Interview mit Sebastian Lübeck

Die Saison 2020/21 startete für die Ebbecke White Wings vergleichsweise holprig, endete dann aber umso erfreulicher. Nicht nur hat das Team die anvisierten Playoffs erreicht, es gelang dort sogar, in die zweite Runde einzuziehen. Damit zählen die Grimmstädter zu den Top 8 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB und rangieren sogar unter den zwei besten Teams der Südstaffel. Geschäftsführer Sebastian Lübeck resümiert im Interview noch einmal die außergewöhnliche Spielzeit und gibt zudem einen Ausblick auf die kommende Saison.

Bevor wir über die aktuelle Saison sprechen, lass uns einen kleinen Schritt zurück gehen. Denn die Saison 2019/20 endete nach einer zwischenzeitlich etwas enttäuschenden Schwächephase und einem anschließenden Trainerwechsel äußerst positiv. Die White Wings hatten eine starke Siegesserie im Rücken und mit dieser einen Platz in den Playoffs erkämpft – sogar mit Heimrecht. Die Playoffs fielen dann aufgrund der COVID-19-Pandemie ins Wasser. Wie enttäuschend war dieses Saisonende im Nachgang für die Spieler aber auch die Verantwortlichen im Hintergrund?

Wir alle waren sehr enttäuscht! Wir waren fest davon überzeugt, einen tiefen Playoff-Run hinlegen zu können. Zum Ende der Saison wurde das Team immer stärker und hätte noch ordentlich für Furore sorgen können! Da sind wir uns auch heute noch einig, wenn wir mit (ehemaligen) Spielern darüber sprechen.

Corona hatte dann auch die neue Saison 2020/21 im Griff und gestaltete diese außergewöhnlich – mitunter vermutlich auch außergewöhnlich anstrengend. Lange Zeit war nicht klar, wann der erste Spieltag denn nun stattfinden wird. Als die ersten Termine endlich klar waren, musste das Team sich direkt in eine zweiwöchige Quarantäne begeben. Wie habt ihr diese Zeit erlebt?

Es war ein Auf und Ab. Natürlich waren wir froh, als wir wussten, dass es endlich losgeht. Dann kamen das Trainingsverbot sowie die erste Quarantäne-Phase. Das hat alle Planungen und Ziele zuerst einmal über Bord geworfen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir glücklicherweise keinerlei Berührungspunkte mit dem Virus gehabt. Die Maßnahmen haben gegriffen und allen war klar, dass es eine besondere Saison werden würde. Die daraus resultierende Unsicherheit aufgrund des chaotischen Saisonstarts hat man der jungen, unerfahrenen und neu zusammengestellten Mannschaft ja wie bekannt angesehen.

Ein großer Teil der Vorbereitung war darauf fokussiert, ein tragfähiges Konzept zu entwickeln, um eine gefahrfreie Publikumsbeteiligung zu ermöglichen. Am Ende fand dann die gesamte Saison ganz ohne Fans statt. Wie sehr hat diese Komponente am Ende auch für die Spieler auf dem Feld gefehlt?

Ich glaube, das ist in Worten gar nicht auszudrücken. Dass es eine Saison mit weniger Hallenauslastung als möglich werden würde, war allen Beteiligten klar und wäre auch in Ordnung gewesen aufgrund der Umstände. Als aber immer mehr klar wurde, dass die komplette Saison ohne Zuschauer stattfinden würde, herrschte erst einmal schlechte Stimmung. Letzten Endes fightet man Wochenende für Wochenende auch für die eigenen Fans, die Stadt, die Sponsoren und das am liebsten gemeinsam mit ihnen in der Halle. Vor allem in Momenten, in denen es auf dem Spielfeld mal nicht lief, fehlte natürlich der emotionale Push von außen. Aber auch in Phasen, wo es gut lief, fehlte die Begeisterung und die Atmosphäre auf den Rängen. Es war eine extrem schwierige Situation, da das Team letztlich selbst für Stimmung sorgen musste.

Um den Fans dennoch eine Beteiligung an der Saison zu ermöglichen, habt ihr euch an einem Livestream-Angebot auf Sportdeutschland.TV beteiligt. Wie bewertest du diese Erfahrung im Nachgang?

Ich denke, es war die absolut richtige Entscheidung, einen Livestream auf die Beine zu stellen. Das hat den Fans und Partnern die Möglichkeit geboten, dennoch an den Spielen teilzunehmen, wenn auch nur virtuell. Mit unserem Kommentatoren-Duo Sebastian Köhnert und Sven Witt waren wir auch fachlich perfekt ausgestattet.

Ist es für euch eine Option, auch in der kommenden Saison wieder einen Livestream anzubieten?

Grundsätzlich können wir uns schon vorstellen, den Livestream auch weiterhin anzubieten. Es ist gut möglich, dass auch zu Beginn der neuen Saison 21/22 nur eine begrenzte Anzahl an Zuschauern erlaubt sein wird. Oder dass es auch Menschen gibt, die noch vorsichtig sind und nicht gleich wieder mit größeren Menschenansammlungen zu tun haben wollen. Diese Situationen könnten wir damit auffangen.

Im Vorfeld der Saison lautete die klare Message an Fans und Sponsoren, dass ihr einen ehrlichen Neuanfang wagen möchtet. Entsprechend habt ihr einen Kader zusammengestellt, der vor allem auf vielversprechende junge Talente setzt, ergänzt um einige erfahrene Leistungsträger. War dieser Schritt der Neuerfindung des Hanauer Basketballs überfällig?

Unserer Meinung nach ja! Natürlich ist es immer einfach gesagt, dass man als Basketballstandort junge Spieler entwickeln und fördern möchte. Das will zunächst einmal jeder Verein. Wir aber haben gezeigt, dass wir das Konzept beziehungsweise die Philosophie auch umsetzen. Das haben wir ja auch immer offen und transparent kommuniziert, sowohl in Richtung der Spieler als auch unserem Trainer und den Partnern. Und der Erfolg gibt uns Recht! Wir sind am Ende auf Platz sechs der Gesamt-ProB gelandet und obwohl wir nur als Achter aus dem Süden in die Playoffs eingezogen sind, waren wir am Ende das zweitbeste der Südstaffel hinter dem Erstplatzierten Dresden. Ein interessanter Punkt in der Hinsicht ist, dass wir diese Saison erstmals in der Geschichte der White Wings auch eine Ausschüttung aus dem Ausbildungs-Fonds der Liga erhalten haben und nicht nur einzahlen müssen. Das sollte Beweis genug sein, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben!

Mit diesem neuen Kader hattet ihr euch das sportliche Ziel gesetzt, die Playoffs zu erreichen. Dann kam die Quarantäne – gefolgt von einer schwierigen Schwächephase direkt zu Beginn. Die ersten fünf Spiele in Folge wurden verloren. Gerade für junge Teams ist eine solche Phase sehr schwer, das Momentum kann leicht kippen und zu erhöhtem Frust führen. Wie geht man hinter den Kulissen damit um?

