Positive Rückmeldung von der Ligazentrale aus Köln! Lizenzerteilung für Saison 2021/2022 liegt vor.

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RASTA Vechta zurück in der ProA – scanplusbaskets Elchingen, Dragons Rhöndorf und die SBB Baskets Wolmirstedt steigen aus den Regionalligen in die ProB auf.

Nach intensiver Prüfung der Lizenzierungsunterlagen kann die BARMER 2. Basketball Bundesliga heute die Lizenzen für die Spielzeit 2021/2022 in der ProA und ProB bekannt geben.

Der sportliche Aufsteiger, MLP Academics Heidelberg, befindet sich derzeit noch im Lizenzierungs-verfahren bei der easyCredit BBL. Der ProA-Vizemeister, die Bayer Giants Leverkusen, hat keinen Lizenzantrag für die easyCredit BBL gestellt und spielt somit auch in der Saison 2021/2022 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

RASTA Vechta wird als sportlicher Absteiger aus der easyCredit BBL in der Saison 2021/22 wieder in der BARMER 2. Basketball Bundesliga antreten. Die schlussendliche Ligenzusammensetzung der ProA bleibt jedoch durch das noch laufende Lizenzierungsverfahren der easyCredit BBL zurzeit noch ungeklärt.

Die VfL SparkassenStars Bochum und die Itzehoe Eagles haben sich durch Ihre Siege in den jeweiligen Halbfinalrunden der ProB das sportliche Ausstiegsrecht in die ProA gesichert und werden somit in der Saison 2021/2022 in der Spielklasse ProA an den Start gehen.

Als sportliche Aufsteiger aus den Regionalligen in die ProB haben sich die scanplusbaskets Elchingen, die Dragons Rhöndorf und die SBB Baskets Wolmirstedt qualifiziert.

ProA:

Folgende Clubs erhalten eine ProA Lizenz ohne Auflagen:

RASTA Vechta, Basketball Löwen Braunschweig, Eisbären Bremerhaven, TEAM EHINGEN URSPRING, Phoenix Hagen, MLP Academics Heidelberg, Science City Jena, VfL Kirchheim Knights, Bayer Giants Leverkusen, Artland Dragons, ROSTOCK SEAWOLVES, wiha Panthers Schwenningen, RÖMERSTROM Gladiators Trier, Tigers Tübingen

Folgende Clubs erhalten eine ProA Lizenz mit Auflagen und/oder unter Bedingungen:

Nürnberg Falcons BC, PS Karlsruhe LIONS, Uni Baskets Paderborn, VfL SparkassenStars Bochum, Itzehoe Eagles

Aus der easyCredit BBL steigen sportlich in die ProA ab:

RASTA Vechta

ProB:

Folgende Clubs erhalten eine ProB Lizenz ohne Auflagen:

Dresden Titans, ART Giants Düsseldorf, Basketball Löwen, Depant GIESSEN 46ers Rackelos, FC Bayern Basketball II, WWU Baskets Münster, EN BASKETS Schwelm, Ahorn Camp BIS Baskets Speyer, TSV Oberhaching Tropics, OrangeAcademy

Folgende Clubs erhalten eine ProB Lizenz mit Auflagen oder unter Bedingungen:

LOK BERNAU, BSW Sixers, BBC Coburg, ETV Hamburg, FRAPORT SKYLINERS Juniors, WHITE WINGS Hanau, Iserlohn Kangaroos, Arvato College Wizards, EPG Baskets Koblenz, RheinStars Köln, TKS 49ers, SC Rist Wedel, Dragons Rhöndorf, scanplusbaskets Elchingen; SBB Baskets Wolmirstedt

Sportliche Aufsteiger in die ProB aus der Regionalliga sind:                                          

Dragons Rhöndorf, scanplusbaskets Elchingen; SBB Baskets Wolmirstedt

Folgende Clubs haben keine sportliche Qualifikation für die ProB erworben:

SV Fellbach Basketball, Basketballgemeinschaft Herford, Wohnsportgemeinschaft 1981

Gegen eine Entscheidung unter Bedingungen oder Auflagen kann Widerspruch einlegt werden. Der Widerspruch ist schriftlich zu begründen. Er muss binnen einer Woche nach Zustellung der Entscheidung bei der BARMER 2. Basketball Bundesliga eingegangen sein.

Die Ligeneinteilung der ProB:

Nachdem damit alle Teams für die Saison 2021/2022 feststehen, konnte die Ligeneinteilung der ProB vorgenommen werden. Die Aufsteiger „Dragons Rhöndorf“ und “SBB Baskets Wolmirstedt“ werden in der ProB Nord antreten und die VfL SparkassenStars Bochum und die Itzehoe Eagles ersetzen. Der Aufsteiger „scanplusbaskets Elchingen“ nimmt einen zusätzlichen Platz in der ProB Süd ein, sodass diese Staffel in der Saison 2021/2022 aus 13 Mannschaften bestehen wird.

ProB Nord ProB Süd
ART Giants Düsseldorf Arvato College Wizards Karlsruhe
BSW Sixers Basketball Löwen
Dragons Rhöndorf BBC Coburg
EN Baskets Schwelm Depant GIESSEN 46ers Rackelos
Eimsbütteler TV Dresden Titans
Iserlohn Kangaroos WHITE WINGS Hanau
LOK Bernau EPG Baskets Koblenz
RheinStars Köln FC Bayern Basketball II
SC Rist Wedel FRAPORT SKYLINERS Juniors
TKS 49ers AhornCamp BIS Baskets Speyer
SBB Baskets Wolmirstedt OrangeAcademy Ulm
WWU Baskets Münster scanplusbaskets Elchingen
  TSV Oberhaching Tropics
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Weitere vier Spieler verlassen die White Wings

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Die White Wings Hanau haben die Vertragsverhandlungen mit sämtlichen Spielern der vergangenen Saison abgeschlossen. Während dabei noch einige Wunschkandidaten auf dem Zettel von Coaches und Management standen, muss der Hanauer Basketballclub nun vier weitere Abgänge vermelden.

#11 Omari Knox: Der 34-jährige Shooting Guard wurde vor allem aufgrund seiner Erfahrung und seiner starken Trefferquote verpflichtet. Das Management hatte hier ein glückliches Händchen bewiesen: Immer wieder zeigte sich, dass Knox in schwierigen Situationen die Ruhe und Übersicht auf dem Feld behalten konnte – und beides auch auf seine jüngeren Mitspieler ausstrahlte. Auch seine Skills von jenseits der 3-Punkte-Linie erwiesen sich ein ums andere Mal als herausragend. So konnte Knox am Ende wiederholt ein spielentscheidender Faktor auf dem Feld sein. Auch ihm liegen derzeit Angebote aus der ProA vor.

