Schwache Reboundquote kostet den Sieg in Münster


Auch im zweiten Spiel der zweiten Playoff-Gruppenphase unterlagen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau am Ende gegen ihren Gegner. Zwar kämpfte das Team über 40 Minuten lang und konnte auch die mitunter etwas durchwachsene erste Halbzeit kompensieren. Allerdings spielten die WWU Baskets Münster ihre größentechnische Überlegenheit clever aus und holten sich am Ende 46 Rebounds – 19 davon offensiv. Allein Münsters Malcolm Delpeche holte neben 15 Punkten satte 17 Rebounds. Für Hanau waren das am Ende zu viele gegebene zweite Chancen. Mit 85:75 ging das Spiel am Ende verloren.

Die Hanauer Bank war in dieser Woche noch ein wenig dünner besetzt. Philip Hecker steckt mitten in der Vorbereitungsphase auf sein Abitur und konnte daher nicht mit dem Rest der Mannschaft anreisen. Die übrigen 9 Spieler verlangten sich über 40 Minuten alles ab und gaben sich auch in schwächeren Phasen nicht auf. So lag die Mannschaft nach sechs gespielten Minuten beispielsweise mit 19:5 hinten und ging am Ende mit 26:14 in den zweiten Spielabschnitt.

Nachdem das Team von Headcoach Kamil Piechucki den Rückstand zunächst auf sieben Punkte drücken konnte, stand es dann rund dreieinhalb Minuten vor Halbzeitpfiff sogar 41:24. Dank eines starken Runs, in dem vor allem Mannschaftskapitän und späterer Topscorer Till-Joscha Jönke ein entscheidender Akteur auf Seiten der White Wings war, kamen die Hanauer noch einmal auf 8 Punkte heran und gingen mit einem motivierenden 43:35 in die Kabine.

In das dritte Viertel starteten die Hanauer sogar noch stärker und kämpften sich nach etwas über eine Minute auf 4 Punkte Unterschied heran und blieben über den gesamten Verlauf des Spielabschnitts in Schlagweite. Neben Jönke hatte auch Justus Peuser in diesem Viertel ein gutes Händchen im Abschluss und verwandelte drei wichtige Dreier.

Nach einem verwandelten Zwei-Punkte-Wurf zu Beginn des letzten Viertels hatten die White Wings wiederholt die Chance zum Ausgleich – vergaben aber wiederholt. Münster drehte im Anschluss ein wenig die Intensität hoch und zog wieder auf 9 Punkte Vorsprung davon. Die White Wings blieben jedoch bissig und schafften es erneut, fünf Minuten vor Schluss auf drei Punkte heranzukommen. Doch wie zuvor war dem Team der Ausgleich nicht vergönnt. Zwei wichtige Treffer durch Marck Coffin sowie ein verwandelter Zweier von Oliver Pahnke brachten Hanau in Zugzwang – etwas unter vier Minuten blieben, um 10 Punkte aufzuholen. Immer wieder suchte das Team hierzu den Abschluss aus der Distanz, war jedoch nur noch selten erfolgreich. Auch Münster war in dieser Phase weniger treffsicher, holte sich jedoch über zweite Versuche zwei wichtige Tip-Ins. Am Ende lief den EBBECKE WHITE WINGS Hanau, die bis zur letzten Spielsekunde kämpften, die Zeit davon. Münster siegte schlussendlich mit 85:75. „Die Baskets haben heute fast 20 Rebounds mehr gemacht als wir. Mit einer solchen Quote konnten wir das Spiel nicht gewinnen“, sagt Piechucki nach dem Spiel. White-Wings-Geschäftsführer Sebastian Lübeck ergänzt: „Auch wenn es am Ende nicht gereicht hat, bin ich extrem stolz auf Team und Trainer, da man nie das Gefühl hatte, man würde sich aufgeben. Man darf uns weiterhin nicht abschreiben. Die letzte kleine Chance wollen wir am Samstagabend noch nutzen.“

Dann nämlich treffen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau zum dritten Mal in dieser Saison auf den FC Bayern Basketball II. In den bisherigen Begegnungen haben beide Teams einen Sieg geholt. In den Playoffs haben die Bayern sich mit zwei Siegen in der ersten Runde souverän weitergekämpft und am heutigen Spieltag sogar einen Sieg gegen Favorit Bochum eingefahren. Entsprechend ist – zumindest rechnerisch – am letzten Spielzug noch für alle Teams ein Einzug ins Halbfinale möglich.

Um diese Chance wahren zu können, müssen die White Wings vor allem wieder die Münchner Stammkräfte im Blick haben. Allen voran Small Forward Michael Rataj und Point Guard Erol Antonio Ersek haben sich in den vergangenen Spielen als besonders wichtige Playoff-Leistungsträger hervorgetan. Gegen Bochum erwischte Ersek einen absoluten Sahnetag und erzielte 41 Punkte für seine Mannschaft.

