genehmigung des Fotografen. Vereinbarungen ueber Abtretung von Persoenlichkeitsrechten/Model Release der abgebildeten Person/Personen liegt/liegen nicht vor.]

Eine Anmeldungen für die Veranstaltung „Wohnen und Mobilität“ am 9. Juli von 11 bis 15 Uhr in der Biebertalhalle in Biebergemünd per E-Mail möglich unter [email protected] oder per Telefon (06050) 971714. Anmeldungen für die Veranstaltung „Bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe“ am 16. Juli von 11 bis 15 Uhr im Main-Kinzig-Forum sind via E-Mail leb[email protected] oder unter Telefon (06051) 85-48114 möglich.

Erlensee: Grußwort von Bürgermeister Stefan Erb

zum neuen Jahr 2022

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir alle hatten die Hoffnung, die Pandemie im vergangenen Jahr mittels schnell zur Verfügung stehender moderner Impfstoffe zu besiegen. Die Impfquote reicht allerdings leider bisher nicht aus, so dass das Virus immer noch im Mittelpunkt aller Unternehmungen und Planungen steht.

Das Leben und Wirken in der Stadt Erlensee war in den letzten Monaten für uns alle voller ungewohnter Herausforderungen. Wenn ich es mit einer mittelschweren Bergwanderung vergleiche, gab es Täler und Höhen zu bewältigen. Zum Verschnaufen blieb mir persönlich kaum Zeit und mir fehlten die persönlichen Begegnungen mit Ihnen. Ich denke, dass es vielen von uns ebenso ging und wir deshalb von 2021 sicher nicht von einem Jahr sprechen können, auf das wir bedingungslos positiv zurückblicken können.

Und trotzdem ist das, was geleistet wurde, Beleg dafür, dass wir zusammenstehen können, wenn es darauf ankommt:

Die Gewährleistung einer guten Kinderbetreuung in unseren Kindertagesstätten hatte höchste Priorität und die Abläufe mussten ständig und bis zuletzt an die Vorgaben der Corona-Sicherheitsbestimmungen angepasst werden, zumal es hier seit Herbst wieder vermehrt Corona-Fälle gibt und einzelne Gruppen zeitweise geschlossen werden mussten. Unser Betreuungspersonal steht weiterhin unter hohem Druck. Ich weiß diesen außerordentlichen Einsatz der Leitungen und aller Erzieherinnen und Erzieher sehr zu schätzen und möchte Ihnen an dieser Stelle meinen Dank und Respekt – sicher im Namen vieler – aussprechen.

Mit Beginn des Jahres 2021 ist sowohl im Fachbereich Hochbau und Liegenschaften als auch im Fachbereich Tiefbau und Grünanlagen dank guter und vorausschauernder Planungen – es fehlt an Handwerkern und Baumaterial – viel in Bewegung gesetzt worden:

So konnten z.B. das beschlossene Bauprojekt KiTa „Leipziger Straße“ im Zeitplan bleiben. Das Richtfest zu dieser neuesten, größten und rd. 8 Mio.-Euro-teuren Kindertagesstätte feierten wir im August, der Inbetriebnahme im Herbst 2022 steht nichts im Wege.

Das alte Gemeindehaus an der Fröbelstraße wurde abgerissen. Hier wird im nächsten Jahr ein neuer 4-gruppiger Kindergarten samt neuem Jugendzentrum gebaut.

Unser Limespark im Herzen der Stadt wächst sichtbar und bietet Abwechslung im Alltag an der frischen Luft für Groß und Klein. Im grünen Ambiente dieses Generationenparks wurde auch die Natur-KiTa verwirklicht und damit dem gestiegenen Betreuungsbedarf Rechnung getragen. Ein zweiter Bauwagen wurde gerade geliefert und steht schon bald für die Betreuung 20 weiterer Kinder zur Verfügung.

Der Um- und Anbau des Feuerwehrgerätehauses Langendiebach schreitet weiter voran, und das Bauende ist in Sicht.

Die zweite Anbindung des Fliegerhorstes an die Landesstraße, die sog. Süd-Ost-Anbindung, hingegen hat gerade erst mit dem Spatenstich Ende November begonnen.

