Inzidenz erreicht 251, weitere 159 Fälle am Freitag

 Zum Abschluss der vergangenen Woche ist der Inzidenzwert im Main-Kinzig-Kreis auf 251 gestiegen. Grund dafür sind weitere 159 bestätigte Covid-19-Infektionen für den Freitag sowie acht nachträglich erfasste Fälle, die für die Vortage in die Statistik eingeflossen sind. Zwei Personen aus Großkrotzenburg und Linsengericht sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Damit steigt die Gesamtzahl der seit Ausbruch der Corona-Pandemie erfassten Infektionen auf 5436. Als infektiös werden aktuell 2004 Menschen eingestuft. Die Anzahl der Menschen, welche die akute Infektion überstanden haben, liegt bei 3363. Aus dem Main-Kinzig-Kreis sind 69 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Belegung der Krankenhäuser im Zusammenhang mit Covid-19 bleibt ebenfalls auf einem hohen Niveau, aktuelle Zahlen dazu gibt es am Montag.

In einer Zwischenbilanz hat das Gesundheitsamt die seit Ende der Herbstferien ermittelten Covid-19-Fälle an den Schulen im Kreisgebiet zusammengefasst. So waren es an 34 Grundschulen insgesamt 50 Fälle, bei den weiterführenden Schulen verteilten sich 212 Fälle auf 31 Schulen mit besonderen Schwerpunkten an den Berufsschulen in Hanau und Gelnhausen. An fünf Förderschulen gab es acht Fälle. Außerdem waren bisher 37 Kindertagesstätten mit 40 Fällen betroffen.

Die für Freitag gemeldeten 159 Fälle kommen aus Hanau (39), Maintal (21), Erlensee (8), Bad Soden-Salmünster (7), Freigericht (6), Nidderau (6), Schlüchtern (6), Bad Orb (5), Gelnhausen (5), Gründau (5), Neuberg (5), Niederdorfelden (5), Rodenbach (5), Langenselbold (4), Sinntal (4), Bruchköbel (3), Großkrotzenburg (3), Linsengericht (3), Schöneck (3), Wächtersbach (3), Brachttal (2) und Hammersbach (2). Außerdem gibt es jeweils einen neuen Fall in Biebergemünd, Birstein, Flörsbachtal, Jossgrund, Ronneburg und Steinau. Drei Fälle konnten noch nicht zugeordnet werden.

Der Weihnachtsbaum vor St. Peter und Paul in Salmünster wurde durch unser Bauhof Team aufgestellt

die Weihnachtsbeleuchtung aufgehangen, auch die Burg Stolzenberg und vieles mehr ist vorbereitet und alles zusammen wird uns ab nächster Woche auf die bevorstehende Adventszeit einstimmen.Ich bin der Meinung wir haben wieder ein wunderschönes Exemplar in diesem Jahr und freue mich über ein Stück gewohnter Normalität an dieser Stelle! Danke an unsere Männer vom Bauhof, die bei Regen und Kälte für dieses Ergebnis gesorgt haben

von Dominik Brasch und  Tobi Oe.

Drittes Kalb auf der Wiese geboren

Streicheleinheiten für 007

Am vergangenen sonnigen Samstagnachmittag schauten einige Spaziergänger entlang der Weideswiesen nach der Wasserbüffelherde und rätselten, ob es nun der lange Schatten eines Tieres war, oder… das 3. Kalb, das im hohen Gras der Wasserbüffelkuh noch ziemlich wackelig hinterher dappte. Ja, das dritte Kalb ist hier geboren. Gerade mal ein paar Tage alt dürfte es sein.

Der genaue Zeitpunkt lässt sich nie genau ermitteln, da die Tiere sich zur Geburt zurückziehen und alles allein und ohne Hilfe meistern. So sagt es auch Viehzüchter Veit Leinberger, der an diesem sonnigen Nachmittag mal nach den Zäunen schauen wollte. Wenig später gab es noch ein kleines Schauspiel für alle Betrachter: Denn Zuchtbulle 007 eilte dem ihm bekannten Auto des Landwirtes am Zaun hinterher, als wolle er gleich mitfahren. „Der will gestreichelt werden“, meinte der Züchter, stieg aus und kraulte 007 das Fell. Aber so nah lässt er nur Menschen ran, die ihm vertraut sind. Noch 1-2 Wochen wird die nun 7-köpfige Herde auf den Weideswiesen stehen, bevor sie ins Winterquartier abgeholt werden.

