Spessart im Glück – eine zauberhafte Zufallsreise

Unter dem Begriff „Spessart im Glück“ hat die Spessart Tourismus und Marketing GmbH (STM) auf ihrem Internet-Blog eine Anleitung zu einer experimentelle Reise gestartet. Entwickelt wurde dieses digitale Erlebnis zusammen mit Studenten der Hochschule Heilbronn, an der Geschäftsführer Bernhard Mosbacher einen Lehrauftrag hat. Die Idee wurde zudem für den Hessischen Tourismuspreis nominiert.

Dabei geht es darum, ein Ziel anhand einer Anleitung spielerisch zu erkunden. „Wie oder was dabei genau passiert, wird dem „glücklichen Zufall“ überlassen“, erklärt der Geschäftsführer.  Der Fachausdruck hierfür ist „Serendipität“, man findet etwas, das man vorher nicht gesucht hatte, das Gegenteil von geplanten und durchorganisierten Pauschalreisen.

Im Rahmen der Strategie der Destination ist das „innovative Erlebnis“ ein wichtiges Thema. Einem Trend wie dem „durchgeplanten Alltag entfliehen“ wird ebenso Rechnung getragen wie der Kernbotschaft der Markenstrategie, der Mystik, die durch die Märchenauswahl  transportiert wird. Damit entsteht ein weiteres Element, das die Social Media Strategie der STM abrundet. Neben dem Blog sollen die Beiträge auch auf Instagram unter #spessartimglueck veröffentlicht werden.

Und so geht’s: unter blog.spessart-tourismus.de/zufallsreise/ wählt ein Zufallsgenerator dem Nutzer eines von mehr als 15 Märchen aus, zum Beispiel Dornröschen. Anschließend werden zum Märchen passende Begriffe gezeigt, hier etwa Nadel, Garn, Bett, Dornen, Rosen, Prinz, Prinzessin und Kuss. Der Gast kann sich nun mit Smartphone oder Tablet ausgerüstet auf seine ganz persönliche Reise zu den gesuchten Gegenständen und Figuren begeben. Anschließend sind die Besucher aufgefordert, das Erlebte mit Bildern an die STM zu schicken, die es im Blog und/oder auf Instagram veröffentlicht.

„So entstehen in der Märchenregion Spessart neue, zeitgemäße Märchen“, so Mosbacher. Die Idee zu diesen „Zufallsreisen“ indes kam alles andere als zufällig: Denn wie fachliche Analysen (Destination Brand) zeigen. Liegt der Spessart in Sachen Themenkompetenz im Bereich Märchen bundesweit vor allen anderen Regionen. „Das gilt es nun auch online im Bereich User-generated-Content zu nutzen“, sagt Mosbacher.

Neben der Zielgruppe der Touristen ist das Konzept auch für Einheimische attraktiv „Ich könnte mir vorstellen, dass Lehrer und Lehrerinnen der ortsansässigen Schulen sich mit ihren Schulklassen auf „Glückssuche“ in die Region begeben“, freut sich die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler.

Aktuell gab es jetzt auch noch eine frohe Botschaft für das Team hinter dem Projekt: „Spessart im Glück – Zauberhafte Zufallsreisen“ wurde nominiert für den Hessischen Tourismuspreis in der Kategorie „Digitale Produkte und Marketing“. Ein weiterer Schritt ist die Filmerstellung auch für den FFH Publikumspreis, welcher mit einhergeht.

(STM)

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