Bahnübergang Hailer-Meerholz: Gute Gründe für Omega-Variante 

Gelnhausen-Hailer. Die Planung für den Bau der Aus-/Neubaustrecke Hanau – Würzburg/Fulda befindet sich nach Jahren des Stillstands auf der Zielgeraden. Bereits vor über zehn Jahren sei in diesem Zusammenhang die Entscheidung für den Bau einer Überführung, die so genannte Omega-Variante, die den bisherigen Bahnübergang im Bereich Hailer-Meerholz ersetzen soll, gefallen, schreibt CDU-Bürgermeisterkandidat Christian Litzinger. „Für diesen Beschluss gab es bereits 2006 gute Gründe, was nicht zuletzt die jüngsten Aussagen von Kreisverkehrsdezernent Matthias Zach beleg-en“, so Litzinger weiter. Den Vorstoß seines Mitbewerbers Jochen Zahn, der gegen den Bau der geplanten Überführung mobil machen will, kann er daher nicht nachvollziehen – zumal Anwohner, Pendler und Autofahrer eine Beseitigung des beschrankten Bahnübergangs seit vielen Jahren herbeisehnen.

 

„Die Einwände, die Herr Zahn jetzt vorbringt, sind nicht neu und wurden schon damals ausführlich diskutiert. Die Fachleute, u.a. der Oberen und Unteren Naturschutzbehörde, sind schon 2006 zu der Einschätzung gelangt, dass der Bau der von den BG favorisierten ,kleinen Lösung’ mit einer Unterführung erhebliche Auswirkungen auf die Trinkwassergewinnung im Gebiet ,Hailerer Aue’ mit sich bringen würde. Aus diesem Grund hat man sich gegen diese Variante ausgesprochen.“

von links Heinz Ullrich, Agnes Lehnhoff, Christian Litzinger, Klaus Olbrich

An der Ausgangssituation habe sich bis heute nichts geändert. Wie Zach befürchtet auch Christian Litzinger, dass eine Abweichung von der bis dato vorliegenden Planung das Projekt weiter verzögern würde – zum Nachteil der vielen Gelnhäuser Pendler, die Tag für Tag mit dem Zug zwischen Frankfurt und Fulda unterwegs sind. „Und auch die Autofahrer, die täglich an der heruntergelassenen Schrankenanlage warten müssen, wünschen sich wohl lieber heute als morgen eine neue Lösung herbei“, ist Litzinger überzeugt. Ebenfalls zu Gute käme eine Neuregelung den betroffenen Anwohnern, die bis dato Tag für Tag in den „Genuss“ langer Autoschlangen kommen, und den Kameraden der Feuerwehr Gelnhausen-West, die Dank der neuen Streckenführung künftig wesentlich schneller zu Einsätzen ausrücken können.

Darüber hinaus sieht die bisherige Planung auch einen neuen Fahrrad- und Fußgängerweg entlang der bisherigen Allee vor. „Auch davon würden alle Verkehrsteilnehmer nachhaltig profitieren.“

(CDU Gelnhausen)

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