Und auch außerhalb städtischer Projekte hält der Bauboom in Erlensee ungebrochen an. Neben Großprojekten wie dem Lidl-Zentrallager, DHL, einer Waschstraße im Gewerbepark an der A45, der lang ersehnten Tankstelle für Langendiebach und weiteren gewerblichen Entwicklungen bleibt auch die Aktivität im Bereich des Wohnungsbaus ungebrochen hoch. Mit dem Projekt der Selbsthilfe Körperbehinderter Hanau-Gelnhausen wurde an der Langendiebacher Straße bezahlbarer Wohnraum geschaffen, und auf vielen privaten Flächen findet eine nie dagewesene Nachverdichtung statt, die unzählige zusätzliche Wohnungen schafft.

Erlensee wächst also stetig weiter – die Marke von 16.000 Einwohnerinnen und Einwohnern wurde erreicht.

Auch das muss Ansporn für Politik und Verwaltung sein, die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern nach wie vor groß zu schreiben. Ziel muss es sein auch in Zukunft die Abläufe und Planungen der Stadtverwaltung transparenter zu machen und diejenigen, um die es geht, bereits im Vorfeld mit einzubeziehen. Verwaltung und Politik haben sich auf den Weg gemacht neue und zeitgemäße Angebote zu gestalten. Ich hoffe, dass wir im Jahr 2022 hier erste Veranstaltungen und Aktionen erleben werden, denn die neu eingeführte Bürgerfragestunde, in der sich die Bürger in der Stadtverordnetensitzung zu Wort melden können, sollte nur ein Anfang sein.

In diesem Zusammenhang ermöglicht der vor kurzem runderneuerte Internetauftritt der Stadt Erlensee zudem, behördenübergreifend wichtige Dienstleistungen online abzurufen oder zu beantragen.

Auch die Sicherheitsinitiative KOMPASS (KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel), der die Stadt Erlensee im Januar 2021 beigetreten ist, startete mit einer Bürgerbefragung bei der Sie  die Gelegenheit hatten, uns ihre Sorgen und Ängste anonym mitzuteilen und hierdurch an der Erhebung der Sicherheitsbedürfnisse in Erlensee mitzuwirken. Auch hier dürfen wir auf die Auswertung und die daraus resultierenden Maßnahmen gespannt sein.

Trotz der vielen Einschränkungen haben wir in 2021 alles das, was möglich war, umgesetzt. Erlensee soll als „Essbare Stadt“ und „Klimakommune“ erlebbar werden – die Anfänge sind gemacht. Was mich besonders gefreut hat, waren z.B. die fast 30.000 km, die 177 Radfahrerinnen und Radfahrer bei unserer ersten Teilnahme beim Stadtradeln zusammen zurückgelegt haben.

Am Ende meines Neujahrsgrußes möchte ich allen Bürgerinnen und Bürgern danken, die mit ihrem Engagement unser Gemeinwesen gestützt, getragen und gestaltet haben.

Für ihr unermüdliches Engagement danke ich ausdrücklich dem Team des Rathauses mit seinen Außenstellen, den politisch Verantwortlichen aller Fraktionen und den vielen Ehrenamtlichen in Vereinen und Hilfsorganisationen. Besonders hervorheben möchte ich diejenigen, die rund um die Uhr für unsere Sicherheit bereitstehen und helfen, wenn eine Notlage eintritt; hier oder wie im vergangenen Jahr leider in Rheinland Pfalz. Unsere Kameradinnen und Kameraden von Freiwilliger Feuerwehr und THW waren auch dort wieder zur Stelle.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns allen in unserer Gesamtheit und Gemeinschaft ein zufriedenes, glückliches und gesundes Jahr 2022.

