Coronavirus: Spielbetrieb in der ProA und ProB wird vorzeitig beendet

Aufgrund der aktuellen Lage mit der Lungenkrankheit COVID-19 hat die 2. Basketballbundesliga nach einer Versammlung aller Vereine, den Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt.

Für die Ebbecke White Wings Hanau bedeutet das, dass die Importspieler nach unseren Informationen schon auf dem Weg in die Heimat sind. Die Playoff-Spiele sind zwar Geschichte, aber wer trotzdem noch das Playoff Feeling haben will, kann das mit den neuen Playoff Shirts der WhiteWings erwerben.

Anbei die Pressemeldung der Liga im Wortlaut:

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga beendet aufgrund der aktuellen Situation und Entwicklung in Bezug auf das Coronavirus (COVID-19) die Saison vorzeitig.

Nachdem Mitte letzter Woche entschieden wurde, den Spielbetrieb für den 30. Spieltag der ProA sowie die Playoffs und Playdowns in der ProB auszusetzen, hat die 2. Basketball Bundesliga GmbH, nach Beratung mit den 41 Bundesligisten, am heutigen Dienstag (17.03.2020) beschlossen, den Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung zu beenden.

„Die Gesundheit ist unser höchstes Gut und wir müssen dazu beitragen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus so gut es geht zu verlangsamen. Wir wollen keine Fans, Spieler und Mitarbeiter in Gefahr bringen. Zudem erlauben die Gegebenheiten bei den Vereinen vor Ort keinen fairen Wettkampf mehr. Deswegen sehen wir keine andere Möglichkeit, als den Spielbetrieb vorzeitig zu beenden. Wir sehen in absehbarer Zeit keine Möglichkeit den Spielbetrieb unter Berücksichtigung der Gesundheit, Wirtschaftlichkeit und gleichen Wettkampfbedingungen wieder aufzunehmen. Diese Entscheidung ist nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich eine sehr schwierige Situation für alle Beteiligen.“ so Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga Christian Krings.

Bzgl. der Auf-und Abstiegsregelung wurde entschieden, die derzeitigen Tabellenstände der ProA und ProB als Abschlusstabellen zu erklären, anhand derer die sportlichen Aufstiegsrechte auf Basis des aktuellen Tabellenstandes vergeben werden. Der Erst- und Zweitplatzierte der ProA (NINERS Chemnitz & Eisbären Bremerhaven) erhält somit das sportliche Aufstiegsrecht in die easyCredit BBL. Das sportliche Aufstiegsrecht in die ProA steht den Erstplatzierten der ProB Nord (Itzehoe Eagles) und ProB Süd (scanplus baskets Elchingen) zu. Das in der Spiel- und Veranstaltungsordnung der BARMER 2. Basketball Bundesliga festgelegte Nachrückverfahren für einen Aufstieg zwischen der ProA und ProB bleibt bestehen. Aufgrund der vorzeitigen Beendigung der Saison wurde zudem beschlossen, dass kein Bundesligist aus der ProA in die ProB und kein Bundesligist aus der ProB in die Regionalliga absteigt.

Die genauen Ligenstärken und Ligenzusammensetzungen für die ProA und ProB in der BARMER 2. Basketball Bundesliga können erst nach dem Lizenzierungsverfahren festgelegt werden.

Sobald es neue Informationen diesbezüglich gibt, werden wir diese auf all unseren Kanälen kommunizieren.

Ligaverwaltung setzt 1. Playoff Spieltag aus

Der ursprünglich für den kommenden Samstag geplante erste Spieltag der Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB wird aufgrund von Gesundheitsbedenken im Zusammenhang mit dem Coronavirus ausgesetzt. Ob bzw. wie es weiter geht, wird am kommenden Montag auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung besprochen. Im folgenden die Mitteilung der Liga im Wortlaut.

