Knapper geht’s kaum: White Wings gewinnen mit 2 Punkten Vorsprung

Dass Erfurt ein Team ist, das vor allem mit seiner Offensivstärke glänzt, wussten die EBBECKE WHITE WINGS Hanau bereits vor dem Spiel. Dass es am Ende dann aber derart spannend werden würde, hatten sich wohl nicht allzu viele Fans ausgemalt. Mit gerade einmal 2 Punkten Vorsprung gewannen die Hanauer das Spiel am Ende knapp mit 91:93.

Ein Wermutstropfen für die White Wings war der Umstand, dass sie ohne Preston Beverly anreisen mussten. Im Laufe der Trainingswoche zog er sich eine Knieverletzung zu und musste daher am Wochenende pausieren. “Die schwere der Verletzung können wir erst Anfang der kommenden Woche einschätzen, die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen”, sagt Hanaus Headcoach Stephan Völkel.

Trotz der verkürzten Rotation spielten die Hanauer eine erfolgreiche erste Halbzeit. “Wir haben in der Anfangsphase gut gespielt, waren aber etwas nervös und haben defensiv einige zu einfache Punkte zugelassen. Wir haben so im ersten Viertel zwar 30 Punkte gemacht, aber auch 27 zugelassen”, sagt Völkel. Im zweiten Viertel gelang es dann deutlich besser, die Löwen unter Kontrolle zu bekommen. Gerade einmal 13 Gegenpunkte ließen die White Wings zu und zogen so auf ein 40:52 davon.

Leider wurden die Gäste dann im dritten Spielabschnitt etwas nachlässig, während die Gastgeber deutlich stärker, konzentrierter und intensiver auftraten. Zu häufig fanden die Erfurter eine Möglichkeit, an der Verteidigung vorbei zum Korb zu ziehen. So erspielten sich die Basketball Löwen immer wieder kleinere Punktläufe und ließen den Vorsprung dahinschmelzen. “Gücklicherweise haben wir ihre Läufe immer wieder unterbrochen und eine Antwort gefunden. Auch deshalb konnten wir so lange im Spiel bleiben und es offensiv kontrollieren”, so Völkel lobend. Denn auch die Hanauer waren offensiv erfolgreich und trafen in dieser Phase auch von außen relativ stark.

Im letzten Viertel waren die White Wings dann durch Foul Trouble gehandicapt: Josef Eichler war die letzten sieben Minuten mit vier Fouls vorbelastet, die letzten beiden Minuten musste das Team dann gänzlich auf den Topscorer verzichten – beim Spielstand von 88:86. Dennoch schafften es die White Wings, dem Druck Stand zu halten. So holte Jonas Niedermanner 1 Minute vor Schluss einen sehr wichtigen Defensivrebound, der auf der anderen Seite von Ryan beisty in drei Punkte umgemünzt wurde. Zwar waren die Basketball Löwen dann noch einmal von der Freiwurflinie erfolgreich, der zur Rettung notwendige Buzzerbeater-Korbleger durch Oliver Pahnke ging jedoch daneben. So belohnten sich die White Wings am Ende mit zwei wichtigen Punkten.

Besonders positiv ist aus Sicht der Hanauer, dass Erfurt nicht ein einziges Mal während der gesamten Spielzeit geführt hatte. Und auch der Gameplan hatte gut funktioniert: “Wir hatten ihre starken Schützen gut im Griff. Maximilian Kuhle zum Beispiel haben wir gut von der 3-Punkte-Linie weggehalten . 0 von 7 ist für ihn schon sehr ungewöhnlich. Letztlich haben wir das Spiel aber wie geplant durch defensive Stops kontrollieren können. Dass das gegen eine derart offensiv orientierte Mannschaft wie Erfurt nicht über 40 Minuten konstant funktioniert, ist auch klar, von daher bin ich sehr zufrieden damit, dass wir das Spiel mit einer guten Mannschaftsleistung gewinnen konnten”, so Völkel abschließend.

White Wings müssen gegen Erfurt defensive Schwerstarbeit leisten

Am kommenden Wochenende erwartet die EBBECKE WHITE WINGS Hanau eine wichtige Aufgabe: Gegen das Tabellenschlusslicht Basketball Löwen wollen die Hanauer Basketballcracks einen weiteren Schritt in Richtung Playoffs machen und auswärts zwei Punkte mitnehmen. Allerdings haben sich die Erfurter kurz vor Transferschluss noch einmal verstärkt – und in der vergangenen Woche die zweitplatzierten Würzburger mit 104:91 besiegt.

