Die Gemeinde Rodenbach macht mit beim „Main.Kinzig.Blüht.Netz“

In den vergangenen Tagen fiel der Startschuss für ein neues Projekt „Main.Kinzig.Blüht.Netz“ in Rodenbach. Die Mitarbeiter vom Rodenbacher Bauhof Gaby Prasse, Klaus Becker, Stefan Belfarhi sowie Stefan Prasse pflanzten auf einer Wiesenfläche in der Gelnhäuser Straße tausende Frühblüher-Blumenzwiebeln in die Erde.

Krokusse, Narzissen und Wildtulpen sollen ab dem nächsten Frühjahr Hummeln und anderen Wildbienen ein erstes Nahrungsangebot bieten. Die Gemeinde Rodenbach hat bereits in den letzten Jahren im Rahmen des 2019 ausgelaufenen Projekts „Main Kinzig blüht“ mehrere örtliche Flächen mit heimischen Wildpflanzen bepflanzt und eingesät. Das neue Projekt „Main.Kinzig.Blüht.Netz“baut darauf auf. So sollen weiterhin artenreiche Lebensräume für Insekten und andere Tiere neu angelegt werden und erhalten bleiben.

„Main.Kinzig.Blüht.Netz“ bezieht auch außerörtliche Bereiche mit ein. In den kommenden fünf Jahren schaffen wir dadurch eine Vernetzung von blühenden Trittsteinbiotopen im gesamten Kreisgebiet. Hierfür wurden in Rodenbach vor Kurzem bei einer Flächenbegehung von Silke Fees, Umweltbeauftragte der Gemeinde Rodenbach, und Eva Distler, Projektmitarbeiterin des Landespflegeverband Main-Kinzig-Kreis e.V., neue Flächen ausgewählt, die in Blühflächen umgestaltet werden sollen.

Eva Distler berät neben der Gemeinde Rodenbach auch Bürgerinnen und Bürger, welche ihre privaten Flächen naturnah anlegen möchten. Ebenso angesprochen werden sollen Landwirte und Vereine. Bei Interesse oder Fragen ist Eva Distler per Email unter [email protected] oder telefonisch unter 0177-3078093 erreichbar.

Das Projekt „Main.Kinzig.Blüht.Netz“ wurde gemeinsam vom Landespflegeverband Main-Kinzig-Kreis e.V. und der Unteren Naturschutzbehörde initiiert. Es wird mit Fördermitteln des Bundesamts für Naturschutz und des Bundesministeriums für Umwelt im Rahmen des Bundeprogramms für Biologische Vielfalt gefördert.

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