Natürlich waren wir nicht happy nach einem 0-5 Start. Aber wir haben regelmäßig zusammengesessen und analysiert. Dazu hat unser Trainer immer wieder gesagt, dass er von dem Team überzeugt ist, wir unsere Spiele gewinnen und nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden. Auch wenn im Umfeld Unruhe aufkam, haben wir unseren Kurs beibehalten. Ein wichtiger Baustein war zu diesem Zeitpunkt mit Sicherheit die Verpflichtung von Michael Acosta.

Wie wichtig ist aus deiner Sicht auch für den weiteren Saisonverlauf der dann folgende, knappe Sieg im ersten Südhessen-Derby gegen Frankfurt zu bewerten?

Ich glaube, das war ein Schlüsselmoment für Team und Trainer! Alle haben gemerkt, dass sich die harte Arbeit und die Geduld auszahlt, wenn man weiter an sich glaubt. Auch wenn es danach weiterhin ein Auf und Ab in den Ergebnissen gab, hat man gemerkt, dass das Team sich entwickelt und Selbstbewusstsein anhäuft.

In den darauffolgenden Wochen hat sich, wie du bereits erwähnt hast, die Leistung des Teams immer weiter stabilisiert. Als Gegner galten die White Wings in der Folge als zunehmend unberechenbar, da sich die Leistung nur selten auf klare Topscorer konzentrierte. Gibt es ein Hanauer Geheimrezept, wie ihr diese Teamchemie erzeugt habt?

Ich glaube, dass das Team selbst dafür verantwortlich war. Durch die Corona-Situation und die daraus resultierenden limitierten Möglichkeiten abseits des Basketballs hat das Team schneller und intensiver zusammengefunden und eine Dynamik entwickelt, die sich immer mehr auf dem Feld gezeigt hatte. Unabhängig davon, wer gerade einen guten Tag hatte, wer gesund oder wer verletzt war – das Team hielt zusammen und hat sich unter Führung des Coaching-Duos weiterentwickelt.

Innerhalb der Saison kam es immer mal wieder zu positiven Corona Fällen, auch innerhalb des Hanauer Teams. Gab es einen Moment, an dem du Sorge darum hattest, dass auch die Saison 2020/21 eventuell ein verfrühtes Ende finden könnte?

Absolut und es gab sogar Momente, in denen ich dachte, dass es vielleicht sogar besser sei, die Saison zu beenden. Gerade im Winter, als die Infektionszahlen explodierten fragten wir uns zwischendurch schon, ob es sinnvoll sei, den Spielbetrieb mit aller Macht durchzuboxen. Davon war ich ehrlicherweise nicht immer zu 100% überzeugt. Auf der anderen Seite muss man sich aber auch der Verantwortung bewusst sein, die man hat. Wir hatten und haben das Privileg, unseren Beruf weiterhin ausüben zu dürfen, während viele andere Menschen dazu gezwungen sind, zu Hause zu bleiben. Dabei können sich ganz andere Sorgen und Probleme entwickeln. Dieser Verantwortung wird man sich bewusst und deswegen war es unser oberstes Ziel, mit allen Möglichkeiten und unter Berücksichtigung aller Maßnahmen die Saison bestmöglich durchzuziehen.

Am Ende der regulären Saison hatten die White Wings ihr Saisonziel erreicht und sich in der Folge nicht nur mit drei Playoff Spielen für die harte Arbeit belohnt, sondern dank starker Leistungen gegen Karlsruhe und Düsseldorf sogar die zweite Runde klargemacht. Hattest du am Anfang der Saison damit gerechnet, dass die Mannschaft eine solche Leistungssteigerung schafft?

Gerechnet vielleicht nicht, aber gehofft natürlich schon! Man hat ja, wenn die Teamzusammenstellung abgeschlossen ist, immer gewisse Vorstellungen und Wünsche. Wie performen die einzelnen Spieler, wie ergänzen sie sich im Team, kann der Coach seine Strategie mit dem Team vollumfänglich umsetzen? Das war für uns genauso ein Auf und Ab! Nach dem überragenden Januar mit 4 Siegen aus 5 Spielen hatten wir aber so langsam ein Gefühl dafür bekommen, was mit dieser Mannschaft möglich ist. Dass es am Ende sogar die zweite Runde wurde, ist eine kleine Sensation und wir genießen das auch jetzt noch.

Mannschaftskapitän Josef Eichler hatte dem Team sowohl zu Beginn als auch zum Ende der Saison gefehlt. Und auch Matthias Fichtner fehlte in einer entscheidenden Phase der Saison. Das Team rückte dann aber gerade in den Playoffs noch einmal enger zusammen und kompensierte diese personellen Ausfälle. Kommt man da nicht auch ein wenig ins Träumen, wie weit es das Team wohl hätte schaffen können, wären die Verletzungen nicht gewesen?

Klar sitzt man im Büro und macht sich so seine Gedanken. Was wäre gewesen, wäre Josef nicht unglücklich mit zwei Verletzungen durch die Saison gegangen, hätte Matthias sich nach aufsteigender Form nicht im Training die Bänder gerissen, wäre Michael Acosta bis Saisonende geblieben? All das sind Gedanken, die einem durch den Kopf schwirren und ein wenig träumen lassen. Das gehört auch dazu. Zum Glück ist die Realität aber ja auch nicht so viel schlechter!

Sportlich habt ihr in dieser Saison mehr erreicht, als viele euch zugetraut hatten. Hand aufs Herz: Wie stolz bist du auf diese Mannschaft?

Extrem stolz! Und nicht nur ich! Bei allen Personen im Management, im Gesellschafterkreis und mit Sicherheit auch bei den Fans und Partnern überwiegt der Stolz über das Erreichte, auch wenn die meisten nicht live dabei sein konnten. Wir dürfen zurecht alle gemeinsam stolz auf das Erreichte sein. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns darauf nun ausruhen sollten. Es gilt nun, diese Leistung zu bestätigen. Wir hoffen natürlich, dass wir dies mit vielen der diesjährigen Spieler weiterführen können. Aber der Erfolg weckt natürlich auch Begehrlichkeiten. Wir müssen schauen, dass wir wirtschaftlich bei anderen Angeboten mithalten können und, wenn dies nicht der Fall ist, neue junge hungrige Spieler finden, die die Chancen bei uns nutzen wollen.

Möchte man besonders selbstkritisch mit sich ins Gericht gehen, gab es in dieser Saison auch hier und da Defizite. Die Rebound Quote war beispielsweise über beinahe die gesamte Saison sehr schwach, auch bedingt dadurch, dass die White Wings nicht viele große Spieler im Aufgebot hatten. Welche Schlüsse ziehst du daraus für die kommende Saison?

Das war natürlich zum Teil schon heftig, aber unterm Strich konnten wir das in vielen Spielen trotzdem irgendwie kompensieren. Als es dann jedoch in die Playoffs ging, in denen jeder Sieg zählte, wurden uns dann auch Grenzen aufgezeigt. Das hat man in den Spielen gegen Bochum und Münster deutlich gesehen. Und natürlich wird das einer der Punkte sein, die wir in der kommenden Saison besser machen wollen.

