BARMER 2. Basketball Bundesliga erweitert Hygieneleitfaden


In einer gemeinsamen Beschlussfassung einigen sich die Bundesligisten der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf eine Anpassung des Hygieneleitfadens.

Die Liga hat nach gut einem Monat Spielzeit den bisherigen Saisonverlauf analysiert und ist dabei zu folgendem Ergebnis gekommen:

1. Die Maßnahmen des Hygieneleitfadens müssen konsequent eingehalten werden. Dazu werden sowohl die Trainer wie auch die Spieler noch einmal für die einzelnen Maßnahmen sensibilisiert, um das Infektionsrisiko noch weiter zu reduzieren.

2. Zur Überprüfung der Sorgfalt im Umgang mit dem Hygienekonzept wird die Liga die Einhaltung der im Hygieneleitfaden definierten Maßnahmen unangekündigt  kontrollieren und Verstöße gegen die Maßnahmen konsequent bestrafen.

3. Als Reaktion auf das dynamische Pandemiegeschehen und deutschlandweit hohe Inzidenzwerte, hat sich die Liga für wöchentlich verpflichtende Covid-19-Schnelltests am Spieltag für die Spieler, Trainer und Schiedsrichter/Kommissare ausgesprochen. Die Teilnahme am Spielbetrieb ist damit nur noch ausschließlich nach vorheriger Testung möglich. Die Entscheidung der Vereinsverantwortlichen beinhaltet ebenso eine sofortige Spielabsage ab mindestens einem positiven Testergebnis innerhalb der beiden Mannschaften.

Geschäftsführer Christian Krings: „Nach gut 4 Wochen Spielzeit haben wir sehr genau geprüft, welche Maßnahmen bereits gut liefen und wo es, auch aufgrund der steigenden Pandemiezahlen, Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Die Gesundheit aller am Spielbetrieb beteiligter Personen hat für uns höchste Priorität. Um das Infektionsrisiko zu minimieren, wollen wir durch die zusätzlichen Testungen auch asymptomatische Infektionsverläufe vor einem Spiel erkennen und zur Sicherheit aller reagieren können. Wir sind uns unserer gesellschaftlichen und moralischen Verantwortung bewusst und müssen einen sicheren und möglichst regulären Spielbetrieb für alle Beteiligten gewährleisten können.“

Bei der Entscheidungsfindung spielte das Thema „Labortestkapazitäten“ eine nicht unwesentliche Rolle. Aus diesem Grund wurde bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt, dass durch die Erweiterung der Teststrategie, systemrelevante Laborkapazitäten, wie vom Robert-Koch-Institut empfohlen, nicht belastet werden. Durch die Verwendung von Covid-19-Schnelltests hat die Liga sich gegen Testungen im vorherigen Wochenverlauf entschieden, um ein valides, möglichst aktuelles Testergebnis vorliegen zu haben und die Labortestkapazitäten der Gesellschaft nicht zu belasten.

Nach erneut schwachem Beginn: EBBECKE WHITE WINGS Hanau verlieren auch in Dresden


Keine guten Nachrichten für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau: Auch im fünften Spiel der Saison gelang es dem Team nicht, einen Sieg einzufahren. Nach einer schwachen ersten Hälfte kämpfte sich die Mannschaft zwar zwischenzeitlich bis auf einen Punkt heran – am Ende reichte es jedoch erneut nicht für einen Sieg. Die Hausherren Dresden Titans gewannen mit 74:66.

Besonders die erste Halbzeit verlief aus Hanauer Sicht enttäuschend. In den ersten 20 Minuten konnte das Team von Headcoach Kamil Piechucki gerade einmal 25 Punkte erzielen – Dresden hatte bereits 41 geholt. Nach 16 Minuten lagen die Hausherren sogar 20 Punkte in Front.