Fotos: Petra Behr


BU: Erst wenige Tage alt ist das dritte Kalb, das auf den Erlenseer Weideswiesen geboren wurde. Aus dem Vogelsberg kam Züchter Veit Leinberger am Wochenende vorbei und schaute nach dem Rechten. Zuchtbulle 007 lief dem Auto des Landwirtes hinterher und bekam am Ende das Fell gekrault, was er sichtlich genossen hat.

Polizeipräsidium Südosthessen

Verkehrsunfall mit Verletzten und vielen Beteiligten

Am Sonntag, gegen 01.30 Uhr, fuhr ein 24-jähriger Offenbacher mit seinem schwarzen Mazda auf der Offenbacher Waldstraße stadtauswärts. Kurz nach der dortigen Baustelle verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte in vier geparkte Autos. Dabei wurden ein blauer Daimler, ein grauer VW Bora, ein blauer VW Fox und ein grauer BMW zum Teil erheblich beschädigt. Der Unfallfahrer und seine 21-jährige Beifahrerin wurden mit leichten Verletzungen in das Klinikum eingeliefert, an dem Mazda entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei auf 5.000 Euro schätzt. Der Gesamtschaden dürfte nach ersten Schätzungen knapp unter 20.000 Euro liegen. Ob als Unfallursache technische Mängel oder Fahrfehler in Frage kommen, wird durch die Polizei überprüft, die Ermittlungen dauern an.

Kreis bereitet Impfungen gegen das Coronavirus vor

 Nachdem über das Wochenende erste Informationen zur Impfstrategie des Bundes und der Länder bekannt geworden sind, hat die Kreisspitze unmittelbar ein Projektteam ins Leben gerufen, um die Corona-Impfungen auf der Ebene des Main-Kinzig-Kreises organisatorisch, logistisch und personell vorzubereiten. Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann kündigen an, die notwendige Infrastruktur in den kommenden Wochen dafür zu schaffen.

Dabei ist heute schon klar, dass die Umsetzung der Schutzimpfungen, neben den bisherigen Aufgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, die nächste große Herausforderung sein wird, die der Main-Kinzig-Kreis zu bewerkstelligen hat. Denn legt man – wie für Hessen angenommen – eine Impfquote von 60 Prozent der Bevölkerung zugrunde, so bedeutet das für den Main-Kinzig-Kreis, das rund 250.000 Menschen innerhalb kurzer Zeit geimpft werden sollen. Das Zusammenwirken des Gesundheitsamtes, bei dem die Gesamtverantwortung liegt, und dem Katastrophenschutz, der für den Aufbau und den Betrieb der Impfzentren sorgen soll ist dabei genauso unabdingbar wie die Suche nach geeignetem Personal, Räumlichkeiten und die Vorbereitung der Abläufe.

Nach ersten Überlegungen und den bisher aus Wiesbaden bekannten Rahmenbedingungen bereitet der Main-Kinzig-Kreis die Einrichtung zweier fester Impfzentren vor. Geplant sind Standorte in Hanau und Gelnhausen. Zudem soll es ein mobiles Team speziell für Einrichtungen, beispielsweise für Senioren- und Pflegeheime aufgebaut werden.

„Es gibt für vergleichbare Szenarien gut vorbereitete Pläne, auf welche Weise eine groß angelegte Impfaktion zu organisieren wäre“, erklären Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann. Fachleute aus verschiedenen Abteilungen der Kreisverwaltung arbeiten mit den Vorgaben des Landes nun daran, die baulichen, technischen, personellen und organisatorischen Voraussetzungen innerhalb kürzester Zeit zu schaffen.

„Allen Beteiligten ist bewusst, dass es für eine solche Impfaktion für große Bevölkerungsanteile innerhalb möglichst kurzer Zeiträume eine gute Abstimmung und Vorbereitung braucht“, bestätigt Thorsten Stolz. „Der Main-Kinzig-Kreis ist bereit, seinen Teil der Aufgabe zu übernehmen“, berichtet Susanne Simmler. „Dabei kommt dem Öffentlichen Gesundheitsdienst nun eine weitere wichtige Aufgabe zu: Wir sind zentraler Akteur bei der strategischen Planung und Organisation der Impfungen. Dabei ist es gut, dass nun viele theoretische Überlegungen und Vorbereitungen der letzten Wochen auch in die Realität umgesetzt werden können. Und trotzdem liegt noch einiges an Arbeit vor uns. Das gehen wir jetzt nach und nach an“, so Gesundheitsdezernentin Simmler.