Apropos kommende Saison – kannst du den Fans vielleicht schon einen kleinen Ausblick geben, was für die Spielzeit 2021/22 geplant ist?

Wir bereits erwähnt, wollen wir möglichst viele Spieler aus der aktuellen Mannschaft halten, da die Entwicklung der einzelnen Spieler und des Teams noch lange nicht am Ende ist. Ob das funktioniert, kann ich derzeit leider noch nicht sagen. Was ich aber sagen kann, ist, dass es auch nächste Saison einen interessanten Mix aus jungen, hungrigen Talenten und erfahrenen Spielern geben wird, die Bock darauf haben, die Erfolge der Saison 2020/21 zu bestätigen. Im Idealfall ist das dann auch wieder vor einer tollen Kulisse aus Fans und Partnern der White Wings in der Main-Kinzig-Halle möglich.

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Hanauer Business Loge

Vier Ziele, ein Konzept! Die White Wings Hanau haben in der gerade abgelaufenen Saison 2020/2021 mit der Qualifikation zur 2. Runde der Play-Offs in der ProB nicht nur rein sportlich gesehen ihre Ziele mehr als erreicht, sondern die vergangenen Monate auch dazu genutzt, die infrastrukturellen Bereiche weiterzuentwickeln. Mit „MISSION23“ gibt es nun ein klares Konzeptpapier, mit dem unter anderem der sportliche Aufstieg in die ProA nachhaltig realisiert werden soll.

Während andere Vereine große Probleme hatten, den Spielbetrieb während der Corona-Pandemie überhaupt am Leben zu erhalten, haben die Ebbecke White Wings die Zeit als Chance gesehen, sich grundsätzlich zu hinterfragen. „Corona hat uns vor viele Hürden und Herausforderungen gestellt. Doch wir haben schnell gemerkt, dass wir intern – auch dank der finanziellen Sicherheit durch die Gesellschafter und unsere treuen Partner – alle an einem Strang ziehen und so den Spielbetrieb auf jeden Fall absichern können“, sagt White Wings Geschäftsführer Sebastian Lübeck.

Mit dieser Rückendeckung und der Motivation der Mitarbeiter war schnell klar, dass die Saison ohne Zuschauer dazu genutzt werden sollte, sich in vielen Bereichen weiterzuentwickeln. Lübeck: „Natürlich mussten wir vor der Saison Hygienekonzepte, Teststrategien und so weiter erarbeiten, aber dadurch, dass man für die einzelnen Spieltage weniger vorbereiten musste, hatten wir Zeit, die man in einer normalen Saison vielleicht so nicht gehabt hätte.“

Und genau die wurde sinnvoll genutzt: In Kooperation mit der Benefactor GmbH, einer Sportmarketingagentur aus Braunschweig, begannen die White Wings bereits im vergangenen Oktober, den Verein in den Bereichen Marketing, Sponsoring und Vermarktung zu analysieren. Lübeck dazu: „Wir haben gemerkt, dass uns die Benefactor in vielen Bereich weiterhelfen kann, unsere Strukturen zu professionalisieren.“ Nach vielen zielführenden Telefonaten, einem digitalen Workshop und der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Lübeck, den Gesellschaftern der White Wings Basketball GmbH und Timo Gefeller, der bei der Benefactor GmbH als Teamleiter die Bereiche Vertrieb und Marketing zu verantworten hat, gibt es nun die „MISSION23“.

Neben dem großen Ziel, sportlich die Weichen auf ProA zu stellen, geht es in dem Konzept vor allem um die Wahrnehmung der White Wings in der Gesellschaft, die Zusammenarbeit mit der TG Hanau im Jugendbereich und einem neuen Vermarktungsansatz. Lübeck erklärt: „Die Themen sind ganzheitlich miteinander verbunden und geben uns die Möglichkeit, diese Ziele bei einem Aufstieg in die ProA auch langfristig und nachhaltig zu sichern.“

Hier macht der finanzielle Aspekt natürlich einen Großteil des Konzeptes aus. „Deshalb freuen wir uns auch, nun endlich mit unserem neuen Ansatz in der Vermarktung an die Öffentlichkeit zu gehen“, so Lübeck, der verrät: „Mit einem Sponsoring bei uns ist man ab sofort auch gleichzeitig Partner in der Hanauer Business Loge – unserem neu geschaffenen B2B-Netzwerk.“

Unter dem Motto „Wir beflügeln Ihr Unternehmen“ bieten die White Wings der regionalen Wirtschaft zukünftig eine ganz neue Plattform, um sich zu vernetzen, Geschäfte zu vereinbaren und so neue Leads zu generieren. „Uns waren dabei mehrere Aspekte wichtig: Wir wollen mit unserem Angebot die Unternehmen auf der einen Seite zum Basketball bringen, auf der anderen Seite aber auch abseits der Heimspiele ständig dafür sorgen, dass sie voneinander profitieren“, so Lübeck. Neben regelmäßig geplanten B2B-Events gibt es bereits jetzt einen Digitalen Marktplatz, auf dem unter www.marktplatz.whitewings.de Dienstleistungen, Produkte sowie eine generelle Kommunikation kostenlos angeboten werden können.

Bei der Umsetzung der Hanauer Business Loge werden die White Wings in Zukunft von der Benefactor GmbH unterstützt, die auch in diesem Bereich große Erfahrung mitbringt. „Wir haben in den vergangenen 13 Jahren bereits sehr erfolgreich große Unternehmernetzwerke mit bis zu über 400 Partnerunternehmen für Sportvereine aufgebaut“, so Gefeller, der sich sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit Lübeck und den White Wings Hanau freut. „Sebastian und sein Team sind extrem motiviert und ehrgeizig, interne Strukturen so zu entwickeln, dass man bei einem mittelfristigen Aufstieg in die ProA in allen Bereichen auf gesunden Füßen steht. Das sind absolut hervorragende Voraussetzungen, die wir mit unserer Arbeit gerne unterstützen möchten.“

Wer bereits jetzt mehr zu der Hanauer Business Loge erfahren möchte, kann sich gern bei Gefeller, der den Posten als Clubmanager bei der Hanauer Business Loge übernimmt, unter 0531 120 452 25 oder per Mail an:

[email protected] melden.

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White Wings verabschieden sich mit Achtungserfolg in die Sommerpause


Für Basketballfans fiel der Tag der Arbeit sportlich extrem spannend aus. In Gruppe 5 der Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga konnten sich an diesem Spieltag rein rechnerisch noch alle Teams ein Ticket für die nächste Runde sichern. Für drei der vier Mannschaften hätte ein regulärer Sieg für die nächste Runde ausgereicht. Die EBBECKE WHITE WINGS Hanau hingegen mussten nicht nur gegen den FC Bayern Basketball II gewinnen, sondern den Sieg zudem mit 27 Punkten Vorsprung erreichen. Auch eine Schützenhilfe von Münster wäre nötig gewesen, um ins Halbfinale einzuziehen. In die nächste Runde schafften es die Hanauer am Ende nicht. Dennoch: Mit einem überzeugenden 80:69-Erfolg verabschieden sich die Hanauer aus den Playoffs.