Omari Knox: Ich möchte mich beim gesamten Verein inkl. Management, Sponsoren, Coaches und Mitspieler bedanken. Unter diesen ganz besonderen Covid-Umständen haben wir eine unvergessliche Saison gespielt. Vielen Dank für diese Möglichkeit!

#31 Marko Dordevic: In seinem ersten Jahr als Profi entwickelte sich Marko Dordevic zu einer der großen Überraschungen des Teams. Bei seiner Verpflichtung war der 1,98m große Power Forward gerade einmal 17 Jahre alt und wollte sein erstes Jahr im Profibereich vor allem dazu nutzen, seine eigenen Fähigkeiten im Training mit erfahrenen Spielern weiterzuentwickeln. Über den Verlauf der Saison hatte sich Dordevic dann aufgrund starker Trainingsleistungen immer mehr Spielzeit erarbeitet – und nutzte diese. Gerade bei Josef Eichlers Verletzung zum Ende der Saison wurde Dordevic zu einem wichtigen Schlüssel auf dem Feld, um den Verlust des Mannschaftskapitäns auszugleichen. So kam er am Ende auf durchschnittlich 14 Minuten Spielanteil und machte dabei 4,2 Punkte und 2,5 Rebounds. Hervorragende Stats für einen so jungen Spieler. Gerne hätten ihn die White Wings für eine zweite Saison verpflichtet. Dies ist aufgrund eines Umzugs leider nicht möglich. Marko und seine Familie zieht es nach Berlin. Dort will er seine Chance nutzen, sich erneut auf einem hohen Level weiterzuentwickeln.

Marko Dordevic: Zunächst möchte ich mich bei den Ebbecke White Wings bedanken, da ich meinen sportlichen und schulischen Weg in Berlin fortsetzen werde. Wir hatten eine sehr interessante Saison, in der ich zum ersten Mal die Chance hatte, in einer Pro B-Mannschaft zu spielen. Hanau gab mir die Möglichkeit, ein wenig Erfahrung im Senioren-Basketball zu sammeln, aber auch viele Freunde zu finden, mit denen ich auf und neben dem Feld eine sehr schöne Zeit verbringen durfte. Bedanken möchte ich mich auch bei den Fans, die uns in dieser Saison leider nur von zu Hause aus unterstützen konnten. Nochmals vielen Dank an die White Wings, viel Glück, Erfolg und vielleicht kreuzen sich unsere Wege irgendwann in der Zukunft wieder!

#44 Eduard Arques: Der 2,02m große Spanier hatte zu Beginn der abgelaufenen Saison einige Startschwierigkeiten. Allen voran Abstimmungsschwierigkeiten und ungenaue Würfe bestimmten die ersten paar Wochen sein Spiel. Dann setzte „Edu“ jedoch einen mentalen Schalter um und entwickelte sich in der Folge zu einer wichtigen Stütze des Teams mit äußerst verlässlichen Stats. Im Schnitt standen so am Ende unter anderem 12,1 Punkte sowie 5 Rebounds pro Spiel auf der Habenseite. Die White Wings hätten Arques gerne auch für die kommende Saison verpflichtet, konnten jedoch in den Verhandlungen keine finanzielle Einigung erzielen.

Eduard Arques: Ich hatte eine tolle Zeit in Hanau und viele neue Leute auf und abseits des Spielfeldes kennengelernt. Ich wäre gerne geblieben und bin mir sicher, dass wir mit der letztjährigen Mannschaft und dem Spirit, den wir entwickelt haben, auch in der kommenden Saison eine gute Rolle gespielt hätten.

#77 Malik Kudic: Der 21-Jährige hat bei den White Wings in der vergangenen Saison einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung gemacht. Nach Stationen in Ulm und Schwelm wurde Kudic einer der Stammspieler im Kader der Hanauer. Gerade in der mitunter schwierigen Hinrunde hatte er dabei gute Spiele gezeigt und immer wieder wichtige Impulse gegeben.

Malik Kudic: Ich bedanke mich bei den White Wings für die Chance im letzten Jahr und wünsche dem Verein weiterhin viel Erfolg!

Geschäftsführer Sebastian Lübeck zur Kadersituation: Unser Ziel war es, 5-6 Spieler aus dem letztjährigen Team auch in der kommenden Saison im White Wings Trikot zu halten. Leider ist das im Moment aber nicht umsetzbar. Die Jungs haben gute Leistungen gezeigt und wollen das natürlich auch honoriert bekommen. Bei Felix Hecker und Omari Knox liegen entsprechende Angebote aus der ProA vor. Marko zieht es mit der Familie nach Berlin und auch Edu hat u.a. Angebote aus seiner Heimat vorliegen. Das müssen wir derzeit noch akzeptieren. Wir arbeiten aber intensiv daran, dass zukünftig Spieler nach guten Saisons trotzdem in Hanau bleiben können. Wir stehen bereits mit einer Reihe von interessanten, hochtalentierten Spielern in Kontakt und werden auch kommende Saison eine hungrige Mannschaft aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern auf dem Feld sehen.

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Jungtalent bleibt an Bord: Philip Hecker verlängert seinen Vertrag mit den White Wings

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Die Saisonplanung für die White Wings Hanau schreitet voran. Nachdem bislang für die Spielzeit 2021/22 mit Till-Joscha Jönke sowie Matthias Fichtner nur zwei Spieler vertraglich gebunden waren, konnte nun ein weiterer Akteur weiterverpflichtet werden. Philip Hecker wird auch in der anstehenden Saison wieder ein Teil der White Wings Mannschaft sein.

Philips erste Saison für Hanau war zeitgleich auch sein Debüt im Profibereich. Diesen Schritt konnte er gemeinsam mit seinem Bruder Felix Hecker gehen. Für beide Spieler erfüllte sich damit ein lang gehegter Traum, gemeinsam auf dem Parkett zu stehen. Philip Hecker wurde dabei zunächst als Perspektivspieler verpflichtet, der sich innerhalb des Hanauer Teams weiterentwickeln und Erfahrung sammeln sollte.

Er übertraf dabei die Erwartungen von Management und Trainer Team gleichermaßen und spielte eine starke erste Saison. Positiv überraschte dabei nicht nur seine herausragende Leistung im Auswärtsspiel beim damaligen Tabellenführer in Ulm. Auf wie abseits des Felds präsentierte sich der 19-Jährige als akribischer Arbeiter und konnte sich so etwas überraschend einen festen Platz in der Stammrotation des Trainers sichern. Rund 11 Minuten stand er pro Spiel auf dem Parkett und gab dem Team immer wieder wichtige Impulse sowohl offensiv wie defensiv.

Geschäftsführer Sebastian Lübeck: Für uns stand relativ schnell schon während der Saison fest, dass wir diesen Weg mit Philip auf jeden Fall weitergehen wollen. Er kam als Perspektivspieler vor der Saison zu uns und sollte sich im Training an das ProB Level herantasten. Das hat er mehr als geschafft. Nicht umsonst kam er in vielen Spielen bereits im ersten Viertel aufs Feld und konnte immer wieder auf beiden Seiten des Feldes in Erscheinung treten. Diese Entwicklung soll er kommende Saison weiterführen.

Philip Hecker: Ich freu mich schon sehr auf die kommende Saison und möchte durch harte Arbeit und gute Leistungen im Training natürlich erreichen, dass meine Rolle noch ein wenig größer wird!

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Felix Hecker verlässt die White Wings

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Nachdem die White Wings Hanau bereits in der vergangenen Woche mit Josef Eichler einen wichtigen
Spieler verloren haben, gibt es auch in der neuen Woche einen Spielerabgang zu vermelden: Felix Hecker
wird in der kommenden Saison ebenfalls nicht mehr für die White Wings auflaufen.

Felix kam zur Saison 2019/20 vom Südhessen-Konkurrenten Frankfurt nach Hanau. Seither hat er eine
starke Entwicklung hingelegt. War seine erste Saison für Hanau noch von einigen Ups and Downs
geprägt, entwickelte er sich in seiner zweiten Spielzeit für die Grimmstädter zu einem wichtigen
Stammspieler. Fast 30 Minuten stand er in der Saison 2020/21 auf dem Feld, gehörte mit durchschnittlich
11,3 Punkten zu den Topscorern der Mannschaft und war zudem der beste Dreierschütze des Teams.
Zudem konnte er sich einen lang gehegten Traum erfüllen und gemeinsam mit seinem Bruder Philip
Hecker für einen deutschen Basketball-Proficlub spielen.

Diese Leistungen hatten natürlich auch andere Clubs auf dem Schirm. Entsprechend liegen Felix Hecker
für die neue Spielzeit u.a. auch vielversprechende Angebote aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga
ProA vor. In der Folge konnte leider keine Vertragseinigung zwischen Hecker und den White Wings erzielt
werden.

Geschäftsführer Sebastian Lübeck: „Wir hätten sehr gerne mit Felix verlängert, da er in den zwei Jahren
hier in Hanau eine gute Entwicklung genommen hat und diese mit Sicherheit noch nicht abgeschlossen
ist. Allerdings müssen wir auch einsehen, dass wir Angebote aus der ProA in der derzeitigen Situation
leider nicht matchen können. Das ist auf der einen Seite sehr schade, auf der anderen Seite macht es uns
aber auch ein wenig Stolz, dass sich die Jungs durch gute Leistungen im Hanauer
Trikot für höhere Aufgaben empfehlen können. Wir wünschen Felix viel Erfolg auf
und abseits des Feldes und werden seinen Weg intensiv verfolgen und vielleicht
gibt es in der Zukunft ja ein Wiedersehen!“

Felix Hecker: „Ich hatte viel Spaß in Hanau, habe hier Freunde gewonnen und mich
weiterentwickeln können. Ich wäre gerne geblieben, aber leider haben wir nicht
zusammengefunden. Vielleicht schaffen wir das eines Tages wieder. Ich möchte mich
bei den Fans bedanken. Die Unterstützung und Atmosphäre, auch während der
Pandemie, werden mir in Erinnerung bleiben. Ich bin traurig, dass wir meine letzte
Saison in Hanau nicht zusammen mit den Fans spielen konnten, aber trotzdem sehr
dankbar für die schönen 2 Jahre in Hanau.
Mein Dank gilt auch Simon Cote und Kamil Piechucki, die mir viel Vertrauen gegeben
und mir den Erfolg, den ich letztes Jahr hatte, ermöglicht haben.
Zu guter Letzt möchte ich mich bei den Sponsoren, Gesellschaftern sowie dem
Management bedanken, ohne die Basketball in Hanau nicht funktionieren würde.
Bis auf ein nächstes Mal!

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Emotionaler Abschied: Josef Eichler verlässt die White Wings Hanau

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Für Fans und Offizielle der White Wings ist es ein schwerer Tag: Nach sieben Jahren im Dienst des
Hanauer Basketballclubs wird Josef Eichler seinen Vertrag nicht mehr verlängern. Der 33-jährige Power
Forward wird sich in der kommenden Spielzeit neuen sportlichen Herausforderungen widmen. Damit
verlieren die White Wings einen langjährigen Leistungs- und Sympathieträger. Denn „Joe“ hatte sich als
Mannschaftskapitän nicht nur zum Leitwolf und Ruhepol innerhalb des Teams entwickelt, sondern war
zudem auch Publikumsliebling und Identifikationsfigur des Clubs.

In der Saison 2014/15 hatte sich Josef Eichler nach Stationen in München, Landsberg, Nördlingen und
Jena den EBBECKE WHITE WINGS Hanau angeschlossen. Insgesamt 181 Spiele absolvierte der 2,01-
Meter-Mann für Hanau in vier Jahren ProA und drei Jahren ProB. Dabei erzielte er 1.377 Punkte und
sammelte 705 Rebounds ein und war auch für das ein oder andere Highlight zuständig. Für seine Gegner
galt er dabei nicht nur als schwer kontrollierbarer Arbeiter unter dem Korb, sondern stellte Verteidiger
stets auch aufgrund seiner guten Trefferquote aus der 3-Punkte-Distanz vor schwierige Aufgaben. Der
sportliche Höhepunkt wurde in der Saison 2017/2018 erreicht, als Eichler mit dem Team in der ProA sogar
Playoff-Luft schnuppern durfte und erst nach drei kampfbetonten Spielen gegen die Crailsheim Merlins
ausschied.

In den beiden letzten ProB-Saisons teilte sich Josef die Rolle des Mannschaftskapitäns mit Till-Joscha
Jönke. In beiden Saisons war Josef ein essenzieller Baustein für den sportlichen Erfolg des Teams.
Gerade die jungen Spieler profitierten von seiner Erfahrung und Ruhe auf und abseits des Feldes.
Auch die Geburt seines Sohnes im Februar 2021 wird ihn immer mit Hanau in Verbindung bleiben lassen.
Für die Saison 2021/2022 steht nun eine neue sportliche Herausforderung an.

Wohin es ihn verschlägt, steht derzeit noch nicht fest.
Die White Wings bedanken sich bei Josef Eichler für seinen nimmermüden Einsatz
in den letzten Jahren und wünschen ihm privat und sportlich viel Erfolg in den
kommenden Jahren!