„Derzeit wissen wir noch zu wenig, um all die Fragen, die wir uns stellen und die verständlicherweise vorhanden sind, beantworten zu können“, erklärt die Kreisspitze. Aber auch für die Verbreitung der notwendigen Informationen wird der Main-Kinzig-Kreis sich entsprechend vorbereiten. In den kommenden Tagen werden sich die Planungen auf Grundlage der neuesten Informationen weiter konkretisieren. Sobald verlässliche Fakten zu den nächsten Schritten vorliegen, werden die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis entsprechend informiert.

„Dabei ist uns bewusst, dass im Hinblick auf die Schutzimpfungen eine große Erwartungshaltung in der Bürgerschaft existiert“, erklären Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann. Aber auch hier ist das Vertrauen in die leistungsfähige Verwaltung gefordert, die entsprechend der bundesweiten Strategie die Impfungen innerhalb einer möglichst kurzen Zeit umsetzen wird. Dafür werde der Main-Kinzig ab sofort alle notwendigen Ressourcen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger einsetzen.

In der 4. Ausgabe präsentiert Dennis Korn – Pianist and Composer/Producer den Musiker Finn Manfrahs

In der Musik- und Talksendung RadioMKW La Ola… stellt uns Finn seinen ersten frisch veröffentlichten Song “Lowest Ground” vor, singt live im Studio und erzählt uns ganz viel von sich und der Musik, die er selbst macht und hört. Wir hören uns am Sonntagabend im HitMix vonwww.radiomkw.fm#radiomkw#laola#radiomkwlaola#onlineradio#radio#radioshow#liveshow#talkshow#radiotalk#livemusik#livemusic#musik#music#talk#talkradio#liveradio#rock#Pop#blues#metal#punk#punkrock#alternativ#oldies#schlager#denniskorn#coversongs#finnmanfrahs#mainkinzigkreis#gitarre

Polizeipräsidium Südosthessen

Kein Vorweihnachtlicher Gottesdienst der Polizei in der Basilika – Seligenstadt

Der gemeinsame vorweihnachtliche ökumenische Gottesdienst des Polizeipräsidiums Südosthessen sowie der katholischen und evangelischen Polizeiseelsorge findet in diesem Jahr leider nicht statt. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie haben sich die Verantwortlichen dazu entschlossen, dass der vom Landespolizeiorchester umrahmte traditionelle Gottesdienst erst wieder im Jahr 2021 in der Basilika in Seligenstadt zelebriert wird. Das Polizeipräsidium Südosthessen und die Polizeiseelsorge freuen sich, wenn sie im kommenden Jahr (2. Adventssamstag) wieder die Polizeibeamten/-innen, deren Familien und Freunde sowie die vielen Bürger/-innen aus der Region rund um Seligenstadt zum 25. ökumenischen Gottesdienst begrüßen können.

Verfolgungsfahrt zwar abgebrochen – dennoch Ermittlungserfolg – Offenbach

Die Thematik Tuner-Raser-Poser beschäftigt die Offenbacher Bürger sehr, weiß der derzeitige Leiter des 2. Reviers, Marc Heinl, zu berichten: “Besonders in der Sommerzeit beschweren sich die Bürger über Lärmbelästigungen von meist jungen Männern, die in PS-starken Autos durch die Straßen rasen und die Motoren heulen lassen.” Auch wenn die Beamten durch die besondere Pandemiezeit nicht im vollen Umfang gezielte Kontrollen durchführen konnten, behielten die Streifen natürlich die sogenannte Tuner Szene im Blick. Nachdem sich bereits am frühen Samstagmorgen, den 5. September, ein junger Autofahrer mit seinem weißen Mercedes C63 AMG einer Verkehrskontrolle am Kaiserleikreise entziehen konnte, zeigten die Beamten einen “langen Atem”. Heinl sagte: “Meine Kollegen gaben Anhaltezeichen, woraufhin der Mercedes-Lenker Gas gegeben, über mehrere rote Ampeln gerast und schließlich auf der Autobahn 661 davongefahren sein soll. Die Streife hatte rechtzeitig die Verfolgung aus Verkehrssicherheitsgründen abgebrochen.” Allerdings haben sich ihre wochenlangen Ermittlungen zu einem sehr guten Ergebnis entwickelt: Auf drei Verdächtige kommen nun etliche Strafverfahren zu. An dem Samstagmorgen soll ein 24-jähriger Frankfurter am Steuer gesessen haben. Ihm werfen die Beamten mindestens vier Fahrten ohne Fahrerlaubnis vor. Diese soll er bereits vor fünf Jahren entzogen bekommen haben. Außerdem laufen Anzeigen wegen Straßenverkehrsgefährdung sowie verbotener Autorennen. Sein 63 Jahre alter Vater muss sich hingegen einem Strafverfahren wegen Verdachts des wiederholten Zulassens der Fahrten seines Sohnes stellen. Gleicher Vorwurf trifft einen 49-Jährigen aus Hattersheim, der ebenfalls dem 24-Jährigen Fahrzeuge überlassen haben soll. Tatfahrzeuge waren laut der Ermittlungen hochwertige und getunte Autos der Marken Mercedes und Audi. Die Polizeibeamten geben nun die Akten an die zuständige Staatsanwaltschaft ab.

