Brückenschule erhält drei neue Klassenräume

Main-Kinzig-Kreis. – Der Kreisbeigeordnete Matthias Zach, die Roßdorfer Brückenschulgemeinde sowie Vertreter von Stadt und Kreis haben offiziell die drei neuen Klassenräume an der Grundschule in Bruchköbel eingeweiht. Die mobilen Raumlösungen wurden über die Sommerferien aufgestellt und werden bereits seit Beginn des Schuljahres zum Unterrichten genutzt. Nun zogen noch einmal alle Beteiligten zufrieden Bilanz. „Sie haben für die Brückenschule die richtige Entscheidung getroffen“, lobte Schulleiterin Edith Köppel den zuständigen Schuldezernenten Zach.

Für die Roßdorfer Einrichtung haben die zusätzlichen Container vor allem einen „historischen“ Nutzen, den Köppel in ihrer Begrüßungsansprache herausstrich: In der bisher an zwei Schulstandorten arbeitenden Schule können die Kinder nun an einem zentralen Standort unterrichtet werden. „Das war immer das, wovon ich geträumt habe: die Schule an einem Standort“, sagte Köppel.

Der Schulträger, der Main-Kinzig-Kreis, hat den Roßdorfer Traum verwirklicht, und zwar kurzfristig durch weitere mobile Räume. Um den räumlichen Klassenengpass an der Brückenschule am Standort Roßdorf zum Schuljahresbeginn 2017/18 zu beseitigen, wurden so drei Klassen- und Gruppenräume hinzugewonnen. Die Gesamtkosten für die Umsetzung belaufen sich auf 350.000 Euro.

„Für die Brückenschule ist das eine sehr gute Übergangslösung“, befand Matthias Zach beim Termin, an dem auch Bürgermeister Günter Maibach als Unterstützer dieser Lösung teilnahm. „Es bietet für die Schule und uns als Schulträger die Chance, um mit mehr Zeit und Flexibilität über eine mögliche Erweiterung der Nachmittagsangebote zu sprechen und dafür jetzt in eine konzeptionelle Planung zu gehen“, so Zach. Die Brückenschule befindet sich seit Mai 2013 im Profil 1 des Ganztagsprogramms, womit an mindestens drei Tagen in der Woche eine Betreuung bis 14.30 Uhr gewährleistet ist.

Glückliche Gesichter in einem Klassenraum, der – fast – wie jeder andere auch ist: Die Brückenschule in Bruchköbel ist um drei Räume erweitert worden.

Eine Entlastung bieten die drei zusätzlichen Räume auch für Hausmeister Waldemar Schmidt. Er hatte in den vergangenen Schuljahren oftmals die zusätzliche logistische Leistung vollbracht, zwei Standorte zu versorgen. In den letzten Wochen erwarb er sich das inoffizielle „Diplom als Umzugsexperte“, wie es Köppel ausdrückte. Die äußere Organisation, von Hausmeisterarbeiten bis hin zu Absprachen zwischen den Lehrern, sei nun jedenfalls einfacher geworden, bestätigten Schulleitung und Personalrat unisono.

(Main-Kinzig-Kreis)

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