Piechucki hatte in der Halbzeitpause dann die richtigen Worte gefunden, denn im dritten Viertel zeigten sich die White Wings von einer ganz anderen Seite: Offensiv gefährlich, defensiv mit mehr Druck. So gelang es der Mannschaft erstmalig, das Spiel zu dominieren. Vor allem Topscorer Omari Knox sowie Eduard Arques Lopez sorgten im Angriff immer wieder für starke Akzente. Eine Minute vor Schluss des dritten Spielabschnitts kamen die Hanauer sogar bis auf einen Punkt heran. „Wir haben wirklich gut gekämpft, die Einstellung hat gestimmt“, sagt Piechucki. Mit 50:45 ging es dann ins letzte Viertel.

In diesem gelang es leider nicht, den Schwung aus dem dritten Viertel mitzunehmen. An der Treffsicherheit lag es dabei nicht, immerhin konnten die White Wings noch einmal 21 Punkte erzielen. Allerdings hatten sie ihre Kontrahenten nun deutlich weniger gut im Griff. 3 Spiele innerhalb von 7 Tagen sowie die kräftezehrende Aufholjagd hatten einen gewissen Tribut gefordert. Fehler häuften sich und damit auch Turnover. „Wir haben dadurch ihren Schlüsselspielern zu oft die Möglichkeit gegeben, einfache Punkte zu erzielen“, so Piechucki. Allen voran die Dresdner Lennard Larysz und Aaron Kayser schafften es immer wieder, Zähler auf das Scoreboard zu bringen. Ein Ausgleich war nicht möglich – näher als 4 Punkte kamen die White Wings nicht mehr heran. So unterlag das Team am Ende mit 74:66.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau ist es bislang ein enttäuschender Saisonbeginn. “Trainer und Team müssen dringend den Schalter umlegen. Wir können nicht jedes Mal einem 15-20 Punkte Rückstand hinterherlaufen. Wir erwarten eine klare Leistungssteigerung am kommenden Wochenende”, lautet die deutliche Aussage aus dem Management nach dem Spiel. Dem stimmt auch Piechucki zu: „Wir wollen in der nächsten Woche einen Sieg einfahren.“

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Justus Peuser (0 Punkte/2 Assists/1 Rebound)
Josef Eichler (2/2/7)

Felix Hecker (12/2/3)
Till-Joscha Jönke (9/4/3)
Omari Knox (22/3/4)
Philip Hecker (0/0/1)
Marko Dordevic (0/0/0)
Matthias Fichtner (4/1/3)

Eduard Arques Lopez (11/1/5)

Malik Kudic (6/0/3)

Pech im Abschluss: White Wings verlieren knapp in Karlsruhe


Nachdem in den ersten Wochen noch ordentlich Sand im Getriebe der EBBECKE WHITE WINGS Hanau steckte, hat die Mannschaft beim Nachholspiel gegen die Arvato College Wizards nun eine gute Reaktion gezeigt. Offensiv ließen sie den Ball besser laufen, zudem steht eine stark verbesserte Reboundquote auf der Habenseite des vierten Saisonspiels. Auf einen Sieg müssen die Hanauer dennoch weiter hoffen: Aufgrund zu vieler liegengelassener Chancen unterlag das Team am Ende knapp mit 87:79.

Über weite Strecken präsentierte sich das Spiel als offene Partie. Nachdem die White Wings das erste Viertel mit 16:18 für sich entscheiden konnten, liefen sie den Rest des Spiels einem Rückstand hinterher. Auf Seiten von Karlsruhe machte sich vor allem das ausbalancierte Scoring bezahlt: Mit den sehr starken Dreierschützen Sean Flood und Alexander Thompson sowie Center Eyke Prahst und Routinier Rouven Roessler hatten die Gastgeber am Ende gleich vier Spieler zweistellig gepunktet. Zudem glänzte Prahst mit einer überragenden Reboundquote. Satte 18 Mal hatte er den Ball vom Brett gepflückt.

Doch auch auf Seiten der White Wings lief in dieser Woche einiges besser. 30 Rebounds und 6 Steals zeugten davon, dass die Mannschaft mit mehr Übersicht auftrat. Positiv ist zudem der Umstand zu bewerten, dass das Team 3 Minuten vor Ende des dritten Viertels zwar mit 16 Punkten zurücklag, sich aber im Anschluss wieder zurück ins Spiel kämpfte und zur Mitte des Schlussabschnitts sogar auf einen Punkt aufschließen konnte. „Die Mannschaft hat heute einen starken Siegeswillen gezeigt. Sie wollten das Spiel unbedingt drehen“, lobt White-Wings-Headcoach Kamil Piechucki sein Team.