Main-Kinzig-Kreis

Kein Vorweihnachtlicher Gottesdienst der Polizei in der Basilika – Bereich Main-Kinzig

Der gemeinsame vorweihnachtliche ökumenische Gottesdienst des Polizeipräsidiums Südosthessen sowie der katholischen und evangelischen Polizeiseelsorge findet in diesem Jahr leider nicht statt. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie haben sich die Verantwortlichen dazu entschlossen, dass der vom Landespolizeiorchester umrahmte traditionelle Gottesdienst erst wieder im Jahr 2021 in der Basilika in Seligenstadt zelebriert wird. Das Polizeipräsidium Südosthessen und die Polizeiseelsorge freuen sich, wenn sie im kommenden Jahr (2. Adventssamstag) wieder die Polizeibeamten/-innen, deren Familien und Freunde sowie die vielen Bürger/-innen aus der Region rund um Seligenstadt zum 25. ökumenischen Gottesdienst begrüßen können.

Einbrüche in Vereinsheime – Maintal/Bischofsheim

Einbrecher drangen in der Nacht zum Donnerstag “Am Kreuzstein” in gleich zwei Vereinsheime ein. Bei dem einem wurde zunächst das Eingangstor ausgehängt, um auf das Gelände zu kommen. Anschließend hebelten die Täter an einem Fenster und rissen es aus dem Scharnier. Nach dem Einstieg wurden die Schränke durchsucht; ob etwas gestohlen wurde, ist noch unklar. Knapp 300 Meter weiter waren vermutlich dieselben Diebe auf dem zweiten Gelände zugange. Hier hebelten die Einbrecher alle Container auf und stahlen daraus Baumaschinen und Werkzeug. Außerdem drangen sie in das Vereinsheim ein und durchsuchten es. Die Täter hinterließen einen Sachschaden von geschätzten 7.000 Euro. Die Kripo bitten in beiden Fällen um Hinweise unter der Rufnummer 06181 100-123.

Mann bei Unfall schwer verletzt – Zeugen gesucht! – Biebergemünd

Die Beamten des Polizeipostens Wächtersbach (06053 9111) suchen Zeugen nach einem schweren Unfall am Donnerstagnachmittag auf der Bundesstraße 276. Der Unfallhergang ist derzeit noch unklar, daher wurde auch ein Gutachter beauftragt. Nach ersten Erkenntnissen war gegen 17.40 Uhr eine 76-jährige VW Golf-Fahrerin vom Wirtschaftsweg aus Richtung Bienenlehrpfad kommend auf die B 276 eingebogen, um in Richtung Lanzingen zu fahren. Ein 34-jähriger Opel-Fahrer war auf der Bundesstraße aus Richtung Kassel kommend ebenfalls in Richtung Lanzingen gefahren. Ohne ein Zusammenstoß beider Autos kam der Opel-Lenker von der Straße ab, fuhr gegen einen Leitpfosten, durch den Graben und prallte gegen einen Baum. Der Mann aus Biebergemünd erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Zeugen des Unfallherganges werden gebeten, sich beim Polizeiposten oder auf der Polizeistation Gelnhausen unter der Rufnummer 06051 827-0 zu melden.

Wer sah die Einbrecher und wo ist das Auto? – Wächtersbach/Neudorf

Die Polizei sucht nach einem Einbruch, der sich am Mittwochabend, zwischen 18 Uhr und Donnerstagmorgen, 8 Uhr, ereignete, Zeugen. Die Einbrecher gelangten unbemerkt auf das zum Teil umfriedete Grundstück. An der Rückseite des Gebäudes im Quellenweg in den 10er-Hausnummern hebelten sie die Hintertür im Kellergeschoß gewaltsam auf. Im Treppenhaus des Geschäftshauses schalteten sie alle Sicherungen am unverschlossenen Sicherungskasten aus. Im Erdgeschoß des Gebäudes betraten und durchsuchten sie anschließend alle Räume und öffneten die dortigen Schränke. Eine verschlossene Geldkassette, die in einem Büro in einem Schrank stand, wurde aufgebrochen und das Bargeld daraus entwendet. Anschließend wurde mit einem im Schreibtisch deponierten Schlüssel der Schlüsselkasten im Erdgeschoss geöffnet und daraus die Fahrzeugschlüssel für einen gelb-weißen Fiat Panda entwendet. Die Täter verließen vermutlich das Gebäude wieder durch die Hintertür und entwendeten den vor dem Gebäude abgestellten Wagen. In dem Fiat befanden sich auch noch die Originalpapiere. Der Wert der Beute wird auf über 5.000 Euro geschätzt. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise unter der Rufnummer 06181 100-123.