Geschäftsführer Sebastian Lübeck: “Wir sind Joe unheimlich dankbar, was er in den
letzten Jahren in und für Hanau geleistet hat. Er ist ein vorbildlicher Arbeiter und zugleich
Anführer und Vorbild für seine Teamkameraden. Auch wenn er sich mit Verletzungen
rumschlagen musste, kam er immer wieder zurück und hat sich in den Dienst der
Mannschaft gestellt. Das ist nicht selbstverständlich und hat Anerkennung verdient!
Aufgrund des neu eingeschlagenen sportlichen Weges sowie der Planungen unseres
Trainers konnten wir keine Einigung für eine weitere Zusammenarbeit finden.
Josef Eichler dazu: „Ich finde es sehr schade Hanau zu verlassen. Hanau ist wie eine
zweite Heimat für mich geworden, in der ich, auf und abseits des Feldes, viele neue
Freundschaften geschlossen habe, die auch nach meiner Zeit in Hanau weiterhin bestehen
werden. Ich möchte mich recht herzlich bei allen Fans, Sponsoren und
Unterstützern für die erfolgreichen Jahre bedanken.

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Interview mit Sebastian Lübeck

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Die Saison 2020/21 startete für die Ebbecke White Wings vergleichsweise holprig, endete dann aber umso erfreulicher. Nicht nur hat das Team die anvisierten Playoffs erreicht, es gelang dort sogar, in die zweite Runde einzuziehen. Damit zählen die Grimmstädter zu den Top 8 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB und rangieren sogar unter den zwei besten Teams der Südstaffel. Geschäftsführer Sebastian Lübeck resümiert im Interview noch einmal die außergewöhnliche Spielzeit und gibt zudem einen Ausblick auf die kommende Saison.

Bevor wir über die aktuelle Saison sprechen, lass uns einen kleinen Schritt zurück gehen. Denn die Saison 2019/20 endete nach einer zwischenzeitlich etwas enttäuschenden Schwächephase und einem anschließenden Trainerwechsel äußerst positiv. Die White Wings hatten eine starke Siegesserie im Rücken und mit dieser einen Platz in den Playoffs erkämpft – sogar mit Heimrecht. Die Playoffs fielen dann aufgrund der COVID-19-Pandemie ins Wasser. Wie enttäuschend war dieses Saisonende im Nachgang für die Spieler aber auch die Verantwortlichen im Hintergrund?

Wir alle waren sehr enttäuscht! Wir waren fest davon überzeugt, einen tiefen Playoff-Run hinlegen zu können. Zum Ende der Saison wurde das Team immer stärker und hätte noch ordentlich für Furore sorgen können! Da sind wir uns auch heute noch einig, wenn wir mit (ehemaligen) Spielern darüber sprechen.

Corona hatte dann auch die neue Saison 2020/21 im Griff und gestaltete diese außergewöhnlich – mitunter vermutlich auch außergewöhnlich anstrengend. Lange Zeit war nicht klar, wann der erste Spieltag denn nun stattfinden wird. Als die ersten Termine endlich klar waren, musste das Team sich direkt in eine zweiwöchige Quarantäne begeben. Wie habt ihr diese Zeit erlebt?

Es war ein Auf und Ab. Natürlich waren wir froh, als wir wussten, dass es endlich losgeht. Dann kamen das Trainingsverbot sowie die erste Quarantäne-Phase. Das hat alle Planungen und Ziele zuerst einmal über Bord geworfen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir glücklicherweise keinerlei Berührungspunkte mit dem Virus gehabt. Die Maßnahmen haben gegriffen und allen war klar, dass es eine besondere Saison werden würde. Die daraus resultierende Unsicherheit aufgrund des chaotischen Saisonstarts hat man der jungen, unerfahrenen und neu zusammengestellten Mannschaft ja wie bekannt angesehen.

Ein großer Teil der Vorbereitung war darauf fokussiert, ein tragfähiges Konzept zu entwickeln, um eine gefahrfreie Publikumsbeteiligung zu ermöglichen. Am Ende fand dann die gesamte Saison ganz ohne Fans statt. Wie sehr hat diese Komponente am Ende auch für die Spieler auf dem Feld gefehlt?

Ich glaube, das ist in Worten gar nicht auszudrücken. Dass es eine Saison mit weniger Hallenauslastung als möglich werden würde, war allen Beteiligten klar und wäre auch in Ordnung gewesen aufgrund der Umstände. Als aber immer mehr klar wurde, dass die komplette Saison ohne Zuschauer stattfinden würde, herrschte erst einmal schlechte Stimmung. Letzten Endes fightet man Wochenende für Wochenende auch für die eigenen Fans, die Stadt, die Sponsoren und das am liebsten gemeinsam mit ihnen in der Halle. Vor allem in Momenten, in denen es auf dem Spielfeld mal nicht lief, fehlte natürlich der emotionale Push von außen. Aber auch in Phasen, wo es gut lief, fehlte die Begeisterung und die Atmosphäre auf den Rängen. Es war eine extrem schwierige Situation, da das Team letztlich selbst für Stimmung sorgen musste.

Um den Fans dennoch eine Beteiligung an der Saison zu ermöglichen, habt ihr euch an einem Livestream-Angebot auf Sportdeutschland.TV beteiligt. Wie bewertest du diese Erfahrung im Nachgang?

Ich denke, es war die absolut richtige Entscheidung, einen Livestream auf die Beine zu stellen. Das hat den Fans und Partnern die Möglichkeit geboten, dennoch an den Spielen teilzunehmen, wenn auch nur virtuell. Mit unserem Kommentatoren-Duo Sebastian Köhnert und Sven Witt waren wir auch fachlich perfekt ausgestattet.

Ist es für euch eine Option, auch in der kommenden Saison wieder einen Livestream anzubieten?

Grundsätzlich können wir uns schon vorstellen, den Livestream auch weiterhin anzubieten. Es ist gut möglich, dass auch zu Beginn der neuen Saison 21/22 nur eine begrenzte Anzahl an Zuschauern erlaubt sein wird. Oder dass es auch Menschen gibt, die noch vorsichtig sind und nicht gleich wieder mit größeren Menschenansammlungen zu tun haben wollen. Diese Situationen könnten wir damit auffangen.

Im Vorfeld der Saison lautete die klare Message an Fans und Sponsoren, dass ihr einen ehrlichen Neuanfang wagen möchtet. Entsprechend habt ihr einen Kader zusammengestellt, der vor allem auf vielversprechende junge Talente setzt, ergänzt um einige erfahrene Leistungsträger. War dieser Schritt der Neuerfindung des Hanauer Basketballs überfällig?

Unserer Meinung nach ja! Natürlich ist es immer einfach gesagt, dass man als Basketballstandort junge Spieler entwickeln und fördern möchte. Das will zunächst einmal jeder Verein. Wir aber haben gezeigt, dass wir das Konzept beziehungsweise die Philosophie auch umsetzen. Das haben wir ja auch immer offen und transparent kommuniziert, sowohl in Richtung der Spieler als auch unserem Trainer und den Partnern. Und der Erfolg gibt uns Recht! Wir sind am Ende auf Platz sechs der Gesamt-ProB gelandet und obwohl wir nur als Achter aus dem Süden in die Playoffs eingezogen sind, waren wir am Ende das zweitbeste der Südstaffel hinter dem Erstplatzierten Dresden. Ein interessanter Punkt in der Hinsicht ist, dass wir diese Saison erstmals in der Geschichte der White Wings auch eine Ausschüttung aus dem Ausbildungs-Fonds der Liga erhalten haben und nicht nur einzahlen müssen. Das sollte Beweis genug sein, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben!

