Erzieher und Grundschullehrer werden früher geimpft

Berlin/Wiesbaden–(MKW)- Lehrpersonal an Grund- und Förderschulen und Erzieher in Kindertagesstätten rücken in der Impfreihenfolge eine Gruppe auf und sind damit zusammen mit den Menschen ab 70 Jahren an der Reihe – darauf haben sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Montag geeinigt. Die Änderung soll noch in dieser Woche in die Impfverordnung aufgenommen werden.

Symbolfoto: Pixabay.

Wie der Spiegel berichtet, hätten sich die Bundesländer ohne Gegenstimme für die neue Regelung ausgesprochen. Hintergrund sei, dass es in Kitas und Schulen zu zahlreichen Kontakten komme und gerade für junge Kinder die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sowie das richtige Tragen von Masken eine Herausforderung seien. Deswegen müssten die Mitarbeiter in diesem Bereich besonders geschützt werden, wird im Spiegel der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz Klaus Holetschek zitiert. Durch die höhere Priorisierung solle eine zügige Umsetzung von Öffnungsstrategien ermöglicht werden.

Mit den Impfungen von Personen in der zweiten Priorisierungsgruppe soll schon bald begonnen werden. Über die genauen Planungen für Hessen wollen Innenminister Peter Beuth und Sozialminister Kai Klose am Dienstagvormittag informieren. Zu der Gruppe gehören neben Menschen über 70 Jahren auch Personen mit bestimmten Vorerkrankungen sowie Ärzte und medizinisches Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt. Für Letztgenannte soll es laut hessischem Innenministerium bereits an den kommenden beiden Wochenenden im Rahmen von „Praxistagen“ in allen 28 Impfzentren die Möglichkeit zur Impfung geben.

In Hessen haben bereits 229.000 Menschen aus der ersten Priorisierungsgruppe ihre Erstimpfung und über 109.000 Personen auch die Zweitimpfung gegen das Corona-Virus erhalten. In Alten- und Pflegeheimen sind mittlerweile rund 81 Prozent erstmals geimpft. Durch weitere Lieferungen und die Verfügbarkeit des Astrazeneca-Impfstoffs konnten in der vergangenen Woche weitere Impftermine im März angeboten werden. Rund 41.000 Impfwillige der ersten Priorisierungsgruppe haben laut hessischem Innenministerium bereits die Möglichkeit der Umbuchung genutzt und sich einen früheren Termin gesichert.

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