Aufgrund der Entwicklung in den vergangenen Tagen und den deutlichen Verschärfungen der Gesundheitsämter und Behörden in Bezug auf Veranstaltungen mit Zuschauern, sieht die Liga eine massive Ungleichheit bei der Austragung der Spiele. Zudem steht für die Liga die Gesundheit der Spieler, Trainer, Vereinsverantwortlichen und nicht zuletzt der Fans an oberster Stelle. Die deutlichen Einschränkungen in Bezug auf die Zuschauer bei der Austragung der Spiele führen bei einem Großteil der Vereine zu finanziellen Gegebenheiten, die die Liga gemeinsam mit den Vereinen in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in der kommenden Woche bewerten wird. Um die Gesundheit aller Beteiligten nicht zu gefährden und nach intensiver Beratung hat die Liga entschieden, den 30. Spieltag in der ProA sowie die Playoff- und Playdown-Spiele in der ProB am
kommenden Wochenende auszusetzen. Die Liga wird sich gemeinsam mit den Vereinen in der kommenden Woche in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über den weiteren Saisonverlauf beraten und abstimmen.

Starke Vorstellung: White Wings gewinnen in Würzburg

Wenn ein Umstand in den letzten Wochen die Spiele der EBBECKE WHITE WINGS Hanau dominiert hat, dann zweifellos eine extrem spannende Schlussphase. Auch gegen dei TG s.Oliver Würzburg ging es gegen Ende immer wieder hin und her – mit dem besseren Ende für die Hanauer: Die White Wings gewannen am Ende auswärts beim Favoriten mit 90:91.

Dabei startete die Mannschaft vergleichsweise schlecht ins Spiel, wie Headcoach Stephan Völkel analysiert: “Wir sind früh im Spiel ein paar Mal überrannt worden, obwohl wir davor gewarnt hatten.” Und so dauerte es bis zum zweiten Viertel, ehe sich das Team stabilisierte – und anschließend auch das Spiel dominieren konnte. “Wir haben ihnen da viele einfache Dinge weggenommen und gleichzeitig selbst offensiv gut gespielt. Daher auch die 58 Punkte in der ersten Hälfte.” Mit 43:58 gingen beide Teams in die Halbzeit.

Dass die White Wings sich darauf nicht ausruhen konnten, zeigte dann diezweite Hälfte. “Es war natürlich klar, dass Spieler wie Hunt dann auch mal anfangen zu scoren. Er hat das Spiel dann ein wenig in die Hand genommen, wir waren da etwas zu nachlässig.”

Besonders dramatisch war für die White Wings eine Szene in der vierten Minute des dritten Viertels: Jonas Niedermanner fiel auf den Kopf und konnte nicht mehr weiterspielen. “Er musste anschließend ins Krankenhaus fahren. Er wurde untersucht, die Ergebnisse liegen aber noch nicht vor. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an den Mannschaftsarzt und den Physiotherapeuten von Würzburg, die uns hier schnell unterstützt und geholfen haben”, so Völkel.

Das Spiel wurde längere Zeit unterbrochen. Danach hatten die Hanauer Schwierigkeiten, wieder in ihren Rhythmus zu kommen. Das nutzten die offensiv nun deutlich stärkeren Würzburger für eine starke Aufholjagd. Knapp zwei Minuten vor Schluss stand es plötzlich 87:89. Gut aus Hanauer Sicht war dabei nicht nur, dass Till-Joscha Jönke seine beiden Freiwürfe traf, sondern auch, dass auf der Gegenseite Jonas Weitzel einen Freiwurf daneben setzte und auch der Dreier-Versuch von Philipp Hadenfeldt unerfolgreich war. So sicherten sich die Hanauer am Ende einen verdienten, aber knappen Sieg.

Das Spiel hatte vor allem deshalb funktioniert, weil die Hanauer mit ihrem Gameplan erfolgreich waren. Immer wieder setzten sie mit schnellen Pässen Spieler nahe am Korb in Szene, allen voran Topscorer Josef Eichler. “Wir haben gut als Team zusammengespielt. Am Ende konnten wir die Nerven bewahren und uns so mit zwei Punkten belohnen”, so Völkel abschließend.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Preston Beverly (10 Punkte/4 Rebounds/2 Assists)
Jonathan Mesghna (3/3/1)
Josef Eichler (31/6/3)
Felix Hecker (2/2/3)
Till-Joscha Jönke (26/5/4)
Ryan Beisty (4/11/3)
Jonas Niedermanner (2/2/0)
Benedikt Nicolay (0/0/1)
Miquel Servera Rodriguez (13/5/6)

Kampf um das Heimrecht: White Wings wollen Sieg in Würzburg

Nach dem starken und vor allem knappen Spiel gegen Tabellenführer Elchingen hatten die EBBECKE WHITE WINGS Hanau eine spielfreie Woche. “Die Spieler hatten zunächst ein paar Tage Pause, die sie sich verdient haben und die sie auch dringend brauchten, um abzuschalten und den Akku wieder aufzuladen. Mein Eindruck ist: Der Akku ist wieder aufgeladen”, sagt Hanaus Headcoach Stephan Völkel.