Nachdem sich die Wizards zwischenzeitlich noch einmal mit ein paar Punkten abgesetzt hatten, konnten die Grimmstädter drei Minuten vor Schluss erneut auf eine Ein-Punkt-Differenz aufschließen. Am Ende fehlte dann aber vor allem ein wenig mehr Glück im Abschluss: Mindestens 10 einfache Korbleger gingen über den Verlauf des Spiels daneben – einige davon auch in der Schlussphase, als selbst vermeintlich sichere Tip-Ins einfach nicht fallen wollten. Da halfen leider auch Felix Heckers sehr starke Leistung von jenseits der 3er-Linie sowie Topscorer Omari Knox’ Offensivstärke nicht, denn in der entscheidenden Phase vor Schluss traf Karlsruhe mit jedem Wurf, die Hanauer taten sich jedoch im Abschluss zu schwer. So unterlagen die White Wings am Ende mit 87:79.

Piechucki nimmt trotz der vierten Niederlage in Folge positive Eindrücke mit aus dem Auswärtsspiel: „Die Leistungskurve zeigt aktuell definitiv nach oben. Wir haben uns heute deutlich stärker präsentiert und bis zur letzten Sekunde gekämpft. Lassen wir weniger Layups liegen, können wir so ein Spiel definitiv auch gewinnen.“

Diese Hausaufgabe nehmen die White Wings mit in ihre erneut sehr kurze Vorbereitungsphase. Denn bereits am Samstag müssen die Hanauer erneut ran: Auswärts treffen sie auf den Tabellenvierten aus Dresden.

Ihren Hunger auf Erfolg haben die Titans in bislang drei Siege ummünzen können. Lediglich am 2. Spieltag mussten sie sich gegen Gießen geschlagen geben. Dresden attackiert vor allem das Board und schließt über kurze Distanzen ab. Mit Topscorer Georg Voigtmann (durchschnittlich 15,5 Punkte) und Aaron Kayser (9,5 Punkte) verfügen sie über zwei starke Center. Und auch der BBL-Erfahrene Lennard Larysz trägt mit 12 Punkten im Schnitt zur Qualität des Kaders bei. Außerdem trifft das Team auf einen alten Bekannten: Sebastian Heck steht im Aufgebot der Titans, der in der ProA-Premiere-Saison 2015/16 für die White Wings auflief.

„Wir müssen am Samstag erneut so stark rebounden wie heute gegen Karlsruhe. Erreichen wir dann zusätzlich noch eine bessere Layup-Quote, können wir erfolgreich sein“, sagt Piechucki abschließend.

Das Spiel am Samstag, 21. November, beginnt um 18 Uhr. Die Dresden Titans haben aufgrund der Auflage, ohne Zuschauer spielen zu müssen, einen Livestream angekündigt. Derzeit ist noch unklar, auf welcher Plattform dieser angeboten wird. Die EBBECKE WHITE WINGS Hanau werden ihre Fans hierüber in den sozialen Netzwerken auf dem Laufenden halten.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Justus Peuser (4 Punkte/0 Assists/1 Rebound)
Jonas Stenger (0/0/0)
Josef Eichler (16/1/7)

Felix Hecker (15/0/5)
Till-Joscha Jönke (6/4/3)
Omari Knox (20/4/1)
Philip Hecker (0/0/0)
Marko Dordevic (0/0/0)
Matthias Fichtner (7/1/1)

Eduard Arques Lopez (6/3/6)

Malik Kudic (5/0/3)

Starke Defense vonnöten: White Wings treffen auswärts auf Karlsruhe

Drei Spiele haben die EBBECKE WHITE WINGS Hanau bereits in der neuen Spielzeit der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB absolviert. Im vergangenen Spiel konnte Mannschaftskapitän Josef Eichler zur Mannschaft auf die bis dato unterbesetzte Position 5 zurückkehren. Allerdings wartet das Team auch weiterhin auf einen Sieg. Nach nur zwei vollen Regenerationstagen trifft das Team bereits am Mittwoch auf die Arvato College Wizards aus Karlsruhe. Es handelt sich um einen Nachholtermin für das ausgefallene Auswärtsspiel.

Um in Karlsruhe zu bestehen, wird es auf eine starke Defense-Leistung ankommen. „Karlsruhe ist ein sehr offensiv-orientiertes Team. Sie spielen sehr schnell. Daher müssen wir es schaffen, ihre Fast Breaks zu unterbinden“, sagt White-Wings-Headcoach Kamil Piechucki.

Besonders offensivstark sind der US-amerikanische Power Forward Alexander Thompson (durchschnittlich 22,5 Punkte) sowie der BBL-erfahrene Routinier Rouven Roessler (20 Punkte). Darüber hinaus verfügen die Karlsruher mit Eyke Prahst und Moritz Bär über zwei sehr solide Center, die ein Spiel über Inside ermöglichen. Sowohl gegen Koblenz als auch gegen Coburg verloren die Wizards nur knapp, das vergangene Spiel gegen Oberhaching konnten sie zudem deutlich mit 94:70 gewinnen.

Doch auch offensiv müssen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau eine Antwort auf die Niederlage gegen Ulm am vergangenen Spieltag finden. Mehr Teamplay statt eines Fokus auf Einzelaktionen wird vonnöten sein, um mehr aus offensiven Chancen herauszuholen. Dass das Team das Potenzial dazu hat, offensiv wie defensiv mit viel Druck zu agieren und einen Gegner zu dominieren, hatten die Hanauer in der zweifeln Halbzeit des Speyer-Spiels bereits unter Beweis gestellt.

Die Arvato College Wizards übertragen ihre Heimspiele kostenlos in einem Livestream auf Youtube. Wer das Spiel am kommenden Mittwoch verfolgen möchte, sollte also auf dem Youtube-Kanal der Wizards vorbeischauen.

Das Spiel am Mittwoch, 18. November, beginnt um 19:30 Uhr.

Nichts zu holen gegen Ulm


Das Heimspiel gegen die Orange Academy aus Ulm stand für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau von Anfang an unter eher schlechten Vorzeichen. Bereits früh konnten sich die Gäste mit einem komfortablen Vorsprung absetzen und spielten diesen trotz einer minimal schwächeren zweiten Hälfte am Ende weitgehend ungefährdet herunter. 74:94 lautete der Endstand.

Zwei frühe Dreier der Gäste deuteten bereits ihre Qualitäten bei Distanzschüssen an – die Quote lag am Ende bei 43 Prozent. Und nach 5 Minuten mussten die Hanauer bereits einem 11-Punkte-Rückstand hinterherlaufen. Mit 17:33 im ersten und 18:23 im zweiten Viertel hatten die Grimmstädter eine extrem schwere zweite Halbzeit vor sich.

Probleme bereitete vor allem die größentechnische Überlegenheit der Gegner: Ganze 42 Punkte erreichten die Gäste von Position 5. Vor allem der 2,12 Meter große Topscorer Nicolas Bretzel (28 Punkte) sowie der 2,08 Meter große Guard Nat-Sidi Diallo (14 Punkte) glänzten in der Offense. Und auch defensiv spielten die Ulmer diesen Trumpf aus, gewannen das Reboundduell 42:27 und setzten zudem 5 Blocks. „Wir hatten wirklich große Probleme, Ulms Big Men zu stoppen“, sagt White-Wings-Headcoach Kamil Piechucki nach dem Spiel.

Die zweite Halbzeit sah für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau etwas besser aus. Hin und wieder schaffte es das Team, offensiv wie defensiv Druck aufzubauen. Allerdings klappte es offensiv vor allem über Einzelaktionen, allen voran über Topscorer Felix Hecker sowie die beiden Teamkapitäne Josef Eichler und Till-Joscha Jönke. Eine wirkliche Aufholjagd ließen die Ulmer jedoch über das gesamte Spiel nicht zu. Näher als auf 19 Punkte Unterschied sollten die Hausherren nicht mehr herankommen. Mit 74:94 unterlagen sie am Ende gegen eine klar überlegene Orange Academy. „Wir müssen uns bei unserem Team bedanken. Sie haben 40 Minuten lang gekämpft. Ulm ist zum aktuellen Zeitpunkt aber das stärkere Team“, so Piechucki weiter.

Dass Eichler wieder genesen ist, dürfte die beste Nachricht des Spieltags für die Hanauer gewesen sein. „Es ist wirklich toll, dass er heute sein erstes Spiel machen konnte. Nach acht Wochen Trainingspause ist er natürlich noch nicht wieder voll im Rhythmus, aber wir hoffen, dass er jedes Spiel noch ein bisschen mehr Leistung zeigen wird“, sagt Hanaus Headcoach. Bereits am Mittwoch müssen die White Wings erneut ran – beim Nachholspiel gegen Karlsruhe.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Justus Peuser (5 Punkte/1 Assists/0 Rebound)
Jonas Stenger (0/0/0)
Josef Eichler (16/0/0)

Felix Hecker (18/2/5)
Till-Joscha Jönke (15/5/4)
Omari Knox (0/5/2)
Philip Hecker (3/0/0)
Marko Dordevic (0/1/0)
Matthias Fichtner (8/2/5)

Eduard Arques Lopez (4/0/7)

Malik Kudic (5/0/0)

Reboundquote erneut entscheidend: White Wings treffen auf Orange Academy

In der vergangenen Woche hatten die EBBECKE WHITE WINGS Hanau vor allem offensiv eine starke Reaktion auf die Heim-Pleite gegen München gezeigt. In der Overtime siegten am Ende dann aber doch die Hausherren aus Speyer. Ein Schwachpunkt in beiden ersten Saisonspielen war für die Hanauer vor allem die schwache Reboundquote.

Diese wird auch in der neuen Woche wieder entscheidend sein. Am Sonntag trifft das Team von White-Wings-Headcoach Kamil Piechucki auf die Orance Academy aus Ulm. „Die Ulmer sind auf allen Positionen mit großen Spielern besetzt. Entsprechend haben sie im Größenvergleich schon einmal gute Chancen auf viele Rebounds. In dieser Woche müssen wir unbedingt eine bessere Quote erzielen“, so Piechucki.

Das Farmteam von Ratiopharm Ulm glänzt wie schon in den vergangenen Saisons wieder mit jungen, hungrigen Talenten, die sich für eine Profikarriere empfehlen möchten. Zu nennen wären etwa die beiden polnischen Youngster Igor Milicic und Jeremy Sochan, die in ihrem Team nicht nur zu den Topscorern gehören, sondern auch defensiv eine bislang starke Leistung gezeigt haben. Headcoach und Ex-BBL-Spieler Anton Gavel hat sein Team gut auf die Saison vorbereitet und setzt auf hohe Energie, Athletik und Schnelligkeit. Da Ratiopharm Ulm am Sonntag nicht spielt, ist das Thema Doppellizenzen nicht von Belang.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau wird es vor allem auf eine gute taktische Vorbereitung ankommen. „Wir müssen Rebounds gewinnen und mit einer ausbalancierten Offense auftreten“, sagt Piechucki. Die Effektivität einer starken offensiven Teamleistung hatte sich im dritten Viertel des vergangenen Spieltags gezeigt: Die Grimmstädter ließen zu dieser Zeit den Ball extrem gut laufen, spielten sich starke Chancen heraus und konnten so das Drittel mit einem 16:31-Endergebnis dominieren. Daran gilt es anzuknüpfen.

Auch in dieser Woche muss der Spieltag leider wieder ohne Publikum stattfinden. Allerdings: Das Spiel wird – wie auch alle anderen Heimspiele in dieser Saison – per Livestream übertragen. Sowohl einzelne Spiele als auch eine virtuelle Dauerkarte kann unter https://sportdeutschland.tv/ gekauft werden.

Das Spiel am Sonntag, 15. November, beginnt um 18 Uhr.