Mit diesem neuen Kader hattet ihr euch das sportliche Ziel gesetzt, die Playoffs zu erreichen. Dann kam die Quarantäne – gefolgt von einer schwierigen Schwächephase direkt zu Beginn. Die ersten fünf Spiele in Folge wurden verloren. Gerade für junge Teams ist eine solche Phase sehr schwer, das Momentum kann leicht kippen und zu erhöhtem Frust führen. Wie geht man hinter den Kulissen damit um?

Natürlich waren wir nicht happy nach einem 0-5 Start. Aber wir haben regelmäßig zusammengesessen und analysiert. Dazu hat unser Trainer immer wieder gesagt, dass er von dem Team überzeugt ist, wir unsere Spiele gewinnen und nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden. Auch wenn im Umfeld Unruhe aufkam, haben wir unseren Kurs beibehalten. Ein wichtiger Baustein war zu diesem Zeitpunkt mit Sicherheit die Verpflichtung von Michael Acosta.

Wie wichtig ist aus deiner Sicht auch für den weiteren Saisonverlauf der dann folgende, knappe Sieg im ersten Südhessen-Derby gegen Frankfurt zu bewerten?

Ich glaube, das war ein Schlüsselmoment für Team und Trainer! Alle haben gemerkt, dass sich die harte Arbeit und die Geduld auszahlt, wenn man weiter an sich glaubt. Auch wenn es danach weiterhin ein Auf und Ab in den Ergebnissen gab, hat man gemerkt, dass das Team sich entwickelt und Selbstbewusstsein anhäuft.

In den darauffolgenden Wochen hat sich, wie du bereits erwähnt hast, die Leistung des Teams immer weiter stabilisiert. Als Gegner galten die White Wings in der Folge als zunehmend unberechenbar, da sich die Leistung nur selten auf klare Topscorer konzentrierte. Gibt es ein Hanauer Geheimrezept, wie ihr diese Teamchemie erzeugt habt?

Ich glaube, dass das Team selbst dafür verantwortlich war. Durch die Corona-Situation und die daraus resultierenden limitierten Möglichkeiten abseits des Basketballs hat das Team schneller und intensiver zusammengefunden und eine Dynamik entwickelt, die sich immer mehr auf dem Feld gezeigt hatte. Unabhängig davon, wer gerade einen guten Tag hatte, wer gesund oder wer verletzt war – das Team hielt zusammen und hat sich unter Führung des Coaching-Duos weiterentwickelt.

Innerhalb der Saison kam es immer mal wieder zu positiven Corona Fällen, auch innerhalb des Hanauer Teams. Gab es einen Moment, an dem du Sorge darum hattest, dass auch die Saison 2020/21 eventuell ein verfrühtes Ende finden könnte?

Absolut und es gab sogar Momente, in denen ich dachte, dass es vielleicht sogar besser sei, die Saison zu beenden. Gerade im Winter, als die Infektionszahlen explodierten fragten wir uns zwischendurch schon, ob es sinnvoll sei, den Spielbetrieb mit aller Macht durchzuboxen. Davon war ich ehrlicherweise nicht immer zu 100% überzeugt. Auf der anderen Seite muss man sich aber auch der Verantwortung bewusst sein, die man hat. Wir hatten und haben das Privileg, unseren Beruf weiterhin ausüben zu dürfen, während viele andere Menschen dazu gezwungen sind, zu Hause zu bleiben. Dabei können sich ganz andere Sorgen und Probleme entwickeln. Dieser Verantwortung wird man sich bewusst und deswegen war es unser oberstes Ziel, mit allen Möglichkeiten und unter Berücksichtigung aller Maßnahmen die Saison bestmöglich durchzuziehen.

Am Ende der regulären Saison hatten die White Wings ihr Saisonziel erreicht und sich in der Folge nicht nur mit drei Playoff Spielen für die harte Arbeit belohnt, sondern dank starker Leistungen gegen Karlsruhe und Düsseldorf sogar die zweite Runde klargemacht. Hattest du am Anfang der Saison damit gerechnet, dass die Mannschaft eine solche Leistungssteigerung schafft?

Gerechnet vielleicht nicht, aber gehofft natürlich schon! Man hat ja, wenn die Teamzusammenstellung abgeschlossen ist, immer gewisse Vorstellungen und Wünsche. Wie performen die einzelnen Spieler, wie ergänzen sie sich im Team, kann der Coach seine Strategie mit dem Team vollumfänglich umsetzen? Das war für uns genauso ein Auf und Ab! Nach dem überragenden Januar mit 4 Siegen aus 5 Spielen hatten wir aber so langsam ein Gefühl dafür bekommen, was mit dieser Mannschaft möglich ist. Dass es am Ende sogar die zweite Runde wurde, ist eine kleine Sensation und wir genießen das auch jetzt noch.

Mannschaftskapitän Josef Eichler hatte dem Team sowohl zu Beginn als auch zum Ende der Saison gefehlt. Und auch Matthias Fichtner fehlte in einer entscheidenden Phase der Saison. Das Team rückte dann aber gerade in den Playoffs noch einmal enger zusammen und kompensierte diese personellen Ausfälle. Kommt man da nicht auch ein wenig ins Träumen, wie weit es das Team wohl hätte schaffen können, wären die Verletzungen nicht gewesen?

Klar sitzt man im Büro und macht sich so seine Gedanken. Was wäre gewesen, wäre Josef nicht unglücklich mit zwei Verletzungen durch die Saison gegangen, hätte Matthias sich nach aufsteigender Form nicht im Training die Bänder gerissen, wäre Michael Acosta bis Saisonende geblieben? All das sind Gedanken, die einem durch den Kopf schwirren und ein wenig träumen lassen. Das gehört auch dazu. Zum Glück ist die Realität aber ja auch nicht so viel schlechter!

Sportlich habt ihr in dieser Saison mehr erreicht, als viele euch zugetraut hatten. Hand aufs Herz: Wie stolz bist du auf diese Mannschaft?