“Die Basketball Löwen haben Theodor Turner und Adam Thoseby neu verpflichtet. Beide in den letzten zwei Partien gegen Frankfurt und Würzburg stark gespielt. Es sind Spieler, die das Spiel des Teams stark verändern. Damit sind Erfurt eine ganz neue Mannschaft”, sagt Hanaus Headcoach Stephan Völkel. Gegen Würzburg hat Thoseby vergangene Woche satte 34 Punkte erzielt. Und dann ist da noch Maximilian Kuhle, der im Schnitt 20 Punkte erzielt und den Hanauern schon im knappen Hinspiel extreme Schwierigkeiten bereitete. Wichtig wird aus Sicht des Hanauer Trainers entsprechend vor allem eine starke Verteidigung sein: “Erfurt ist sehr offensiv orientiert, entsprechend müssen wir gerade in der Defensive Schwerstarbeit leisten, um sie unter Kontrolle zu bekommen.”

Offensiv hingegen müssen die Hanauer an das Spiel gegen Frankfurt anknüpfen und konzentriert am Gameplan festhalten. “Wenn es uns gelingt, unser Spiel zu spielen und Erfurt gleichzeitig in der Rückwärtsbewegung zu stoppen, können wir das Spiel auch gewinnen”, so Völkel weiter. Nach der extrem starken Leistung gegen Würzburg werde das Team aber nicht den Fehler begehen, die Löwen zu unterschätzen. “Das letzte Spiel ist für uns Warnung genug. Aber auch ihre bisherigen Ergebnisse spiegeln nicht unbedingt den Tabellenstand wider. Sie spielen teilweise deutlich besser, als es der 12. Platz vermuten lässt.”

In der Partie muss Völkel auf Shooting Guard Benedikt Nicolay verzichten: “Er hatte sich bereits vor dem letzten Spiel gegen Frankfurt am Finger verletzt. Aktuell laufen noch weitere Untersuchungen, dann entscheidet sich, wie die Behandlung aussehen wird.”

Das Spiel am Sonntag, 26. Januar, beginnt um 16 Uhr in der Riethsporthalle Erfurt.

Derbysieger: White Wings gewinnen zu Hause gegen Frankfurt

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge haben die EBBECKE WHITE WINGS Hanau sich endlich wieder zwei wichtige Punkte im Rennen um die Playoffs gesichert. Im Heimspiel gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors gelang es dem Team um Headcoach Stephan Völkel, den Gegner am Ende – trotz einer zwischenzeitlich starken Aufholjagd – auf Distanz zu halten. Mit 77:65 gewannen die Hanauer das Spiel.

Während das erste Viertel noch sehr ausgeglichen ausfiel, wurden die White Wings dann im 2. Viertel das dominantere Team. Passend zum Gameplan bauten die Hanauer Druck zum Brett auf, warfen vorrangig aus kurzer Distanz und waren mit dieser Taktik erfolgreich. Zwischenzeitlich lag das Team sogar 12 Punkte vorne, ehe es dann mit einem Zwischenstand von 41:32 in die Halbzeitpause ging.

Das dritte Viertel hätte für die Hanauer hingegen einen Neckbreaker bedeuten können: Nach zwei Treffern in Folge durch Bruno Vrcic und einem durch Maximilian Begue nahm Völkel eine Auszeit, um sein Team wieder zur Konzentration aufzurufen. Die Hanauer antworteten prompt mit einem erfolgreichen Dreier durch Felix Hecker – danach war dann aber vor allem Frankfurt am Zug. “Die Skyliners Juniors sind in dieser Phase deutlich intensiver und aggressiver aufgetreten und haben uns hier in Bedrängnis gebracht”, sagt Völkel. Cosmo Grühn, Nigel Pruitt und Noah Kamdem bestimmten die Frankfurter Aufholjagd und sorgten für ein ausgeglichenes 50:50 am Ende des dritten Spielabschnitts.