Die Münchner sind zwar ebenfalls nicht das größte Team – dennoch hat Hanau in der ersten Begegnung mit den Bayern schmerzhaft lernen müssen, dass das Team dennoch äußerst reboundstark ist. Entsprechend müssen die Hanauer aus dem Spiel gegen Münster die richtigen Schlüsse ziehen und konsequenter ausboxen, um zweite Chancen zu verhindern. Außerdem spielt München mit viel Tempo und Energie. „Darauf müssen wir eine Antwort finden. Und ganz wichtig: Wir müssen als Team zusammenspielen“, so Piechucki.

Das Spiel am Samstag, 1. Mai, beginnt um 19 Uhr. Fans können das Spiel via Livestream auf https://sportdeutschland.tv/ verfolgen.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Justus Peuser (14 Punkte/0 Assists/2 Rebounds)
Jonas Stenger (0/0/0)
Felix Hecker (10/2/1)
Till-Joscha Jönke (23/3/7)
Omari Knox (9/1/1)
Marko Dordevic (5/1/3)
Matthias Fichtner (6/1/1)
Eduard Arques Lopez (8/1/5)
Malik Kudic (0/0/0)

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Zweites Viertel kostet das Spiel: White Wings unterliegen erneut gegen Bochum


Auch in der zweiten Runde der Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB unterlagen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau gegen die als Favoriten ins Spiel gegangenen VfL SparkassenStars Bochum. Eine über weite Strecken gute Leistung der Südhessen reichte am Ende nicht aus, um ein Blackout im zweiten Viertel zu kompensieren. Dennoch fiel das Ergebnis mit 104:90 diesmal deutlich knapper aus, als in der ersten Begegnung beider Teams.

Dabei hatte es so gut angefangen in Bochum: Matthias Fichtner konnte erstmalig nach seiner verletzungsbedingten Pause wieder auflaufen und sein Team auf den großen Positionen unterstützen. Und gerade zu Beginn des Spiels hatten sich die EBBECKE WHITE WINGS Hanau äußerst teuer verkauft und fast 8 Minuten lang knapp in Front gelegen. Die White Wings zeichneten sich offensiv durch ein variables Spiel aus und waren in dieser Phase sowohl aus der Zwei-, als auch der Drei-Punkte-Distanz sehr erfolgreich. Erst kurz vor Schluss rissen die SparkassenStars das Ruder herum – Zwischenstand 31:28.

Dann aber folgte das vorentscheidende zweite Viertel. „Diesen Spielabschnitt haben wir leider komplett verschlafen“, sagt White-Wings-Headcoach Kamil Piechucki. Direkt in den ersten beiden Spielminuten leistete sich das Team 3 Turnover und konnte keinen Wurf auf den Korb produzieren. Bochum hingegen war über Elijah Allen, Johannes Joos und Ex-White-Wing Miquel Servera Rodriguez erfolgreich und zog auf 37:28 davon. Und auch in der Folge taten sich die Hanauer schwer, Zählbares auf das Scoreboard zu bringen, während auf Bochumer Seite Lars Kamp heiß lief. Egal ob aus kurzer oder weiter Distanz – hatte er den Ball, war er äußerst gefährlich. Satte 15 seiner am Ende 29 Punkte erzielte er im zweiten Spielabschnitt. Auch zwei Timeouts des Hanauer Headcoachs brachten keine entscheidende Wendung ins Spiel: Bochum gab im zweiten Viertel klar den Ton an, Hanau fand weder in der Defense noch der Offense entscheidende Mittel, um den Favoriten zurückzuhalten. Mit 59:45 gingen die Teams in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit sah aus Hanauer Sicht dann wieder deutlich ausgeglichener aus: das dritte Viertel endete mit 23:20 Punkten, das vierte konnten die Grimmstädter sogar mit 22:25 für sich entscheiden. Zu keiner Sekunde gab sich die Mannschaft auf, in den letzten 60 Sekunden des Spiels erzielten Marko Dordevic und Felix Hecker insgesamt noch sechs Punkte. Allerdings gelang es nicht, einen längeren Run mit defensiven Stops zu produzieren, um das schwache zweite Viertel noch auszugleichen. „Wir haben heute zu viele 1 gegen 1 Situationen verloren. So konnten wir nicht gewinnen“, sagt Piechucki. „Am Mittwoch steht Spiel Nummer 2 an, das nun noch wichtiger ist.“

Dann nämlich treffen die Hanauer – erneut auswärts – auf die WWU Baskets Münster. In der regulären Saison landete das Team auf dem dritten Platz der Nordstaffel und gewann anschließend in der ersten Playoff-Runde alle drei Spiele, darunter jeweils ein 20-Punkte Sieg gegen die Süd-Teams Coburg und München. Letztere haben sich mit einem äußerst knappen Sieg gegen die BSW Sixers den Einzug in die nächste Runde gesichert und werden am kommenden Samstag im dritten Spiel erneut auf die EBBECKE WHITE WINGS Hanau treffen.

