„Wir ziehen an einem Strang“

Rodenbach. Dass die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten steigt, ist vor allem auf ein Plus an Frauen im Beruf zurückzuführen. Eine Voraussetzung für die Rückkehr in den Job ist die Betreuung des Nachwuchses. Kindergarten und Hort sind die üblichen Anlaufstellen. In Rodenbach gibt es eine weitere tragende Säule: die Kindertagespflege. „Die tolle Arbeit der Tagesmütter ermöglicht erst vielen Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, waren sich Bundestagsabgeordneter Dr. Sascha Raabe und Rodenbachs Bürgermeister Klaus Schejna nach einem Besuch des Teams Kindertagespflege einig.

Seit 15 Jahren wird in Rodenbach Kindertagespflege angeboten. Die Zahl der Tagesmütter ist auf 15 gestiegen, die 1.400 Betreuungsstunden die Woche abdecken. „Das entspricht zwei Kitagruppen. Ohne die Tagesmütter hätten wir in Rodenbach ein Betreuungsproblem“, sagte Bürgermeister Schejna. Alle Tagesmütter sind aktuell ausgebucht. Alle Tagesmütter sind zertifiziert und ausgebildet bis hin zur Ersten Hilfe am Kleinkind. „Die hohe Nachfrage ist der beste Qualitätsbeweis“, stellte Raabe fest.

„Kindertagespflege – Wir ziehen an einem Strang!“ Das Motto ist Programm. „Wir haben aus der Praxis heraus geschaut, was machbar ist und unterstützen sowohl logistisch als auch finanziell“, erklärte Schejna. Die Verwaltungsmitarbeiterin, Nicole Kunstein, sorgt für Koordination und Administration des gleichrangigen Angebots zu Kita und Hort – mit Erfolg: Die Zahl der Tagesmütter ist kontinuierlich gestiegen. Nur Maintal kann dabei  mehr Fachkräfte als Rodenbach aufbieten. 

Kindertagespflege sei ein wichtiger Baustein für das gesellschaftliche Ziel, Eltern eine freiwillige Entscheidung treffen zu lassen, ob, wie und ab wann sie ihre Kinder betreuen lassen, resümierte SPD-Abgeordneter Raabe. “Das Kinderbetreuungsangebot in Rodenbach ist vorbildlich. Unser Ziel als Sozialdemokraten im Bundestag ist es, künftig Kinderbetreuung für alle von Anfang an gebührenfrei zu ermöglichen. Bund und Länder müssen dabei dafür sorgen, dass die Kommunen dabei finanziell gestärkt werden und nicht auf den Kosten sitzen bleiben.”

 

(Main-Kinzig-Kreis)

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