Arbeitsgemeinschaft für Bildung der SPD Main-Kinzig (AfB) fordert Aussetzen der zentralen Abschlussprüfungen in diesem Schuljahr

Christoph Degen, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Vorsitzender der SPD im Kreis, und Julia Czech, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung der SPD Main-Kinzig (AfB) fordern die Landesregierung gemeinsam auf, die landesweit einheitlichen schriftlichen Abschlussprüfungen für den Hauptschul- und Realschulabschluss und das Abitur im kommenden Frühjahr auszusetzen. Zumindest für die Hochschulreife könnten schulbezogene Aufgaben an die Stelle des Zentralabiturs treten, wie das noch vor einigen Jahren üblich in Hessen war.

Gleichzeitig begrüßen die beiden Bildungspolitiker, dass der Main-Kinzig-Kreis bereits seiner Verantwortung nachkomme und mit der Entscheidung Stufe 3 des schulischen Stufenplans auszulösen, zu einer deutlichen Entspannung in den Klassenräumen und Schulbussen gesorgt habe. Dies sei ein wichtiger Beitrag, um Schulschließungen zu vermeiden und den strukturierten Austausch zwischen Schule und Schülerinnen und Schulen am Laufen zu halten.

Beide erklären in ihrer Stellungnahme:

“Jetzt ist das Land am Zug die die nächsten Schritte zu gehen. Es bringt nichts noch länger so tun als hätte die aktuelle Pandemie keine Auswirkungen auf die Schulen und den Lernfortschritt, wenn auch nicht überall in gleichem Maße. Aufgrund von erhöhtem Unterrichtsausfall durch pandemiebedingte Quarantänemaßnahmen, Betretungsverboten für Gemeinschaftseinrichtungen und dadurch z.T. fehlenden Unterrichtsinhalten sind die Unterrichts- und Lernbedingungen von Schülerinnen und Schülern in Hessen zu unterschiedlich, um landesweit einheitliche zentrale Abschlussprüfungen schreiben zu lassen“.

Mündliche Prüfungen, die den individuellen Lernstand sowie den Unterrichtsausfall berücksichtigen, könnten hingegen weiterhin zur Gesamtleistung des jeweiligen Schulabschlusses herangezogen werden. Der pandemiebedingte Unterrichtsausfall ist an den Schulen, in einzelnen Lerngruppen, sogar von Schülerin zu Schüler zu unterschiedlich, dass auch die Bewertung des schon bald anstehenden Mathematikwettbewerbes des Landes Hessen als Klassenarbeit auszusetzen ist. Lehrkräfte sollten die Ergebnisse des Wettbewerbes hingegen unbewertet nutzen, um die eigene Lerngruppe sowie den individuellen Lernstand der einzelnen Schülerinnen und Schüler analysieren und ggf. gezielte Fördermaßnahmen einleiten zu können.”

Julia Czech und Christoph Degen berichten von einem immensen Druck, der aktuell auf Lehrkräften und Schulleitungen laste. Ebenso zeigten sich Schülerinnen und Schüler äußerst besorgt um die eigene Schullaufbahn. Die Herausnahme der zentralen Abschlussprüfungen und landesweit einheitlichen Prüfungen aus der Gesamtbewertung der diesjährigen Schulabschlüsse könne den Fokus hingegen auf das Wiederholen und Nacharbeiten versäumter Inhalte lenken. Nicht das Hinarbeiten auf Abschlussprüfungen, eventuell verbunden mit Versagensängsten, sondern der Lernprozess allgemein rücke in den Mittelpunkt.

“Wir müssen darauf achten, dass Chancengleichheit in Bildung durch die Pandemie nicht noch weiter ins Wanken gerät. Schülerinnen und Schüler müssen Schule als Ort des angstfreien Lernens und Miteinanders begreifen, der nicht verkürzt wird auf das Durchhecheln durch Prüfungsinhalte”, erklären Christoph Degen und Julia Czech abschließend.

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