Die EBBECKE WHITE WINGS Hanau ließen sich von dieser Schwächephase glücklicherweise nicht beeinflussen und ließen Frankfurt die ersten 3 Minuten des letzten Spielabschnitts nicht zu einem erfolgreichen Abschluss kommen. Besonders wichtig auf dem Weg zum Sieg war jedoch eine überraschende Dreier-Serie in der dritten und vierten Spielminute: Top-Scorer Miquel Servera Rodriguez und Preston Beverly sorgten für 9 Punkte in unter 2 Minuten zum zwischenzeitlichen 65:56. “Wir haben uns darauf besonnen, was vorher gut funktioniert hat: Zum einen haben wir den Ball wieder stärker nach Innen gebracht, zum Anderen haben wir uns bei Distanzwürfen offene Würfe herausgespielt. Das hat sehr gut funktioniert.” Gerade Guard Miquel Servera Rodriguez hatte im Laufe des Spiel das Team immer wieder angeführt und in entscheidenden Phasen Punkte gemacht. Doch generell lief das Teamplay im letzten Viertel mehr als Rund. Immer wieder wurden Josef Eichler, Preston Beverly und Till-Joscha Jönke unterm Korb mit wichtigen Pässen bedient, die zu erfolgreichen Abschlüssen führten. So sicherten sich die White Wings am Ende den 77:65-Erfolg.

“Wir haben über weite Strecken sehr intensiv gespielt und dadurch das Spiel kontrolliert. Wir hatten eine sehr gute Trainingswoche und konnten unsere Fortschritte sehr gut im Spiel umsetzen”, lobt Völkel. Positiv war dabei auch der Umstand, dass das gesamte Team entscheidende Beiträge zum Erfolg geleistet hatte. Till-Joscha Jönke produzierte ein Double-Double, Preston Beverly ersetzte zeitweise den mit Foul-Trouble belasteten Josef Eichler unter dem Korb und auch Felix Hecker zeigte sich wieder deutlich punktgefährlicher. “Auf dieser Leistung müssen wir in den kommenden Wochen aufbauen”, so Völkel abschließend.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Preston Beverly (16 Punkte/8 Rebounds/1 Assist)
Jovan Mihic (0/0/0)
Jonathan Mesghna (0/0/0)
Jonas Stenger (0/0/0)
Josef Eichler (10/0/0)
Felix Hecker (9/1/1)
Till-Joscha Jönke (15/11/4)
Ryan Beisty (2/5/2)
Jonas Niedermanner (2/1/0)
Luca Eibelshäuser (0/0/0)
Benedikt Nicolay (0/0/0)
Miquel Servera Rodriguez (23/5/7)

Südhessen-Derby Teil 2: White Wings empfangen Skyliners

So langsam geht es in die heiße Phase in der diesjährigen Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Noch 7 reguläre Spieltage trennen die Teams von den Playoffs. Derzeit ist offen, wie die Endrunde aussehen wird, etliche Teams kämpfen um den Einzug. Dazu zählen auch die derzeit auf Platz 9 stehenden FRAPORT SKYLINERS Juniors, gegen die die White Wings in dieser Woche das Rückspiel absolvieren.

Im Hinspiel vor zwei Monaten hatten sich die White Wings nach einer guten ersten Hälfte ein wahres Blackout geleistet und durch ein extrem schwaches drittes Viertel das Spiel in Frankfurt Verloren. Und wie Headcoach Stephan Völkel klarstellt, wird die Augabe an diesem Woche nicht einfacher: “Frankfurt ist sicherlich stärker als im Hinspiel. Sie haben sich über die Saison gut entwickelt und jetzt zwei neue Spieler im Kader, was sie noch einmal gefährlicher macht.” Die Frankfurter haben im Januar noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und Noah Kamdem vom Ligakonkurrenten Coburg sowie den kroatischen Guard Bruno Peric verpflichtet. Beide haben bei ihren ersten Auftritten einen positiven Eindruck hinterlassen und sorgen für noch mehr tiefe im Stammkader des BBL-Farmteams.

Welche Bundesliga-Talente die Frankfurter mitbringen werden, ist wie in jeder Woche ungewiss. Klar ist hingegen schon jetzt, dass es ein intensives Spiel werden wird: “Die Skyliners Juniors sind ein junges, talentiertes Team. Sie haben viele Perspektivspieler und sind hungrig auf Erfolg.”

Für die Hanauer wird es auch in dieser Woche darum gehen, hart zu trainieren, um das Spiel am Samstag mit viel Intensität und vor allem Kontinuität zu bestreiten. “Wir müssen die Dinge durchziehen, die wir uns vornehmen, statt in Muster zu verfallen, die nicht erfolgreich sind. Die Trainingswoche verlief bisher gut. Wir sind motiviert, aber wir müssen die Leistung am Ende auch aufs Parkett bringen”, so Völkel weiter. In der Vorwoche hatte das Team gegen Coburg deutlich zu hektisch gespielt, nachdem der Gegner sein Spielsystem umgestellt hatte. “Das müssen wir abstellen.”

Miquel Servera Rodriguez, der seit dem Auswärtsspiel gegen Speyer über Fußschmerzen klagt, befindet sich auf dem Weg der Besserung. Der Hanauer Point Guard nahm in dieser Woche an sämtlichen Trainingseinheiten teil, der Heilungsprozess verläuft entsprechend gut.

Das Spiel am Samstag, 18. Januar, beginnt um 19 Uhr in der Hanauer Main-Kinzig-Halle.

Heimdebüt für Headcoach Stephan Völkel gegen Coburg

Erstmalig können die Fans der EBBECKE WHITE WINGS Hanau ihren neuen Headcoach Stephan Völkel in der Main-Kinzig-Halle begrüßen. Bei seinem Debüt vor heimischen Publikum treffen die White Wings auf den BBC Coburg. Die Tabellenvierten werden dabei sicherlich die 22-Punkte-Niederlage gegen Hanau zu Beginn der Saison wettmachen wollen.

In den ersten vier Spielen der Saison 2019/20 lief es noch unrund für Coburg. Viermal in Folge gab das Team die Punkte ab. Seit dem Auswärtssieg gegen Ulm am 19. Oktober ist die Mannschaft jedoch wie ausgewechselt und hat bis auf die knappe Niederlage gegen Speyer kurz vor den Feiertagen sowie die Heimniederlage gegen Oberhaching kein Spiel mehr verloren. “Coburg ist eine gute Mannschaft. Sie sind auf einigen Positionen sehr athletisch – das müssen wir matchen”, so der Hanauer Headcoach.

Völkel sieht Point Guard Constantin Ebert als einen wichtigen Eckpfeiler des Coburger Spiels. Er verfügt über eine gute Übersicht und scort nicht nur selbst durchschnittlich zweistellig, sondern bedient zudem gerne seine Forwards Christopher Wolf, Tidjan Keita oder Princeton Onwas, die ebenfalls punktgefährlich sind. “Sie spielen gut, hart und intensiv. Auf diesem Niveau müssen wir gegenhalten”, so Völkel weiter.

Kritisch für die White Wings ist dabei der Umstand, dass Point Guard Miquel Servera Rodriguez noch eine Fußverletzung auskuriert. “Aktuell wissen wir noch nicht, ob er einsatzfähig ist. Das wird sich erst kurz vor dem Spieltag entscheiden.”

Umso wichtiger wird es für das Hanauer Team sein, die richtigen Lehren aus der ärgerlichen Niederlage gegen Speyer zu ziehen: “Wir haben gut und hart trainiert und alle Fehler aufgearbeitet. Ich hoffe, dass wir dieses Wochenende entsprechend die positiven Dinge aus dem letzten Spiel mitnehmen, sie weiter verbessern und so stabiler auftreten.”

Das Spiel beginnt am Samstag, 11. Januar, um 19 Uhr in der Hanauer Main-Kinzig-Halle.

Schwache Schlussphase kostet White Wings den Sieg gegen Speyer

Das erste Spiel des neuen Jahres ist für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau mit einer ärgerlichen Niederlage zuende gegangen. Nachdem das Hanauer Team über weite Strecken einen kleinen Vorsprung auf Speyer hatte, schwächelte die Mannschaft in den letzten 2 Minuten und verpasste es so, sich mit Punkten zu belohnen. Der Endstand lautete 81:78.