Verzichten musste White-Wings-Headcoach Kamil Piechucki an diesem Abend auf Till-Joscha Jönke, der aufgrund einer Fußverletzung ausfiel. Somit trat das Team gänzlich ohne Mannschaftskapitän an. Immerhin konnte der weiterhin im Abistress befindliche Philip Hecker dem Team heute wieder aushelfen, sodass zumindest 9 Spieler auf dem Spielbogen standen. Den Ausfall ließ sich die Mannschaft jedoch nicht anmerken. Ganz im Gegenteil: Von Anfang an machten die White Wings klar, dass sie die Herausforderung annahmen und sich aktiv darum bemühten, eine Distanz von 27 Punkten herzustellen.

Über weite Teile funktionierte das Spiel im ersten Viertel vor allem über die beiden besten Scorer des Abends Justus Peuser und Edu Arques. Sowohl in Korbnähe als auch von außen schien beiden beinahe alles zu gelingen. München fiel weder offensiv noch defensiv eine Taktik ein, um mitzuhalten. Hanau dominierte das erste Viertel und ging hoch verdient mit 28:11 in den zweiten Spielabschnitt.

Erneut funktionierte es offensiv besonders gut über Peuser und Arques. Die Münchner schienen das schwache erste Viertel zumindest ein wenig abgeschüttelt zu haben, ließen Hanau schlussendlich aber dennoch zwei weitere Punkte in Richtung der zu erreichenden Marke davonziehen. Mit 46:27 ging es in die Halbzeitpause.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten dann die Bayern, die zunächst um fünf Punkte verkürzten und Hanau zudem beinahe sieben Minuten lang nicht über reguläre Würfe zum Korberfolg kommen ließen – lediglich von der Freiwurflinie aus punktete Hanau in dieser Phase. Der Knoten platzte erst nach einem erfolgreichen Korbleger von Marko Dordevic. Und nachdem dieser rund eine Minute später erneut aus kurzer Distanz abschloss, stand es 57:36 – die Marke von 27 Punkten schien realistischer denn je zu sein.

Die Bayern konnten zwar zwischenzeitlich immer wieder verkürzen – sechs Minuten vor Schluss gelang es den White Wings aber noch einmal, auf 20 Punkte Vorsprung zu stellen. Anschließend rächte sich jedoch die kurze Bank der White Wings. Die Kräfte auf Seiten der Gastgeber schwanden zunehmend, Würfe wurden ungenauer, Unkonzentriertheiten schlichen sich ein. Das nutzten die Münchner, um zurück ins Spiel zu kommen und zwischenzeitlich auf 70:64 anzuschließen. Hanau hielt jedoch dagegen und nutzte vor allem diverse Chancen von der Freiwurflinie, um sich den letztendlichen 80:69-Erfolg zu sichern. Von den im Vorfeld als relativ unrealistisch erscheinenden 27 Punkten Unterschied war das Team zwischenzeitlich nicht allzu weit entfernt. Selbst ein solch hoher Sieg hätte am Ende trotzdem nicht zum Einzug ins das Halbfinale gereicht, da Münster im parallel ausgetragenen Spiel gegen Bochum knapp unterlag.

„Wir sehen dieses Ergebnis als großen Erfolg. Wir sind eine junge Mannschaft und hatten über die Saison immer wieder mit großen Problemen zu kämpfen, darunter Verletzungen sowie wiederholte, quarantänebedingte Trainingspausen. Dass wir am Ende nicht nur die Playoffs erreicht haben, sondern sogar die zweite Runde, ist großartig. Dank des heutigen Sieges zählen wir nicht nur zu den Top 6 der Liga, sondern auch den Top 2 der Südstaffel. Wir sind darauf sehr stolz und hoffen, dass es den Fans genauso geht“, sagt Piechucki nach dem Spiel.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Justus Peuser (25 Punkte/3 Assists/4 Rebounds)
Jonas Stenger (0/0/0)
Felix Hecker (2/3/5)
Omari Knox (11/1/1)
Philip Hecker (0/1/0)
Marko Dordevic (10/0/3)
Matthias Fichtner (4/0/1)
Eduard Arques Lopez (19/0/9)
Malik Kudic (9/2/1)

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Zum dritten Mal in dieser Saison treffen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau auf den FC Bayern Basketball II


Am Samstag treffen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau zum dritten Mal in dieser Saison auf den FC Bayern Basketball II. In den bisherigen Begegnungen haben beide Teams einen Sieg geholt. In den Playoffs haben die Bayern sich mit zwei Siegen in der ersten Runde souverän weitergekämpft und am 2. Spieltag unter der Woche sogar einen Sieg gegen Favorit Bochum eingefahren. Entsprechend ist – zumindest rechnerisch – am letzten Spielzug noch für alle Teams ein Einzug ins Halbfinale möglich. Um diese Chance wahren zu können, müssen die White Wings vor allem wieder die Münchner Stammkräfte im Blick haben.

Allen voran Small Forward Michael Rataj und Point Guard Erol Antonio Ersek haben sich in den vergangenen Spielen als besonders wichtige Playoff-Leistungsträger hervorgetan. Gegen Bochum erwischte Ersek einen absoluten Sahnetag und erzielte 41 Punkte für seine Mannschaft.

Aber auch Matej Rudan gilt es im Auge zu behalten. Die Münchner sind zwar ebenfalls nicht das größte Team – dennoch hat Hanau in der ersten Begegnung mit den Bayern schmerzhaft lernen müssen, dass das Team dennoch äußerst reboundstark ist. Entsprechend müssen die Hanauer aus dem Spiel gegen Münster die richtigen Schlüsse ziehen und konsequenter ausboxen, um zweite Chancen zu verhindern. Außerdem spielt München mit viel Tempo und Energie.

Das Spiel am Samstag, 1. Mai, beginnt um 19 Uhr. Fans können das Spiel via Livestream auf www.sportdeutschland.tv verfolgen.

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Schwache Reboundquote kostet den Sieg in Münster


Auch im zweiten Spiel der zweiten Playoff-Gruppenphase unterlagen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau am Ende gegen ihren Gegner. Zwar kämpfte das Team über 40 Minuten lang und konnte auch die mitunter etwas durchwachsene erste Halbzeit kompensieren. Allerdings spielten die WWU Baskets Münster ihre größentechnische Überlegenheit clever aus und holten sich am Ende 46 Rebounds – 19 davon offensiv. Allein Münsters Malcolm Delpeche holte neben 15 Punkten satte 17 Rebounds. Für Hanau waren das am Ende zu viele gegebene zweite Chancen. Mit 85:75 ging das Spiel am Ende verloren.

