Das große Playoff Interview mit den HEBEISEN WHITE WINGS Hanau – Teil 3

Zum Abschluss unseres großen Playoff Interviews lassen wir heute die Trainer zu Wort kommen, sowohl der Head Coach Simon Cote, als auch Assistant Coach Tuna Isler haben unsere Fragen beantwortet. Wir hoffen, die Interviews haben die Vorfreude auf die Playoff Serie gesteigert und die entlädt sich spätestens am Mittwoch in der MaKi.

 

Beschreiben Sie ihre Gefühle so kurz nach der Qualifikation für die Playoffs, ihre ersten mit den White Wings?

Simon Cote (Foto: White Wings Hanau)

Nach dem Spiel war ich sehr glücklich für unsere Spieler, Fans, Management und Sponsoren. Es war ein Erfolg für jeden der Teil der White Wings Familie ist.

 

Haben Sie die Merlins nochmal beobachten lassen, oder galt das Augenmerk nur dem heutigen Spiel?

Nach dem Crailsheim Spiel, haben wir uns nicht das Video des Spiels angesehen. Wir haben uns nur auf Ehingen konzentriert was wir tun müssen um zu versuchen Ehingen zu schlagen und die Playoffs zu erreichen.

Erwarten Sie eine Umstellung in der Spielweise der Merlins gegenüber der Hauptrunde?

Ich denke Crailsheim wird andere Taktiken nutzen, aber wie auch immer, sie sind sehr gut, wenn sie ihren Stil gut spielen. Also denke ich, sie werden nicht viele Dinge ändern, nur ein paar kleinere Anpassungen.

 

Wie gehen Sie die kommende Trainingswoche an?

Für die nächsten Wochen müssen wir sehr effizient mit unserer Zeit umgehen. Als Trainer wollen wir auf jede Situation und jeden Aspekt vorbereitet sein, was lange Traingseinheiten bedeutet, aber es war eine lange Saison. Wir haben 8 Monate trainiert mit über 200 Trainingseinheiten mit nur kurzen Unterbrechungen. Also ist es wichtiger als lange Trainings, dass die Spieler sich mental und physisch frisch fühlen. Deshalb werden wir kurze, intensive und effiziente Trainigssitzungen haben.

 

Wieviel kann man in der Woche noch umstellen oder ändern um sich auf einen Gegner anzupassen?

Ich denke wir müssen kleine Anpassungen machen. Wir werden nicht unseren Spielstil ändern. Wir müssen unsere Systeme nach unseren besten Möglichkeiten ausspielen und zusammen als eine Einheit agieren. Wenn wir gut verteidigen und unsere 3er treffen, haben wir eine Chance um jedes Spiel zu gewinnen.

 

Tuna Isler (Foto: White Wings Hanau)

Beschreiben Sie ihre Gefühle so kurz nach der Qualifikation für die Playoffs, ihre ersten mit den White Wings?

Die Playoffs sind die Belohnung für die harte Arbeit, die wir über die reguläre Saison geleistet haben. Während acht Teams die Saison beendet haben, können die besseren acht weiterspielen. In den Playoffs mitspielen ist deutlich spannender als nur zuzugucken.

 

Haben Sie die Merlins nochmal beobachten lassen, oder galt das Augenmerk nur dem heutigen Spiel?

Wir waren nur auf uns fokussiert. Es war nicht nötig die Merlins beobachten zu lassen. Wir haben noch am 29. Spieltag gegen die Merlins gespielt und haben daher sehr frische Analysen über den Gegner. Das hoch verlorene Spiel in Crailsheim liefert dem Gegner auch kein besonders gutes Bild über unsere Mannschaft, da wir schlecht gespielt haben. So stehen wir mit einem kleinen Vorteil den Crailsheimern gegenüber.

 

Erwarten Sie eine Umstellung in der Spielweise der Merlins gegenüber der Hauptrunde?

Crailsheim hat sehr erfahrene Spieler. Es ist denkbar einfach ein paar Details im Spiel zu ändern, da das Umsetzen der neuen Taktiken den Veteranen nicht schwer fallen würde. Das Team spielt jedoch generell sehr guten Basketball. Wenn wir vorbereitet sind und ihrem regulären Spiel entgegen setzen können, kommen wir auch mit anderen Anpassungen zurecht.

 

Wie gehen Sie die kommende Trainingswoche an?

Die kommenden Trainingswochen werden fokussiert und schonend sein. Wir haben eine ganze Saison zusammen gespielt und kennen unsere Stärken. Es geht lediglich darum, die Spieler vorzubereiten.

 

Wäre Ihnen Vechta lieber gewesen?

Crailsheim ist uns sehr viel lieber als Vechta, da wir im Vergleich zwischen diesen zwei starken Mannschaften uns besser gegen Crailsheim aufstellen können. Zudem sind die Fahrten kürzer was uns sowohl Zeit als auch Energie spart.

 

Wieviel kann man in der Woche noch umstellen oder ändern um sich auf einen Gegner anzupassen?

Man kann von alles bis nichts ändern. High Risk bis High Outcome aber auch anders herum. Das wichtigste ist, dass man in der Vorbereitung und Einstellung auf das Spiel (Spiele) die eigenen Stärken versucht in den Vordergrund zu bringen, was im Optimalfall mit dem Nachteil der Crailsheimern einhergeht oder dafür sorgt, dass das Spiel der Crailsheimern erschwert wird. Das entscheidende wird nicht im Mehr oder Weniger liegen, sondern im Optimum. Das ist die Aufgabe.

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