Dabei hatte das Spiel vielversprechend begonnen. Die Hanauer hatten in den ersten 20 Minuten eine gute Leistung gezeigt und sich dabei immer wieder einen kleinen Vorsprung erspielt. Vor allem defensiv lief es gut: “Positiv war vor allem, dass wir Speyer bei gerade einmal zwei 3-Punkte-Würfen gehalten haben, obwohl sie mit Kuppe und Schwartz zwei sehr starke Dreier-Werfer haben”, so Hanaus Headcoach Stephan Völkel. Entsprechend gingen die White Wings mit einem Vorsprung von 33:41 in die Kabine.

In der zweiten Hälfte erhöhte Speyer dann den Druck auf die Gäste – und die fanden nicht so recht ein Mittel dagegen. Während das dritte Viertel zunächst im Zeichen der Aufholjagd für Speyer stand, gingen die Gastgeber in der 2. Minute des letzten Viertels sogar erstmalig seit dem 2. Viertel kurzzeitig in Führung.

Die White Wings hatten im letzten Spielabschnitt mit zwei Personalproblemen zu kämpfen: Zum Einen hatte Josef Eichler bereits früh im letzten Viertel sein 4. Foul gesammelt. Zum anderen fiel für die Hanauer dann auch noch ein Point Guard aus: “Miquel Servera Rodriguez ist mit einer Verletzung am Fuß ausgefallen und konnte nicht mehr weiterspielen. Aktuell können wir noch nicht sagen, wie schlimm es ist, das wird sich am Montag klären”, so Völkel. Trotzdem: Die Hanauer blieben weiterhin im Spiel. “Gut war vor allem, dass wir uns 2 Mal in der 2. Halbzeit wieder absetzen konnten. Wir hatten bis ein paar Minuten vor Schluss einen Vorsprung.”

Knapp 3 Minuten vor Schluss waren die Hanauer 10 Punkte vorne – eigentlich ein komfortables Polster. Dann allerdings wurde die Verteidigung etwas zu nachlässig. “Wir haben ihnen 2-3 Dreier gegeben, die wir im ersten Drittel so nicht zugelassen hätten. So kippte dann das Spiel. Das war ärgerlich, denn das Spiel hätten wir definitiv gewinnen können. Leider haben wir uns hier am Ende Nachlässigkeiten erlaubt.” Dimitrij Kreis und Albert Kuppe hatten innerhalb von 68 Sekunden das 66:76 zu einem 77:76 gedreht. Auf der Gegenseite kamen die Hanauer nur noch einmal durch zwei Freiwürfe von Till-Joscha Jönke zum Scoren – zu wenig, zumal auch Speyer mehrfach an der Freiwurflinie stand und wichtige Punkte sammelte. Am Ende bedeutete das eine knappe und vor allem ärgerliche Niederlage für die White Wings.

“In der Verteidigung waren wir nicht so präsent wie ich mir das erhofft habe und wie wir uns es vorgenommen hatten. Daran müssen wir für das nächste Spiel arbeiten. Vor allem müssen wir härter und aggressiver spielen. Es gab heute Phasen, bei denen wir offensiv wie defensiv gut gespielt haben. Aber wenn der Gegner den Druck erhöht hat, konnten wir damit nicht so recht umgehen. Das müssen wir besser machen”, so Völkel abschließend.

Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Preston Beverly (19 Punkte/6 Rebounds/1 Assist)
Jovan Mihic (0/0/0)
Jonathan Mesghna (6/2/1)
Josef Eichler (12/6/1)
Felix Hecker (2/1/1)
Till-Joscha Jönke (19/6/7)
Ryan Beisty (5/8/3)
Jonas Niedermanner (3/5/1)
Luca Eibelshäuser (0/0/0)
Benedikt Nicolay (0/0/0)
Miquel Servera Rodriguez (12/2/2)

Es geht wieder los: White Wings treffen im neuen Jahr erneut auf Speyer

Zwei Wochen hatten die EBBECKE WHITE WHINGS Hanau nun spielfrei. Untätig waren Staff und Mannschaft derweil jedoch nicht. Die prominenteste Neuerung, die das neue Jahr mit sich bringt, ist Headcoach Stephan Völkel. Der Bundesliga- und ProA-erfahrene Coach stellt sich der Herausforderung, für die letzten neun regulären Ligaspiele sowie die darauffolgenden Playoffs, die die Hanauer unbedingt erreichen möchten, den Job am Seitenrand zu übernehmen.

