Städtische Einrichtungen am Mittwochnachmittag geschlossen

Am Mittwoch, 29. März 2017 bleiben ab 15:30 Uhr die Verwaltung (Rathaus), die Kindertagesstätten sowie der Betriebshof der Barbarossastadt Gelnhausen wegen einer Personalversammlung geschlossen.

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Saisonstart beim Tanztreff

Bewegung zur Musik verleiht Kraft und Selbstbewusstsein, Tanzen entspannt und hat eine besondere Wirkung auf den gesamten Organismus. Wer das erleben möchte, ist beim Tanztreff in Gelnhausen an der richtigen Adresse. Die neue Saison beginnt am Sonntag, 9. April, um 16 Uhr in der Stadthalle Gelnhausen.

 

Die mittlerweile gut etablierte Veranstaltung lockt regelmäßig auch tanzbegeisterte Paare aus benachbarten Landkreisen und Städten an. So konnten beim letzten Mal sogar

Gäste aus Niederhöchstadt begrüßt werden. Mit Leidenschaft dabei ist das Musik-Duo „Ulli & Marion“, das mit seinem weit gefächerten Programm wie Disco Fox, Rock, Pop, Schlager und Evergreens sowie Standard- und Lateinamerikanischen Rhythmen ein breites Publikum ansprechen und jedes Tänzerherz höher schlagen lassen. „Ulli und Marion“ würden sich über neue Tänzerinnen und Tänzer sehr freuen. Karten zum Preis von sechs Euro gibt es an der Infothek im Rathaus, im Gasthaus „Zum Löwen” und an der Abendkasse. Weitere Tanztreff-Termine sind an folgenden Sonntagen: 14. Mai, 27. August, 22. Oktober, 10. Dezember

(Stadt Gelnhausen)

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Beratung für Unternehmer und Existenzgründer am 31. März

Main-Kinzig-Kreis. – Unternehmer im Main-Kinzig-Kreis können sich am Freitag, 31. März, im Main-Kinzig-Forum beraten lassen. Die Wirtschaftsförderung des Kreises bietet gemeinsam mit Experten der Wirtschaft einen Beratungstermin für Inhaber und Geschäftsführer kleiner und mittlerer Unternehmen sowie für Existenzgründer an. Ab 9 Uhr können die Unternehmer in Einzelterminen im Main-Kinzig-Forum, Barbarossastraße 24 in Gelnhausen, all ihre Fragen stellen. Für Antworten stehen Experten der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, der Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, der Handwerkskammer Wiesbaden sowie des Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Wirtschaft zur Verfügung.

 

Die Beratungsthemen reichen von der Unternehmensfinanzierung mit öffentlichen Fördermitteln, über Existenzgründungen, betriebswirtschaftliches und technologisches Basiswissen, die Unternehmensübergabe, den Zugang zu Hochschul-Know-how bis hin zur Beratung zu einem geeigneten Standort und den behördlichen Genehmigungsverfahren. „Jede Firma steht vor ganz eigenen Herausforderungen. Für die großen und kleinen und vor allem sehr verschiedenen Fragen, die im Alltag der Unternehmerinnen und Unternehmer auftauchen, stehen an unserem Sprechtag die Fachleute effektiv beratend zur Verfügung“, sagt Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler.

 

Die Ratsuchenden können in einem Termin gleich die Antworten auf ein Bündel der verschiedensten Fragen mitnehmen. Die erforderlichen Anmeldungen für dieses kostenlose Angebot nehmen Walter Dreßbach, Amt für Wirtschaft und Arbeit, Kultur, Sport und Ehrenamt, unter Telefon 06051 8513711, E-Mail: wirtschaft@mkk.de, sowie Thomas Peter von der Förderberatung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, unter Telefon 069 91325258 und per E-Mail an thomas.peter@wibank.deentgegen.

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Gesundheitsamt rät zum Schutz vor Hantaviren

Main-Kinzig-Kreis. – Seit einigen Jahren werden in Deutschland vermehrt Erkrankungen durch Hantaviren festgestellt. Dies gilt auch für den Main-Kinzig-Kreis. Gerade aus dem Ostkreis wurden dem Gesundheitsamt in den letzten Jahren Hantavirus-Infektionen gemeldet. Angesichts der zunehmenden Verbreitung der Viren rät das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises zum Schutz vor einer möglichen Infektion. Insbesondere jetzt, wenn im Frühling Scheunen, Keller und Schuppen geräumt und gesäubert werden, kann es zu einer Infektion mit dem Erreger kommen, der durch den Kot von Rötelmäusen übertragen wird.

 

Rötelmäuse sehen harmlos aus, aber sie können die Erreger des Hantavirus in sich tragen. Sie gelten als Hauptüberträger dieser Viren, die schwere Grippesymptome erzeugen und unter Umständen zu Nierenversagen führen können. Die meisten Menschen infizieren sich durch das Einatmen von aufgewirbeltem Staub, in dem die Erreger aus Kot, Urin oder Speichel der Nager enthalten sind. Selten erfolgt die Übertragung durch Nagetierbisse. Das Gesundheitsamt rät grundsätzlich, den Kontakt zu Mäusen und deren Ausscheidungen zu vermeiden.

 

Die Infektionen können ganzjährig auftreten, vorwiegend jedoch in den Monaten Mai bis Juli. Da die Hantaviren von Rötelmäusen und anderen Nagern mit Kot und Urin ausgeschieden werden und in diesen Exkrementen auch nach Eintrocknen über Tage oder Wochen ansteckend bleiben können, kommt der Übertragung durch Einatmen von erregerhaltigem Staub eine besondere Bedeutung zu. Ein besonderes Risiko, sich an einem Hantavirus zu infizieren und in Kontakt mit Mäusen sowie anderen Nagern oder deren Ausscheidungen zu kommen, besteht bei folgenden Tätigkeiten: Umschichten von Holz, Arbeiten im Wald, Aufenthalt oder Reinigungsarbeiten in Gartenhäuschen, Waldhütten oder Schuppen, Wandern, Zelten, insbesondere stauberzeugenden Tätigkeiten wie Ausfegen, Reinigen und Aufräumen von Dachböden, Garagen oder Kellern und waldnaher Gebäude.

 

Der überwiegende Teil der Infektion läuft unbemerkt ab. Bei den symptomatischen Fällen beträgt die Inkubationszeit etwa zwei bis vier Wochen, kann aber in Ausnahmefällen auch zwischen fünf bis 60 Tagen liegen. Der Verlauf der Krankheit ist grippeähnlich mit mehrtägigen Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen sowie Fieber. Häufig kommt es dann zu Nierenfunktionsstörungen bis hin zu Nierenversagen, in seltenen Ausnahmefällen auch zu einer lebensbedrohlichen Blutungsneigung. Bei dem im Main-Kinzig-Kreis auftretenden Hantavirus Typ Puumala heilt die Erkrankung in den meisten Fällen folgenlos aus.

 

Es wird empfohlen, bei der Reinigung von Scheunen, Dachböden, Garagen oder ähnlichen Räumlichkeiten ausreichend zu lüften und bestenfalls wenig Staub aufzuwirbeln beziehungsweise feucht zu reinigen. Zusätzlich empfiehlt sich das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes. Für die Beseitigung von toten Nagetieren, deren Kot und Urin empfiehlt sich der Einsatz von Einmalhandschuhen. Die Entsorgung von Putzlappen, Einmalhandschuhen und gegebenenfalls toten Nagetier-Kadavern sollte in verschlossenen Plastikbeuteln über den Hausmüll erfolgen. Im Anschluss darf das gründliche Händewaschen keinesfalls vergessen werden.

 

Weitere Informationen erteilt das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises unter der Telefonnummer 06051 8511650 und sind auf der Internetseite des Robert-Koch-Institutes abrufbar: http://www.rki.de.

 

(Main-Kinzig-Kreis)

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Fluglärm: Verkehrsministerium lehnt Konsequenzen aus Messdaten ab

Main-Kinzig-Kreis. – „Im Main-Kinzig-Kreis ist die Fluglärm-Belastung gestiegen auf ein noch nie gekanntes Ausmaß. Wir können das mit Messdaten aus Erlensee und Rodenbach untermauern. Es ist äußerst ernüchternd, dass wir damit beim Verkehrsministerium auf taube Ohren stoßen“, beklagen Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und die Bürgermeister Erlensees und Rodenbachs, Stefan Erb und Klaus Schejna. Sie hatten sich im Ministerium in Wiesbaden mit der Fluglärmschutzbeauftragten des Landes Hessen, Regine Barth, sowie der zuständigen Vertreterin der Fraport AG getroffen, um die Daten zu erläutern und daraus Schlussfolgerungen zu ziehen. Dabei sei ihnen allerdings in Abrede gestellt worden, dass die Bevölkerung durch Lärm belastet werde, wie die Simmler, Erb und Schejna monieren.

 

Im Winter 2015/2016 waren die Messdaten über drei Monate hinweg an den Stationen in Rodenbach und Erlensee erhoben worden. In diesem Zeitraum wurde am Frankfurter Flughafen das so genannte „Lärmpausenmodell“ erprobt, das dann im Mai vergangenen Jahres schließlich in den Regelbetrieb überging. In einer ersten Auswertung der Daten kam Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir zur Einschätzung, die Dezibel-Werte lägen „aufgrund der Häufigkeit der Anflüge“ über dem Main-Kinzig-Kreis „nicht nur im Bagatellbereich“. Den heimischen Politikern missfiel seinerzeit nicht nur die herablassende Wortwahl aus Wiesbaden, mit der die hohen Werte kommentiert wurden. Bei ihnen stieß auch sauer auf, dass der Verkehrsminister keinerlei Lösungen gegen die Extremwerte anzubieten hatte.

 

Vom Gespräch in Wiesbaden erhofften sich die Vertreter von Kreis und Kommunen daher konkretere Ideen oder zumindest Gestaltungsbereitschaft. „Wir sind leider alle enttäuscht worden, weil die Fluglärmschutzbeauftragte hier nicht bloß die Meinung ihres Ministers wiedergegeben hat, sondern uns unterstellt, es gäbe praktisch gar keine Belastung“, resümierte Simmler, stellvertretend für die Mitstreiter. „Ich habe das Gefühl, dass Wiesbaden uns einreden will, die lärmenden Flieger über unseren Köpfen im Kreisgebiet seien nur reine Einbildung. Von echter Gesprächsbereitschaft sehen wir keine Spur.“

 

Regine Barth und die Vertreterin der Fraport hätten, so Susanne Simmler, die Auffassung vertreten, dass die durchgeführten Messungen in Rodenbach und Erlensee keinen Nachweis einer unzumutbaren Belastung durch Fluglärm lieferten. Die Gesprächspartner aus dem Main-Kinzig-Kreis erinnerten jedoch an die Absenkung der Endanflüge im Jahr 2011 und die „Verschiebung des Lärmteppichs“ durch die so genannten Lärmpausen. Gleichzeitig zeigten neuere Studien die Auswirkungen auf den menschlichen Organismus in lärmintensiven Regionen. „Unser Kreis und insbesondere die Städte und Gemeinden im Westteil sind seit Jahren mehr und niedrigeren Flugbewegungen ausgesetzt. Minister Al-Wazir selbst erkennt ja gemessene Lärmereignisse an, die über das erträgliche Maß hinausgehen. Gleichzeitig hat kein Hausbesitzer im Main-Kinzig-Kreis Anspruch auf Entschädigung. Insofern waren und sind die Menschen hier auf die Unterstützung aus dem Ministerium angewiesen“, machte Umweltdezernentin Simmler deutlich. „Aber außer den großen Luftblasen bekommen sie nichts zu hören, statt Abhilfe nur Abwimmeln.“

 

Simmler, Erb und Schejna hoben die grundsätzliche wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens für das Rhein-Main-Gebiet hervor. Gleichwohl betonten sie, dass es großer Anstrengungen bedarf, um eine Balance zwischen den wirtschaftlichen Interessen rund um den Flughafen und dem Ruhe- und Erholungsbedürfnis der Menschen in der Region herzustellen. „Vom Landes- und Bundesgesetzgeber fordern wir entscheidende Maßnahmen ein, um dem Fluglärmschutz die ihm zustehende gesellschaftliche und gesundheitspräventive Bedeutung zukommen zu lassen“, erklären sie in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Dazu zählten ein Fluglärmschutzgesetz und eine Absenkung der maßgeblichen Grenzwerte. Aktiver Schallschutz – also vor allem weniger Lärm – müsse Vorrang vor passiven Maßnahmen erhalten. „Hier werden wir das Hessische Verkehrsministerium nicht aus der Verantwortung entlassen.“

(Main-Kinzig-Kreis)

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Radfahrer schwer verletzt – Gründau

(mm) Ein Radfahrer, der am Donnerstagnachmittag bei einem Unfall schwer verletzt wurde, musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Frankfurt geflogen werden. Nach ersten Erkenntnissen war der 77-Jährige, gegen 16 Uhr, mit seinem Velo auf dem linken Gehweg der Leipziger Straße in Richtung der Gelnhäuser Straße gefahren. Beim Queren der Leipziger Straße in Höhe der Rabenaustraße kollidierte der Gründauer mit einem Motorrad, das auf der Leipziger Straße in Richtung der Bundesstraße 457 fuhr. Der 28-jährige Kradfahrer aus Langenselbold erlitt einen Schock. An seiner BMW-Maschine entstand kein Schaden. Das Fahrrad war nicht mehr fahrbereit; der Rahmen wurde beschädigt.

Unfall Gründau Leipziger Strasse (Foto: privat)
Rettungshubschrauber in Gründau (Foto: privat)

Unfallzeugen melden sich bitte bei der Polizei in Gelnhausen (06051 827-0).

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Euer Freitag bei Radio MKW

Non Stop Musik und oben drauf ab 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr Charts mit Sam! Entspannte #Pop / #Rock-Musik und das Neuste aus den #Charts. Dazu gibt’s aktuelle #Meldungen und interessante #Themen aus dem #Main-#Kinzig-#Kreis. Sofort danach bis 21 Uhr: Start ins Wochenende mit Jürgen Mann! Im Gepäck wie immer Veranstaltungshinweise in der Region. Der Radiomann freut sich auf Euch.
Hier hören: radiomkw.de/radioplayer.html Für Smartphones: app.radiomkw.de/ oder auf radio.de und in der App.
Musikwünsche und/oder Grüße? E-Mail an: studio@radiomkw.fm oder über die Gruß & Wunschbox auf www.radiomkw.fm.
Lust auf 24/7 Rock? Hier geht’s lang: radiomkw-rocksid3.de
Radio MKW – 100 % von hier! Euer Radio zum Anfassen

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Gelnhäuser Marzipanglück

Leckereien aus dem 17. Jahrhundert kitzeln bei der nächsten kulinarischen Erlebnisführung am Samstag, 25. März, um 18 Uhr die Gaumen der Teilnehmer. Deshalb lautet das Thema dieser Zeitreise in das historische Gelnhausen auch „Gaumenkützel“. Und das erwartet die Teilnehmer:

Als Vorspeise eine köstliche Suppe nach Art von La Varenne, im Hauptgang zarte Brust vom Federvieh mit Bärlauchkruste, dazu Knöpfli an Soße von den schwarzen Gehannstraubel und glacierte Rüben und als Nachspeise Gelnhäuser Marzipanglück. Karten gibt es in der Tourist-Information am Obermarkt.

Die Erlebnisführung versetzt die Gäste in die kulinarische Welt des ausgehenden 17. Jahrhunderts: Der Dreißigjährige Krieg ist längst vorbei und nicht nur an den Adelshöfen genießen die Menschen das Leben in vollen Zügen. Auch die wohlhabenden Bürger Gelnhausens geben sich den neuesten Schlemmereien mit großem Appetit hin.

Auf ihrer Suche nach einer neuen Anstellung trifft die Witwe Helmtrud Dederich vom Niederen Rhein auf Cylle Nebenzahl, gut betuchte Bürgerin der Stadt. Cylle hat ein großes Herz, nimmt sich der Fremden an und führt sie durch die engen Gassen Gelnhausens. Dort erfahren die Gäste nicht nur, welche Köstlichkeiten aus der Apotheke kommen und lüften das Geheimnis der Zuckerbäcker. Auch die Stadtgeschichte wird Helmtrud und den Gästen auf anschauliche Weise näher gebracht. Dabei steigt ihnen der verführerische Duft  der Speisen aus so manchen Stuben und Wirtshäusern in die Nase. Hier und dort kehren sie ein, um die verschiedensten Köstlichkeiten des Barock zu probieren.

Die Gäste erfahren während des Essens vieles über Tischsitten, Traditionen und neue kulinarische Köstlichkeiten dieser Zeit. Neben einigen kleinen „Amuse-Gueule“ unterwegs erwarten die Gäste in den Gasthäusern feine Speisen.

Wem jetzt schon das Wasser im Mund zusammenläuft, der sollte sich das  köstliche Drei-Gänge-Menü mit Cylle und Helmtrud  nicht entgehen lassen. Die Führung beginnt am Samstag, 25. März, um 18 Uhr vor dem Rathaus in Gelnhausen. Karten zum Preis von 40 Euro gibt es ab sofort und ausschließlich im Vorverkauf in der Tourist-Information, Tel. 06051/830-300 oder 06051/830-301.

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Der Bauernhof als „Lernfeld“ für Schulklassen

Main-Kinzig-Kreis. – Wie der Käse im Supermarkt, eingewickelt in seine bunte Plastik- und Papierverpackung, einmal produziert worden ist, davon haben Käufer immer seltener eine realistische Vorstellung. Für die Produktion war Milch nötig – aber wer hat die geliefert und was war dafür nötig? „Gerade unter Jüngeren und gerade auch in städtischeren Regionen geht der Bezug zur landwirtschaftlichen Produktion immer weiter verloren“, bedauert Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. „Wir wollen jetzt einen besonderen Fokus darauf legen, dass das Wissen über und die Wertschätzung von Landwirtschaft wieder steigt. Dazu laden wir Kinder und Jugendliche gezielt dazu ein, Höfe zu besuchen und Hof- und Feldarbeit kennenzulernen.“

 

Simmler, die zuständige Dezernentin für den Bereich Landwirtschaft im Main-Kinzig-Kreis, hat dazu das Projekt „Lernfeld Landwirtschaft“ ins Leben gerufen. Es soll Kindergartengruppen und Schulklassen ermöglichen, heimische Betriebe zu besuchen. Vom Tagesausflug bis zur Projektwoche könnten sie sich dort auf unterschiedliche Weise damit befassen, welche Arbeitsschritte „vom Ei im Hühnerstall bis zum Kuchen beim Bäcker oder von der Kuh im Stall bis zum Käse im Einzelhandel“ nötig seien, bringt es Simmler auf den Punkt.

 

Mit einer ersten Veranstaltung für Landwirtinnen und Landwirte im Main-Kinzig-Forum schien sie schon mal einen Nerv getroffen zu haben. Rund 80 Frauen und Männer waren der Einladung von Susanne Simmler gefolgt, von Betrieben aus allen Teilen des Kreises. Mit Kreislandwirt Bruno Wörner befand sich auch ein prominenter Fürsprecher des Projekts „Lernfeld Landwirtschaft“ im Publikum. „Die Hemmschwelle eines Besuchers, auf einen Hof zu kommen, wird immer größer“, berichtete er. Das sei Resultat davon, dass der Bezug zur Landwirtschaft allgemein, zur Regionalität von Produkten und auch zum jahreszeitlichen Einfluss auf das Produktangebot verloren gegangen sei. „Es überrascht mittlerweile schon viele Menschen, wenn man ihnen sagt, dass es im Dezember keine frischen Erdbeeren geben kann“, gab er ein Beispiel. „Wir müssen wieder versuchen, Grundwissen in die Köpfe der Leute zu bekommen. Da müssen wir vor allem bei der jüngsten Generation ansetzen.“

 

Seit einigen Jahren laufen bereits bundesweit Projekte, die den „Bauernhof als Klassenzimmer“ nutzen. Wer seinen Hof in Hessen für Kindergruppen öffnet, erhält ideelle Unterstützung durch das Landwirtschaftsministerium in Wiesbaden. Eine Aufwandsentschädigung gibt es überwiegend nicht. Im Main-Kinzig-Kreis soll das anders sein. Die Erste Kreisbeigeordnete Simmler hat einen Fördertopf eingerichtet; daraus speist sich eine finanzielle Anerkennung für all jene, die eine Führung über den Hof anbieten und Einblicke in die Arbeit von Bauern geben.

 

„Diese Führungen müssen nicht unbedingt die Landwirte selbst machen. Ich weiß, dass deren Tage meistens sehr eng getaktet sind. Daher fördern wir auch Interessierte, die solche Besichtigungen organisieren und durch die Ställe führen wollen, auch wenn sie nicht direkt auf dem Hof mitarbeiten“, führte Simmler weiter aus. Mittels „Bauernhofbegleiter“ können die Betriebe Einblicke bieten, ohne für mehrere Stunden Personal für die Kindergruppen abstellen zu müssen. Ziel sei es, so Simmler, dass nicht nur große Höfe solche Führungen ermöglichen, sondern dass auch kleinere Betriebe daran teilnehmen können. Möglich sei das, wie Landwirt Christian Hartmann aus Hofbieber anschaulich mit Beispielen aus der eigenen Arbeit unterfütterte.

 

Angesichts dieses umfangreichen Konzepts sprach Joachim Diesner vom zuständigen Ministerium in Wiesbaden anerkennend von „einem unserer Vorzeigelandkreise“. „Grundsätzlich eint uns alle das gemeinsame Ziel, dass Kinder auf einem Hof etwas sehen und buchstäblich begreifen. Das sind Erfahrungen, die sie ein Leben lang behalten“, so Diesner. Vor allem könnten diese Hofbesuche die idealisierten Bilder eines Bauernhoflebens etwas zurechtrücken. „Das Idealbild eines Bauernhofs wie in einem bunten Bilderbuch hat es so nie gegeben.“

 

Staatliches Schulamt eingebunden

Ein großer Teil der Gäste im Main-Kinzig-Forum bekundete Interesse an dem Projekt. Susanne Simmler bot ihnen an, dass der Kreis die Verknüpfung zwischen Landwirtschaft und Schulen übernehmen könne. Mit dem Staatlichen Schulamt habe sie bereits Gespräche geführt. In naher Zukunft soll das Projekt auch den Lehrern bekannt gemacht werden.

Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (Mitte) diskutierte mit Kreislandwirt Bruno Wörner, Joachim Diesner (je rechts daneben) und Landwirtinnen und Landwirten aus dem Main-Kinzig-Kreis das Projekt „Lernfeld Landwirtschaft“.

„Wir brauchen natürlich auf beiden Seiten die Bereitschaft, das ‚Lernfeld Landwirtschaft‘ mit Leben zu füllen, bei den Landwirten wie auch bei den Schulen“, erklärte Simmler. Die Erste Kreisbeigeordnete berichtete davon, dass die Leiterin des Staatlichen Schulamts, Sylvia Ruppel, von dem Konzept sehr angetan gewesen sei. „Teilweise pflegen einzelne Schulen bereits den Kontakt zu Höfen in der Nähe zur Schule. Wir wollen diesen Austausch nun in die Fläche bringen.“

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Humorvolle Synthese

Musikalisch-Literarischer Abend mit Gedichten von Erich Kästner und Liedern von Edmund Nick in der Ehemaligen Synagoge

Ein musikalisch-literarischer Abend, gespickt mit viel Ironie, erwartet Kulturfreunde am Freitag, 21. April, um 20 Uhr in der Ehemaligen Synagoge in der Brentanostraße in Gelnhausen: „Eine Reise durch das Jahr in Wort und Musik“ präsentiert frech und gefühlvoll packende Verse von Erich Kästner und Mascha Kaléko vereint mit dem Liederzyklus „Die 13 Monate“ (Kästner/Nick).

Erich Kästner, Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Verfasser von Kabaretttexten, begegnete in den 1920er Jahren dem musikalischen Multitalent und Radiomann der ersten Stunde beim Sender in Breslau, Edmund Nick. Dies markierte den Beginn einer wunderbaren Freundschaft, die ein Leben lang hielt. Mascha Kaléko, auch der „weibliche“ Kästner genannt, gehörte in den 1920er Jahren zu Berlins literarischer Bohème.

Edmund Nick vertonte im Lauf der Zeit an die 60 Gedichte von Erich Kästner. So war es folgerichtig, dass 1969, als der 70. Geburtstag Erich Kästners gefeiert werden sollte, das ZDF an Edmund Nick mit der Bitte herantrat, den 1955 von Kästner geschriebenen Gedichtzyklus „Die 13 Monate“ zu vertonen. So entstand der gleichnamige Liederzyklus. Es war die letzte Komposition von Edmund Nick. Nach einmaliger Ausstrahlung der Orchesterfassung im ZDF am 1. Januar 1970, gerieten „Die 13 Monate“ in Vergessenheit. Die Tochter des Komponisten, die in München lebende Lyrikerin Dagmar Nick, stellte die handgeschrieben Noten erstmals 2008 zur Verfügung. Seitdem erfährt dieser Liederzyklus, der sich in der Spannung von Kunstlied und Chanson bewegt, einer großen Beliebtheit beim Publikum.  Petra Kalkutschke (Rezitation), Kornelia Reinke (Gesang) und Kerstin Mörk (Klavier) vereinen Gedichte von Kästner und Kaléko mit dem Liederzyklus von Edmund Nick zu einem musikalisch-literarischen Liederabend. Eine charmante, humorvolle Synthese von Sprache und Musik und wie bei Kästner üblich mit einem Schuss mutigem, bitterem und scharfen Humor.

Karten gibt es zum Preis von 16 Euro pro Person (ermäßigt zwölf Euro) an der Infothek im Rathaus oder über http://www.gelnhausen.de.

 

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