Wichtiger Unterstützer im Office: Nothnagel Kommunikationssysteme wird White-Wings-Partner


In der täglichen Arbeit der EBBECKE WHITE WINGS Hanau steht ganz klar der Sport im Fokus. Damit eine Saison am Ende reibungslos funktionieren kann, bedarf es im Hintergrund jedoch auch einer funktionierenden Office-Struktur. Umso mehr freuen sich die White Wings darüber, mit der Nothnagel GmbH & CO. Kommunikationssysteme KG einen neuen Partner gefunden zu haben, der sie in genau diesem Bereich unterstützt.

Seit über 90 Jahren ist das familiengeführte Unternehmen eine erstklassige Adresse für Bürobedarf, -technik, -einrichtung und Produktionsdruck. Mehr als 60 Mitarbeiter betreuen deutschlandweit Kunden dabei, eine IT- und Druckinfrastruktur einzurichten, Werbemittel anzufertigen, zu modernisieren und ganze Büros zu planen. Den EBBECKE WHITE WINGS Hanau wird Nothnagel Bürogeräte zur Verfügung stellen und bei weiteren Themen wie u.a. Dokumentenmanagement und Archivierung mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Das in Mühltal bei Darmstadt ansässige Unternehmen unterstützte in der Vergangenheit bereits Sportclubs und -vereine im Raum Darmstadt. Durch die neue Kooperation mit den Grimmstädtern möchte Nothnagel sich u.a. auch in der Region Main-Kinzig potenziellen neuen Geschäftspartnern präsentieren.

Starker Supporter: AGS Gebäude Service GmbH ist Top-Partner der White Wings


Ein weiteres starkes überregionales Unternehmen hat sich dem Partner-Netzwerk der EBBECKE WHITE WINGS Hanau angeschlossen. Die AGS Gebäude Service GmbH aus Neu-Isenburg ist seit Beginn der Saison ein neuer Top-Partner des Hanauer Basketballclubs. Der Support ist auch visuell nicht zu übersehen: In dieser Saison ist das AGS-Logo auf dem Warmup-Shirt der Spieler zu finden.

Als Unternehmen steht die AGS Gebäude Service GmbH für eine breite Palette an Services im Bereich Gebäudepflege. Der Fokus der professionell durchgeführten Dienstleistungen liegt dabei immer klar auf dem Kunden und seinen Bedürfnissen. Die Unternehmensphilosophie basiert auf drei essenziellen Eckpfeilern: Probleme erkennen – Ideen entwickeln – Wünsche umsetzen.

So können Kunden nicht nur Glas- und Rahmenreinigungen buchen, sondern auch Baureinigungen, Reinigung von Solaranlagen sowie Umzüge und Transporte. AGS Gebäude Service GmbH verfügt zudem über Industrie- und Fassadenkletterer, die auch bei hohen Bauwerken eine umfassende Reinigung an allen Punkten eines Gebäudes sicherstellen. Selbst das Thema Tatortreinigung steht auf der Liste der zu erfüllenden Dienstleistungen des Unternehmens von Geschäftsführer Ali Bulgan.

Sebastian Lübeck: “Wir bedanken uns recht herzlich bei Geschäftsführer Ali Bulgan und seinem Unternehmen für die zukünftige Unterstützung des Basketballs in Hanau. Ein weiterer neuer Partner, der unser Konzept und unsere Strategie positiv bewertet und seinen Teil dazu beitragen möchte.“

Knappe Niederlage im Overtime-Krimi


Mehrere Wochen Trainingsausfall und gerade einmal ein Tag zur Regeneration – das Auswärtsspiel der EBBECKE WHITE WINGS Hanau bei den Ahorn Camp BIS Baskets Speyer stand nicht unter den besten Vorzeichen. Entsprechend hatte wohl kaum jemand damit gerechnet, dass die White Wings sich in Speyer derart stark präsentieren würden. Dank einer sehr guten zweiten Hälfte ging es am Ende in die Overtime, in der sich die Grimmstädter knapp mit 88:83 geschlagen geben mussten.