“Die Situation ist ungewöhnlich, dass man eine Mannschaft übernimmt, die bereits in der Mitte der Saison ist. Als erstes versucht man da natürlich, sich einen Überblick über die Jungs zu verschaffen, sie kennenzulernen, ein Gefühl dafür bekommen, wie sie in welchen Situationen reagieren. Die Spieler haben ja bereits ihre Gewohnheiten gebildet. Da will ich ansetzen und schauen, an welchen Stellschrauben wir idealerweise drehen können, ohne dass es zu viel wird”, erklärt Völkel. Schritt für Schritt wird er Neuerungen in das Spiel der Mannschaft einbauen. “Erst einmal müssen wir aber eine Routine für uns entwickeln.”

In den bisherigen Trainingseinheiten haben Coach und Team sehr gut zusammengearbeitet. Der Fokus lag neben dem gegenseitigen Kennenlernen vor allem auf dem anstehenden Spiel gegen die MORGENSTERN BIS Baskets Speyer. Auf das Hinspiel in Hanau will Völkel nicht zurückblicken: “Das ist knapp 3 Monate her, beide Mannschaften haben sich seitdem weiterentwickelt.”

Bei Speyer sind zumindest die Leistungsträger noch weitestgehend dieselben. Gerade die Routiniers Albert Kuppe, Tim Schwartz und Dimitrij Kreis sind auch weiterhin wichtige Eckpfeiler des Spiels der Pfälzer. Doch auch die Importspieler Michael Marte und vor allem Daryl Woodmore, der im Schnitt satte 18 Punkte macht, haben eingeschlagen. Hanaus Headcoach erwartet entsprechend ein hart umkämpftes Spiel: “Speyer ist tabellarisch mit uns auf Augenhöhe. Sie sind eine erfahrene Mannschaft mit Spielern, die wir nicht überraschen können werden. Wir müssen mit hoher Intensität an das Spiel herangehen.”

In jedem Fall geht der Blick des Teams in den kommenden Wochen ausschließlich nach vorne. “Wir haben noch 9 Spiele. Aktuell sind wir auf einem Playoffspot – den wollen wir verteidigen und nach Möglichkeit in der Tabelle sogar noch weiter nach oben gehen”, so Völkel.

Das Spiel am Samstag, 4. Januar, beginnt um 19:30 Uhr in der Nordhalle Speyer.

Stephan Völkel wird neuer Headcoach der EBBECKE White Wings Hanau

Das Management der EBBECKE White Wings Hanau ist auf der Suche nach einem neuen Headcoach fündig geworden. Nachdem Assistant Coach Michael Luprich das Team die letzten 5 Spiele betreut hat, übernimmt Stephan Völkel ab sofort die Aufgaben als neuer Headcoach. Völkel kann bereits auf eine große Erfahrung im deutschen Basketball zurückgreifen. Sowohl in der Bundesliga als auch in der ProA (Hagen, Paderborn, Bremerhaven, Würzburg und Ludwigsburg) konnte der 48-jährige A-Lizenz-Inhaber bereits mit renommierten Trainern wie Dirk Bauermann oder Doug Spradley zusammenarbeiten. Völkel wird vorerst bis Ende der Saison das Amt bei den Grimmstädtern übernehmen und startet am 29.12. mit der ersten Trainingseinheit in die Vorbereitung auf das Aufwärtsspiel am 04.Januar 2020 in Speyer. 

Geschäftsführer Sebastian Lübeck zu der Verpflichtung: “Wir haben uns in den vergangenen Wochen bewusst Zeit gelassen, den für uns besten Kandidaten zu suchen und zu finden. Stephans Vita spricht absolut für sich. Er hat einen enormen Erfahrungsschatz und wird uns definitiv weiterhelfen, die Entwicklung der Mannschaft weiterzuführen und das Saisonziel, den Einzug in die Playoffs, zu erreichen. Michael hat uns in der schwierigen Phase der Saison hervorragend ausgeholfen und viel Zeit investiert. Für ihn als junger, unerfahrener Trainer war es mit Sicherheit nicht einfach, auf einmal als Chef an der Seitenlinie zu stehen. Da wir ihn aber auch im Jugendbereich weiterhin brauchen, um Spieler zu fördern und zu entwickeln, wollten wir einen erfahrenen Headcoach verpflichten, der auch ihn als Trainer weiter fördern und entwickeln kann. Das ist uns mit Stephan Völkel auf jeden Fall gelungen. Ich bin zuversichtlich, dass die beiden uns noch viel Freude aus sportlicher Sicht bereiten werden.“

