Zum Impfzentrum mit dem „Impf-Taxi“

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15.01.2021. – „Wir werden uns auch weiterhin gegenüber dem Land Hessen für die Öffnung der beiden Impfzentren in Hanau und Gelnhausen einsetzen. Solange diese aber nicht geöffnet werden, appellieren wir an die über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger von der Möglichkeit einer Impfung in Frankfurt Gebrauch zu machen. Und für alle Seniorinnen und Senioren, die keine Möglichkeit haben nach Frankfurt zu fahren oder gefahren zu werden, weisen wir auf die Alternative hin, mit den örtlichen Taxiunternehmen nach Frankfurt zu fahren. Das Land Hessen hat hier ausdrücklich eine Kostenübernahme zugesagt“, mit diesem gemeinsamen Appell richten sich die Kreisspitze um Landrat Thorsten Stolz, der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler und des Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann sowie alle 29 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Main-Kinzig-Kreis an die über 80-Jährigen zwischen Maintal und Sinntal. „Greifen Sie auf die heimischen Taxiunternehmen zurück, wenn es keine andere Möglichkeit gibt nach Frankfurt zu gelangen“, ist die klare Botschaft der Kreisspitze und der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister vor dem Hintergrund der Kostenzusage durch das Land Hessen.

In einer Telefonkonferenz haben sie sich am Donnerstagabend über die gehäuft in den Verwaltungen eingehenden Beschwerden über das Impfprozedere ausgetauscht. Insbesondere der weite Weg bis in die Frankfurter Festhalle werde verständlicherweise immer wieder moniert, betonten die Beteiligten. „Wir verstehen den Verdruss und auch die Probleme der Menschen. Wir alle setzen uns nachdrücklich für eine frühzeitige Öffnung aller dezentraler Impfzentren ein. Aber wer die Möglichkeit für einen Termin bekommt, der sollte ihn nutzen. Wem es nicht möglich ist, selbst nach Frankfurt zu gelangen oder durch einen nahen Angehörigen dort hingefahren zu werden, der sollte eine Taxi-Fahrt in Betracht ziehen“, appellieren Kreis und Kommunen gemeinsam.

„Am Dienstag geht es los mit der Impfung in Frankfurt – bis dahin müssen unsere Bürgerinnen und Bürger wissen, woher sie ihre Kosten ersetzt bekommen“, erwartet Gesundheitsdezernentin Simmler. „Das Land Hessen sollte zügig einen klaren Weg bezüglich der Fahrtkosten-Erstattung aufzeigen, dann gibt es kaum noch einen Grund für die Bürgerinnen und Bürger, auf die Impfung zu verzichten,“ sind sich die Kreisspitze und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sicher.

Landrat Stolz und Gesundheitsdezernentin Simmler hatte im Laufe der Woche bereits mit Taxi-Unternehmen aus der Region über das Thema Fahrten zum Impfzentrum gesprochen. Die Industrie- und Handelskammer hatte tatkräftig in der kurzfristigen Vorbereitung des Austausches unterstützt und sieht ebenfalls in dem Ansatz des Kreises den richtigen Schritt. Um Interessenten und Anbieter noch leichter zueinander zu bringen, hat der Main-Kinzig-Kreis auf seiner Internetseite („CoroNetz“/„Marktplatz“) zudem Taxi-Unternehmen aus dem Kreisgebiet aufgelistet. Wer also nicht ohnehin schon ein Taxi-Unternehmen gut kennt, kann sich daran orientieren. Zudem können sich Fahrdienstleister eintragen, die bisher noch nicht in der Liste aufgeführt sind.

Forderung erneuert: Impfzentren in Hanau und Gelnhausen öffnen

Seit Mitte Dezember sind die beiden Impfzentren in der Hanauer August-Schärttner-Halle und in der Gelnhäuser Sporthalle der Kreisrealschule einsatzfähig. In der nächsten Phase der Impfaktion lässt das Land Hessen aber zunächst nur sechs der insgesamt 28 Impfzentren hessenweit aufmachen. Für den gesamten Main-Kinzig-Kreis, einschließlich den Bergwinkel-Kommunen bis Sinntal, ist das Impfzentrum Frankfurt zuständig. Wann die Zentren im Kreisgebiet öffnen, hat das Land Hessen noch nicht bekannt gegeben.

Vor diesem Hintergrund erneuerte Erlensees Bürgermeister Stefan Erb, Vorsitzender der Bürgermeisterkreisversammlung, im Gespräch zwischen Rathäusern und Kreisverwaltung am Donnerstag die Forderung der kommunalen Ebene, „die wir trotz alledem nicht fallen lassen“: „Ich hoffe wirklich, dass die regionalen Impfzentren in Hanau und Gelnhausen bald aufmachen. Das würde gerade den älteren und nicht mehr allzu mobilen Frauen und Männern vieles erleichtern. Ich bin sogar fest davon überzeugt, dass der Anteil derjenigen, die die Chance für eine Impfung dann auch tatsächlich nutzen würden, deutlich höher wäre“, so Erb.

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