Münster verfügt über einige sehr erfahrene Spieler und lebt offensiv von starken Fast Breaks. „Sie sind ein sehr schnelles Team. Daher wird vor allem unsere Transition Defense ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg sein“, so Piechucki. Offensiv scoren vor allem Kapitän und Identifikationsfigur Jan König sowie die beiden Guards Jasper Günther und Marck Coffin sehr konstant zweistellig. Doch das Team hat noch eine weitere Stärke: „Wir müssen ihre Drei-Punkte-Schützen gut verteidigen“, so Hanaus Headcaoch. Denn neben König und Coffin schließen auch Kai Häning, Helge Baues, Malcolm Delpeche und Adam Touray statistisch äußerst erfolgreich aus der Distanz ab. Entsprechend muss es der Mannschaft gelingen, 40 Minuten lang konstant stark dagegenzuhalten.

Das Spiel am Mittwoch, 28. April, beginnt um 20 Uhr. Fans können das Spiel via Livestream auf Sportdeutschland.TV verfolgen.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Justus Peuser (9 Punkte/6 Assists/2 Rebounds)
Jonas Stenger (0/0/0)
Felix Hecker (20/2/5)
Till-Joscha Jönke (18/2/3)
Omari Knox (5/0/2)
Philip Hecker (0/0/0)
Marko Dordevic (9/2/4)
Matthias Fichtner (4/1/2)
Eduard Arques Lopez (21/1/7)
Malik Kudic (4/0/3)

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Beflügelt durch die Playoffs…wir haben einen Plan!


Nach dem sensationellen, aber auch verdienten Einzug in die zweite Gruppenphase der Playoffs steht nun der Spielplan, jedoch nicht alle Teams fest.

Am kommenden Samstag, 24.04.2021 um 19 Uhr, treffen die Ebbecke White Wings erneut auf die VfL SparkassenStars Bochum. Und erneut geht es zum Erstplatzierten der ersten Gruppenphase in die Rundsporthalle nach Bochum. Am darauffolgenden Mittwoch, den 28.04.2021 tritt man um 20 Uhr beim Gastgeber, den WWU Baskets Münster an. Münster hat sich in der ersten Gruppenphase als Tabellenführer der Gruppe 2 souverän mit drei Siegen aus drei Spielen qualifiziert. Abschließend geht es am 01.05.2021 um 19 Uhr zuhause gegen den noch zu ermittelnden Gegner aus dem Trio BBC Coburg, FC Bayern Basketball 2 und TKS 49ers aus Stahnsdorf. Hier fällt die Entscheidung am Freitag, 23.04.2021.

Die zwei bestplatzierten Teams aus dieser zweiten Gruppenphase ziehen dann ins Halbfinale ein, welches die beiden sportlichen Aufsteiger in die ProA ermittelt.

Geschäftsführer Sebastian Lübeck: “Wir freuen uns auf die zweite Runde und wollen Bochum zeigen, dass die erste klare Niederlage ein Ausrutscher war. Die Jungs sind hoch motiviert und freuen sich auf drei weitere Playoff-Spiele. Wir genießen trotz aller Umstände diese Playoffs, da das Saisonziel bereits mehr als erfüllt ist und alles weitere einen Bonus für uns darstellt. Das soll aber nicht heißen, dass wir nur dabei sein wollen. Wir spielen selbstverständlich, um zu gewinnen. Was am Ende dabei heraus kommt, wird man sehen.“

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Abwarten und auf Bochum schauen!


Mit dieser Devise arbeiten die Ebbecke White Wings derzeit im Trainingsbetrieb mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf. Nachdem sensationell 2 Siege aus 3 Spielen erkämpft werden konnten, befindet man sich aktuell im Wartemodus.

Geschäftsführer Sebastian Lübeck erklärt die verzwickte Lage: “Wir können derzeit nichts anderes machen als trainieren und abwarten, wie Bochum seine Nachholspiele absolviert. Das Spiel gegen Düsseldorf ist für Freitag um 19 Uhr in Düsseldorf angesetzt. Das Spiel gegen Karlsruhe soll am Sonntag, 18.04. um 17 Uhr gespielt werden.“

Die Vorzeichen sind klar. Es gibt nur eine Konstellation, in der die White Wings nicht in die zweite Runde einziehen werden. Gewinnt Bochum sein Spiel gegen Düsseldorf, verliert jedoch das Spiel gegen Karlsruhe entsteht ein Dreiervergleich zwischen Karlsruhe, Bochum und Hanau, da diese drei Teams somit auf 2 Siege aus 3 Spielen kommen. In diesem Dreiervergleich zählt nun die Korbdifferenz aus den Spielen untereinander. Da wäre die hohe Niederlage der White Wings in Bochum ausschlaggebend für Platz 3 in der Gruppe und dem damit verbundenen Saisonende. Alle anderen Konstellationen würden ergeben, dass der Einzug in Runde zwei zusammen mit Bochum oder eben Karlsruhe feststeht.