Headcoach Stephan Völkel: “ Ich hatte in unseren Gesprächen einen sehr guten Eindruck gewonnen. Es soll nachhaltig etwas aufgebaut werden und ich freue mich darauf, dies mit zu gestalten.“

Perfekter Jahresabschluss: White Wings bezwingen Baunach

Einen besseren Jahresabschluss hätten die EBBECKE WHITE WINGS Hanau nicht mehr herausspielen können: Beim Heimspiel gegen die Baunach Young Pikes hat sich der Hanauer Basketballclub souverän mit 77:63 durchgesetzt. Offensiv wie defensiv zeigte sich das Team noch stabilisierter als zuletzt im Auswärtsspiel gegen Ulm.

Zumindest die erste Hälfte sah dabei noch weniger deutlich aus. Beide Teams blieben punktetechnisch nah beieinander. Die Leistung der Gastgeber war zwar nicht schlecht, allerdings gingen zu viele gut herausgespielte Würfe und auch einige 100%ige Chancen daneben. Zumindest einen wichtigen Grundstein konnten die Hanauer aber bereits früh legen: Schon im ersten Viertel stellte das Team das Defensivsystem um. “Wir haben angefangen, alles zu switchen und immer wieder zu wechseln. Dagegen haben sie kein Mittel gefunden”, erklärt Hanaus Interimscoach Michael Luprich. Mit 31:33 gingen die Teams in die Kabine.

In der zweiten Hälfte zündete dann auch das Offensivspiel besser. Das lag auch daran, dass Luprich den Gameplan ein wenig angepasst hatte: “In der ersten Hälfte haben wir 8 von 12 Würfe aus der Nahdistanz getroffen, aber nur 3 von 15 Dreiern. Außerdem lagen wir da im Reboundduell noch hinten. Entsprechend wollten wir den Ball konsequenter nach Innen zu Josef Eichler und Ryan Beisty weitergeben und souveräner über Kurzdistanzen gehen.”

Das System ging auf: Mehr Rebounds, mehr Assists und folgerichtig auch mehr Punkte waren das Resultat. Vier Minuten vor Ablauf des dritten Viertels kamen die White Wings in einen Lauf und gingen zunächst mit 8 Punkten Vorsprung in den letzten Spielabschnitt. Noch stärker spielte das Team dann Ab der 3. Spielminute im letzten Viertel. Nicht nur der letztendliche Topscorer Josef Eichler traf gut – auch Miquel Servera Rodriguez, Ryan Beisty, Till-Joscha Jönke und Jonas Niedermanner zeigten offensiv noch einmal eine starke Performance. Eine Minute vor Schluss lagen die Hanauer mit satten 22 Punkten vorne. Zwar gelang es Baunach dann in einem starken Run durch Marvin Heckel und Daniel Keppeler noch einmal, zu scoren – letztenendes lief es dann aber nur noch auf eine Ergebniskosmetik heraus. Die White Wings gewannen das Spiel am Ende verdient mit 77:63.

“Josef und Miquel haben ein riesiges Spiel gezeigt, am Ende war es aber vor allem eine konzentrierte und starke Teamleistung, die uns heute den Sieg gebracht hat”, lobt Luprich sein Team. Im Vergleich zum Auswärtsspiel in Ulm hatten die Hanauer noch mehr gute Phasen gezeigt. “Wir hätten hier und da auch nochmal ein Foul ziehen können, um dem Gegner einfache Punkte zu nehmen. Unterm Strich können wir aber offensiv wie defensiv mit unserer Leistung sehr zufrieden sein. Top ist auch, dass wir das Reboundduell gewinnen konnten, obwohl uns mit dem erkankten Preston Beverly einer unserer großen Spieler gefehlt hatte. Wir haben gezeigt, dass wir deutlich körperlicher spielen konnten – gerade auch, weil Baunach uns im letzten Spiel da deutlich dominiert hatte.”

Über die Feiertage können Spieler und Staff nun eine wohlverdiente Pause genießen. Der Großteil der Mannschaft fährt nach Hause, um im Kreise der Familie zu sein. “Ab dem 29. Dezember wird dann wieder trainiert”, so Luprich abschließend.


Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau spielten:

Jovan Mihic (0 Punkte/0 Rebounds/0 Assists)
Jonathan Mesghna (0/1/3)
Jonas Stenger (0/0/0)
Josef Eichler (20/10/2)
Felix Hecker (0/0/0)
Till-Joscha Jönke (16/4/5)
Ryan Beisty (8/11/2)
Jonas Niedermanner (12/6/1)
Luca Eibelshäuser (0/0/0)
Benedikt Nicolay (2/3/0)
Miquel Servera Rodriguez (19/3/6)

Leistung weiter stabilisieren: White Wings wollen Sieg im letzten Saisonspiel des Jahres

Bevor die Spieler der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB sich über die Feiertage eine kurze Auszeit nehmen können, steht für 2019 noch ein letzter Spieltag an. Für die EBBECKE WHITE WINGS Hanau steht am kommenden Sonntag das Rückspiel gegen die Baunach Young Pikes auf dem Programm.

Das Hinspiel in Baunach hatten die Hanauer knapp verloren. 26 Turnover hatten sich die White Wings geleistet – zu viele, um mit dem variablen und sehr physischen Spiel der Young Pikes mitzuhalten. Das Thema Ballverluste haben die Hanauer inzwischen im Griff und mit dem Sieg gegen die OrangeAcademy im Rücken will das Team vor heimischem Publikum die nächsten Punkte holen. “Wir wollen uns weiter stabilisieren und die guten Phasen aus dem Ulm-Spiel in die nächste Partie transportieren”, sagt White-Wings-Geschäftsführer Sebastian Lübeck.

Baunach ist allerdings nicht zu unterschätzen. Das Team von Headcoach Mario Dugandzic ist jung und sehr athletisch. Das nutzen sie für schnelle Angriffe, die häufig aus kurzer Distanz abgeschlossen werden. Im Hinspiel schafften die Hanauer es nicht, Baunach vom Brett fernzuhalten. “Dieses Wochenende dürfen wir sie nicht ins Laufen kommen lassen”, so Lübeck.

Aufpassen müssen die White Wings vor allem auf Topscorer Mateo Seric, der im Schnitt 14,9 Punkte erzielt. Ansonsten verteilen sich die Punkte auf viele Schultern. Auch Brandon Tischler, Leon Bulic, Daniel Keppeler oder Marvin Heckel scoren regelmäßig und zuverlässig für ihr Team. Mit 8 Siegen aus 12 Spielen stehen die Baunacher derzeit auf Platz 3 der Liga.

Der Blick der White Wings wird auch in dieser Woche wieder auf die eigenen Stärken gerichtet sein. Mit einem starken Defensivspiel und einer konzentrierten Offensivleistung möchte das Team das Jahr 2019 mit einem Sieg beenden. “Das Hinspiel haben wir äußerst knapp mir 3 Punkten verloren. Entsprechend wollen wir das Spiel am Wochenende mit mindestens 4 Punkten Vorsprung gewinnen, um auch den direkten Vergleich für uns zu entscheiden. Beides wäre für uns ein nächster großer Schritt in Richtung Playoffs.”

Das Spiel am Samstag, 21. Dezember, beginnt um 19 Uhr in der Hanauer Main-Kinzig-Halle. Die EBBECKE WHITE WINGS Hanau erwarten dabei eine stimmungsvolle Kulisse. Denn:  Der Basketballclub hat sämtliche Mitglieder des Stammvereins TG Hanau zur Partie gegen Baunach eingeladen. Gegen Vorlage des Mitgliedsausweises erhalten alle TGH-Mitglieder freien Eintritt zum Spiel, Begleitpersonen kommen zum Sonderpreis von 5 Euro mit in die Halle. “Der Spieltag steht unter dem Motto “Gemeinsam für Hanau”.  Wir wollen mit dieser Aktion nicht nur unsere Verbundenheit zur TG Hanau zum Ausdruck bringen. Dadurch, dass wir sämtliche Abteilungen des Vereins eingeladen haben, wollen wir auch verdeutlichen, dass wir alle gemeinsam die Hanauer Sportlandschaft gestalten und prägen”, so Lübeck abschließend.

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