900 Euro für die Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer

Main-Kinzig-Kreis. – Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler übergab gemeinsam mit Simone Feige, Leiterin des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft, an die Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer eine Spende in Höhe von 900 Euro. Bei dem Geld handelt es sich um einen Teil des Erlöses vom Speise- und Getränkeverkauf am Tag der offenen Tür auf der Mülldeponie in Hailer im vergangenen Herbst.

 

„Mit dieser finanziellen Unterstützung danken wir für das große Engagement im Naturschutz und im praktischen Biotop- und Artenschutz auf dem Deponie-Gelände und im angrenzenden Bereich“, sagte Susanne Simmler. Simone Feige lobte während der Spendenübergabe die gute Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Natur- und Vogelschutzgruppe.

 

Die Natur- und Vogelschutzgruppe ist seit vielen Jahren unermüdlich und erfolgreich mit konkreten Projekten in den Gemarkungen Meerholz und Hailer im Einsatz. Zu ihren Aufgaben gehören die Anlage und Pflege von Feldgehölzen und  Streuobstwiesen sowie Maßnahmen für den Artenschutz von Steinkauz, Schleiereule, Weißstörche und Amphibien.

 

Besonders hervorzuheben ist die intensive und erfolgreiche Jugendarbeit. Kinder und Jugendliche werden über Arbeitseinsätze und Mitarbeit in den einzelnen Projektgruppen an den Natur- und Umweltschutz herangeführt. „Die Natur- und Vogelschutzgruppe war mit einer Jugendgruppe maßgeblich an den beiden Aktionen zur Anlage einer Streuobstwiese südlich der Deponie Hailer in den vergangenen zwei Jahren beteiligt“, berichtete Simone Feige. Es handelte sich dabei um eine Kompensationsmaßnahme für den Bau der neuen Zufahrtsstraße zur Deponie. Insgesamt 45 Obstbäume wurden seit der ersten Pflanzaktion von der Naturschutzgruppe betreut.

Scheck für die Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer (von links): Norbert Prager, Irmgard Schafer, Karin Neumann (alle von der Vogelschutzgruppe), Susanne Simmler und Simone Feige.

„Je früher Kindern Naturschutz vermittelt wird, umso selbstverständlicher gehen sie achtsam und respektvoll mit der Umwelt um, erkennen die Schönheit und Verletzlichkeit der Natur“, sagte Umweltdezernentin Susanne Simmler, die die Projekte gern unterstützt.

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