Den besseren Start ins Spiel hatten die Gastgeber erwischt, die gerade offensiv abgeklärter wirkten und ihre Chancen besser nutzten – oder aber für einen erneuten Wurf nachgreifen konnten. Der Halbzeitstand von 41:29 war mehr als verdient.

White-Wings-Headcoach Kamil Piechucki hatte Vertrauen in die Einstellung seiner Spieler: „Meine Jungs haben Energie und Siegeswillen. Ich habe nie daran gezweifelt, dass wir stark ins Spiel zurückkommen können.“ Und er behielt Recht: In einem überragenden dritten Viertel kämpften sich die EBBECKE WHITE WINGS Hanau eindrucksvoll zurück ins Spiel. Das Team trat bissiger, agiler und mit mehr Überblick auf und konnte so beispielsweise in der dritten Spielminute des dritten Viertels einen 11:0-Run hinlegen. Dank der aggressiven Verteidigung wurde Speyer immer wieder zu Turnovern gezwungen – 23 waren es am Ende. So wurde das dritte Viertel mit 16:31 gewonnen – und plötzlich lagen die White Wings vorne.

Das letzte reguläre Viertel fiel deutlich knapper aus und war hart umkämpft. Besonders ärgerlich für die White Wings: Der bereits mit 4 Fouls belastete Eduard Arques Lopez fehlte nach einem Foul an Speyers Topscorer Simun Kovac für den Rest des Spiels. Trotzdem: Auf beiden Seiten fielen weiterhin wichtige Körbe, die letzten vier Minuten waren ein wahres Hin und Her. 52 Sekunden vor Schluss stand es 78:78 und die White Wings hatten es gleich zwei Mal in der Hand, sich den Sieg zu holen. Leider verlegten sowohl Felix Hecker als auch Till-Joscha Jönke die Chance auf zwei Siegpunkte und so ging es in die Overtime.

Diese Phase wurde auch aufgrund des Ausscheidens von Arques Lopez zu einem extremen Kraftakt – mit dem besseren Ende für die Hausherren. Dank der größeren Rotation konnte Speyer auch den ausgefoulten Darian Cardenas Ruda kompensieren. Mit einer überlegenen Offensivleistung sicherte sich Speyer am Ende einen knappen 88:83-Heimsieg.

„Wir müssen unseren Jungs heute wirklich dankbar sein. Sie haben mehr gegeben, als man heute von ihnen hätte erwarten können“, lobt Piechucki seine Mannschaft. Allerdings besteht weiterhin ein starkes Defizit, das sich auch schon gegen München offenbart hatte: „Wir haben das Reboundduell mit 58:25 katastrophal verloren. So können wir Spiele nicht gewinnen.“

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Justus Peuser (2 Punkte/1 Assists/0 Rebound)
Jonas Stenger (0/0/0)
Felix Hecker (10/1/3)
Till-Joscha Jönke (19/2/2)
Omari Knox (16/0/1)
Philip Hecker (0/1/0)
Marko Dordevic (0/0/0)
Matthias Fichtner (11/3/8)

Eduard Arques Lopez (5/0/0)

Malik Kudic (20/1/3)

Zu viele zweite Chancen: White Wings unterliegen gegen FC Bayern


Nachdem bereits die Sommerpause für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau extrem lang ausfiel, wurde das Team kurz vor dem eigentlichen Saisonstart erneut zurückgeworfen. Aufgrund einer coronabedingten Quarantäne mussten die Hanauer erneut zwei weitere Wochen darauf warten, endlich das langersehnte erste Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zu bestreiten. Zu Hause und ohne Publikum setzte es dabei gegen den FC Bayern Basketball II eine 63:77-Niederlage.