Extrem stolz! Und nicht nur ich! Bei allen Personen im Management, im Gesellschafterkreis und mit Sicherheit auch bei den Fans und Partnern überwiegt der Stolz über das Erreichte, auch wenn die meisten nicht live dabei sein konnten. Wir dürfen zurecht alle gemeinsam stolz auf das Erreichte sein. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns darauf nun ausruhen sollten. Es gilt nun, diese Leistung zu bestätigen. Wir hoffen natürlich, dass wir dies mit vielen der diesjährigen Spieler weiterführen können. Aber der Erfolg weckt natürlich auch Begehrlichkeiten. Wir müssen schauen, dass wir wirtschaftlich bei anderen Angeboten mithalten können und, wenn dies nicht der Fall ist, neue junge hungrige Spieler finden, die die Chancen bei uns nutzen wollen.

Möchte man besonders selbstkritisch mit sich ins Gericht gehen, gab es in dieser Saison auch hier und da Defizite. Die Rebound Quote war beispielsweise über beinahe die gesamte Saison sehr schwach, auch bedingt dadurch, dass die White Wings nicht viele große Spieler im Aufgebot hatten. Welche Schlüsse ziehst du daraus für die kommende Saison?

Das war natürlich zum Teil schon heftig, aber unterm Strich konnten wir das in vielen Spielen trotzdem irgendwie kompensieren. Als es dann jedoch in die Playoffs ging, in denen jeder Sieg zählte, wurden uns dann auch Grenzen aufgezeigt. Das hat man in den Spielen gegen Bochum und Münster deutlich gesehen. Und natürlich wird das einer der Punkte sein, die wir in der kommenden Saison besser machen wollen.

Apropos kommende Saison – kannst du den Fans vielleicht schon einen kleinen Ausblick geben, was für die Spielzeit 2021/22 geplant ist?

Wir bereits erwähnt, wollen wir möglichst viele Spieler aus der aktuellen Mannschaft halten, da die Entwicklung der einzelnen Spieler und des Teams noch lange nicht am Ende ist. Ob das funktioniert, kann ich derzeit leider noch nicht sagen. Was ich aber sagen kann, ist, dass es auch nächste Saison einen interessanten Mix aus jungen, hungrigen Talenten und erfahrenen Spielern geben wird, die Bock darauf haben, die Erfolge der Saison 2020/21 zu bestätigen. Im Idealfall ist das dann auch wieder vor einer tollen Kulisse aus Fans und Partnern der White Wings in der Main-Kinzig-Halle möglich.

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Hanauer Business Loge

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Vier Ziele, ein Konzept! Die White Wings Hanau haben in der gerade abgelaufenen Saison 2020/2021 mit der Qualifikation zur 2. Runde der Play-Offs in der ProB nicht nur rein sportlich gesehen ihre Ziele mehr als erreicht, sondern die vergangenen Monate auch dazu genutzt, die infrastrukturellen Bereiche weiterzuentwickeln. Mit „MISSION23“ gibt es nun ein klares Konzeptpapier, mit dem unter anderem der sportliche Aufstieg in die ProA nachhaltig realisiert werden soll.

Während andere Vereine große Probleme hatten, den Spielbetrieb während der Corona-Pandemie überhaupt am Leben zu erhalten, haben die Ebbecke White Wings die Zeit als Chance gesehen, sich grundsätzlich zu hinterfragen. „Corona hat uns vor viele Hürden und Herausforderungen gestellt. Doch wir haben schnell gemerkt, dass wir intern – auch dank der finanziellen Sicherheit durch die Gesellschafter und unsere treuen Partner – alle an einem Strang ziehen und so den Spielbetrieb auf jeden Fall absichern können“, sagt White Wings Geschäftsführer Sebastian Lübeck.

Mit dieser Rückendeckung und der Motivation der Mitarbeiter war schnell klar, dass die Saison ohne Zuschauer dazu genutzt werden sollte, sich in vielen Bereichen weiterzuentwickeln. Lübeck: „Natürlich mussten wir vor der Saison Hygienekonzepte, Teststrategien und so weiter erarbeiten, aber dadurch, dass man für die einzelnen Spieltage weniger vorbereiten musste, hatten wir Zeit, die man in einer normalen Saison vielleicht so nicht gehabt hätte.“

Und genau die wurde sinnvoll genutzt: In Kooperation mit der Benefactor GmbH, einer Sportmarketingagentur aus Braunschweig, begannen die White Wings bereits im vergangenen Oktober, den Verein in den Bereichen Marketing, Sponsoring und Vermarktung zu analysieren. Lübeck dazu: „Wir haben gemerkt, dass uns die Benefactor in vielen Bereich weiterhelfen kann, unsere Strukturen zu professionalisieren.“ Nach vielen zielführenden Telefonaten, einem digitalen Workshop und der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Lübeck, den Gesellschaftern der White Wings Basketball GmbH und Timo Gefeller, der bei der Benefactor GmbH als Teamleiter die Bereiche Vertrieb und Marketing zu verantworten hat, gibt es nun die „MISSION23“.

Neben dem großen Ziel, sportlich die Weichen auf ProA zu stellen, geht es in dem Konzept vor allem um die Wahrnehmung der White Wings in der Gesellschaft, die Zusammenarbeit mit der TG Hanau im Jugendbereich und einem neuen Vermarktungsansatz. Lübeck erklärt: „Die Themen sind ganzheitlich miteinander verbunden und geben uns die Möglichkeit, diese Ziele bei einem Aufstieg in die ProA auch langfristig und nachhaltig zu sichern.“

Hier macht der finanzielle Aspekt natürlich einen Großteil des Konzeptes aus. „Deshalb freuen wir uns auch, nun endlich mit unserem neuen Ansatz in der Vermarktung an die Öffentlichkeit zu gehen“, so Lübeck, der verrät: „Mit einem Sponsoring bei uns ist man ab sofort auch gleichzeitig Partner in der Hanauer Business Loge – unserem neu geschaffenen B2B-Netzwerk.“

Unter dem Motto „Wir beflügeln Ihr Unternehmen“ bieten die White Wings der regionalen Wirtschaft zukünftig eine ganz neue Plattform, um sich zu vernetzen, Geschäfte zu vereinbaren und so neue Leads zu generieren. „Uns waren dabei mehrere Aspekte wichtig: Wir wollen mit unserem Angebot die Unternehmen auf der einen Seite zum Basketball bringen, auf der anderen Seite aber auch abseits der Heimspiele ständig dafür sorgen, dass sie voneinander profitieren“, so Lübeck. Neben regelmäßig geplanten B2B-Events gibt es bereits jetzt einen Digitalen Marktplatz, auf dem unter www.marktplatz.whitewings.de Dienstleistungen, Produkte sowie eine generelle Kommunikation kostenlos angeboten werden können.

