Sommerbühne im Burgmannenhof: Chance auf Realisierung mit Minister Rhein ausgelotet

Gelnhausen. Die Kulturhauptstadt des Main-Kinzig-Kreises heißt Gelnhausen. Daran gibt es für CDU-Bürgermeisterkandidat Christian Litzinger keinen Zweifel. Um diesem guten Ruf künftig auch über die deutschlandweit bekannten Erlebnisführungen, das neugestaltete Museum sowie die alle fünf Jahre stattfindende historische Stadtrechtsfeier hinaus gerecht zu werden, hatte Litzinger sich bereits vor einigen Monaten für die Errichtung einer Sommerbühne im ehemaligen Burgmannenhof ausgesprochen und damit eine politische Debatte angestoßen. Um auszuloten, inwieweit auch die unmittelbar angrenzende Kaiserpfalz in die Planungen miteinbezogen werden kann, traf sich Litzinger nun mit dem Hessischen Minister für Wissenschaft und Kunst, Boris Rhein, vor Ort. Begleitet wurde er von Michael Reul MdL, Stadtrat Eugen Glöckner sowie dem Bauamtsleiter der Stadt Gelnhausen, Günter Kauder.

Wie Günter Kauder erläuterte, ist die Stadt Gelnhausen sehr an der Errichtung einer Sommerbühne interessiert. Quasi als Anschubfinanzierung könnte sich die Stadt um den Zuschlag des Main-Kinzig-Kreises bemühen, der 1,8 Millionen Euro für die Realisierung eines entsprechenden Projekts im Kreisgebiet ausgelobt hat. Nach den Vorstellungen von Christian Litzinger, die sich mit ersten Überlegungen im Rathaus decken, ist eine transportable Bühne mit rund 600 Sitzplätzen geplant, die in den Sommermonaten für einen festen Zeitraum professionell bespielt werden soll.

v.l. Stadtrat Eugen Glöckner, Minister Boris Rein, Christian Litzinger, Michael Reul MdL, Bauamtsleiter Günther Kauder.

Nach einem Rundgang waren sich alle Beteiligten schnell einig, dass die Kaiserpfalz als Spielort selbst mutmaßlich aufgrund der strengen Denkmalschutzauflagen und aufwändiger Sicherheitsbestimmungen ausscheidet. Anders sieht die Lage jedoch im benachbarten Burgmannenhof aus. Das Gelände, auf dem sich einige Jahre lang der Bauhof befand, gehört der Stadt und liegt seit geraumer Zeit brach. Hier ließe sich – entsprechende Investitionen seitens der Stadt vorausgesetzt – eine mobile Bühne nebst Sitztribüne errichten; quasi nebenan stehen in der Tiefgarage des Main-Kinzig-Forums hunderte von Parkplätzen für Besucher bereit. Mit der richtigen Illumination könnte die Kaiserpfalz, die derzeit seitens des Landes aufwändig saniert wird, als malerische Hintergrundkulisse dienen; zudem stellte Minister Rhein in Aussicht, dass dort in den Veranstaltungspausen das Catering erfolgen könne.

„Ich freue mich sehr, dass die Stadt Gelnhausen im Grundsatz dazu bereit ist, dem Thema Kultur einen so hohen Stellenwert einzuräumen. Eine Sommerbühne wäre eine absolute Bereicherung für die Stadt, die von ihrer Geschichte lebt“, betonte der Minister.

Als erster Schritt wird die Sommerbühne demnächst Thema in der Stadtverordnetenversammlung sein. Dann soll auch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung vorgelegt werden. „Ich freue mich, dass mein Vorschlag Gehör findet und werde mich für die Realisierung des Projekts einsetzen“, verspricht Christian Litzinger am Ball zu bleiben.

(CDU Gelnhausen)

Wir nutzen nur die absolut nötigen Cookies auf dieser Seite. Die Zustimmung kann jederzeit widerrufen werden! Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen