Viele Veranstaltungen zur Woche der Seelischen Gesundheit

Main-Kinzig-Kreis. – Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Aktionsbündnis für Seelische Gesundheit im Main-Kinzig-Kreis an der bundesweiten Aktionswoche. Diese beginnt am Montag, 9. Oktober, und endet am Sonntag, 15. Oktober. Das Ziel der Aktionswoche ist es, mit einem bunten und informativen Programm über psychische Krankheiten aufzuklären und einen offenen Dialog mit möglichst vielen Menschen zu führen. Die Entstigmatisierung und die bessere Integration psychisch erkrankter Menschen in die Gemeinschaft sollen im Vordergrund stehen.

Psychische Erkrankungen wie Angsterkrankungen, Depressionen, Alkohol- und andere Suchterkrankungen stellen eine immer größer werdende Herausforderung an unsere Gesellschaft dar. Fast jeder dritte Mensch leidet einmal in seinem Leben an einer behandlungsbedürftigen, psychischen Erkrankung. Rund zehn Prozent der Fehltage bei den aktiv Berufstätigen gehen auf Erkrankungen der Psyche  zurück.

Für die meisten dieser Erkrankungen gibt es heute wirksame Behandlungsformen. Da psychische Erkrankungen jedoch in unserer Gesellschaft noch in vielen Bereichen als Tabuthemen gelten, wird gezielte Hilfe oft nicht in Anspruch genommen. Seelische Gesundheit zu fördern, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das Wissen der Menschen über die Ursachen und das Wesen der Erkrankungen zu erhöhen und über die Möglichkeiten der Prävention und der Therapien sowie über Hilfsangebote zu informieren, sind dabei entscheidende Bausteine.

Das Aktionsbündnis für Seelische Gesundheit im Main-Kinzig-Kreis ist ein Zusammenschluss vieler Vertreter aus dem gemeindepsychiatrischen Verbund und hat ein attraktives Programm auf die Beine gestellt, das unter http://www.seelischegesundheit-mkk.de auf der eigens eingerichteten Webseite nachzulesen ist. Zahlreiche Therapieeinrichtungen und Kliniken öffnen dafür ihre Türen. Schirmherr der Aktionswoche ist Kreisbeigeordneter und  Gesundheitsdezernent Matthias Zach. „Wir möchten das sehr breit gefächerte Netzwerk in unserem Kreis sowie die Hilfsangebote und Einrichtungen vorstellen und die Menschen ermutigen, die umfangreiche Unterstützung auch in Anspruch zu nehmen“, erklärt Matthias Zach.

(Main-Kinzig-Kreis)

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