„Dort würden wir dann erneut auf Bochum oder Karlsruhe treffen sowie auf Münster und ein weiteres Team der Gruppe 2 (FC Bayern Basketball 2, TKS 49ers aus Stahnsdorf oder der BBC Coburg). Dort ist die Konstellation ähnlich wild wie in unserer Gruppe und die Entscheidung fällt sogar erst am 23.04.2021. An diesem Sonntag gegen 19 Uhr wissen wir aber zumindest, wie bzw. ob es für uns weitergeht.“

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Zweite Playoff-Runde zum Greifen nahe: White Wings gewinnen auch gegen Karlsruhe


Das hat den EBBECKE WHITE WINGS Hanau im Vorfeld wohl kaum jemand zugetraut: Nachdem die Saison 2020/21 für die Grimmstädter nicht nur mit einer verkürzten Vorbereitungsphase sondern zudem auch fünf Niederlagen in Folge begann, hat sich das Team in den Playoffs nun in einer absoluten Topform präsentiert. Nach einer überzeugenden und dominanten Leistung gegen Düsseldorf gewinnt das Team auch gegen die Arvato College Wizards. Endstand: 79:80.

Das Spiel selbst hätte definitiv ein Hallenpublikum verdient: Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, immer wieder wechselte die Führung, kein Team konnte sich klar absetzen. Für die Spieler, Offiziellen und natürlich auch die Fans war die Partie an Spannung kaum zu überbieten.

Im ersten Viertel zeigten sich zunächst die Gastgeber stärker: Gute Offensivkombination und ein Auge für freie Anspielstationen sicherten eine frühe Führung. Nach vier Minuten stand es bereits 15:3 und Hanaus Headcoach Kamil Piechucki nahm eine Auszeit. In der Folge fing sich das Team wieder, kam zum Ende des Viertels auf zwei Punkte heran und ging im zweiten Spielabschnitt dann erstmals in Führung. Vor allem Omari Knox, der trotz Trainingsrückstand eines seiner besten Spiele im Trikot der White Wings ablieferte und 19 Punkte erzielte, sorgte für Zählbares auf dem Scoreboard. Auch hier blieb es aber weiterhin ein enges Spiel: Mit 40:43 gingen beide Teams in die Halbzeit. Fans an den heimischen Bildschirmen mussten zu diesem Zeitpunkt auf den Ticker der Liga wechseln, da der Livestream zeitweise aussetzte.

In dieser Phase verpassten die Fans einen guten offensiven Lauf der Hanauer, die in den ersten fünf Minuten elf Punkte erzielten, im Gegenzug aber auch sechs zuließen. In dieser Phase fand Karlsruhe dann vor allem über Distanzschüsse eine Antwort. Sean Flood, Christian Rupp und Rouven Roessler waren wiederholt von jenseits der Drei-Punkte-Linie erfolgreich und rissen so die Führung wieder an sich. Zwischenstand: 61:60.

Ein extrem spannender Showdown war vorprogrammiert, glücklicherweise nun auch wieder mit den Fans am heimischen Bildschirm. Ähnlich wie im ersten Viertel legten zunächst die Gastgeber auf. Lücken in der Defensive sowie freie Wurfpositionen wurden gnadenlos ausgenutzt, beinahe jeder Angriff endete für Karlsruhe mit Punkten. Im Gegenzug hatten die White Wings in den ersten fünf Minuten etwas weniger Abschlussglück und liefen einem zwischenzeitlichen Acht-Punkte-Rückstand hinterher.

Das Team kämpfte, doch die Zeit schien davonzulaufen. Mit einer Restzeit von 1:40 stand es nun 79:74. Doch die Hanauer hatten es noch in der Hand. Marko Dordevic traf einen wichtigen Wurf nach zweimaligem Rebound zum 79:76. Auch defensiv kämpfte das Team weiter um jeden Rebound und holte sich den Ball nach verworfenem Dreier der Karlsruher, die dann auf der anderen Seite Till-Joscha Jönke für zwei Freiwürfe an die Linie schickten. Der Mannschaftskapitän verwandelte beide Würfe. Auf der Gegenseite versuchte es Karlsruhe erneut aus der Distanz – wieder ging der Wurf daneben. Edu Arquez pflückte den Ball vom Brett – Restzeit 28 Sekunden. Jönke brachte den Ball in die gegnerische Hälfte, nahm sich am Ende aus der von ihm gerne gespielten Halbdistanz ein Herz – und verwandelte zum 79:80. Sieben Sekunden blieben den Wizards, um den Sieg in der eigenen Halle doch noch zu holen. Hierfür legten sie auf Rouven Roessler – doch er vergab den Wurf und die Hanauer sicherten den Ball. Die Schlusssirene ertönte – und die Hanauer Spieler feierten ausgelassen ihren zweiten Sieg in den Playoffs.

„Es war eine tolle Leistung der Mannschaft. Wir freuen uns sehr über den heutigen Sieg – und hoffentlich auch über weitere Spiele in den Playoffs“, sagt Piechucki nach dem Spiel. „Jetzt müssen wir natürlich noch abwarten, wie die kommenden Spiele ausgehen. Trotzdem – was das Team heute geleistet hat, dürfen wir auf keinen Fall vergessen.“ Die Hanauer haben ihr Mögliches getan, um an der zweiten Gruppenphase teilzunehmen. Dennoch kommt es am Ende rechnerisch auch auf den Ausgang der beiden noch ausstehenden Spiele von Bochum an. Gewinnen die Sparkassenstars beide Spiele, sind Bochum und Hanau sicher in der zweiten Runde. Gewinnt allerdings Karlsruhe das Spiel gegen Bochum, so landen die Hanauer auf dem dritten Platz hinter den Wizards. Verliert Bochum wider Erwarten beide Spiele, landen Karlsruhe und Hanau in der nächsten Runde.