Ihr

Stefan Erb

Bürgermeister der Stadt Erlensee

“Geldabholerin” ging leer aus: Wer sah den roten Kleinwagen? – Neuberg

Leer ging eine “Geldabholerin” am Donnerstagvormittag in Neuberg aus, weshalb die etwa 25 Jahre alte Frau flüchtete. Offenbar stieg sie gegen 10.50 Uhr in einen roten Kleinwagen, an welchem ein Kennzeichenschild mit der Buchstabenkombination “XX” angebracht gewesen sein soll, ein und fuhr in Richtung Autobahn 45 davon. Kurz zuvor wurde eine Rentnerin von Betrügern auf ihrem Festnetzapparat angerufen. Diese täuschten vor, dass ein Verwandter einen Verkehrsunfall verursacht habe und dabei eine junge Frau ums Leben gekommen sei. Um eine Haft abzuwenden, sei nun die Zahlung einer Kaution in Höhe von 20.000 Euro notwendig. Die Geschädigte erkannte den Betrug, ging zum Schein auf die Täter ein und informierte folgerichtig die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten war die 1,60 bis 1,70 Meter große Frau mit dunklen Haaren und schmaler Statur jedoch schon verschwunden. Sie trug einen schwarzen Rock, eine schwarze Strumpfhose und schwarze Oberbekleidung. Sie soll sich zwischen 10.40 und 11 Uhr im Bereich der Mühlstraße und der Römerstraße aufgehalten haben. Die Kriminalpolizei sucht nun weitere Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben und bittet diese, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.

Unfallflucht: Hinweise auf eine Limousine – Erlensee

(aa) Hinten rechts dürfte ein blaugrauer älterer Mercedes beschädigt sein, den die Schutzfrau vor Ort wegen einer Unfallflucht am Donnerstag anhand der gesicherten Spuren als verursachendes Fahrzeug sucht. Zwischen 8 und 10.45 Uhr hat diese Limousine vermutlich beim Vorbeifahren einen in Höhe der Theodor-Heuss-Straße 23 geparkten Renault gestreift. An dem Clio ist nun die linke hintere Seite beschädigt; die Reparatur dürfte etwa 2.000 Euro kosten. Die Frage lautet: Wo steht seit Donnerstagvormittag ein beschädigter älterer Mercedes? Der Polizeiposten Erlensee bittet um Hinweise zu dieser Unfallflucht und dem Standort des Fahrzeugs unter der Rufnummer 06181 9010-190.

Sechs Autos beschädigt: Zeugen bitte melden! – Bruchköbel

Einem Fall von offensichtlichem Vandalismus geht derzeit die Polizei in Hanau nach: Im Käthe-Kollwitz-Ring und in der Bahnhofstraße 48 haben Unbekannte am frühen Donnerstagmorgen mehrere Fahrzeuge beschädigt und dabei nach ersten Schätzungen der Polizei einen Sachschaden von rund 3.000 Euro angerichtet. In der Zeit von 1.30 bis 1.45 Uhr schlugen ein oder mehrere Zerstörungswütige die Scheiben von sechs geparkten Autos ein; betroffen waren zwei Volkswagen, zwei Mercedes, ein Skoda und ein Saab. Die Dezentrale Ermittlungsgruppe in der Hanauer Cranachstraße hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun um Hinweise unter der Rufnummer 06181 9010-0.

Unfallflucht: Wer sah den Parkrempler? – Bad Soden-Salmünster

Ein Schaden von etwa 300 Euro am Kühlergrill und am vorderen Kennzeichen eines geparkten Audi entstand bei einer Verkehrsunfallflucht am Dienstagmorgen in der Frankfurter Straße 38. Der Schadensaufnahme der Polizei zufolge dürfte ein Fahrzeug, das vor dem blauen A3 ein- oder ausparkte, das Ärgernis verursacht haben, möglicherweise sogar mit einer Anhängerkupplung. Die Ordnungshüter in Bad Orb suchen daher nun Zeugen; wer in der Zeit von 7.15 bis 8 Uhr entsprechende Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Nummer 06052 9148-0 zu melden.

Offenbach, 17.12.2021, Pressestelle, Thomas Leipold

Pressemitteilung der Feuerwehr Hanau

(Wolfgang) – Person in Maschine eingeklemmt

Zu einem Arbeitsunfall wurden der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Hanau sowie die Einsatzabteilung Wolfgang am Vormittag des 02.12.2021 gegen 11:00 Uhr in die Marie-Curie-Straße alarmiert.

Vor Ort kam es zu einem Unfall in einem Logistikunternehmen bei dem ein Mitarbeiter in einem Förderband eingeklemmt und verletzt wurde.

Die Feuerwehr Hanau befreite den verletzten Mitarbeiter aus dem Förderband, sodass bereits nach kurzer Zeit der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst mit der Versorgung des Patienten beginnen konnte.

Gegen 12:15 Uhr waren alle eingesetzten Kräfte wieder auf ihren Wachen.

