Sonstige Hilfeleistung

von Benjamin Thoran

(bt) Ein losgerissenes Metallteil sorgte heute Nacht für einen kurzfristigen Engpass bei der Abwasserentsorgung am Hebewerk der Kläranlage. Die durch das Hochwasser und die ergiebigen Niederschläge derzeit angespannte Lage hätte zu Problemen bei der Abwasserableitung führen können. Dank des Einsatzes der Feuerwehr ging alles glimpflich aus.

Fotos: Arlt, Balzer und Schmidt, FF Stadt Bruchköbel-Innenstadt

Um kurz nach Mitternacht lief eine Alarmmeldung bei der Rufbereitschaft des Bauhofes ein. Eine der beiden Förderschnecken am Hebewerk in der südlichen Innenstadt meldete eine Störung. Vor Ort entdeckten die Mitarbeiter dann den Grund: Ein Teil der Blechverkleidung, die eigentlich zur Verbesserung der Förderleistung angebracht ist, hatte sich losgerissen und war in der Förderschnecken verkeilt. Warum ist bislang unklar. Weil die Wassermassen im Zulaufbecken rasch anschwollen, wurden von den Mitarbeitern der Rufbereitschaft umgehend Notpumpen in Betrieb genommen und die Feuerwehr angefordert.

Um das abgerissene Teil der Schutzverkleidung bergen zu können, schaffte die Feuerwehr mit zwei Schraubzwingen zunächst Festpunkte am Blech. Diese wurden mit Endlosschlingen angeschlagen und zunächst mit Hilfe eines Krans gesichert. „Wichtig war besonders, ein unkontrolliertes Lösen des Bleches zu verhindern. Wäre es ins Sammelbecken gestürzt, hätte es große Probleme oder gar Beschädigungen bei der Inbetriebnahme der Förderschnecken geben können. Das hätte einen weitreichenden Ausfall der regulären Wasserförderung zur Folge gehabt. Lediglich die Notpumpen hätten noch funktioniert“, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr die Lage.

Aber das Entfernen des Bleches war eine kleine Herausforderung. Die Blechverkleidung war nämlich so verformt, dass sich die letzte Schraube -an der das Teil noch festhing- nicht mehr losschrauben ließ. Mit einem Winkelschleifer wurde diese dann gezielt durchtrennt und das verformte Teil mit Muskelkraft an mehreren Seilen nach oben gezogen. Während der Bergung musste aus Sicherheitsgründen die zweite noch betriebsbereite Förderschnecke abgestellt werden. In diesem Zeitraum sorgten alleine die Notpumpen dafür, dass sich Regen- und Schmutzwasser nicht bis ins Stadtgebiet zurückstauten. Nach rund einer Stunde war die Bergung geglückt und der normale Regelbetrieb konnte wieder aufgenommen werden.

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