Die Hanauer Bank war in dieser Woche noch ein wenig dünner besetzt. Philip Hecker steckt mitten in der Vorbereitungsphase auf sein Abitur und konnte daher nicht mit dem Rest der Mannschaft anreisen. Die übrigen 9 Spieler verlangten sich über 40 Minuten alles ab und gaben sich auch in schwächeren Phasen nicht auf. So lag die Mannschaft nach sechs gespielten Minuten beispielsweise mit 19:5 hinten und ging am Ende mit 26:14 in den zweiten Spielabschnitt.

Nachdem das Team von Headcoach Kamil Piechucki den Rückstand zunächst auf sieben Punkte drücken konnte, stand es dann rund dreieinhalb Minuten vor Halbzeitpfiff sogar 41:24. Dank eines starken Runs, in dem vor allem Mannschaftskapitän und späterer Topscorer Till-Joscha Jönke ein entscheidender Akteur auf Seiten der White Wings war, kamen die Hanauer noch einmal auf 8 Punkte heran und gingen mit einem motivierenden 43:35 in die Kabine.

In das dritte Viertel starteten die Hanauer sogar noch stärker und kämpften sich nach etwas über eine Minute auf 4 Punkte Unterschied heran und blieben über den gesamten Verlauf des Spielabschnitts in Schlagweite. Neben Jönke hatte auch Justus Peuser in diesem Viertel ein gutes Händchen im Abschluss und verwandelte drei wichtige Dreier.

Nach einem verwandelten Zwei-Punkte-Wurf zu Beginn des letzten Viertels hatten die White Wings wiederholt die Chance zum Ausgleich – vergaben aber wiederholt. Münster drehte im Anschluss ein wenig die Intensität hoch und zog wieder auf 9 Punkte Vorsprung davon. Die White Wings blieben jedoch bissig und schafften es erneut, fünf Minuten vor Schluss auf drei Punkte heranzukommen. Doch wie zuvor war dem Team der Ausgleich nicht vergönnt. Zwei wichtige Treffer durch Marck Coffin sowie ein verwandelter Zweier von Oliver Pahnke brachten Hanau in Zugzwang – etwas unter vier Minuten blieben, um 10 Punkte aufzuholen. Immer wieder suchte das Team hierzu den Abschluss aus der Distanz, war jedoch nur noch selten erfolgreich. Auch Münster war in dieser Phase weniger treffsicher, holte sich jedoch über zweite Versuche zwei wichtige Tip-Ins. Am Ende lief den EBBECKE WHITE WINGS Hanau, die bis zur letzten Spielsekunde kämpften, die Zeit davon. Münster siegte schlussendlich mit 85:75. „Die Baskets haben heute fast 20 Rebounds mehr gemacht als wir. Mit einer solchen Quote konnten wir das Spiel nicht gewinnen“, sagt Piechucki nach dem Spiel. White-Wings-Geschäftsführer Sebastian Lübeck ergänzt: „Auch wenn es am Ende nicht gereicht hat, bin ich extrem stolz auf Team und Trainer, da man nie das Gefühl hatte, man würde sich aufgeben. Man darf uns weiterhin nicht abschreiben. Die letzte kleine Chance wollen wir am Samstagabend noch nutzen.“

Dann nämlich treffen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau zum dritten Mal in dieser Saison auf den FC Bayern Basketball II. In den bisherigen Begegnungen haben beide Teams einen Sieg geholt. In den Playoffs haben die Bayern sich mit zwei Siegen in der ersten Runde souverän weitergekämpft und am heutigen Spieltag sogar einen Sieg gegen Favorit Bochum eingefahren. Entsprechend ist – zumindest rechnerisch – am letzten Spielzug noch für alle Teams ein Einzug ins Halbfinale möglich.

Um diese Chance wahren zu können, müssen die White Wings vor allem wieder die Münchner Stammkräfte im Blick haben. Allen voran Small Forward Michael Rataj und Point Guard Erol Antonio Ersek haben sich in den vergangenen Spielen als besonders wichtige Playoff-Leistungsträger hervorgetan. Gegen Bochum erwischte Ersek einen absoluten Sahnetag und erzielte 41 Punkte für seine Mannschaft.

Die Münchner sind zwar ebenfalls nicht das größte Team – dennoch hat Hanau in der ersten Begegnung mit den Bayern schmerzhaft lernen müssen, dass das Team dennoch äußerst reboundstark ist. Entsprechend müssen die Hanauer aus dem Spiel gegen Münster die richtigen Schlüsse ziehen und konsequenter ausboxen, um zweite Chancen zu verhindern. Außerdem spielt München mit viel Tempo und Energie. „Darauf müssen wir eine Antwort finden. Und ganz wichtig: Wir müssen als Team zusammenspielen“, so Piechucki.

Das Spiel am Samstag, 1. Mai, beginnt um 19 Uhr. Fans können das Spiel via Livestream auf https://sportdeutschland.tv/ verfolgen.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Justus Peuser (14 Punkte/0 Assists/2 Rebounds)
Jonas Stenger (0/0/0)
Felix Hecker (10/2/1)
Till-Joscha Jönke (23/3/7)
Omari Knox (9/1/1)
Marko Dordevic (5/1/3)
Matthias Fichtner (6/1/1)
Eduard Arques Lopez (8/1/5)
Malik Kudic (0/0/0)

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Zweites Viertel kostet das Spiel: White Wings unterliegen erneut gegen Bochum


Auch in der zweiten Runde der Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB unterlagen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau gegen die als Favoriten ins Spiel gegangenen VfL SparkassenStars Bochum. Eine über weite Strecken gute Leistung der Südhessen reichte am Ende nicht aus, um ein Blackout im zweiten Viertel zu kompensieren. Dennoch fiel das Ergebnis mit 104:90 diesmal deutlich knapper aus, als in der ersten Begegnung beider Teams.

Dabei hatte es so gut angefangen in Bochum: Matthias Fichtner konnte erstmalig nach seiner verletzungsbedingten Pause wieder auflaufen und sein Team auf den großen Positionen unterstützen. Und gerade zu Beginn des Spiels hatten sich die EBBECKE WHITE WINGS Hanau äußerst teuer verkauft und fast 8 Minuten lang knapp in Front gelegen. Die White Wings zeichneten sich offensiv durch ein variables Spiel aus und waren in dieser Phase sowohl aus der Zwei-, als auch der Drei-Punkte-Distanz sehr erfolgreich. Erst kurz vor Schluss rissen die SparkassenStars das Ruder herum – Zwischenstand 31:28.

