Simmler: „Wir sind gerne bereit, das Angebot weiter auszubauen“

Main-Kinzig-Kreis. – Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler hat positiv auf die Diskussion des Freigerichter Gemeindeparlaments reagiert, Volkshochschulkursen in den Ortsteilen breiteren Raum zu geben. „Schon jetzt sind die Bildungspartner Main-Kinzig in Freigericht sehr aktiv und bieten Kurse an, im neuen Halbjahr genauso wie im zu Ende gegangenen. Den Gesprächsfaden nehmen wir also gerne auf und sind gerne bereit, das Angebot weiter auszubauen. Leider konnte im Parlamentsbeschluss der Eindruck entstehen, als müsse Freigericht bei null anfangen, was natürlich falsch ist“, so Simmler, zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Bildungspartner Main-Kinzig.

Die Bildungspartner verfolgen laut Simmler mit ihrer Volkshochschularbeit das Motto: „VHS in der Region – für die Region“. „Das schließt das Engagement in den Gemeinden Freigericht und Hasselroth mit ein. Wir gehen mit unseren Kursen konsequent in die Fläche und sind jederzeit ansprechbar für bestimmte Kurswünsche. Von den mehr als 1.000 angebotenen Kursen findet jeder vierte außerhalb Gelnhausens statt, im ersten Halbjahr genauer gesagt 225“, erklärte die Erste Kreisbeigeordnete.

 

Alleine in Freigericht standen im ersten Halbjahr Fremdsprachenkurse in Italienisch und Französisch zur Verfügung, im zweiten Halbjahr folgen gleich fünf Fremdsprachenangebote. In Hasselroth könnten Interessierte in der Alten Schule in Niedermittlau unter anderem die arabische Küche entdecken und Englisch, Töpfern und Progressive Muskelentspannung erlernen. Hinzu kommen die Deutsch- und Alphabetisierungskursangebote für geflüchtete Menschen.

 

Die Gemeindevertretung hatte vor wenigen Tagen einen einstimmigen Beschluss gefasst, Kontakt zur Volkshochschule der Bildungspartner Main-Kinzig aufzunehmen mit dem Ziel, „dass Volkshochschulangebote in Freigericht durchgeführt werden“. Diese Entscheidung begrüßt Susanne Simmler. „Ich werte das als klaren Auftrag, die gute Kooperation zwischen den Bildungspartnern und der Gemeinde fortzusetzen und auf eine noch breitere Basis zu stellen. Wir gehen gerne den Weg mit, Lücken im Bildungsangebot vor Ort zu schließen. Selbstverständlich unterstützen wir die Gemeinde Freigericht beim lebenslangen Lernen und organisieren vor Ort Kurse, Workshops, Seminare, Fortbildungen und Einzelveranstaltungen“, so Simmler. Ein Gespräch auf Arbeitsebene soll in Kürze stattfinden.

(Main-Kinzig-Kreis)

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