Ein sehr gutes Zeichen. Am kommenden Sonntag wartet nämlich bereits der nächste harte Brocken auf die Mannschaft: Auswärts geht es gegen die TG s.Oliver Würzburg. Mit gerade einmal fünf Niederlagen in dieser Saison stehen die Unterfranken auf Tabellenplatz 2, der ihnen auch nicht mehr zu nehmen ist. Völkel warnt jedoch davor, dies als vermeintlichen Vorteil zu sehen: “Auch wenn ihnen Platz zwei sicher ist, werden sie sicherlich den Deckel draufmachen wollen, um mit positivem Momentum in die Playoffs zu gehen.”

Entsprechend konzentriert arbeitet die Mannschaft an der Vorbereitung auf das anstehende Wochenende. Die White Wings wollen sich für die anstehenden Playoffs das Heimrecht sichern. Dafür ist jeder Punkt hilfreich, denn die Verfolger sind ihnen dicht auf den Fersen. “Wir wollen das Spiel gewinnen, wohlwissend, dass es natürlich schwer wird.”

Die Stärke der Würzburger liegt vor allem in ihrer Konsistenz begründet. Tatsächliche Schwächephasen haben sie sich bisher noch nicht erlaubt. Das Team baut nicht nur auf starke Talente wie beispielsweise Rytis Pipiras, Cameron Hunt, Jonas Weitzel oder Joshua Obiesie, sondern vor allem auf ein intelligentes Teamplay. Wie das Hinspiel in Hanau gezeigt hat, bestrafen die Würzburger Teams, die ihnen zu viele offene Würfe zugestehen, konsequent. “Wir dürfen das Hinspiel allerdings nicht als Maßstab nehmen. Beide Teams haben sich spielerisch weiterentwickelt. Deswegen schauen wir nur nach vorne auf den kommenden Sonntag”, so Völkel.

Da das BBL-Team parallel ebenfalls spielt, wird Würzburgs Headcoach Eric Detlev vermutlich auf einige Talente verzichten müssen. Zeitgleich ist fraglich, ob die Hanauer mit vollem Kader auflaufen können. Erneut ist nicht klar, ob Ryan Beisty bis zum Wochenende wieder einsatzfähig ist.

Das Spiel am Sonntag, 1. März, beginnt um 18 Uhr im TGW-Sportzentrum Feggrube in Würzburg.

Spannung bis zum Schluss: White Wings unterliegen knapp gegen Elchingen

Im Auftaktspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB hatten sich die EBBECKE WHITE WING Hanau und die scanplus baskets Elchingen ein wahres Krimi-Spiel geliefert, das erst in Overtime mit einem Sieg für die Hanauer entschieden wurde. Und auch das Rückspiel wurde eine spannungsgeladene Partie: Lange Zeit trennten beide Teams nur wenige Punkte. Gegen Ende Schlug das Momentum dann aber um in Richtung baskets, die am Ende einen knappen 77:83-Sieg mit nach Hause nehmen konnten.

Positiv sticht für die White Wings nicht nur heraus, dass sie dem Ligaprimus lange die Stirn bieten konnten und nur knapp unterlagen. “Ich bin sehr zufrieden, gerade mit der ersten Halbzeit. Wir haben sehr gut gekämpft”, sagt White-Wings-Headcoach Stephan Völkel. Sein Team hatte Mit einem 10:0-Run im ersten Viertel bereits ein frühes Ausrufezeichen gesetzt. Und auch im zweiten Viertel nahm die Mannschaft den Kampf sehr gut an, und ging mit einer knappen 40:39-Führung in die zweite Hälfte.

Da passierte dann ein Kuriosum: Unzufrieden mit einer Entscheidung der Unparteiischen betrat baskets-Coach Igor Perovic protestierend das Spielfeld und wurde dafür der Halle verwiesen. Diese Aktion brachte ein gewisses Momentum – allerdings für die Gäste: “In der Phase, als Igor das Spiel verlassen musste, haben wir ein bisschen unseren Faden verloren. Das war für sie ein bisschen besser als für uns. Wir haben uns da ein wenig von der Hektik des Spiels anstecken lassen”, so Völkel.

Elchingen trat in der Folge bereits im dritten, vor allem aber im vierten Viertel offensiv stärker und treffsicherer auf. Gleichzeitig bereiteten sie den White Wings auf der anderen Seite des Courts Probleme: “Wir hatten Schwierigkeiten, gegen die gute Verteidigung von Elchingen die Würfe zu produzieren, die wir in den letzten Spielen hatten. Daran müssen wir arbeiten.” Dazu kam noch der Ausfall eines Stammspielers: “Es hat uns nicht gut getan, dass Ryan Beisty erneut nicht spielen konnte. Dadurch war unsere Rotation entsprechend noch kürzer. Das ist gerade gegen Mannschaften wie Elchingen schwierig, die über große Flügelspieler verfügen. Das bringt uns in Mismatches. Damit hatten wir Probleme.”

Und während Elchingen in den ersten 4 Minuten des letzten Spielabschnitts 10 Punkte produzieren konnte, gelang den Gastgebern im Gegenangriff kein Korb. Zu häufig suchten die White Wings ihr Glück von der 3-Punkte-Linie, vergaben dabei aber an diesem Abend insgesamt 22 Würfe. “Das hat mir nicht gefallen”, kritisiert Völkel. Dennoch: Gegen Ende des letzten Viertels stabilisierte sich das Team noch einmal, suchte wieder konsequenter gute Lauf- und Passwege und konnte so verhindern, unter die Räder zu kommen. Am Ende verloren sie das Spiel dann mit 77:83, können aber mit der gezeigten Leistung zufrieden sein: “Wir haben das Spiel lange offen gehalten, das ist absolut positiv. Als nächstes steht erst einmal eine Pause an. Die können wir nutzen, um uns ein wenig zu erhohlen und gezielt weiter an uns zu arbeiten.”

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Preston Beverly (14 Punkte/11 Rebounds/0 Assists)

Jonathan Mesghna (3/2/0)

Josef Eichler (16/2/1)

Felix Hecker (0/1/3)

Till-Joscha Jönke (15/6/6)

Ryan Beisty (0/0/0)

Jonas Niedermanner (7/1/1)

Benedikt Nicolay (0/0/1)

Miquel Servera Rodriguez (22/5/5)

Alle in die Halle: White Wings hoffen gegen Elchingen auf lautstarken Fan-Support

Mit dem Sieg gegen Oberhaching in der vergangenen Woche haben sich die EBBECKE WHITE WINGS Hanau nicht nur den vierten Sieg in Folge gesichert, sondern auch die Teilnahme an den diesjährigen Playoffs. Für die verbleibenden drei regulären Spielen hat sich das Team das Ziel gesetzt, sich nach Möglichkeit das Heimrecht in der Endrunde zu sichern. Das erste Spiel wird jedoch eine wahrliche Herkulesaufgabe: Am kommenden Samstag empfangen die Hanauer den Ligaprimus scanplus baskets Elchingen.

“Elchingen ist natürlich der haushohe Favorit”, so Hanaus Headcoach Stephan Völkel. Die Elchinger haben in dieser Saison bisher nur zwei Spiele verloren – unter anderem überraschend das Liga-Auftaktspiel im September gegen die White Wings.

Doch was macht die scanplus baskets Elchingen in dieser Saison so erfolgreich? “Sie sind eine sehr starke und tief besetzte Mannschaft, die mit Igor Perovic über einen sehr guten Coach verfügt. Er ist sehr erfahren und hat viele Jahre in der Bundesliga gearbeitet”, analysiert Völkel. Die Mannschaft funktioniert nicht nur über ihre starken Einhzelspieler – darunter etwa Topscorer Lamar Mallory oder die ProA-erfahrenen Spieler Darian Ruda und Jacob Mampuya – sondern auch über ein sehr gutes Teamplay.

Entsprechend müssen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau am kommenden Samstag eine Bestleistung zeigen. Neben einer bissigen Defense wird auch ein guter offensiver Gameplan gefragt sein, um die mittlerweile 14 Siege andauernde Serie der Elchinger ins Wanken zu bringen. “Wir wollen natürlich den Schwung aus den letzten vier Spielen mitnehmen, um dann vielleicht vor heimischem Publikum doch die Überraschung zu schaffen”, so Völkel weiter.

Zumindest die Trainingswoche macht Mut auf das anstehende Spiel. “Die Jungs arbeiten sehr konzentriert und haben gute Leistungen gezeigt”, sagt der Hanauer Headcoach. Unklar ist allerdings, ob Völkel am Samstag auf einen vollen Kader zurückgreifen kann: “Der Einsatz von Ryan Beisty ist noch fraglich. Die Untersuchungen laufen noch.”

Entsprechend hoffen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau auch auf eine volle Halle mit lautstarkem Support der Fans. Das Spiel am Samstag, 15. Februar, beginnt um 19 Uhr in der Hanauer Main-Kinzig-Halle.

Playoffs, wir kommen: White Wings gewinnen in Oberhaching

Das Saisonziel der EBBECKE WHITE WINGS Hanau ist erreicht. Mit dem 93:101-Sieg in Oberhaching sicherte sich das Team von Headcoach Stephan Völkel den Einzug in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. “Es waren zwei wichtige Punkte für uns. Wir freuen uns, die Playoffs erreicht zu haben”, so Völkel.

Über weite Strecken war jedoch völlig offen, wer als Sieger aus der Partie gehen würde. Die beiden ersten Viertel waren ein wahres Kopf-an-Kopf-Rennen, an dessen Ende die Hanauer mit gerade mal einem Punkt Vorsprung in die Halbzeitpause gingen. “Wir sind sehr schlecht in das Spiel gekommen und waren offensiv wie defensiv in vielen Dingen sehr nachlässig. Oberhaching haben gleichzeitig schwierige Würfe getroffen und sowohl das Brett attackiert als auch gut von außen geworfen”, lautet die Analyse des Hanauer Trainers.

Und auch wenn die White Wings häufig einen Schritt zu langsam waren, blieben sie doch dauerhaft im Spiel. “Der Wille zum Sieg war immer da.” Diesen zeigten die Hanauer dann vor allem in den letzten 5 Minuten des Spiels. Immer wieder fanden die Gäste eine Lücke in der Oberhachinger Defense und erarbeiteten sich freie Würfe. “In dieser Phase haben wir die Intensität und das Tempo des Spiels angezogen und zudem gute Entscheidungen getroffen. Das konnten die Tropics am Ende nicht mehr matchen”, so Völkel weiter. So gelangte sein Team immer wieder zu erfolgreichen Würfen, während die Hausherren zunehmend häufiger versuchten, den entstehenden Rückstand durch 3-Punkte-Würfe auszugleichen – zumeist erfolglos. So konnten die White Wings dann am Ende doch noch an den Tropics vorbeiziehen und mit 93:101 den Einzug in die Playoffs perfekt machen.

Für die White Wings geht es in den letzten 3 Spielen nun noch darum, sich nach Möglichkeit auch das Heimrecht zu sichern. In der kommenden Woche wartet dabei jedoch ein sehr schwerer Gegner auf die Mannschaft. Dann nämlich kommen die derzeitig erstplatzierten scanplus baskets Elchingen nach Hanau, die nach der Niederlage am 1. Spieltag noch eine Rechnung mit den Südhessen offen haben. Bestenfalls können die EBBECKE WHITE WINGS Hanau für das anstehende Spiel wieder auf den vollen Kader zurückgreifen. Gegen Oberhaching musste der aufgrund einer Erkrankung nicht einsatzfähige Ryan Beisty vom Spielfeldrand aus zugucken.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Preston Beverly (16 Punkte/11 Rebounds/3 Assists)
Jonathan Mesghna (10/1/0)
Josef Eichler (16/2/1)
Felix Hecker (6/2/0)
Till-Joscha Jönke (16/5/2)
Ryan Beisty (0/0/0)
Jonas Niedermanner (15/2/1)
Luca Eibelshäuser (0/0/0)
Benedikt Nicolay (0/0/0)
Miquel Servera Rodriguez (22/4/7)

Playoffs sind greifbar nahe: White Wings wollen gegen Tropics gewinnen

Dank zuletzt drei Siegen in Folge haben sich die EBBECKE WHITE WINGS Hanau im Kampf um die Playoffs in eine sehr gute Lage versetzt. Mit einem weiteren Sieg wäre der Einzug in die Playoffs so gut wie geschafft – wenngleich zumindest rechnerisch noch eine minimale Chance bestünde, auf Platz 9 zu landen. Entsprechend möchte das Team von Headcoach Stephan Völkel in dieser Woche einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Playoffs gehen – mit einem Auswärtssieg gegen die TSV Oberhaching Tropics.

Ein Selbstläufer wird das Ganze jedoch definitiv nicht. “Oberhaching haben vergangene Woche Erfurt geschlagen. Die Woche davor lagen sie gegen Würzburg bis kurz vor Spielende vorne”, sagt Völkel. Mit einem Altersdurchschnitt von 26,9 Jahren sind die Tropics das älteste Team der Liga – und profitieren von ihren Routiniers: “Sie sind eine erfahrene Mannschaft mit einigen Spielern, die schon sehr lange in den Ligen unterwegs sind und die genau wissen, was sie tun.”

Auch weiterhin verteilt sich die Scoring-Qualität innerhalb des Teams auf mehrere Schultern. Zu den guten Werfern zählen der ehemalige BBL-Profi Moritz Wohlers, Janosch Kögler, William Bessoir und der innerhalb der Saison von Hanau nach Oberhaching gewechselte Justin Hedley. Seit Dezember ist auch Rückkehrer Omari Knox ein Garant für erfolgreiche Würfe: Der Point Guard holt im Schnitt 10,1 Punkte und gibt dem Kader noch ein wenig mehr Tiefe.

Zumindest die Trainingswoche verlief für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau bisher noch suboptimal. “Einige Spieler sind angeschlagen und konnten nicht an allen Tagen mittrainieren”, so Völkel. Dennoch: Die Hanauer wollen am kommenden Wochenende das Momentum der letzten 3 Spieltage mitnehmen – und am Ende auch zwei Punkte. Headcoach Völkel ist davon überzeugt, dass dies gelingen kann: “Wenn wir uns an unseren Gameplan halten und mit hoher Intensität spielen, können wir auch gewinnen.”

Das Spiel am Samstag, 8. Februar, beginnt um 19 Uhr in der Sporthalle der Grundschule Deisenhofen.

Dritter Sieg in Folge: White Wings gewinnen zu Hause gegen München

Im Rennen um die Playoffs haben die EBBECKE WHITE WINGS Hanau die dritte äußerst wichtige Begegnung hinter sich gebracht. Und nach den Siegen gegen Frankfurt und Erfurt waren die Hanauer auch gegen den FC Bayern München II erfolgreich: Mit 61:56 holte das Team von Headcoach Stephan Völkel zwei weitere wichtige Punkte und zudem den direkten Vergleich gegen die Münchner.

Dabei starteten die Hanauer mit einigen Schwierigkeiten. Zu Beginn scheiterte das Team offensiv wiederholt im Abschluss, ehe sie dann in der 5. Spielminute in einen Rhythmus kamen. “Danach haben wir das Spiel an uns gerissen und es bis ins dritte Viertel kontrolliert”, so Völkel. Mit einem komfortablen Vorsprung von 53:32 ging es in das letzte Viertel.

Und wider erwarten wurde es dann noch einmal extrem spannend. Die Münchner stellten ihr Spiel auf Zonenverteidigung um – und machten es den White Wings dadurch extrem schwer. “Wir hatten riesengroße Probleme damit, eine Antwort auf ihre Taktikumstellung zu finden. In der Folge haben wir aufgehört zu spielen, um zu gewinnen, und statt dessen gespielt, um nicht zu verlieren. Das darf sich so nicht wiederholen”, so Hanaus Headcoach. Zwar waren die White Wings vorgewarnt – immerhin hatten die Münchner auch im Hinspiel schon Zone gespielt – dennoch gelang es nicht, eine gute Antwort zu finden. “Das hätten wir smarter lösen müssen”, sagt Völkel.

Und während die Bayern zuvor offensiv nicht allzu häufig zum Zug kamen, kamen sie im letzten Spielabschnitt in einen starken Lauf und holten 24 Punkte – den Hausherren gelangen zur selben Zeit jedoch nur 8. Glücklicherweise hatten die Hanauer sich jedoch zuvor ein genügend starkes Polster herausgespielt und gingen trotz der Schwierigkeiten am Ende mit 61:56 als Sieger vom Platz.

Positiv für die White Wings war unter anderem, dass Preston Beverly trotz Knieproblemen wieder mitspielen konnte und dass auch Mannschaftskapitän Till-Joscha Jönke seine Grippe rechtzeitig zum Gameday auskuriert hatte. “Darüber hinaus hatten wir Phasen, in denen wir gut Druck aufgebaut und so Stops produziert haben. Gleichzeitig lief der Ball offensiv sehr gut. Das sind Dinge, die wir in das nächste Spiel gegen Oberhaching mitnehmen müssen”, so Völkel abschließend.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Preston Beverly (4 Punkte/5 Rebounds/1 Assist)

Jonathan Mesghna (9/1/0)

Jonas Stenger (0/0/0)

Josef Eichler (10/2/1)

Felix Hecker (3/0/0)

Till-Joscha Jönke (18/6/2)

Ryan Beisty (3/8/2)

Jonas Niedermanner (7/6/2)

Luca Eibelshäuser (0/0/0)

Benedikt Nicolay (0/0/0)

Miquel Servera Rodriguez (7/8/5)

Kampf um die Playoffs: White Wings wollen Heimsieg gegen München

In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB stehen noch fünf Spieltage bevor, dann geht es in die ganz heiße Phase: die Playoffs. Bis es soweit ist, können sich Basketballfans jedoch noch auf einige spannende Wochen freuen. Derzeit haben fast alle Teams der Liga eine realistische Chance auf den Einzug in die Endrunde. Und so treffen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau auch an diesem Wochenende wieder auf einen direkten Verfolger: den FC Bayern Basketball II.

Aus Sicht von Hanaus Headcoach Stephan Völkel sagt die reine Platzierung derzeit sehr wenig über die Liga aus: “Wir müssen uns davon verabschieden, Tabellenplätze zu vergleichen. Die Münchner sind zwei Siege hinter uns, das heißt wir müssen das Spiel gewinnen, um den Abstand zu ihnen zu vergrößern und auch im direkten Vergleich besser dazustehen.” Dazu gilt es, den Schwung aus den letzten beiden Spielen mitzunehmen.

Denn die Münchner sind eine talentierte, junge Mannschaft. “Sie sind hungrig auf Erfolge und spielen entsprechend stark. Ich denke, es wird ein ähnlich schweres Spiel wie gegen Frankfurt”, so Völkel weiter.

Im Vergleich zum Hinspiel sind die Leistungsträger dieselben geblieben. Auch weiterhin bilden Sasha Grant, Viktor Frankl-Maus und Jacob Knauf eine wichtige Konstante im Spiel der Bayern. Allerdings hat das Team seither eine deutliche Steigerung gezeigt und konnte vier der letzten sieben Spiele gewinnen – zuletzt zu Hause gegen die Baunach Young Pikes. “Damit haben sie ihre Playoff-Ambitionen mehr als bewiesen”, sagt Völkel.

Wie schon in den Vorwochen wird es für seine Mannschaft daher darauf ankommen, mit hoher Intensität zu spielen, offensiv den Gameplan zu verfolgen und vor allem einen mentalen Push aus den letzten beiden Partien mitzunehmen. In diesen hatte die Mannschaft auch bei Druckphasen der Gegner die richtigen Antworten gefunden und entsprechend die wichtigen Punkte mitgenommen.

Unklar ist unterdessen, ob Stephan Völkel Preston Beverly einsetzen kann: “Die Untersuchungen dauern derzeit noch an. Stand jetzt können wir leider noch nicht sagen, ob er spielen wird.”

Das Spiel am Samstag, 1. Februar, beginnt um 19 Uhr in der Hanauer Main-Kinzig-Halle.

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