Dank starker zweiter Hälfte: White Wings sichern sich zwei wichtige Ligapunkte


Ursprünglich hätten die EBBECKE WHITE WINGS Hanau ihr Heimspiel gegen die Basketball Löwen aus Erfurt bereits am dritten Spieltag bestreiten sollen. COVID-19 machte dem Spiel und auch anvisierten Nachholterminen einen Strich durch die Rechnung. Nun endlich konnte das Spiel nachgeholt werden. Für die White Wings endete die Begegnung mit einem deutlichen Sieg und zwei wichtigen Punkten auf dem Weg zum Saisonziel – den Playoffs.

Dabei verlief das Spiel zumindest in der ersten Halbzeit sehr ausgeglichen. Nach einem 17:17 im ersten sowie einem 24:20 im zweiten Viertel war nach 20 gespielten Minuten noch kein klarer Favorit auszumachen.

Erst in der zweiten Halbzeit platzte bei den White Wings der Knoten. Das lag vor allem an einer Änderung der Defensivstrategie: „In der zweiten Halbzeit haben wir in der Defense unseren Rhythmus gefunden“, sagt White-Wings-Headcoach Kamil Piechucki. Statt auf Manndeckung setzen die Hanauer in der Folge zunehmend häufiger auf Zonenverteidigung. Auf diese Weise schafften es die White Wings, Ricky Alonzo Price Jr. unter Kontrolle zu bringen, der zuvor extrem offensivstark war. „Vor allem aber konnten wir so easy Drives in Richtung Korb stoppen. Das war für uns heute der Schlüssel zum Erfolg“, so Piechucki weiter.

Den Drive aus dem Defensivspiel übertrugen die Hanauer dabei auch in die Offense. Immer wieder war das Team erfolgreich, spielte sich freie Würfe heraus, traf gleichzeitig aber auch einige schwere Schüsse. Um den Anschluss nicht zu verlieren, versuchten die Löwen sich immer wieder an Drei-Punkte-Würfen – von 26 Versuchen fanden jedoch gerade einmal 6 Würfe ihr Ziel.

Besonders im dritten Viertel hatten die Hanauer eine wichtige Hochphase, in der sie sich zwischenzeitlich sogar einen 23-Punkte-Vorsprung herausspielen konnten. Zwar konnte das Team die dominierende Intensität nicht über die gesamte zweite Halbzeit aufrechterhalten, allerdings gelang es den Basketball Löwen nicht mehr, sich ins Spiel zurück zu kämpfen. So gewannen die White Wings am Ende mit 79:67. „Für uns war das ein sehr wichtiges Spiel und ein wichtiger Sieg. Erfurt wollten unbedingt ihre Niederlagenserie stoppen, das haben wir aber nicht zugelassen“, sagt Piechucki.

Eine Verschnaufpause gibt es für das Team nach den letzten beiden überzeugenden Siegen nicht. Bereits am Samstag steht das nächste Ligaspiel auf dem Programm, dann nämlich sind die Hanauer zu Gast bei der OrangeAcademy in Ulm. Mit 9 Siegen und 3 Niederlagen stehen die Ulmer an der Tabellenspitze.

Beim ersten Aufeinandertreffen mit Ulm waren die White Wings weitestgehend chancenlos. Nach einem frühen 11-Punkte-Rückstand schaffte es die Mannschaft nicht, das Ruder herumzureißen. Probleme bereiteten den Hanauern damals vor allem die Big Men Nicolas Bretzel und Nat-Sidi Diallo.

Inzwischen haben die Hanauer bereits einige Lehren aus vergangenen Niederlagen gezogen und sind auch dank der Nachverpflichtung von Michael Acosta Marte auf den großen Positionen deutlich verstärkt. Entsprechend will sich das Team am Wochenende besser präsentieren als beim ersten Aufeinandertreffen.

Klar ist jedoch auch: Das Spiel wird erneut eine große Herausforderung. „Ulm geht klar als Favorit in dieses Spiel. Sie sind ein junges, sehr talentiertes Team“, sagt Piechucki. Um mithalten zu können, werden die White Wings vor allem die Spielintensität annehmen müssen: „Ulm spielt mit extrem viel Energie. Diese müssen wir ebenfalls aufbringen – sonst wird es extrem schwer.“

Das Spiel am Mittwoch, 16. Januar, beginnt um 18 Uhr. Wie bei ihren bisherigen Heimspielen werden die Ulmer auch die anstehende Partie gegen Hanau im Livestream übertragen. Dieser ist auf dem Youtube-Channel von ratiopharm ulm abrufbar: https://www.youtube.com/c/Ratiopharmulm

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Justus Peuser (8 Punkte/4 Assists/2 Rebounds)
Jonas Stenger (0/0/0)
Josef Eichler (10/1/8)
Felix Hecker (7/1/2)
Till-Joscha Jönke (19/5/2)
Omari Knox (7/2/1)
Michael Acosta Marte (2/1/8)
Philip Hecker (0/2/3)
Marko Dordevic (0/0/0)
Matthias Fichtner (0/0/1)
Eduard Arques Lopez (18/3/5)
Malik Kudic (8/4/11)

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