Dann aber folgte das vorentscheidende zweite Viertel. „Diesen Spielabschnitt haben wir leider komplett verschlafen“, sagt White-Wings-Headcoach Kamil Piechucki. Direkt in den ersten beiden Spielminuten leistete sich das Team 3 Turnover und konnte keinen Wurf auf den Korb produzieren. Bochum hingegen war über Elijah Allen, Johannes Joos und Ex-White-Wing Miquel Servera Rodriguez erfolgreich und zog auf 37:28 davon. Und auch in der Folge taten sich die Hanauer schwer, Zählbares auf das Scoreboard zu bringen, während auf Bochumer Seite Lars Kamp heiß lief. Egal ob aus kurzer oder weiter Distanz – hatte er den Ball, war er äußerst gefährlich. Satte 15 seiner am Ende 29 Punkte erzielte er im zweiten Spielabschnitt. Auch zwei Timeouts des Hanauer Headcoachs brachten keine entscheidende Wendung ins Spiel: Bochum gab im zweiten Viertel klar den Ton an, Hanau fand weder in der Defense noch der Offense entscheidende Mittel, um den Favoriten zurückzuhalten. Mit 59:45 gingen die Teams in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit sah aus Hanauer Sicht dann wieder deutlich ausgeglichener aus: das dritte Viertel endete mit 23:20 Punkten, das vierte konnten die Grimmstädter sogar mit 22:25 für sich entscheiden. Zu keiner Sekunde gab sich die Mannschaft auf, in den letzten 60 Sekunden des Spiels erzielten Marko Dordevic und Felix Hecker insgesamt noch sechs Punkte. Allerdings gelang es nicht, einen längeren Run mit defensiven Stops zu produzieren, um das schwache zweite Viertel noch auszugleichen. „Wir haben heute zu viele 1 gegen 1 Situationen verloren. So konnten wir nicht gewinnen“, sagt Piechucki. „Am Mittwoch steht Spiel Nummer 2 an, das nun noch wichtiger ist.“

Dann nämlich treffen die Hanauer – erneut auswärts – auf die WWU Baskets Münster. In der regulären Saison landete das Team auf dem dritten Platz der Nordstaffel und gewann anschließend in der ersten Playoff-Runde alle drei Spiele, darunter jeweils ein 20-Punkte Sieg gegen die Süd-Teams Coburg und München. Letztere haben sich mit einem äußerst knappen Sieg gegen die BSW Sixers den Einzug in die nächste Runde gesichert und werden am kommenden Samstag im dritten Spiel erneut auf die EBBECKE WHITE WINGS Hanau treffen.

Münster verfügt über einige sehr erfahrene Spieler und lebt offensiv von starken Fast Breaks. „Sie sind ein sehr schnelles Team. Daher wird vor allem unsere Transition Defense ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg sein“, so Piechucki. Offensiv scoren vor allem Kapitän und Identifikationsfigur Jan König sowie die beiden Guards Jasper Günther und Marck Coffin sehr konstant zweistellig. Doch das Team hat noch eine weitere Stärke: „Wir müssen ihre Drei-Punkte-Schützen gut verteidigen“, so Hanaus Headcaoch. Denn neben König und Coffin schließen auch Kai Häning, Helge Baues, Malcolm Delpeche und Adam Touray statistisch äußerst erfolgreich aus der Distanz ab. Entsprechend muss es der Mannschaft gelingen, 40 Minuten lang konstant stark dagegenzuhalten.

Das Spiel am Mittwoch, 28. April, beginnt um 20 Uhr. Fans können das Spiel via Livestream auf Sportdeutschland.TV verfolgen.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Justus Peuser (9 Punkte/6 Assists/2 Rebounds)
Jonas Stenger (0/0/0)
Felix Hecker (20/2/5)
Till-Joscha Jönke (18/2/3)
Omari Knox (5/0/2)
Philip Hecker (0/0/0)
Marko Dordevic (9/2/4)
Matthias Fichtner (4/1/2)
Eduard Arques Lopez (21/1/7)
Malik Kudic (4/0/3)

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Beflügelt durch die Playoffs…wir haben einen Plan!


Nach dem sensationellen, aber auch verdienten Einzug in die zweite Gruppenphase der Playoffs steht nun der Spielplan, jedoch nicht alle Teams fest.

Am kommenden Samstag, 24.04.2021 um 19 Uhr, treffen die Ebbecke White Wings erneut auf die VfL SparkassenStars Bochum. Und erneut geht es zum Erstplatzierten der ersten Gruppenphase in die Rundsporthalle nach Bochum. Am darauffolgenden Mittwoch, den 28.04.2021 tritt man um 20 Uhr beim Gastgeber, den WWU Baskets Münster an. Münster hat sich in der ersten Gruppenphase als Tabellenführer der Gruppe 2 souverän mit drei Siegen aus drei Spielen qualifiziert. Abschließend geht es am 01.05.2021 um 19 Uhr zuhause gegen den noch zu ermittelnden Gegner aus dem Trio BBC Coburg, FC Bayern Basketball 2 und TKS 49ers aus Stahnsdorf. Hier fällt die Entscheidung am Freitag, 23.04.2021.

Die zwei bestplatzierten Teams aus dieser zweiten Gruppenphase ziehen dann ins Halbfinale ein, welches die beiden sportlichen Aufsteiger in die ProA ermittelt.

Geschäftsführer Sebastian Lübeck: “Wir freuen uns auf die zweite Runde und wollen Bochum zeigen, dass die erste klare Niederlage ein Ausrutscher war. Die Jungs sind hoch motiviert und freuen sich auf drei weitere Playoff-Spiele. Wir genießen trotz aller Umstände diese Playoffs, da das Saisonziel bereits mehr als erfüllt ist und alles weitere einen Bonus für uns darstellt. Das soll aber nicht heißen, dass wir nur dabei sein wollen. Wir spielen selbstverständlich, um zu gewinnen. Was am Ende dabei heraus kommt, wird man sehen.“

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Abwarten und auf Bochum schauen!


Mit dieser Devise arbeiten die Ebbecke White Wings derzeit im Trainingsbetrieb mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf. Nachdem sensationell 2 Siege aus 3 Spielen erkämpft werden konnten, befindet man sich aktuell im Wartemodus.

Geschäftsführer Sebastian Lübeck erklärt die verzwickte Lage: “Wir können derzeit nichts anderes machen als trainieren und abwarten, wie Bochum seine Nachholspiele absolviert. Das Spiel gegen Düsseldorf ist für Freitag um 19 Uhr in Düsseldorf angesetzt. Das Spiel gegen Karlsruhe soll am Sonntag, 18.04. um 17 Uhr gespielt werden.“

Die Vorzeichen sind klar. Es gibt nur eine Konstellation, in der die White Wings nicht in die zweite Runde einziehen werden. Gewinnt Bochum sein Spiel gegen Düsseldorf, verliert jedoch das Spiel gegen Karlsruhe entsteht ein Dreiervergleich zwischen Karlsruhe, Bochum und Hanau, da diese drei Teams somit auf 2 Siege aus 3 Spielen kommen. In diesem Dreiervergleich zählt nun die Korbdifferenz aus den Spielen untereinander. Da wäre die hohe Niederlage der White Wings in Bochum ausschlaggebend für Platz 3 in der Gruppe und dem damit verbundenen Saisonende. Alle anderen Konstellationen würden ergeben, dass der Einzug in Runde zwei zusammen mit Bochum oder eben Karlsruhe feststeht.

