Baustart am zentralen Krippenhaus

Die Bauarbeiten für das zentrale Krippenhaus in Gelnhausen, das auf dem städtischen Gelände zwischen Hallenbad und den Tribünengebäuden der Kreissportanlage entstehen wird, haben begonnen. Zunächst startet die Baumaßnahme mit den vorbereitenden Erdarbeiten und der Fundamentierung. Außerdem wird der bestehende Spielplatz abgebaut und einige Bäume, die direkt im Baufenster stehen, werden aus dem Baumbestand entfernt.

Wie Erster Stadtrat Dieter Ullrich und Bauamtsleiter Günther Kauder zufrieden vermelden, sei das Ergebnis der erneuten, modifizierten Ausschreibung sehr erfreulich. Der ursprünglichen Ausschreibung für das zentrale Krippenhaus lag eine so genannte modulare Bauweise zugrunde. Dabei wird das Bauwerk aus in der Regel vorproduzierten Wand- und Bodenplatten, tapeziert und gefliest – ähnlich wie bei Fertighäusern – zusammengefügt. Bei dieser ersten Ausschreibung gaben nur fünf von zwölf interessierten Unternehmen überhaupt ein Angebot ab – mit signifikanten Preissteigerungen, aber weitestgehend ohne Garantie für den von der Stadt anberaumten Fertigstellungstermin.

Der rote Pfeil zeigt an, auf welchem Areal das Krippenhaus entsteht. Vorbereitende Arbeiten haben begonnen.

Der Magistrat entschloss sich daraufhin, die Ausschreibung teilweise aufzuheben und die Baumaßnahme in modifizierter Form und mit einem geänderten Anforderungsprofil erneut auszuschreiben. Dabei standen den Bietern mehrere Bauweisen zur Auswahl: die modulare Bauweise, die Tafelbauweise, bei der vorgefertigte Decken und Wände zum Einsatz kommen, und die Ständerbauweise, bei der aus Holzständern und Querverbindungen ein Skelett entsteht, auf das die Dämmschicht aufgebracht wird. Den Zuschlag erhielt eine Firma aus Schmallenberg im Hochsauerlandkreis. Sie wird das neue Krippenhaus in Ständerbauweise errichten. Weiteres positives Ergebnis der modifizierten Ausschreibung: „Der Kostenrahmen von rund 1,2 Millionen Euro kann nun eingehalten werden“, so Erster Stadtrat Dieter Ullrich. Dafür erfordere der Aufbau vor Ort ein breiteres Zeitfenster, darüber hinaus sei die Dauer der Bauarbeiten aber auch von den Witterungsverhältnissen im kommenden Herbst und Winter abhängig. Nach den jetzt gestarteten Erdarbeiten und der Fundamentierung werde mit den Bauarbeiten begonnen, so Bauamtsleiter Günther Kauder. Der bestehende Spielplatz werde abgebaut und im Zuge der Außenarbeiten am neuen Krippenhaus ganz in der Nähe wieder neu errichtet. Auch Baumfällarbeiten seien im Vorfeld nötig, es würden aber nur die Bäume entfernt, die im Baufenster stünden, versicherte Kauder.

Seit 1. August werden unter dreijährige Kinder in den eigens für sie und ihre besonderen Ansprüche umgestalteten Kollegräumen im Dorfgemeinschaftshaus Höchst übergangsweise betreut. Sobald das zentrale Krippenhaus, das 48 Betreuungsplätze bieten werde, dann im kommenden Jahr fertiggestellt sei, würden die Gruppen dorthin umziehen, so Kauder.

 

(Stadt Gelnhausen)

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