Druckerei E. Sauerland zieht von Langenselbold nach Gelnhausen und investiert zweistelligen Millionenbetrag am neuen Standort

Die Druckerei E. Sauerland zieht von Langenselbold nach Gelnhausen. Derzeit baut das Unternehmen die zuletzt von der Veritas AG genutzte ehemalige Kultau-Lagerhalle im Galgenfeld um und investiert dort ingesamt einen zweistelligen Millionenbetrag, berichtete Inhaber Steffen Wirth dieser Tage beim Ortstermin mit SPD-Bürgermeisterkandidatin Kerstin Schüler und Thorsten Stolz. „Im Juli bauen wir die ersten Druckmaschinen auf, Anfang Oktober wird der Umzug dann komplett abgeschlossen sein und die Produktion starten“, freut sich der gebürtige Höchster, mit seiner Firma und aktuell 36 Mitarbeitern bald in seiner Heimatstadt ansässig zu sein.

Derzeit schaffen die Bauarbeiter die Voraussetzungen, um in der Halle eine außergewöhnlich tragfähige Zwischendecke einzuziehen. Entsprechende Grundpfeiler haben sie acht Meter tief in die Erde gesetzt: „Die Decke hat eine Tragkraft von drei Tonnen pro Quadratmeter“, berichtete Steffen Wirth und erklärte, dass sie die schweren Maschinen seiner Buchbinderei tragen muss, die künftig im  ersten Obergeschoss produziert. Die Druckerei zieht im Erdgeschoss ein. „Wir investieren anlässlich des Umzugs auch in einige neue und leistungsstärkere Druckmaschinen“, erläuterte der Geschäftsführer.

Grund für den Umzug nach Gelnhausen sei das erfreuliche Wachstum der vergangenen Jahre, berichtete Steffen Wirth weiter. Folge: „Auf den 1.200 Quadratmetern Produktionsfläche in Langenselbold stoßen wir mittlerweile an unsere Kapazitätsgrenzen“. Nach zahlreichen Gesprächen und mit großer Unterstützung der Stadtverwaltung gelang es, die ehemalige Kultau-Halle zu erwerben und zu sanieren, die zuletzt leer stand. „Hier haben wir ein Grundstück von 8.000 Quadratmetern und verdoppeln alleine unsere Produktionsfläche auf künftig 2.400 Quadratmeter“, umriss Steffen Wirth die Dimension. Nach Aufnahme der Produktion im Oktober sollen deshalb auch zusätzlich bis zu 15 neue Arbeitsplätze entstehen – in Druckerei, Buchbinderei und Verwaltung.

Ortsbesichtigung am Galgenfeld (von links): Thorsten Stolz, Sauerland-Chef Steffen Wirth und SPD-Bürgermeisterkandidatin Kerstin Schüler.

Die Druckerei Sauerland ist europaweit im Großformatdruck, Offsetdruck und Buchdruck aktiv. Sie stellt Flyer, Broschüren und Großplakate genauso her wie Grußkarten, Einlegemappen und komplette Magazine. „Wir drucken quasi alles, sowohl in Kleinstauflagen als auch in großen Mengen“, berichtete der Geschäftsführer. Zu den Kunden zählen Hotel- und Restaurantketten genauso wie Verlage, Industrieunternehmen und Verbände. Immer größere Bedeutung gewinnt die Produktion über Nacht, eine Herausforderung, der sich die Druckerei E. Sauerland ebenfalls erfolgreich stellt, so der Geschäftsführer.

SPD-Bürgermeisterkandidatin Kerstin Schüler hörte gerne, dass nicht zuletzt die gute Verkehrsanbindung und die überdurchschnittliche Infrastruktur den Ausschlag für die Millioneninvestition in der Barbarossastadt gegeben haben. Sie erinnerte an den kontinuierlichen Wachstum des Wirtschaftsstandortes Gelnhausen in den vergangenen Jahren, in denen mehr als 2.500 neue Arbeitsplätze entstanden sind. Ergebnis: „Mit aktuell 13.700 sozialversicherungspflichtigen Jobs haben wir eine neue Rekordzahl erreicht“. Der Umzug der Druckerei E. Sauerland nach Gelnhausen bedeute eine weitere Stärkung des Wirtschaftsstandorts Gelnhausen und schaffe noch mehr neue Jobs.

Künftig, so Kerstin Schüler weiter, gelte es, die überdurchschnittliche Infrastruktur zu erhalten und weiter auszubauen, dank der die Barbarossastadt in den vergangenen Jahren um 1.000 Einwohner angewachsen ist und sich als attraktiver Wohnort im Kinzigtal ungebremster Beliebtheit erfreut: „Mittlerweile leben in Gelnhausen, Hailer, Meerholz, Roth, Höchst und Haitz rund 22.700 Menschen“. Damit das so bleibt, setzt sich die SPD-Bürgermeisterkandidatin für bezahlbaren Wohnraum, ausreichend Kinderbetreuungsplätze, eine Ausweitung der Betreuungszeiten und neue barrierefreie Wohnangebote für ältere Menschen ein. „Wir werden alles dafür tun, dass Gelnhausen auch weiterhin einen Wettbewerbsvorteil im Speckgürtel von Frankfurt hat“, sagte sie Steffen Wirth am Ende der Ortsbesichtigung zu.

(SPD Gelnhausen)

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