„Willkommen im Leben“: Fachtag Frühe Hilfen des Jugendamts

Main-Kinzig-Kreis. – Kreisbeigeordneter und Jugenddezernent Matthias Zach begrüßte vor wenigen Tagen mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachtages „Willkommen im Leben“. Die Leitstelle Kinderschutz und der  Bereich „Frühe Hilfen“ des Jugendamtes hatte dazu ins Main-Kinzig-Forum eingeladen. „Wir freuen uns über die große Resonanz, es geht darum, möglichst frühzeitig Hilfen für Familien zu organisieren und dazu ist es wichtig, dass sich alle untereinander kennen und gut zum Wohl der Kinder und Jugendlichen zusammen arbeiten“, sagte Matthias Zach und zitierte in diesem Zusammenhang ein afrikanisches Sprichwort, das besagt: „Es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind zu erziehen“. Das bedeutet aber auch, so erläuterte der Jugenddezernent, dass Erziehung öffentlich werde, viele Akteure habe und da brauche es einen Konsens.

Gekommen waren zahlreiche Vertreter, die alle im Bereich der „Frühen Hilfen“ professionell tätig sind: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  aus der Kinder- und Jugendhilfe, den Kitas, U3-Einrichtungen, Familienzentren, Beratungsstellen und schulischen Einrichtungen. Frühe Hilfen sind Unterstützungsformen für alle Erziehende ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren des Kindes. Außerdem geht es darum, möglichst frühzeitig, präventiv Hilfen für Familien in belasteten Lebenslagen  zu organisieren.

Jugenddezernent Matthias Zach begrüßte zum Fachtag „Willkommen im Leben“.

Den Fachtag leitete ein Impulsvortrag von Dr. Bettina Lamm zur Frage ein: „Brauchen Eltern einen Elternführerschein?“ Die Diplom-Psychologin spricht darin über intuitives Elternverhalten und kulturelle Kontexte. Im Anschluss an den Vortrag konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fragen und Themen in drei Workshops besprechen und vertiefen. Zum einen befasste sich eine Gruppe mit Väterarbeit: „Väter – Unbekannte Wesen oder Zielgruppe Früher Hilfen?“, fragte Workshop-Leiter Dr. Robert Richter, Mitarbeiter von pro familia Schlüchtern. Kathrein Reichenbach (Mehrgenerationenzentrum „Kleiner Anton“ in Gründau), Angela Hofacker (Familien­projekte im Mehrgenerationenhaus) und Dr.  Guido Knörzer, Netzwerkkoordination Frühe Hilfen, wiederum beleuchteten in ihrem Workshop die Möglichkeiten von Familienzentren. Diese Zentren können niederschwellige Anlaufpunkte für junge Familien bilden, doch mit welchen Angeboten und mit welchem zeitlichen und organisatorischen Aufwand?  Im dritten Workshop stellte Eva Röth Begrüßungsangebote für Kommunen und Träger vor Ort im Rahmen des Wellcome-Projekts vor. Röth von der Evangelischen Familien-Bildungsstätte ist Landeskoordinatorin des Projekts, das jungen Familien praktische Hilfe in ihrem Alltag mit Kindern im ersten Lebensjahr und deren Geschwistern bietet.

(Main-Kinzig-Kreis)

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