Dabei waren die Hausherren zunächst gut ins Spiel gestartet und konnten nicht nur früh in Führung gehen, sondern sogar bis zur Hälfte des zweiten Viertels in Front bleiben. Dann allerdings liefen die Gäste von jenseits der Drei-Punkte-Linie heiß: Immer wieder schafften es die Bayern, sich eine gute Wurfposition herauszuspielen und abzuschließen. Ganze 46% der Dreier versenkte das Team von Headcoach Andreas Wagner aus der Distanz. Allen voran Jason George und der spätere Topscorer Erol Ersek setzten offensiv immer wieder wichtige Akzente für ihr Team.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau lief es hingegen gerade von jenseits der Dreierlinie nicht gut. Von 18 Versuchen landeten gerade einmal fünf Würfe im Korb. Und: Die Hanauer holten zu wenige Rebounds und ließen ihre Gegner beinahe doppelt so oft den Ball vom Brett pflücken. Das rächte sich vor allem im letzten Viertel: Als die White Wings zunehmend stärker unter Druck gerieten zu scoren, gewährten sie den Münchnern zu oft zweite Chancen, ohne bei eigenen Fehlwürfen selbst nachzulegen. „Allein 15 Rebounds haben die Bayern im letzten Viertel geholt, 8 davon im Angriff“, sagt White-Wings-Headcoach Kamil Piechucki nach dem Spiel.

Obwohl die EBBECKE WHITE WINGS Hanau alles gegeben hatten und bis zur letzten Spielsekunde kämpften, reichte es am Ende nicht für eine starke Aufholjagd. Mit 63:77 musste sich das Team geschlagen geben. „Die Bayern haben heute so gespielt, wie wir es von ihnen erwartet haben. Ihre Elf-Mann-Rotation ist aggressiv und mit hoher Intensität aufgetreten“, so Piechucki. „Leider haben wir das Rebound-Duell verloren und auch bei den Dreiern eine insgesamt zu schlechte Quote gehabt. So haben die Bayern am Ende mit einer besseren Execution verdient gewonnen.“

Viel Zeit zum Regenerieren bleibt den Grimmstädtern nicht. Bereits am Samstag trifft das Team von Kamil Piechucki auswärts auf die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer. Ähnlich wie schon München hat auch Speyer schon zwei reguläre Saisonspiele absolvieren können. Sowohl gegen Coburg als auch gegen Oberhaching hatten die Baskets auswärts verloren. Es ist also zu erwarten, dass die Mannschaft bei ihrer Heimpremiere nun besonders heiß auf den ersten Saisonsieg sein wird.

Das Team der Baskets zeichnet sich durch einen Mix aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern aus. Offensiv traten bisher vor allem Shooting Guard Eric Curth (im Schnitt 17 Punkte) und Point Guard Jordan Rezendes (14,5 Punkte) auf. Darian Ruda holte zudem vergangene Woche bei seinem ersten Saisonspiel gegen Coburg extrem starke 29 Punkte. Und auch auf den BBL-erfahrenen Tim Schwartz werden die White Wings achtgeben müssen.

„Aufgrund der Quarantäne sind wir aktuell leider noch nicht in optimaler Form. Das weiß natürlich auch Speyer, die in den vergangenen zwei Wochen bereits ein wenig in den Ligarhythmus reingekommen sind“, so Piechucki weiter. Wie bereits gegen München wird es wichtig sein, wenig zweite Chancen zuzulassen und der hohen Scoringqualität der Baskets mit einer starken Defense Einhalt zu gebieten.

Auch das Spiel am kommenden Samstag wird gänzlich ohne Publikum stattfinden. Allerdings haben die Verantwortlichen der Ahorn Camp BIS Baskets Speyer einen kostenlosen Livestream eingerichtet, über den auch die Fans der EBBECKE WHITE WINGS Hanau in den Genuss von Samstagabend-Basketball kommen können. Der Livestream kann über diesen Link aufgerufen werden: https://www.ahorn-camp.de/bis-baskets

Das Spiel am Samstag, 7. November, beginnt um 19:30 Uhr.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Justus Peuser (8 Punkte/2 Assists/1 Rebound)
Jonas Stenger (0/0/0)
Felix Hecker (2/5/2)
Till-Joscha Jönke (15/3/1)
Omari Knox (11/2/3)
Philip Hecker (3/0/1)
Marko Dordevic (0/0/0)
Matthias Fichtner (0/0/2)
Eduard Arques Lopez (19/1/3)
Malik Kudic (5/0/5)

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