Lernfeld Landwirtschaft: Wurbs ist Partnerbetrieb

Main-Kinzig-Kreis. – Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler hat den Obst- und Gemüsehof Wurbs in Hanau-Klein-Auheim offiziell als ersten Partnerbetrieb des Projekts „Lernfeld Landwirtschaft“ ausgezeichnet. „Wir wollen Kindern und Jugendlichen durch Besuche auf Höfen und in Betrieben zeigen, wo unsere Lebensmittel herkommen und wie viel Arbeit dahintersteckt. Dazu brauchen wir Partnerbetriebe, die ihre Tore öffnen und den jungen Menschen diese wertvollen Einblicke gewähren“, erklärte Susanne Simmler bei der Übergabe einer Plakette, die das Familienunternehmen Wurbs nun als Partnerbetrieb ausweist.

Simmler bedankte sich stellvertretend bei Geschäftsführer Ralf Wurbs, dass dessen Familie und die Angestellten in Klein-Auheim Lernfeld Landwirtschaft mit unterstützen. So habe die Familie Wurbs auf Anfrage des Kreises direkt zugesagt, ebenfalls Gruppen aus Kindertagesstätten oder aus Schulen über ihre Felder führen zu wollen. Ralf Wurbs ist überzeugt vom pädagogischen Nutzen. „Die Kinder können bei uns nicht nur sehen, wo das Obst und das Gemüse wachsen. Sie lernen auch, wann man sie erntet, wie man sie verarbeitet und was daraus entstehen kann“, sagte Wurbs.

Susanne Simmler zeichnet den Obst- und Gemüsehof von Ralf Wurbs und seinen Kindern Alexander und Caroline Wurbs gemeinsam mit Projektkoordinatorin Lena Hennig (von links) als Partnerbetrieb von Lernfeld Landwirtschaft aus.

Darum geht es dem Main-Kinzig-Kreis, der zusammen mit dem Kreisbauernverband und dem Landfrauenverband Lernfeld Landwirtschaft ins Leben gerufen hat. Als Schnittstelle sollen Kindergruppen und teilnehmende Betriebe zusammengebracht werden. „Ich habe da in den vergangenen Jahren auf beiden Seiten ein großes Interesse festgestellt. Eine Reihe von Kitas beispielsweise würde das Thema Ernährung gerne greifbarer mit den Kindern besprechen, während landwirtschaftliche Betriebe befürchten, dass das Wissen über Ernährung, Ernte und allgemein über Landwirtschaft in den nächsten Generationen verloren gehen könnte“, so Umweltdezernentin Simmler. Daher wolle man diese losen Enden nun zusammenführen. Während bereits eine stattliche Zahl an Partnerbetrieben zusammengekommen ist, findet in Kürze eine Versammlung aller Schulleitungen aus dem Kreisgebiet zu dem Thema statt, um die Möglichkeiten dieses Projekt noch tiefergehender vorzustellen.

(Main-Kinzig-Kreis)

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen