Spielerverpflichtung der EBBECKE White Wings Hanau

Welcome from Australia!

Der neue Forward der White Wings hatte eine lange Anreise, ehe er das erste Mal deutschen bzw. europäischen Boden betrat. Von Australien über China nach Deutschland, insgesamt knapp 27 Stunden war der 24jährige Ryan Beisty unterwegs! Trotzdem wirkte er am Samstagmorgen um 6 Uhr am Frankfurter Flughafen fit und glücklich, dass das Abenteuer ProB nun endlich losgehen kann. Der knapp 2m große Forward, der auch einen britischen Pass besitzt und somit als EU-Spieler zählt ist sonst im Südosten Australiens in Newcastle zuhause, hat noch eine Schwester und verbringt seine Zeit ansonsten gerne mit Schwimmen und Musik hören. Beisty verbrachte die letzte Saison bei den Sandringham Sabres in der 2. australischen Liga. Davor war er 4 Jahre in den USA beim Division 2 College der Regis University in Denver aktiv. Dort legte er in 4 Jahren durchschnittlich knapp 8 Punkte und 6 Rebounds auf. Dazu beeindruckte er mit einer sehr starken 3er Quote von über 38%. Der vielseitige Beisty überzeugte Coach Cote anhand von Videos und persönlichen Gesprächen und wird die Forward-Rotation in der kommenden Saison verstärken. Coach Cote dazu: “Ryan arbeitet sehr hart an sich. Als Power Forward hat er seine Stärken in der Verteidigung und beim Rebound. Dennoch verfügt er für seine Position über einen exzellenten Dreipunktewurf. Er passt von seiner Mentalität und Arbeitseinstellung perfekt zu unserem Team in dieser Saison. Wir sind sehr froh, dass Ryan sich für uns entschieden hat.“ 

Damit sich die Fans schon mal ein Bild vom “neuen” aus Down Under machen können, hier ein Highlight Video von Ryan Beisty.

Neuer Spieler bei den EBBECKE WHITE WINGS Hanau

Ein weiterer Spieler hat unterschrieben! Mit dem 1,91m großen Guard wechselt der nächste junge deutsche Spieler in die Gebrüder-Grimm-Stadt. Der in München geborene Hedley, der zusätzlich auch die britische Staatsangehörigkeit besitzt, verstärkt die Guard-Rotation von Coach Simon Cote. Zuletzt war der 23-jährige für den MTSV Schwabing in der Regionalliga Südost aktiv, wo er in knapp 30 Minuten 13 Punkte, starke 5 Rebounds und 3 Assists im Schnitt auflegte.

Wenn er nicht gerade in der Trainingshalle oder auf dem Court steht, fokussiert sich das Leben seit einiger Zeit auf den Familiennachwuchs. Seit 16 Monaten bestimmt sein Sohn große Teile des Tages. Die meiste Zeit verbringen die drei auf Spielplätzen und an der frischen Luft. Das wird sich auch in Hanau nicht ändern. Coach Simon Cote zur Verpflichtung: “Justin ist noch jung, hat aber bereits einiges an Erfahrung sammeln können. Unter anderem bekam er in Kirchheim 2 Jahre lang regelmäßige Spielzeit in der ProA. Seine Schnelligkeit und sein Abschluss in Brettnähe gehören zu seinen absoluten Stärken. Er wird unsere Guard-Rotation auf jeden Fall stärken. Wir freuen uns, mit ihm einen weiteren Baustein für
eine erfolgreiche Saison dem Team hinzufügen zu können.“

Derzeit umfasst der Kader folgende Spieler: Till Jönke, Justin Hedley, Felix Hecker, Jonas Niedermanner, Benedikt Nikolay und Josef Eichler.

Jonas Niedermanner verstärkt den Frontcourt der EBBECKE White Wings

Der 23-jährige Forward verstärkt die Gebrüder-Grimm-Städter in der kommenden ProB-Saison. Der gebürtige Hallenser absolvierte die letzten drei Jahre seiner Profikarriere beim Bundesligisten syntainics-mbc sowie bei deren Kooperationspartner BSW Sixers. Für das Team aus der ProB-Nord stand Niedermanner in der vergangenen Saison im Schnitt 28 Minuten auf dem Parkett. In dieser Zeit legte er im Schnitt knappe 7 Punkte, 4 Rebounds und 2 Assists auf. Der Familienmensch, der neben Basketball Beachvolleyball als seine weitere Leidenschaft angibt, freut sich bereits sehr auf seine neue Herausforderung in der kommenden Saison. Derzeit verbringt er die basketballfreie Zeit noch mit seiner Familie in Leipzig, bevor es am 01.08. nach Hanau geht.

Coach Simon Cote:“ Wir sind froh, mit Jonas einen jungen Spieler zu bekommen, der motiviert ist, weiter an sich zu arbeiten. Seine gute Basketball Grundausbildung hilft da enorm. Auch, dass er bei einem Bundesligisten aktiv war und mittrainieren durfte, ist eine sehr gute Ausgangsbasis, sich bei uns weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt zu machen. Wir trauen ihm einiges zu und freuen uns auf das kommende gemeinsame Jahr!“ 

EBBECKE WHITE WINGS Hanau verpflichten Felix Hecker

Die EBBECKE WHITE WINGS Hanau haben sich mit Felix Hecker auf einen Zweijahres-Vertrag geeinigt. Der 20 Jahre alte Junioren-Nationalspieler von 2017 und 2018 spielt vom 1. August an für die EBBECKE WHITE WINGS. „Ich freue mich sehr, dass es zu dieser Vereinbarung gekommen ist. Ich bin überzeugt, dass ich den nächsten Schritt bei den EBBECKE WHITE WINGS machen und zu erfolgreichen Spielzeiten beitragen kann. Den Start des Mannschafts-Trainings unter Coach Simon Cote kann ich kaum erwarten“, sagte Hecker.

Felix Hecker stellt sich vor.

Der 1,93 Meter große Shooting Guard stammt aus Oberreifenberg im Taunus. 2018 gehörte er der U19-Auswahl des Deutschen Basketball-Bundes an, die bei der Weltmeisterschaft in Ägypten Fünfter wurde. Im vergangenen Jahr gewann das Team Bronze bei der EM in Chemnitz. „Felix ist ein junges deutsches Talent aus der Region, hat einen einwandfreien Charakter, lebt für den Basketball und gibt sich mit dem bisher Erreichten nicht zufrieden. Er ist hungrig und lernwillig. Das sind die Schwerpunkte, die wir zukünftig im Team berücksichtigen wollen“, so der zukünftige Geschäftsführer Sebastian Lübeck zur Verpflichtung des Hessen. „Wir sind froh, dass Felix sich für uns entschieden hat. Beide Seiten hatten bereits nach den ersten Gesprächen und Treffen das Gefühl, dass das passen wird. Wir bieten Felix bei uns die Chance, den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen. Er ist definitiv noch nicht an seiner Leistungsgrenze angelangt“, ergänzt Coach Simon Cote.

Hecker wechselt vom Pro-B-Team der Frankfurt Skyliners zu den EBBECKE WHITE WINGS und wird zukünftig mit der Nummer 8 in der Main-Kinzig-Halle auflaufen. Mit einer Doppellinz hatte er seinem abstiegsbedrohten Stammverein, dem MTV Kronberg, in der vergangenen Saison noch zu Platz sechs in der ersten Regionalliga verholfen. Hecker spielte zunächst Hockey und Fußball, ehe er mit zehn Jahren in die Basketball-Abteilung des MTV-Kronberg wechselte und dort seine Leidenschaft für Basketball entdeckte. Mit 15 Jahren ging er für ein Jahr auf eine High-School in Kalifornien. Anschließend entwickelte er sich in Kronberg zum Topscorer unter anderem im NBBL-Team. 2017 wurde er deshalb zum Allstar-Spiel des als besonders talentiert geltenden Jahrgangs 1998 eingeladen.

Eine starke letzte Vorstellung

Am letzten Spieltag der regulären Saison in der ProA wartete auf die EBBECKE WHITE WINGS Hanau noch einmal ein harter Brocken. Auswärts mussten sie gegen den Tabellenführer Chemnitz ran. Bereits im Vorfeld war klar: Für beide Teams ging es um nichts mehr. Dennoch hatten beide Mannschaften den Kampf aufgenommen und sich ein hartes, spannendes Duell geliefert. Am Ende gewannen die Hausherren mit 100:81.

Die Leistung der EBBECKE WHITE WINGS Hanau ist dabei vor allem deshalb stark zu bewerten, da sie mit gerade einmal acht Spielern anreisen konnten. Jarekious Bradley, Kalidou Diouf, Bryan Smithson und Jeramie Woods hatten mit Verletzungen zu kämpfen. “Entsprechend hatten wir nur zwei große Spieler, Josef Eichler und Alexander Angerer, die gegen Ende beide in Foul-Trouble kamen. Dorian Pinson musste die Fünf spielen, eine Position, die er sonst nie spielt”, erklärt Headcoach Simon Cote.

Trotz dieser erschwerten Bedingungen konnten die Hanauer, angeführt vom wieder genesenen Mannschaftskapitän Till-Joscha Jönke, vor allem in der ersten Hälfte lange mithalten, im ersten Viertel sogar zweimal in Führung gehen. In den letzten beiden Spielminuten des ersten Quarters drehten die NINERS Chemnitz dann erstmals voll auf. Nach einem starken Dreier durch Malte Ziegenhagen legten Georg Voigtmann und der spätere Topscorer Kavin Gilder-Tilbury nach. Dank der Treffer von Jordon Talley und Josef Eichler konnten die White Wings jedoch auf 22:20 verkürzen.

Als Voigtmann im zweiten Viertel dann mit zwei extrem sehenswerten Dunkings – einer davon mit Alley-Oop-Pass – den Punktereigen für sein Team eröffnete, war klar, dass Chemnitz den Druck erhöhen würde. Immer wieder kamen sie unter dem Korb zu Treffern. Fünf Minuten vor der Halbzeit betrug der Punkte-Unterschied erstmals zehn Punkte – und stieg dann auf ein 43:25 an.

Die White Wings ließen sich davon aber nicht demotivieren und erhöhten in der zweiten Hälfte noch einmal die Intensität. “Wir hatten einige sehr gute Spielzüge und haben ein gutes Teamplay gezeigt. Vor allem haben wir aber 40 Minuten lang den Kampf aufgenommen”, lobt Cote sein Team. Gerade Luquon Choice und Jordon Talley sorgten mit gut herausgespielten Würfen immer wieder für Punkte auf Hanauer Seite. Die Agenda, die Cote seiner Mannschaft gestellt hatte, hatten die Spieler verinnerlicht und umgesetzt. “Wir haben mit Stolz gespielt, den Ball laufen lassen und uns nicht aufgegeben. Und man darf nicht vergessen: Das ist das beste Team der Liga. Sie machen sich bereit für die Playoffs und wir hatten gerade einmal acht Spieler dabei. Ohne die richtige Einstellung hätten wir das Spiel auch mit 40 Punkten Unterschied verlieren können.” Der Endstand von 100:81 geht somit voll in Ordnung.

Viel Spielzeit gab es am Ende nicht nur für den Aushilfs-Big-Guy Dorian Pinson, sondern auch für die Youngster Benedikt Nicolay und Griffin Bauer. “Es ist glaube ich eine gute Lernerfahrung für die beiden. Sie haben die gesamte Saison über hart für das Team gearbeitet und sich jetzt noch einmal einige Spielminuten verdient.” Für Bauer gab es dabei eine besondere Premiere, belohnte er sich doch mit seinen ersten beiden ProA-Punkten – und das auch noch gegen das Topteam der Liga.

So verabschieden sich die EBBECKE WHITE WINGS Hanau nach einer schweren Saison vorerst aus der ProA. Die Marschrichtung ist jedoch klar: “Wir wollen wiederkommen.”

Highlights aus der Partie sowie die Pressekonferenz können im Livestream-Channel der EBBECKE WHITE WINGS Hanau unter https://airtango.live angesehen werden.

Abschiedsspiel in Chemnitz

Noch ein letztes Mal treten die EBBECKE WHITE WINGS Hanau in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf. Danach ist die Saison für die Hanauer vorbei. Sie endet mit einem schmerzhaften Einschnitt für den südhessischen Proficlub – dem Abstieg in die ProB. Bis es so weit ist, steht jedoch noch ein Gegner auf dem Spielplan: die NINERS Chemnitz.


Zumindest auf dem Papier klingt die Begegnung nicht allzu aufregend. Während für die White Wings der Abstieg besiegelt ist, stehen die Niners uneinholbar auf dem ersten Platz. Damit belohnt sich das Team von Trainer Rodrigo Pastore für eine überragende Saison. Nur sechs der 29 Spiele gingen verloren.

Das Geheimrezept der Mannschaft: Sämtliche Zahnräder greifen ineinander. Erfahrene Routiniers wie Virgil Matthews und Ivan Elliott werden ergänzt um talentierte Youngster wie Lukas Wank. Und am Ende gibt es nicht den einen gefährlichen Topscorer, sondern etliche Spieler mit starkem Zug zum Korb. Mit Virgil Matthews ist nur ein NINERS-Akteur in den Top-10-Spielerstatistiken der Liga zu finden – passenderweise als siebtbester Assist-Geber.

Obwohl es um nichts mehr geht, werden die White Wings dennoch alles geben. “Wir werden in das Spiel gehen und guten Basketball spielen. Wir wollen hart und vor allem mit Stolz auftreten”, sagt Hanaus Headcoach Simon Cote. Ein herschenken wird es nicht geben. Denn: “Es geht immer auch um den Respekt für das Spiel, unseren Beruf und unsere Fans.”

Vom zu niedrig ausgefallenen Sieg gegen Schalke vergangene Woche wollen sich die Spieler dabei nicht beeinflussen lassen. “Klar, am Samstag waren wir extrem enttäuscht. Wir wussten, dass es vorbei ist. Aber diese Woche sind wir wieder ins Training gegangen und haben weitergemacht. Wir wollen einfach spielen und Spaß daran haben”, sagt Cote.

Das Spiel am 30. März beginnt um 19:30 Uhr in der Richard-Hartmann-Halle in Chemnitz. Fans, die nicht vor Ort sein können, haben die Möglichkeit, den Livestream im EBBECKE WHITE WINGS Hanau Channel auf https://airtango.live zu nutzen.

Heimspiel-Showdown: White Wings müssen gegen Schalke gewinnen

Es war eine lange Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau war es eine schwere Zeit. Viele Niederlagen und einige nur schwer zu kompensierende Verletzungen brachten die Hanauer bereits früh in den Tabellenkeller. Doch noch gibt es eine Chance, den Klassenerhalt zu erreichen: “Wir haben es in der Hand. Wir müssen Schalke mit sieben Punkten Unterschied besiegen und wir müssen gegen Chemnitz gewinnen”, sagt Headcoach Simon Cote vor der Partie.

Sieben Punkte müssen es im anstehenden Heimspiel mindestens sein, um im direkten Vergleich die Nase vorne zu haben. Denn die Auswärtsbegegnung im vergangenen Dezember entschied der FC Schalke 04 Basketball zu Hause mit 86:80 für sich. In dieser Partie taten sich die White Wings vor allem mit drei Spielern besonders schwer: Center Björn Rohwer, Shooting Guard Patrick Carney und Point Guard Courtney Belger. Trotz einer Hochphase im letzten Viertel konnten die White Wings in diesem Spiel die Niederlage nicht mehr abwenden.

“Schalke sind ein tief besetztes Team. Sie haben gute Spieler auf den Post-Positionen und darüber hinaus einige gute Scorer. Die Balance stimmt”, lautet die Analyse von Cote. Außerdem haben die Schalker seit der letzten Begegnung mit den White Wings noch drei neue Spieler im Kader: Jacob Mampuya, Austin Arians und Shavar Newkirk. Vor allem letzterer hat voll eingeschlagen und sich in den elf Partien bei den Gelsenkirchenern zum zweitbesten Scorer der Mannschaft gemausert.

Und: Schalke hat in den letzten Wochen ein paar knappe Spiele hingelegt – etwa die Buzzer-Beater Niederlage gegen Trier. Zudem haben sie gegen die Hamburg Towers einen Überraschungssieg geholt. “Für uns wird es wie immer vor allem um eins gehen: Hart spielen und ein gutes Teamplay zeigen. Und im Gegensatz zum Spiel gegen Hamburg müssen wir unsere Würfe treffen. Es ist sehr schwierig, ein Spiel zu gewinnen, wenn die Dreier nicht fallen.”

Cote erwartet ein intensives Spiel. Beide Teams wissen, dass es jetzt um alles geht. Gleichzeitig ist es für die Hanauer das letzte Heimspiel der Saison, entsprechend hofft die Mannschaft noch einmal auf die Unterstützung des Publikums. “Ein großer Support würde uns wirklich sehr helfen.”

Für die Fans heißt es also noch einmal: Alle in die Halle. Das Spiel am 23. März beginnt um 19 Uhr in der Main-Kinzig-Halle. Supporter, die nicht vor Ort sein können, haben die Möglichkeit, den Livestream im EBBECKE WHITE WINGS Hanau Channel auf https://airtango.live zu nutzen. 

Keine Chance in Hamburg

Die Endphase der Saison ist an Dramatik kaum noch zu überbieten. Die Baunach Young Pikes stehen bereits als erster Absteiger fest. Unklar ist allerdings, wer sie auf ihrem Weg in die ProB begleiten wird. Die EBBECKE WHITE WINGS Hanau stehen derzeit auf dem 15. Platz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Eine hauchdünne Chance auf den Klassenerhalt gibt es jedoch noch. Und das, obwohl sie beim Auswärtsspiel gegen die Hamburg Towers eine erste Option auf die rettenden Punkte nicht genutzt haben.

Die Hanauer starteten mit einem schmerzhaften Defizit: Center Kalidou Diouf fiel erneut aus. Ob er in der kommenden Woche wieder dabei ist, kann aktuell noch nicht gesagt werden. “Am Montag wird sich ein Arzt seine Schulter ansehen, um herauszufinden, was ihm fehlt.”

Die Hamburg Towers gingen als Favoriten ins Spiel – und wurden dieser Rolle am Ende auch gerecht. Rund eineinhalb Viertel lang konnten die Hanauer Paroli bieten. “In der Anfangsphase haben wir eine ziemlich gute Defense gespielt und konnten so ein wenig mithalten”, sagt Headcoach Simon Cote nach der Partie. Das 20:13 am Ende des ersten Viertels ließ die Fans noch hoffnungsvoll auf den weiteren Spielverlauf blicken.

Und auch als es im 2. Viertel 26:21 stand, sah alles noch gut aus. Dann allerdings zogen die Towers davon. “Wir haben uns zu viele Turnover und vor allem zu viele Fouls geleistet”, sagt Cote. In der Folge gelangen den Hanauern im zweiten Viertel nur noch vier Punkte – Hamburg hingegen zog auf 41 Zähler davon.

Ab dem dritten Viertel schien Hamburg dann beinahe jeder Wurf zu gelingen. Egal ob Andrew Barham, Beau Beech, Jannik Freese oder Max Montana – etliche Spieler trugen dazu bei, den Lauf der Towers fortzusetzen. Für die White Wings hingegen lief es vor allem vorne leider nicht gut, die Würfe wollten einfach nicht fallen. Mit elf Punkten sollte es das offensiv schwächste Viertel werden, während Hamburg satte 34 holte. Mit 75:36 hatten die White Wings einem unüberwindbaren Rückstand hinterherzulaufen.

“Ich glaube, zur Halbzeit hatten wir noch eine Chance, aber als sie dann so hoch geführt haben, kamen wir einfach nicht mehr ran”, so Cote. Zwar ging das letzte Viertel mit 16:19 statistisch an die EBBECKE WHITE WINGS Hanau, allerdings kam diese Leistung zu spät. Mit 91:55 verloren sie am Ende sehr deutlich. “Positiv empfand ich zumindest den Teamspirit unserer Spieler. Selbst, als es nicht mehr gut lief, haben sich die Jungs abgeklatscht und angefeuert, statt sich gegenseitig Vorwürfe zu machen”, so Cote.

Damit sind die White Wings für den Rest der Saison zum Gewinnen verdammt. Zwar haben auch Schalke und Paderborn ihre Spiele verloren, an die Uni Baskets kommen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau aufgrund des direkten Vergleichs nicht mehr heran. Für den Klassenerhalt gibt es nun nur noch einen Weg: Hanau muss die letzten beiden Spiele gewinnen, FC Schalke 04 Basketball beide Spiele verlieren – das gegen die White Wings mit mindestens sieben Punkten Unterschied.

“Für nächste Woche müssen wir hart trainieren, uns gut aufstellen. Und vor allem: Wir müssen unsere Würfe treffen. Heute haben wir das einfach nicht geschafft”, sagt Cote abschließend

Alles oder nichts: White Wings brauchen zwei Siege

Die Basketballsaison geht in die ganz heiße Phase. In den kommenden drei Wochen entscheidet sich nicht nur, wer in den Playoffs ein Wörtchen um den Aufstieg in die BBL mitzureden hat, sondern auch, welche Teams sich aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verabschieden müssen. Um dieses Schicksal abzuwenden, müssen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau mindestens zwei Spiele gewinnen, um bei idealen Ergebnissen aus den anderen Partien noch eine rechnerische Chance zu haben.

Eine erste Option bietet sich am kommenden Samstag. Dann nämlich spielen die Hanauer auswärts gegen die Hamburg Towers. Gegen die derzeit Drittplatzierten hatten die White Wings Anfang der Saison einen Sensationssieg eingefahren und die Favoriten mit 82:68 besiegt. “In dem Spiel haben wir einen sehr guten Job gemacht, ihre beiden großen deutschen Spieler Justin Raffington und Jannik Freese auszuschalten”, sagt Hanaus Headcoach Simon Cote. Besonders über diese Positionen funktioniert das Hamburger Spiel besonders gut.

Die Towers sind in dieser Saison ein offensiv-orientiertes Team, das vor allem über hohe Punktzahlen zum Erfolg kommt. “Sie sind sehr effizient und holen gerade aus der Zwei-Punkte-Distanz sehr gute Trefferquoten.” Im Oktober waren die White Wings nicht nur in der Lage, sich eine Führung herauszuspielen und zu halten, sondern überzeugten auch durch eine sehr gute Post-Defense. “Das müssen wir auch am Samstag wiederholen”, so Cote weiter. Gegen Kirchheim hatten die Hanauer an dieser Stelle über weite Strecken einen guten Job gemacht.

Seit der letzten Begegnung stehen Carlton Guyton und Max Montana bei den Towers unter Vertrag. “Damit haben sie noch zwei weitere qualitativ sehr starke Spieler geholt”, so Cote. Mit Blick auf die vergangenen Spiele kristallisiert sich für die White Wings eine klare Aufgabe heraus: “Wir müssen den Ball besser kontrollieren und vor allem unsere Freiwürfe treffen. Es braucht eine sehr hohe Intensität über die gesamte Spielzeit. Wir dürfen uns keinen Leistungseinbruch mehr leisten.”

Gegen Kirchheim hatte es zuletzt eine 11-Punkte-Führung gegeben, die die White Wings dann jedoch dadurch verspielten, dass Freiwürfe und Korbleger daneben gingen. “Gerade gegen Hamburg dürfen wir uns nicht durch Punkteserien verunsichern lassen, die sie ohne Zweifel haben werden. Da müssen wir dagegen halten, ihren Lauf unterbrechen und uns selbst eine Serie erspielen.”

Mit Blick auf die schwere Aufgabe möchte Cote vor allem den Blick auf die positiven Aspekte richten. “Es ist eine äußerst kleine Chance, in der Liga zu bleiben – aber es ist zumindest eine Chance. Das ist alles was wir brauchen, wir haben es immer noch in der Hand, unseren Teil zum Klassenerhalt beizutragen. Außerdem dürfen wir auch nicht vergessen, dass wir letztes Jahr sowohl Hamburg als auch Chemnitz auswärts geschlagen haben. Warum sollten wir das nicht auch wiederholen können?”

Das Spiel am 16. März beginnt um 19:30 Uhr in der edel-optics.de-Arena in Hamburg. Fans, die nicht vor Ort sein können, haben die Möglichkeit, den Livestream im EBBECKE WHITE WINGS Hanau Channel auf https://airtango.live zu nutzen. 

Wichtiger Endspurt: White Wings wollen gegen Kirchheim gewinnen

Es war ein schweres Wochenende für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau. Während des Freitagsspiels präsentierte sich das Team von Headcoach Simon Cote vor heimischem Publikum noch kämpferisch und vor allem defensiv sehr stark, verlor aber am Ende denkbar knapp mit 85:90. Am Sonntag hingegen wollte es einfach nicht gelingen, aus dem Tief, in das sich die Mannschaft zwischenzeitlich gespielt hatte, wieder herauszuholen. Am Ende gewannen die ROSTOCK SEAWOLVES mit 86:55.

“Wir haben noch vier Spiele. Also haben wir es auch in der Hand, den Klassenerhalt zu schaffen”, sagt Cote. Ein erster Schritt in diese Richtung könnte am kommenden Samstag gemacht werden. Dann nämlich empfangen die White Wings bei ihrem vorletzten Heimspiel die VfL Kirchheim Knights.

Eine leichte Hürde auf dem Weg zum Saisonziel werden die Knights dabei freilich nicht. Im Hinspiel hatten die EBBECKE WHITE WINGS Hanau mit 87:73 verloren. “Kirchheim ist ein sehr gutes Team und ausgezeichnet gecoacht.” Offensiv sind sie von allen Positionen aus brandgefährlich und haben zudem ein sehr variables Defensivspiel mit verschiedenen Systemen.

Eine der wichtigsten Aufgaben ist bereits jetzt klar: “Wir müssen Rohndell Goodwin ausschalten.” Er ist derzeit der beste Scorer der Liga und holt im Schnitt 18,1 Punkte für die Knights. “Aber sie haben insgesamt viele gute Spieler. DaJuan Graf zum Beispiel ist ein starker Point Guard, der sehr gute Pässe spielt.”

Um gegen diese Mannschaft zu bestehen, wird es dabei vor allem um die mentale Stärke des Teams ankommen. Der Druck ist groß, der Frust inzwischen ebenfalls. Das gilt es abzuschütteln. “Wir müssen hart spielen, zusammen spielen. Konsistenz zeigen. Vor der Strategie steht immer das Ziel, für 40 Minuten eine Einheit zu sein. Wir haben gegen sehr gute Teams gewonnen, aber auch gegen weniger starke Teams verloren. Uns steht es offen, unsere beste Leistung abzurufen”, sagt Cote. Dafür hofft er erneut auf die große Unterstützung der treuen White Wings Fans.

Hoffnung besteht derzeit darauf, dass Till-Joscha Jönke seine Lungeninfektion auskurieren könnte. Mit seiner Unterstützung könnte in den letzten vier Spielen noch viel möglich sein. “Till ist ein Kämpfer. Er ist ein Spieler, der seine Mannschaft nach vorne bringt und motivieren kann. Sein Einsatz wäre für uns definitiv eine sehr große Hilfe.”

Schlechte Neuigkeiten gibt es allerdings für den Einsatz von Stammkraft Jeramie Woods. “Zusätzlich zu seiner Daumenverletzung hat er sich nun noch eine Knieblessur zugezogen”, berichtet Cote. Derzeit werde er mit einer speziellen Methode ärztlich behandelt. “Sollte diese Behandlung allerdings nicht anschlagen, dann wird Jeramie diese Saison wohl nicht mehr auflaufen können.”

Das Spiel am 9. März beginnt um 19 Uhr in der Main-Kinzig-Halle. Fans, die nicht vor Ort sein können, haben die Möglichkeit, den Livestream im EBBECKE WHITE WINGS Hanau Channel auf https://airtango.live zu nutzen.

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