„Wir haben heute eine Mannschaft gesehen, die in jeder Sekunde für den Sieg gekämpft hat. Alle Spieler haben mental wie physisch alles gegeben. Auch in Phasen, in denen es für den Gegner besser lief, haben sie sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Dass wir erneut auf wichtige Leistungsträger verzichten mussten, ließen sich die Spieler sich zu keiner Sekunde anmerken. Ich kann mich hier nur wiederholen: Das gesamte Management der EBBECKE WHITE WINGS Hanau ist wahnsinnig stolz auf dieses Team“, sagt White-Wings-Geschäftsführer Sebastian Lübeck.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Justus Peuser (2 Punkte/0 Assists/1 Rebound)
Jonas Stenger (0/0/0)
Felix Hecker (12/4/4)
Till-Joscha Jönke (20/5/5)
Omari Knox (19/0/6)
Philip Hecker (0/1/1)
Marko Dordevic (5/1/7)
Eduard Arques Lopez (17/0/7)
Leon Fertig (0/0/0)
Malik Kudic (5/0/4)

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Playofftraum lebt weiter: White Wings trotzen Verletzungen


Die Vorzeichen auf die 2. Playoff-Begegnung der EBBECKE WHITE WINGS Hanau sahen alles andere als rosig aus. Mit Mannschaftskapitän Josef Eichler fiel neben Matthias Fichtner ein weiterer wichtiger Power Forward aus. Auf den großen Positionen ging die Mannschaft entsprechend deutlich geschwächt ins Spiel. Das Team rückte den Schwierigkeiten zum Trotz noch enger zusammen, zeigte einen starken Kampf und schaffte am Ende die Sensation: Mit 90:78 schlugen die Hanauer die als Favoriten angereisten ART Giants Düsseldorf. Dank des Sieges haben die Hanauer die Chance, in Playoff-Runde zwei einzuziehen.

Dass das Ergebnis am Ende derart deutlich wurde, war nicht nur im Vorfeld nicht zu erwarten, sondern zeichnete sich auch im ersten Viertel zunächst nicht ab. Beide Teams lieferten sich ein hart umkämpftes, enges Match und die Gäste schafften es als erstes, sich eine kleine Punktedistanz zum Gegner zu erspielen. In der 8. Minute des ersten Viertels lagen sie acht Punkte vorn.

Doch die Hanauer blieben dran, wechselten agil ihre Defensivtaktiken hin und her und schafften es im zweiten Viertel, das Spiel Stück für Stück an sich zu reißen. Der Knoten platzte dann rund drei Minuten vor der Halbzeit – eingeleitet durch einen Dreier von Marko Dordevic, der an diesem Abend mit 17 Punkten und 7 Rebounds sein bislang bestes Spiel für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau absolvierte. Anschließend spielte sich das Team in einen Lauf. Immer wieder gelang es, dank starkem Teamplay freie Wurfstationen zu finden und gleichzeitig den Gegnern in der Defensive das Leben schwer zu machen. Vor allem die Drei-Punkte-Stärke der Düsseldorfer fand an diesem Abend nicht statt: Gerade einmal vier der 20 Versuche waren erfolgreich. So drehte das Team das Spiel und ging mit 44:35 in die Halbzeitpause.

Giants-Headcoach Kevin Magdowski konnte mit diesem Ergebnis nicht zufrieden sein – schaffte es allerdings nicht, sein Team für das dritte Viertel entsprechend in Stellung zu bringen. Statt dessen waren es weiterhin die Hanauer, die Druck machten und das Spiel kontrollierten. Gerade unterm Korb und aus der Halbdistanz war die Mannschaft an diesem Abend schwer zu stoppen. So legte die Mannschaft in der zweiten Minute des dritte Viertels einen 9-Punkte-Run hin. In der fünften Minute führte das Team sogar mit 65:46.

Trotz der 15-Punkte-Führung der Hanauer zu Beginn des Schlussabschnitts hatte Düsseldorf sich noch nicht aufgegeben. Frühe acht Punkte in Folge brachten die Giants zurück ins Spiel. Und als dann in der dritten Minute Eduard Arquez Lopez nach einer Offensivaktion humpelnd vom Feld ging, sah es nach einer weiteren Schwächung des Hanauer Kaders aus. „Edu“ kehrte jedoch glücklicherweise noch im Laufe des Viertels zurück.

Gemeinsam kämpfte das gesamte Team um jeden Ball, jeden Wurf und jeden Rebound. Kapitän Till-Joscha Jönke leitete die Mannschaft mit seiner Erfahrung an und holte zeitgleich satte 24 Punkte. So blieb die Intensität auf Hanauer Seiten bis zur letzten Spielsekunde auf einem hohen Level. Düsseldorf fand hingegen kein Rezept, um ihren Gegnern Paroli zu bieten und auch wiederholte Auszeiten führten nicht zum Erfolg. So gewannen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau überraschend, aber am Ende verdient mit 90:78.