„Dort würden wir dann erneut auf Bochum oder Karlsruhe treffen sowie auf Münster und ein weiteres Team der Gruppe 2 (FC Bayern Basketball 2, TKS 49ers aus Stahnsdorf oder der BBC Coburg). Dort ist die Konstellation ähnlich wild wie in unserer Gruppe und die Entscheidung fällt sogar erst am 23.04.2021. An diesem Sonntag gegen 19 Uhr wissen wir aber zumindest, wie bzw. ob es für uns weitergeht.“

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Zweite Playoff-Runde zum Greifen nahe: White Wings gewinnen auch gegen Karlsruhe


Das hat den EBBECKE WHITE WINGS Hanau im Vorfeld wohl kaum jemand zugetraut: Nachdem die Saison 2020/21 für die Grimmstädter nicht nur mit einer verkürzten Vorbereitungsphase sondern zudem auch fünf Niederlagen in Folge begann, hat sich das Team in den Playoffs nun in einer absoluten Topform präsentiert. Nach einer überzeugenden und dominanten Leistung gegen Düsseldorf gewinnt das Team auch gegen die Arvato College Wizards. Endstand: 79:80.

Das Spiel selbst hätte definitiv ein Hallenpublikum verdient: Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, immer wieder wechselte die Führung, kein Team konnte sich klar absetzen. Für die Spieler, Offiziellen und natürlich auch die Fans war die Partie an Spannung kaum zu überbieten.

Im ersten Viertel zeigten sich zunächst die Gastgeber stärker: Gute Offensivkombination und ein Auge für freie Anspielstationen sicherten eine frühe Führung. Nach vier Minuten stand es bereits 15:3 und Hanaus Headcoach Kamil Piechucki nahm eine Auszeit. In der Folge fing sich das Team wieder, kam zum Ende des Viertels auf zwei Punkte heran und ging im zweiten Spielabschnitt dann erstmals in Führung. Vor allem Omari Knox, der trotz Trainingsrückstand eines seiner besten Spiele im Trikot der White Wings ablieferte und 19 Punkte erzielte, sorgte für Zählbares auf dem Scoreboard. Auch hier blieb es aber weiterhin ein enges Spiel: Mit 40:43 gingen beide Teams in die Halbzeit. Fans an den heimischen Bildschirmen mussten zu diesem Zeitpunkt auf den Ticker der Liga wechseln, da der Livestream zeitweise aussetzte.

In dieser Phase verpassten die Fans einen guten offensiven Lauf der Hanauer, die in den ersten fünf Minuten elf Punkte erzielten, im Gegenzug aber auch sechs zuließen. In dieser Phase fand Karlsruhe dann vor allem über Distanzschüsse eine Antwort. Sean Flood, Christian Rupp und Rouven Roessler waren wiederholt von jenseits der Drei-Punkte-Linie erfolgreich und rissen so die Führung wieder an sich. Zwischenstand: 61:60.

Ein extrem spannender Showdown war vorprogrammiert, glücklicherweise nun auch wieder mit den Fans am heimischen Bildschirm. Ähnlich wie im ersten Viertel legten zunächst die Gastgeber auf. Lücken in der Defensive sowie freie Wurfpositionen wurden gnadenlos ausgenutzt, beinahe jeder Angriff endete für Karlsruhe mit Punkten. Im Gegenzug hatten die White Wings in den ersten fünf Minuten etwas weniger Abschlussglück und liefen einem zwischenzeitlichen Acht-Punkte-Rückstand hinterher.

Das Team kämpfte, doch die Zeit schien davonzulaufen. Mit einer Restzeit von 1:40 stand es nun 79:74. Doch die Hanauer hatten es noch in der Hand. Marko Dordevic traf einen wichtigen Wurf nach zweimaligem Rebound zum 79:76. Auch defensiv kämpfte das Team weiter um jeden Rebound und holte sich den Ball nach verworfenem Dreier der Karlsruher, die dann auf der anderen Seite Till-Joscha Jönke für zwei Freiwürfe an die Linie schickten. Der Mannschaftskapitän verwandelte beide Würfe. Auf der Gegenseite versuchte es Karlsruhe erneut aus der Distanz – wieder ging der Wurf daneben. Edu Arquez pflückte den Ball vom Brett – Restzeit 28 Sekunden. Jönke brachte den Ball in die gegnerische Hälfte, nahm sich am Ende aus der von ihm gerne gespielten Halbdistanz ein Herz – und verwandelte zum 79:80. Sieben Sekunden blieben den Wizards, um den Sieg in der eigenen Halle doch noch zu holen. Hierfür legten sie auf Rouven Roessler – doch er vergab den Wurf und die Hanauer sicherten den Ball. Die Schlusssirene ertönte – und die Hanauer Spieler feierten ausgelassen ihren zweiten Sieg in den Playoffs.

„Es war eine tolle Leistung der Mannschaft. Wir freuen uns sehr über den heutigen Sieg – und hoffentlich auch über weitere Spiele in den Playoffs“, sagt Piechucki nach dem Spiel. „Jetzt müssen wir natürlich noch abwarten, wie die kommenden Spiele ausgehen. Trotzdem – was das Team heute geleistet hat, dürfen wir auf keinen Fall vergessen.“ Die Hanauer haben ihr Mögliches getan, um an der zweiten Gruppenphase teilzunehmen. Dennoch kommt es am Ende rechnerisch auch auf den Ausgang der beiden noch ausstehenden Spiele von Bochum an. Gewinnen die Sparkassenstars beide Spiele, sind Bochum und Hanau sicher in der zweiten Runde. Gewinnt allerdings Karlsruhe das Spiel gegen Bochum, so landen die Hanauer auf dem dritten Platz hinter den Wizards. Verliert Bochum wider Erwarten beide Spiele, landen Karlsruhe und Hanau in der nächsten Runde.

„Wir haben heute eine Mannschaft gesehen, die in jeder Sekunde für den Sieg gekämpft hat. Alle Spieler haben mental wie physisch alles gegeben. Auch in Phasen, in denen es für den Gegner besser lief, haben sie sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Dass wir erneut auf wichtige Leistungsträger verzichten mussten, ließen sich die Spieler sich zu keiner Sekunde anmerken. Ich kann mich hier nur wiederholen: Das gesamte Management der EBBECKE WHITE WINGS Hanau ist wahnsinnig stolz auf dieses Team“, sagt White-Wings-Geschäftsführer Sebastian Lübeck.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Justus Peuser (2 Punkte/0 Assists/1 Rebound)
Jonas Stenger (0/0/0)
Felix Hecker (12/4/4)
Till-Joscha Jönke (20/5/5)
Omari Knox (19/0/6)
Philip Hecker (0/1/1)
Marko Dordevic (5/1/7)
Eduard Arques Lopez (17/0/7)
Leon Fertig (0/0/0)
Malik Kudic (5/0/4)

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Playofftraum lebt weiter: White Wings trotzen Verletzungen


Die Vorzeichen auf die 2. Playoff-Begegnung der EBBECKE WHITE WINGS Hanau sahen alles andere als rosig aus. Mit Mannschaftskapitän Josef Eichler fiel neben Matthias Fichtner ein weiterer wichtiger Power Forward aus. Auf den großen Positionen ging die Mannschaft entsprechend deutlich geschwächt ins Spiel. Das Team rückte den Schwierigkeiten zum Trotz noch enger zusammen, zeigte einen starken Kampf und schaffte am Ende die Sensation: Mit 90:78 schlugen die Hanauer die als Favoriten angereisten ART Giants Düsseldorf. Dank des Sieges haben die Hanauer die Chance, in Playoff-Runde zwei einzuziehen.