Hanau, 02.12.2021, Pressestelle, Markus Geißler

FairtradeTown Erlensee

Aktionen für faires Handeln-
Zertifikat wurde verlängert


„Lokal handeln – global denken“ – so lautet das Motto der Fairtrade-Projekte, für die sich seit vielen Jahren auch die Stadt Erlensee als zertifizierte Fairtrade-Stadt einsetzt. Nun kann die Kommune den Titel „Fairtrade-Town“ für weitere zwei Jahre tragen. Bürgermeister Stefan Erb überreichte Renate Tonecker-Bös, als Vorsitzende der zuständigen Steuerungsgruppe, die entsprechende Urkunde vor dem Rathaus. In diesem feierlichen Rahmen fand auch die neue Schutzkleidung für das Bauhof-Team nochmals besondere Erwähnung.

„Seit neun Jahren ist Erlensee FairtradeTown und seitdem gibt es vielfältige Aktionen und Veranstaltungen, die helfen, das Projekt fort zu entwickeln. Denn das wiederum ist die Voraussetzung, die alle zwei Jahre zur Verlängerung der Zertifizierung erfüllt werden muss. Daher gebe die Urkunde – verbunden mit dem Dank im Namen der Stadt – natürlich auch gerne weiter an die überaus engagierte, ehrenamtliche Steuerungsgruppe, die mit immer neuen Ideen aufwartet.“, freut sich der Verwaltungschef. Die Bestätigung der Auszeichnung sei ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Erlensee. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen.

Das Engagement in Fairtrade-Towns ist vielfältig: So stellte die Steuerungsgruppe in Kooperation mit dem Eine-Welt-Laden in Rodenbach auf dem Markt Faire Waren aus und beteiligte sich auch beim diesjährigen Stadtradeln mit einer Informationsaktion. „Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement, und natürlich werden wir uns auch in den kommenden Jahren weiter mit viel Elan dafür einsetzen, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“, sagt Renate Tonecker-Bös.
Das gesamte Bauhof-Team wurde im Herbst mit neuer Warnschutzkleidung eingekleidet. Die darin enthaltenen Baumwollanteile wurden unter den Regeln des Fairtrade-Siegels mit besonderem Augenmerk auf möglichst geringen Einsatz von Pestiziden und Wasser und der Einhaltung von hohen Sozialstandards hergestellt und gehandelt.
In der Stadtbücherei erhalten alle erwachsenen Leser, die sich neu anmelden, eine Stofftasche, ebenfalls hergestellt aus Fairtrade-Baumwolle, die neben dem Logo der Bücherei auch das groß abgebildete Fairtrade-Logo trägt.
Auf Sitzungen und offiziellen Terminen der Stadt werden fair gehandelte Waren wie beispielsweise Kaffee, Tee, Zucker und Süßwaren gereicht. Im Lesecafé der Stadtbücherei sowie in der Cafeteria im Hallenbad gibt es ebenfalls fair gehandelte Waren. Unterstützt wird der Faire Handel im Laufe der Zeit auch von immer mehr lokalen Geschäften wie z.B. Flowers, die ihre Angebotspalette in dieser Hinsicht dauerhaft ergänzt haben.

Weiter Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne finden Sie unter www.fairtrade-towns.de


Nackt im Park – Wer hat ihn gesehen? – Hanau

Ein Exhibitionist zeigte sich am Samstagabend, gegen 21 Uhr, vor zwei jungen Frauen im Schlosspark. Der Täter, der beiden zuvor gefolgt war, wurde beschrieben als etwa 40 Jahre alt, 1,80 Meter groß mit kurzen schwarzen Haaren. Der Mann mit der rotweißen Jacke entblößte sich dann vor den beiden 17-jährigen Hanauerinnen. Wer Hinweise zu dem Sittenstrolch geben kann, wird gebeten sich bei der Kriminalpolizei in Hanau zu melden (06181 100-123).

Fahrzeug aufgebockt – Täter unbekannt – Hanau

Im Zeitraum Freitag, 17.30 Uhr bis Samstag, 14.30 Uhr, haben sich Diebe in der Nähe des Zollamts auf dem Parkplatz Kinzigheimer Weg/Hafenstraße die Zeit genommen, einen VW Golf auf Holzklötze aufzubocken. So konnten sie alle vier Reifen entwenden. Zudem lag die Frontschürze demontiert noch an Ort und Stelle. Unklar ist, ob die Kriminellen bei der Tatausführung gestört. Möglicherweise nutzten die Diebe ein Fahrzeug zum Abtransport der Beute. Zeugen, die Angaben zu den Tätern und dem womöglich genutzten Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Hanau zu melden 06181 100-123.