„Wir waren sehr gut auf das heutige Spiel vorbereitet und sind mit einem neuen Gameplan ins Spiel gegangen, um die Ausfälle zu kompensieren. Wir haben schnell gemerkt, dass Düsseldorf auf diese neue Spielweise keine Antwort eingefallen ist“, sagt Hanaus Headcoach Kamil Piechucki nach dem Spiel. „Die Mannschaft hat an sich geglaubt und und vor allem eine starke mentale Toughness gezeigt. Mit diesem Spiel haben die Jungs sich für ein Jahr harte Arbeit belohnt“, lobt er sein Team.

Auch die Geschäftsführung der White Wings ist mehr als zufrieden mit dem Endergebnis: „Wir sind unheimlich stolz auf unsere Mannschaft. Trotz der schwerwiegenden Spielerausfälle hat sich das gesamte Team heute extrem stark präsentiert und einen überragenden Sieg eingefahren. Alle Spieler haben sich heute alles abverlangt, sind dabei über sich hinausgewachsen und haben gezeigt: Uns darf man in diesen Playoffs nicht unterschätzen“, sagt White-Wings-Geschäftsführer Sebastian Lübeck.

Diese Leistung wollen die Spieler nun natürlich auch gegen den letzten Gegner der ersten Gruppenphase abrufen: Die Arvato College Wizards. In der bisherigen Saison trafen Hanau und Karlsruhe bereits zwei Mal aufeinander – mit jeweils einem Sieg für beide Teams.

Für die Begegnung am kommenden Mittwoch werden die Hanauer noch einmal viel Intensität und Kampfeswillen abrufen müssen. Denn zweifellos werden die Hausherren aus Karlsruhe ihre beiden starken großen Spieler Eyke Prahst (durchschnittlich 14 Punkte und 10 Rebounds) und Alexander Thompson (17,9 Punkte, 6 Rebounds) in Szene setzen, um die geschwächten Positionen der Hanauer auszunutzen. Gleichzeitig muss das Team auch auf Sean Flood, Rouven Roessler und Christoph Rupp aufpassen, die ebenfalls ein Double-Digit-Scoring vorweisen. „Karlsruhe hat viele erfahrene Spieler in den eigenen Reihen. Sie setzen auf einen schnellen Angriff, entsprechend müssen wir auch dieses Mal wieder einen Weg finden, ihre Fastbreaks zu stoppen”, so Piechucki.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Justus Peuser (10 Punkte/4 Assists/6 Rebounds)
Jonas Stenger (0/0/0)
Felix Hecker (15/3/6)
Till-Joscha Jönke (24/8/3)
Omari Knox (2/0/1)
Philip Hecker (0/0/1)
Marko Dordevic (17/0/7)
Eduard Arques Lopez (17/3/7)
Leon Fertig (0/0/0)
Malik Kudic (5/1/5)

Das Spiel am Mittwoch, 7. April, beginnt um 19:30 Uhr. Fans können das Spiel via Livestream verfolgen. Dieser wird auf dem Youtube Channel der Arvato College Wizards übertragen: https://www.youtube.com/channel/UC_YPQFDgCPJpE0g5OJwP60g

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Nach Spielabsage: White Wings bestreiten erstes Playoff-Heimspiel


Auch in den Playoffs hat die COVID-19-Pandemie den Saisonverlauf der EBBECKE WHITE WINGS Hanau fest im Griff. Nachdem das Team am vergangenen Samstag in Bochum das erste Playoff-Spiel bestritt, wurde am Montag ein Bochumer Spieler positiv auf das Virus getestet. Trotz negativer Tests auf Seiten der Hanauer wurde entschieden, das Spiel gegen die Arvato College Wizards in Abstimmung mit der Liga und dem gastgebenden Team aus Karlsruhe auf kommende Woche zu verlegen, um eine eventuelle Inkubationszeit nach Infektion abwarten zu können.

Sämtliche Spieler werden vor jeder Trainingseinheit auf COVID-19 getestet. Nachdem über den gesamten Verlauf der Woche alle Tests der Hanauer Spieler negativ ausfielen, können sie am kommenden Sonntag ihr einziges Heimspiel innerhalb der ersten Gruppenphase bestreiten. Dabei treffen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau auf die ART Giants Düsseldorf. Die Mannschaft von Headcoach Kevin Magdowski schloss die Hauptrunde auf dem fünften Platz der Nordstaffel ab und holte 13 Siege aus 22 Spielen. Dabei waren sie unter anderem in der Lage, den Sparkassenstars aus Bochum eine ihrer drei Niederlagen zuzufügen.