Dass das Ergebnis am Ende derart deutlich wurde, war nicht nur im Vorfeld nicht zu erwarten, sondern zeichnete sich auch im ersten Viertel zunächst nicht ab. Beide Teams lieferten sich ein hart umkämpftes, enges Match und die Gäste schafften es als erstes, sich eine kleine Punktedistanz zum Gegner zu erspielen. In der 8. Minute des ersten Viertels lagen sie acht Punkte vorn.

Doch die Hanauer blieben dran, wechselten agil ihre Defensivtaktiken hin und her und schafften es im zweiten Viertel, das Spiel Stück für Stück an sich zu reißen. Der Knoten platzte dann rund drei Minuten vor der Halbzeit – eingeleitet durch einen Dreier von Marko Dordevic, der an diesem Abend mit 17 Punkten und 7 Rebounds sein bislang bestes Spiel für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau absolvierte. Anschließend spielte sich das Team in einen Lauf. Immer wieder gelang es, dank starkem Teamplay freie Wurfstationen zu finden und gleichzeitig den Gegnern in der Defensive das Leben schwer zu machen. Vor allem die Drei-Punkte-Stärke der Düsseldorfer fand an diesem Abend nicht statt: Gerade einmal vier der 20 Versuche waren erfolgreich. So drehte das Team das Spiel und ging mit 44:35 in die Halbzeitpause.

Giants-Headcoach Kevin Magdowski konnte mit diesem Ergebnis nicht zufrieden sein – schaffte es allerdings nicht, sein Team für das dritte Viertel entsprechend in Stellung zu bringen. Statt dessen waren es weiterhin die Hanauer, die Druck machten und das Spiel kontrollierten. Gerade unterm Korb und aus der Halbdistanz war die Mannschaft an diesem Abend schwer zu stoppen. So legte die Mannschaft in der zweiten Minute des dritte Viertels einen 9-Punkte-Run hin. In der fünften Minute führte das Team sogar mit 65:46.

Trotz der 15-Punkte-Führung der Hanauer zu Beginn des Schlussabschnitts hatte Düsseldorf sich noch nicht aufgegeben. Frühe acht Punkte in Folge brachten die Giants zurück ins Spiel. Und als dann in der dritten Minute Eduard Arquez Lopez nach einer Offensivaktion humpelnd vom Feld ging, sah es nach einer weiteren Schwächung des Hanauer Kaders aus. „Edu“ kehrte jedoch glücklicherweise noch im Laufe des Viertels zurück.

Gemeinsam kämpfte das gesamte Team um jeden Ball, jeden Wurf und jeden Rebound. Kapitän Till-Joscha Jönke leitete die Mannschaft mit seiner Erfahrung an und holte zeitgleich satte 24 Punkte. So blieb die Intensität auf Hanauer Seiten bis zur letzten Spielsekunde auf einem hohen Level. Düsseldorf fand hingegen kein Rezept, um ihren Gegnern Paroli zu bieten und auch wiederholte Auszeiten führten nicht zum Erfolg. So gewannen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau überraschend, aber am Ende verdient mit 90:78.

„Wir waren sehr gut auf das heutige Spiel vorbereitet und sind mit einem neuen Gameplan ins Spiel gegangen, um die Ausfälle zu kompensieren. Wir haben schnell gemerkt, dass Düsseldorf auf diese neue Spielweise keine Antwort eingefallen ist“, sagt Hanaus Headcoach Kamil Piechucki nach dem Spiel. „Die Mannschaft hat an sich geglaubt und und vor allem eine starke mentale Toughness gezeigt. Mit diesem Spiel haben die Jungs sich für ein Jahr harte Arbeit belohnt“, lobt er sein Team.

Auch die Geschäftsführung der White Wings ist mehr als zufrieden mit dem Endergebnis: „Wir sind unheimlich stolz auf unsere Mannschaft. Trotz der schwerwiegenden Spielerausfälle hat sich das gesamte Team heute extrem stark präsentiert und einen überragenden Sieg eingefahren. Alle Spieler haben sich heute alles abverlangt, sind dabei über sich hinausgewachsen und haben gezeigt: Uns darf man in diesen Playoffs nicht unterschätzen“, sagt White-Wings-Geschäftsführer Sebastian Lübeck.

Diese Leistung wollen die Spieler nun natürlich auch gegen den letzten Gegner der ersten Gruppenphase abrufen: Die Arvato College Wizards. In der bisherigen Saison trafen Hanau und Karlsruhe bereits zwei Mal aufeinander – mit jeweils einem Sieg für beide Teams.

Für die Begegnung am kommenden Mittwoch werden die Hanauer noch einmal viel Intensität und Kampfeswillen abrufen müssen. Denn zweifellos werden die Hausherren aus Karlsruhe ihre beiden starken großen Spieler Eyke Prahst (durchschnittlich 14 Punkte und 10 Rebounds) und Alexander Thompson (17,9 Punkte, 6 Rebounds) in Szene setzen, um die geschwächten Positionen der Hanauer auszunutzen. Gleichzeitig muss das Team auch auf Sean Flood, Rouven Roessler und Christoph Rupp aufpassen, die ebenfalls ein Double-Digit-Scoring vorweisen. „Karlsruhe hat viele erfahrene Spieler in den eigenen Reihen. Sie setzen auf einen schnellen Angriff, entsprechend müssen wir auch dieses Mal wieder einen Weg finden, ihre Fastbreaks zu stoppen”, so Piechucki.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Justus Peuser (10 Punkte/4 Assists/6 Rebounds)
Jonas Stenger (0/0/0)
Felix Hecker (15/3/6)
Till-Joscha Jönke (24/8/3)
Omari Knox (2/0/1)
Philip Hecker (0/0/1)
Marko Dordevic (17/0/7)
Eduard Arques Lopez (17/3/7)
Leon Fertig (0/0/0)
Malik Kudic (5/1/5)

Das Spiel am Mittwoch, 7. April, beginnt um 19:30 Uhr. Fans können das Spiel via Livestream verfolgen. Dieser wird auf dem Youtube Channel der Arvato College Wizards übertragen: https://www.youtube.com/channel/UC_YPQFDgCPJpE0g5OJwP60g

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