Bei der Umsetzung der Hanauer Business Loge werden die White Wings in Zukunft von der Benefactor GmbH unterstützt, die auch in diesem Bereich große Erfahrung mitbringt. „Wir haben in den vergangenen 13 Jahren bereits sehr erfolgreich große Unternehmernetzwerke mit bis zu über 400 Partnerunternehmen für Sportvereine aufgebaut“, so Gefeller, der sich sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit Lübeck und den White Wings Hanau freut. „Sebastian und sein Team sind extrem motiviert und ehrgeizig, interne Strukturen so zu entwickeln, dass man bei einem mittelfristigen Aufstieg in die ProA in allen Bereichen auf gesunden Füßen steht. Das sind absolut hervorragende Voraussetzungen, die wir mit unserer Arbeit gerne unterstützen möchten.“

Wer bereits jetzt mehr zu der Hanauer Business Loge erfahren möchte, kann sich gern bei Gefeller, der den Posten als Clubmanager bei der Hanauer Business Loge übernimmt, unter 0531 120 452 25 oder per Mail an:

hanauer-business-loge@whitewings.de melden.

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White Wings verabschieden sich mit Achtungserfolg in die Sommerpause

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Für Basketballfans fiel der Tag der Arbeit sportlich extrem spannend aus. In Gruppe 5 der Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga konnten sich an diesem Spieltag rein rechnerisch noch alle Teams ein Ticket für die nächste Runde sichern. Für drei der vier Mannschaften hätte ein regulärer Sieg für die nächste Runde ausgereicht. Die EBBECKE WHITE WINGS Hanau hingegen mussten nicht nur gegen den FC Bayern Basketball II gewinnen, sondern den Sieg zudem mit 27 Punkten Vorsprung erreichen. Auch eine Schützenhilfe von Münster wäre nötig gewesen, um ins Halbfinale einzuziehen. In die nächste Runde schafften es die Hanauer am Ende nicht. Dennoch: Mit einem überzeugenden 80:69-Erfolg verabschieden sich die Hanauer aus den Playoffs.

Verzichten musste White-Wings-Headcoach Kamil Piechucki an diesem Abend auf Till-Joscha Jönke, der aufgrund einer Fußverletzung ausfiel. Somit trat das Team gänzlich ohne Mannschaftskapitän an. Immerhin konnte der weiterhin im Abistress befindliche Philip Hecker dem Team heute wieder aushelfen, sodass zumindest 9 Spieler auf dem Spielbogen standen. Den Ausfall ließ sich die Mannschaft jedoch nicht anmerken. Ganz im Gegenteil: Von Anfang an machten die White Wings klar, dass sie die Herausforderung annahmen und sich aktiv darum bemühten, eine Distanz von 27 Punkten herzustellen.

Über weite Teile funktionierte das Spiel im ersten Viertel vor allem über die beiden besten Scorer des Abends Justus Peuser und Edu Arques. Sowohl in Korbnähe als auch von außen schien beiden beinahe alles zu gelingen. München fiel weder offensiv noch defensiv eine Taktik ein, um mitzuhalten. Hanau dominierte das erste Viertel und ging hoch verdient mit 28:11 in den zweiten Spielabschnitt.

Erneut funktionierte es offensiv besonders gut über Peuser und Arques. Die Münchner schienen das schwache erste Viertel zumindest ein wenig abgeschüttelt zu haben, ließen Hanau schlussendlich aber dennoch zwei weitere Punkte in Richtung der zu erreichenden Marke davonziehen. Mit 46:27 ging es in die Halbzeitpause.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten dann die Bayern, die zunächst um fünf Punkte verkürzten und Hanau zudem beinahe sieben Minuten lang nicht über reguläre Würfe zum Korberfolg kommen ließen – lediglich von der Freiwurflinie aus punktete Hanau in dieser Phase. Der Knoten platzte erst nach einem erfolgreichen Korbleger von Marko Dordevic. Und nachdem dieser rund eine Minute später erneut aus kurzer Distanz abschloss, stand es 57:36 – die Marke von 27 Punkten schien realistischer denn je zu sein.

Die Bayern konnten zwar zwischenzeitlich immer wieder verkürzen – sechs Minuten vor Schluss gelang es den White Wings aber noch einmal, auf 20 Punkte Vorsprung zu stellen. Anschließend rächte sich jedoch die kurze Bank der White Wings. Die Kräfte auf Seiten der Gastgeber schwanden zunehmend, Würfe wurden ungenauer, Unkonzentriertheiten schlichen sich ein. Das nutzten die Münchner, um zurück ins Spiel zu kommen und zwischenzeitlich auf 70:64 anzuschließen. Hanau hielt jedoch dagegen und nutzte vor allem diverse Chancen von der Freiwurflinie, um sich den letztendlichen 80:69-Erfolg zu sichern. Von den im Vorfeld als relativ unrealistisch erscheinenden 27 Punkten Unterschied war das Team zwischenzeitlich nicht allzu weit entfernt. Selbst ein solch hoher Sieg hätte am Ende trotzdem nicht zum Einzug ins das Halbfinale gereicht, da Münster im parallel ausgetragenen Spiel gegen Bochum knapp unterlag.

„Wir sehen dieses Ergebnis als großen Erfolg. Wir sind eine junge Mannschaft und hatten über die Saison immer wieder mit großen Problemen zu kämpfen, darunter Verletzungen sowie wiederholte, quarantänebedingte Trainingspausen. Dass wir am Ende nicht nur die Playoffs erreicht haben, sondern sogar die zweite Runde, ist großartig. Dank des heutigen Sieges zählen wir nicht nur zu den Top 6 der Liga, sondern auch den Top 2 der Südstaffel. Wir sind darauf sehr stolz und hoffen, dass es den Fans genauso geht“, sagt Piechucki nach dem Spiel.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Justus Peuser (25 Punkte/3 Assists/4 Rebounds)
Jonas Stenger (0/0/0)
Felix Hecker (2/3/5)
Omari Knox (11/1/1)
Philip Hecker (0/1/0)
Marko Dordevic (10/0/3)
Matthias Fichtner (4/0/1)
Eduard Arques Lopez (19/0/9)
Malik Kudic (9/2/1)

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Zum dritten Mal in dieser Saison treffen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau auf den FC Bayern Basketball II

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Am Samstag treffen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau zum dritten Mal in dieser Saison auf den FC Bayern Basketball II. In den bisherigen Begegnungen haben beide Teams einen Sieg geholt. In den Playoffs haben die Bayern sich mit zwei Siegen in der ersten Runde souverän weitergekämpft und am 2. Spieltag unter der Woche sogar einen Sieg gegen Favorit Bochum eingefahren. Entsprechend ist – zumindest rechnerisch – am letzten Spielzug noch für alle Teams ein Einzug ins Halbfinale möglich. Um diese Chance wahren zu können, müssen die White Wings vor allem wieder die Münchner Stammkräfte im Blick haben.

Allen voran Small Forward Michael Rataj und Point Guard Erol Antonio Ersek haben sich in den vergangenen Spielen als besonders wichtige Playoff-Leistungsträger hervorgetan. Gegen Bochum erwischte Ersek einen absoluten Sahnetag und erzielte 41 Punkte für seine Mannschaft.