Drei Namen stechen im Düsseldorfer Team besonders heraus: Point Guard Dennis Mavin (durchschnittlich 19,8 Punkte, 5,6 Assists und 5,4 Rebounds), Shooting Guard Andrius Mikutis (15,3/1,5/5) und Small Forward Shawn Tyrell Gulley (15,5/1,9/7). Alle drei schießen im Schnitt über 40% von jenseits der Dreierlinie. Entsprechend müssen die Hanauer auf diese Leistungsträger besonders aufpassen. „Düsseldorf ist aus meiner Sicht ein starkes Team mit viel Potenzial. Sie suchen häufig den Abschluss aus der Drei-Punkte-Distanz und konnten so in der Saison bereits den Favoriten aus Bochum besiegen“, sagt Hanaus Headcoach Kamil Piechucki.

Für die White Wings wird es ein Matchball-Spiel. Um den Einzug in die nächste Runde der Playoffs zu erreichen, muss das Team gewinnen. Hierbei wird es nicht nur auf eine starke Defensivleistung gegen Düsseldorfs Leistungsträger ankommen, sondern auch darauf, wie gut das Team die Ausfälle in den eigenen Reihen kompensieren kann. Denn während Omari Knox wieder genesen ist und dem Team in den kommenden Wochen zur Verfügung steht, ist Matthias Fichtner weiterhin nicht einsatzbereit. Und das Team hat noch einen weiteren schwerwiegenden Ausfall auf den großen Positionen zu beklagen: Mannschaftskapitän Josef Eichler wird aufgrund einer Schulterverletzung nicht spielen können.

Das Spiel am Sonntag, 4. April, beginnt um 16 Uhr. Fans können die Partie via Livestream verfolgen. Sowohl eine virtuelle Dauerkarte als auch einzelne Spiele können unter https://sportdeutschland.tv/ gekauft werden.

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Playoff-Matchball: White Wings treffen auf Karlsruhe


Erstmalig seit der Saison 2017/18 befinden sich die EBBECKE WHITE WINGS Hanau wieder voll im Playoff-Modus. In der ersten Begegnung gegen die Aufstiegsfavoriten aus Bochum gab es dabei nichts zu holen. Doch die Augen richten sich nach vorne auf die bevorstehende englische Woche. Am kommenden Donnerstag treffen die Grimmstädter auf die Arvato College Wizards aus Karlsruhe, am Sonntag steht das Heimspiel gegen Düsseldorf an. “Das Spiel gegen Karlsruhe ist ein absolutes Schlüsselspiel für uns. Gewinnen wir, haben wir eine Chance, in die nächste Runde einzuziehen”, sagt Hanaus Headcoach Kamil Piechucki.

In der bisherigen Saison trafen Hanau und Karlsruhe bereits zwei Mal aufeinander. In der ersten Begegnung im November 2020 ließen die Hanauer im letzten Spielabschnitt zu viele einfache Punkte liegen und unterlagen entsprechend knapp. Das Rückspiel zu Hause hingegen konnten die White Wings dann für sich entscheiden. Viel Intensität – nicht zuletzt auch aufgrund des Momentums aus vier vorangegangenen Siegen in Folge – brachte den Erfolg im Januar.

So müssen die White Wings auch in dieser Woche wieder auftreten. Immerhin weiß das Team, worauf es ankommen wird: Kontrolle haben über die Leistungsträger Eyke Prahst, Rouven Roessler, Christoph Rupp, Sean Flood und Alexander Thompson, ein Kampf um jeden Rebound und ein schnelles und gut koordiniertes Mannschaftsspiel in Offensive und Defensive. “Karlsruhe hat viele erfahrene Spieler in den eigenen Reihen. Sie setzen auf einen schnellen Angriff, entsprechend müssen wir auch dieses Mal wieder einen Weg finden, ihre Fastbreaks zu stoppen”, so Piechucki. Zwar hat das Team nach wie vor einen leichten Trainingsrückstand aufzuholen, dennoch arbeiten aber alle Spieler intensiv auf die zwei Begegnungen in dieser englischen Woche hin.

Licht und Schatten gibt es hinsichtlich der Verletzungen zu berichten. Positiv ist zunächst, dass Routinier Omari Knox seine Blessuren auskuriert hat und seine Mannschaft in beiden Spielen entsprechend wieder unterstützen wird. Allerdings ist derzeit der Einsatz von Josef Eichler fraglich. Der Mannschaftskapitän klagt über eine Schulterverletzung. Finale Untersuchungen stehen noch aus.

Das Spiel am Donnerstag, 1. April, beginnt um 19:30 Uhr. Fans können das Spiel via Livestream verfolgen. Dieser wird auf dem Youtube Channel der Arvato College Wizards übertragen:

https://www.youtube.com/channel/UC_YPQFDgCPJpE0g5OJwP60g

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95 Neuinfektionen und zwei Todesfälle am Wochenende

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29. März 2021. – Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für das zurückliegende Wochenende insgesamt 95 bestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet und zwei weitere Todesfälle aus Flörsbachtal und Neuberg. Die Sieben-Tagesinzidenz für den Main-Kinzig-Kreis stieg auf 170, der hessenweite Inzidenzwert auf 139. Nachdem 21 laborbestätigte Coronavirus-Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, nun bei 17.089. Ein bereits für Schöneck gemeldeter Todesfall musste aus der Statistik für Freitag herausgenommen und Hanau zugeordnet werden.