Alfred Bodis – Erlenseer „Urgestein“ in Rente

45 Jahre und 2 Monate im Dienst der Gemeinde bzw. Stadt Erlensee. Das ist Alfred Bodis, Sachbearbeiter für die Abfallbeseitigung im Erlenseer Rathaus. In dieser Funktion ist er den Bürgerinnen und Bürger von Erlensee bestens bekannt.

Nun ist er in Rente gegangen. Und mit ihm verlässt ein „Urgestein“ das Erlenseer Rathaus. Am 1. August 1976 begann er seine Ausbildung als Verwaltungsangestellter, die er 1979 mit seiner Prüfung abschloss. Danach war er 15 Jahre in der Stadtkasse als stellvertretender Kassenverwalter beschäftigt. Im Juli 1994 wechselte er ins Steueramt und war seitdem zuständig für die Veranlagung der Gewerbesteuer und den gesamten Themenbereich der Abfallbeseitigung. Über 27 Jahre war er Ansprechpartner für Erlenseer Bürgerinnen und Bürger, wenn es um das Thema Abfall ging. In seiner Ägide gab es zahlreiche Neuerungen auf diesem Gebiet, die er alle zum Wohle der Erlenseer umsetzte.

Neben seiner Tätigkeit als Abfallsachbearbeiter war er aber auch viele Jahre Behindertenbeauftragter der Stadt Erlensee. Dabei kümmerte er sich um Menschen mit Beeinträchtigungen in seiner Heimtatstadt. Wenn es darum ging, dass Straßenbaumaßnahmen durchgeführt wurden, war sein Rat ebenso gefragt, wie bei vielen anderen Themen.

Dorfplatz wurde zum offenen Atelier – Kunstaktion „Frei!?“ in Neuses

Mehrere Tage waren die beiden Künstler Klaus-Jürgen Guth und Johannes Heeg auf dem Dorfplatz in Neuses beschäftigt, um Baumstämme (Linden) aus dem Freigerichter Forst in Kunstwerke zu verwandeln. Initiiert und begleitet wurde die Kunstaktion vom Kunst- und Kulturverein Kaleidoskop in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Freigericht. Ursprünglich war geplant, die öffentliche Aktion im Rahmen der Jubiläumsfeier 50 Jahre Gemeinde Freigericht bei der Bürgerbegegnung zu Pfingsten 2020 stattfinden zu lassen. Pandemiebedingt musste das leider verschoben werden. Umso glücklicher sind alle Beteiligten, dass dies nun bei bestem Wetter nachgeholt werden konnte. Interessierte Bürger beobachteten die allmähliche Verwandlung der Stämme in Kunstwerke genauso wie Schülerinnen und Schüler der Konrad-Neumann-Schule in Neuses. Die beiden Künstler Klaus-Jürgen Guth (Hanau) und Johannes Heeg (Johannesberg) freuten sich sehr über das Interesse an ihrer Arbeit und standen für Gespräche mit Schülern und Bürgern gerne zur Verfügung. Sie bedankten sich für die gute Betreuung durch Kaleidoskop e.V. und kommen für weitere Kunstaktionen gerne nach Freigericht zurück.

Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz bedankte sich herzlich bei den Künstlern für die gelungenen Objekte, die bei der für nächstes Jahr geplanten Bürgerbegegnung eine Rolle spielen werden. Ein weiterer Dank ging an Förster Markus Betz und die Mitarbeiter des Bauhofs für die Bereitstellung des Holzes und für die Unterstützung vor Ort. Schließlich dankte er Kaleidoskop e.V. für den schönen Beitrag zum Gemeindejubiläum, das nun – angepasst an die Pandemielage – schrittweise in den nächsten Jahren nachgeholt werden soll.

Bildunterschrift:

Von links: Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz, Klaus-Jürgen Guth, Heribert Heeg und Kaleidoskop-Vorsitzende Anita Pappert-Tichy (Foto: Abel)

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