Aber auch Matej Rudan gilt es im Auge zu behalten. Die Münchner sind zwar ebenfalls nicht das größte Team – dennoch hat Hanau in der ersten Begegnung mit den Bayern schmerzhaft lernen müssen, dass das Team dennoch äußerst reboundstark ist. Entsprechend müssen die Hanauer aus dem Spiel gegen Münster die richtigen Schlüsse ziehen und konsequenter ausboxen, um zweite Chancen zu verhindern. Außerdem spielt München mit viel Tempo und Energie.

Das Spiel am Samstag, 1. Mai, beginnt um 19 Uhr. Fans können das Spiel via Livestream auf www.sportdeutschland.tv verfolgen.

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Schwache Reboundquote kostet den Sieg in Münster

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Auch im zweiten Spiel der zweiten Playoff-Gruppenphase unterlagen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau am Ende gegen ihren Gegner. Zwar kämpfte das Team über 40 Minuten lang und konnte auch die mitunter etwas durchwachsene erste Halbzeit kompensieren. Allerdings spielten die WWU Baskets Münster ihre größentechnische Überlegenheit clever aus und holten sich am Ende 46 Rebounds – 19 davon offensiv. Allein Münsters Malcolm Delpeche holte neben 15 Punkten satte 17 Rebounds. Für Hanau waren das am Ende zu viele gegebene zweite Chancen. Mit 85:75 ging das Spiel am Ende verloren.

Die Hanauer Bank war in dieser Woche noch ein wenig dünner besetzt. Philip Hecker steckt mitten in der Vorbereitungsphase auf sein Abitur und konnte daher nicht mit dem Rest der Mannschaft anreisen. Die übrigen 9 Spieler verlangten sich über 40 Minuten alles ab und gaben sich auch in schwächeren Phasen nicht auf. So lag die Mannschaft nach sechs gespielten Minuten beispielsweise mit 19:5 hinten und ging am Ende mit 26:14 in den zweiten Spielabschnitt.

Nachdem das Team von Headcoach Kamil Piechucki den Rückstand zunächst auf sieben Punkte drücken konnte, stand es dann rund dreieinhalb Minuten vor Halbzeitpfiff sogar 41:24. Dank eines starken Runs, in dem vor allem Mannschaftskapitän und späterer Topscorer Till-Joscha Jönke ein entscheidender Akteur auf Seiten der White Wings war, kamen die Hanauer noch einmal auf 8 Punkte heran und gingen mit einem motivierenden 43:35 in die Kabine.

In das dritte Viertel starteten die Hanauer sogar noch stärker und kämpften sich nach etwas über eine Minute auf 4 Punkte Unterschied heran und blieben über den gesamten Verlauf des Spielabschnitts in Schlagweite. Neben Jönke hatte auch Justus Peuser in diesem Viertel ein gutes Händchen im Abschluss und verwandelte drei wichtige Dreier.

Nach einem verwandelten Zwei-Punkte-Wurf zu Beginn des letzten Viertels hatten die White Wings wiederholt die Chance zum Ausgleich – vergaben aber wiederholt. Münster drehte im Anschluss ein wenig die Intensität hoch und zog wieder auf 9 Punkte Vorsprung davon. Die White Wings blieben jedoch bissig und schafften es erneut, fünf Minuten vor Schluss auf drei Punkte heranzukommen. Doch wie zuvor war dem Team der Ausgleich nicht vergönnt. Zwei wichtige Treffer durch Marck Coffin sowie ein verwandelter Zweier von Oliver Pahnke brachten Hanau in Zugzwang – etwas unter vier Minuten blieben, um 10 Punkte aufzuholen. Immer wieder suchte das Team hierzu den Abschluss aus der Distanz, war jedoch nur noch selten erfolgreich. Auch Münster war in dieser Phase weniger treffsicher, holte sich jedoch über zweite Versuche zwei wichtige Tip-Ins. Am Ende lief den EBBECKE WHITE WINGS Hanau, die bis zur letzten Spielsekunde kämpften, die Zeit davon. Münster siegte schlussendlich mit 85:75. „Die Baskets haben heute fast 20 Rebounds mehr gemacht als wir. Mit einer solchen Quote konnten wir das Spiel nicht gewinnen“, sagt Piechucki nach dem Spiel. White-Wings-Geschäftsführer Sebastian Lübeck ergänzt: „Auch wenn es am Ende nicht gereicht hat, bin ich extrem stolz auf Team und Trainer, da man nie das Gefühl hatte, man würde sich aufgeben. Man darf uns weiterhin nicht abschreiben. Die letzte kleine Chance wollen wir am Samstagabend noch nutzen.“

Dann nämlich treffen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau zum dritten Mal in dieser Saison auf den FC Bayern Basketball II. In den bisherigen Begegnungen haben beide Teams einen Sieg geholt. In den Playoffs haben die Bayern sich mit zwei Siegen in der ersten Runde souverän weitergekämpft und am heutigen Spieltag sogar einen Sieg gegen Favorit Bochum eingefahren. Entsprechend ist – zumindest rechnerisch – am letzten Spielzug noch für alle Teams ein Einzug ins Halbfinale möglich.

Um diese Chance wahren zu können, müssen die White Wings vor allem wieder die Münchner Stammkräfte im Blick haben. Allen voran Small Forward Michael Rataj und Point Guard Erol Antonio Ersek haben sich in den vergangenen Spielen als besonders wichtige Playoff-Leistungsträger hervorgetan. Gegen Bochum erwischte Ersek einen absoluten Sahnetag und erzielte 41 Punkte für seine Mannschaft.

Die Münchner sind zwar ebenfalls nicht das größte Team – dennoch hat Hanau in der ersten Begegnung mit den Bayern schmerzhaft lernen müssen, dass das Team dennoch äußerst reboundstark ist. Entsprechend müssen die Hanauer aus dem Spiel gegen Münster die richtigen Schlüsse ziehen und konsequenter ausboxen, um zweite Chancen zu verhindern. Außerdem spielt München mit viel Tempo und Energie. „Darauf müssen wir eine Antwort finden. Und ganz wichtig: Wir müssen als Team zusammenspielen“, so Piechucki.

Das Spiel am Samstag, 1. Mai, beginnt um 19 Uhr. Fans können das Spiel via Livestream auf https://sportdeutschland.tv/ verfolgen.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Justus Peuser (14 Punkte/0 Assists/2 Rebounds)
Jonas Stenger (0/0/0)
Felix Hecker (10/2/1)
Till-Joscha Jönke (23/3/7)
Omari Knox (9/1/1)
Marko Dordevic (5/1/3)
Matthias Fichtner (6/1/1)
Eduard Arques Lopez (8/1/5)
Malik Kudic (0/0/0)

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