Als aktuell infektiös eingestuft werden 1348 Personen. 15.221 Menschen haben die akute Virusinfektion mittlerweile wieder überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 520 Menschen mit Wohnort im Kreisgebiet gestorben. Über 38.500 Menschen haben im Main-Kinzig-Kreis eine erste Corona-Schutzimpfung erhalten (Impfquote: 9,2 %). In den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern werden im Zusammenhang mit Covid-19 insgesamt 68 Patientinnen und Patienten medizinisch versorgt. Darunter sind 57 Personen, die im Main-Kinzig-Kreis wohnen. Intensivmedizinische Betreuung benötigen 17 Menschen, auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind 12 Patienten und Patientinnen. Hier sind die Zahlen zuletzt wieder angestiegen.

Das Gesundheitsamt hat außerdem in den vergangenen Tagen acht Coronavirus-Fälle registriert, von denen folgende Schulen betroffen sind: In Hanau die Elisabeth-Schmitz-Schule, die Tümpelgartenschule und die Ludwig-Geissler-Schule, in Rodenbach die Adolf-Reichwein-Schule, in Gelnhausen die Herzbergschule, in Schlüchtern die Bergwinkel-Grundschule und in Erlensee die Georg-Büchner-Schule und die Grundschule Langendiebach.

Die von den 95 Neuinfektionen betroffenen Personen wohnen in: Hanau (24), Maintal (10), Freigericht (8), Bruchköbel (8), Rodenbach (5), Gelnhausen (5), Hammersbach (4), Hasselroth (3), Langenselbold (3), Linsengericht (3), Schöneck (3), Großkrotzenburg (3), Neuberg (2), Nidderau (2), Gründau (2), Birstein (2), Erlensee (2), Brachttal (2), Biebergemünd, Flörsbachtal, Schlüchtern und Steinau.

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Erstes Playoffspiel endet mit Niederlage

Die heiße Phase in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB hat begonnen. In der ersten Gruppenphase trafen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau dabei auf die VfL SparkassenStars Bochum. Bereits im Vorfeld war klar, dass das Aufeinandertreffen mit dem Tabellenersten der Nordstaffel eine schwere Aufgabe für die einsatzgeschwächten Hanauer werden würde. Bochum wurde dabei der Favoritenrolle gerecht und gewann mit 104:72.

Während sich das Spiel zumindest in den ersten sieben Minuten noch relativ offen gestaltete, konnten die Sparkassenstars bereits früh im Spiel auf einen komfortablen 10-Punkte-Vorsprung davonziehen. Auch war früh klar, dass der Abend ein High-Point-Spiel mit sich bringen würde, endete doch bereits das erste Viertel mit 33:20.

Im zweiten Viertel schafften es die White Wings nicht, den Run der Hausherren zu stoppen. Immer wieder kamen die Sparkassenstars so zu erfolgreichen Würfen. Zwar gelang es, Niklas Geske unter seinen üblichen 20 Punkten zu halten – dafür erwischte Johannes Joos einen absoluten Sahnetag. Er traf sowohl aus kurzer Distanz wie auch von jenseits der Dreierlinie überragend sicher und steuerte für sein Team am Ende ein Double-Double mit 27 Punkten und 14 Rebounds bei.

Die White Wings hingegen brauchten sehr viele Versuche, um Angriffe in Punkte umzumünzen. Von den 66 genommenen Würfen trafen nur 25 ihr Ziel. Gerade die Dreier-Ausbeute fiel mit 29% deutlich schlechter aus, als in vergangenen Partien.

Dennoch: Das Team kämpfte und gab sich auch nach einem zwischenzeitlichen 30-Punkte-Rückstand im dritten Viertel noch nicht auf. Vor allem zum Ende des dritten Viertels sowie in Teilen des Schlussabschnitts konnte sich das Team einen kleinen Lauf erspielen und ein wenig aufholen. In der 3. Spielminute kamen die Hanauer so auf ein 80:67 heran. Bochum fand gegen Ende aber zurück in die Spur, spielte die Partie souverän zu Ende und siegte mit 104:72.

„Aufgrund der Verletzungen sowie der Corona-bedingten Pause haben wir seit Februar erst drei Mal 5 gegen 5 trainieren können. Diesen Trainingsrückstand kann man so schnell nicht aufholen“, sagt Kamil Piechucki nach dem Spiel. „Die Mannschaft hat alles gegeben. Für uns war das Spiel vor allem eine gute Trainingsvorbereitung auf die weiteren Begegnungen. Ich bin mir sicher, dass die Jungs am 1. April besser spielen werden.“ Dabei treffen sie auf die Arvato College Wizards aus Karlsruhe.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Justus Peuser (10 Punkte/3 Assists/0 Rebounds)
Jonas Stenger (0/0/1)
Josef Eichler (18/1/7)
Felix Hecker (7/4/5)
Till-Joscha Jönke (13/7/4)
Philip Hecker (4/2/7)
Marko Dordevic (6/0/6)
Eduard Arques Lopez (6/1/2)
Malik Kudic (8/0/2)

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